CES 2013 : Aktuelle Fernseher können weit mehr als nur ausgelutschte Serien-Wiederholungen, Frontal 21 und Werbung anzuzeigen. Dank Internetzugang, Apps für soziale Netzwerke und vor allem viele Medienplayerfunktionen sind Smart-TVs fast schon mehr PC als TV. Nur eines stört trotz Fortschritt in der Funktionalität: Die Bedienung der meisten smarten Fähigkeiten ist eher abschreckend als einladend.

Auf der CES betont LG nun, verstärkt an der Benutzerfreundlichkeit von Smart-TVs zu arbeiten. So intensivert der südkoreanische Hersteller seine Bemühungen bei der Gestensteuerung - anstelle ausladender Gesten sollen neue Geräte bereits Fingerbewegungen korrekt erkennen können. Laut LG reiche es bereits, mit dem Finger eine Zahl in die Luft zu schreiben, um das entsprechende TV-Programm auszuwählen.

Auch an der Sprachsteuerung arbeitet der Hersteller. Das Mikrofon zur Steuerung ist aus dem Fernseher in die Fernbedienung gewandert, der Nutzer spricht direkt in die sogenannte Magic Remote. Die Fernbedienung kann zudem wie Nintendos WiiMote auf den Fernseher gerichtet werden um einen Cursor auf dem Bildschirm zu steuern.

Endlich soll auch die 2013er-Variante der Smartphone-App eine virtuelle Tastatur und ein interaktives Feld beispielsweise zum Zeichnen von Bildern auf dem TV-Schirm bieten. Bis hin zur 2012er-App bot die Smartphone-Fernbedienung nur sehr rudimentäre Steuerungsmöglichkeiten und wirkte auf einem Tablet beispielsweise arg leer. Besitzern älterer und aktueller LG-Fernseher werden aber nicht in den Genuß dieser Vorteile kommen, LG trennt bei App und TV streng nach Baujahr.

In Verbindung mit den hauseigenen Optimus-Smartphones sollen zudem Spiele vom Smartphone auf dem Fernseher gespielt werden können - auf Wunsch auch in 3D. Bislang funktioniert diese Option aber tatsächlich ausschließlich mit Smartphones von LG.