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Avatar LordGriffin
LordGriffin
#89 | 25. Mai 2009, 10:02
Ich denke diese Idee ist an sich nicht schlecht, und auch lange überfällig.

Auf der einen Seite weiss jeder, der etwas mit SW-Entwicklung zu tun hat, dass ein völlig fehlerfreies Programm nicht möglich ist. Auf der anderen Seite kann es nicht sein, den einen User, der eben eine Maschine hat, auf dem es leider nicht läuft, auf dem für ihn faktisch nutzlosen Programm sitzen zu lassen.

Hier muss man wirklich eine vernünftige Lösung finden.

Das Gejammer ist nur teilweise berechntigt. Auf der einen Seite sagen die Hersteller, man darf Software nicht mit einem Toaster vergleichen. Auf der anderen Seite scheffeln sie Milliarden und Milliarden, da die Entwicklungskosten nur einmal, und extrem wenig weitere Herstellungskosten entstehen, auf der anderen Seite jagen sie jeden Kopierer der sich ein Spiel/Programm zieht und labern von geistigem Eigentum, Urheberrecht usw.

Es ist ein Produkt was Kosten verursacht, und Gewinn abwirft. Wenn es irgendwo nicht läuft, dann sollte man es zurückgeben können. Punkt.

Es ist NICHT einsehbar, dass Leute die eine Konfig haben, die eben nicht getestet wurde, auf ihrem Verlust sitzen bleiben müssen.
Eine Rücknahme ist auf jeden Fall zuzumuten, denn das Produkt wurde ja im Wert nicht vermindert. Das Paket neu einzuschweissen, kann nicht die Welt kosten.

Das ist zumindest meine Meinung.
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Avatar ForgottenHacker
ForgottenHacker
#88 | 24. Mai 2009, 20:38
Naja, die Masche ist nur halbfertig durchdacht.
Bezahle ich für Software, die explizit mit meinem System laufen muss, dann halt ich das für gerechtfertigt.
Aber wer ist Schlud daran, dass mein Spiel abstürzt?
Der Grafiktreiber, die Schnittstelle oder doch das Spiel selber?
Und wie kann man von Betas verlangen, dass Sie vollständig stabil laufen?
dafür sind doch Beta-Versionen da.
Und wen willst du bei Freeware oder Open-Source anprangern?
Fazit: Bei Verkaufsversionen von Bezahlprogrammen fände ich das nicht mal schlecht, aber bitte keine Freeware, Betas oder dgl.
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Jemisator23
#87 | 24. Mai 2009, 17:26
Das ist richtig. Die Publisher wollen ein Spiel so schnell wie möglich auf den Markt bringen.

Und dazu braucht es halt Terminplanung. Wenn es heißt, ein Spiel wie Anno 1404 soll [I]spätestens [/I]am 2. Freitag im Juni auf dem Markt kommen, dann heißt das, so richtig "üble" Bugs zu beseitigen und vielleicht ganz wenige kleine Störungen. Aber nicht unbedingt darauf achten, dass das Spiel noch schnell weiter verbessert werden soll, sonst wird der Publisher ärgerlich. Denn wozu gibt es sonst Patches?
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#86 | 24. Mai 2009, 16:54
THUL: "Man muss auch bedenken das häufig nicht unbedingt die Entwickler selbst schuld sind, sondern die Publisher, die einen zu engen Zeitplan vorgeben."

Was? Normalerweise ists so, dass man zusammen einen Termin ausmacht und bis dahin halt alles erledigt haben muss. Das nennt man Planung.
Wie in jeder anderen Branche auch: Ist der Termin nicht schaffbar, lehnt man ihn ab.
Wer die Vorgaben nicht schafft, der hats verdient einen schlechten Ruf zu haben!
---
Ich finde die Garantieidee auch gut und ja ich bin Entwickler.
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Avatar Diedel
Diedel
#85 | 24. Mai 2009, 14:05
Zitat von tom9o9:
Lediglich frage ich mich wie Garantiefälle aussehen sollen?

Wie üblich dürfte der Händler bzw. der Hersteller ein Recht auf Nachbesserung haben. Gelingt die nicht, hat der Käufer das Recht auf Wandlung des Kaufvertrags.
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Avatar Diedel
Diedel
#84 | 24. Mai 2009, 14:03
Zitat von Meister P.:
aber auf betas und open source? das halt ich irgendwie für übertrieben.

Naja, wenn der Open-Source-Bildbetrachter versehentlich die Festplatte formatiert, wäre das wohl kaum akzeptabel.
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Avatar Thul
Thul
#83 | 23. Mai 2009, 17:36
Grundsätzlich nicht schlecht, allerdings sollte man berücksichtigen, dass in den USA und vielleicht auch hier sofort geklagt wird sollte ein Game Fehlerhaft sein und da in beinahe jedem Game Fehler sind, was bis zu einem gewissen Grad auch noch zu verschmerzen ist, könnte das zum Problem für viele Entwickler werden und viele könnten Bankrott gehen.
Man muss auch bedenken das häufig nicht unbedingt die Entwickler selbst schuld sind, sondern die Publisher, die einen zu engen Zeitplan vorgeben.
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EchnaTron
#82 | 23. Mai 2009, 12:34
Bei einem System wie dem PC ist sowas nicht durchführbar, da es dort keinerlei technische Standards gibt wie es bei Konsolen der Fall ist. Jede XBox ist gleich gebaut, also wird ein Spiel, das auf der einen funktioniert, auf allen funktionieren. Beim PC hat jeder Nutzer eine andere Konfiguration. Da sind halt nur Näherungswerte möglich.
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squieky
#81 | 22. Mai 2009, 11:24
was hat hardware nun mit software bugs zu tun?
wenn auf der packung steht "empfohlen: bla bla" dann hat das auch ausdrücklich damit zu laufen - auf max settings ! was da empfohlen wird ist meistens das minimum und das minimum ist eine diashow.

ich sehe hier bedarf die begriffe enger zu definieren.
minimum = mind. 25 fps auf low settings
empfohlen = mind. 25 fps auf max settings

die gesetzliche regelung ist einfach zu lasch und lässt der industrie extremen freiraum für lug und betrug. sogar ganze firmen bauen da drauf auf, oder hat z.b. jemand irgend ein spiel von jowood & co bugfrei gesehn?
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4K.Demo
#80 | 21. Mai 2009, 14:09
Zitat von Jemisator23:
Eben. Crysis ist ja bekannt als "Hardware-Fresser". Aber nicht so extrem wie bei GTA IV. Denn da ist die Grafik bei weitem nicht so schön, finde ich. Alleine schon deswegen habe ich es mir nicht gekauft.Denn ich möchte weder Bugs noch zu eine hohe Hardwareanforderung im Vergleich zur Grafik haben.


GTA4 is CPU limitiert und nich GPU Limitiert. Die ganze simulierte Stadt is sehr wohl sehr nett anzusehen...
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tom9o9
#79 | 21. Mai 2009, 12:12
Also ich befürworte Garantie für Softwarefehler.

Ein Autohersteller muss auch grade stehen und nachbesserungen abliefern wenn die motorsteuerungssoftware macken aufweist.

Hier kann nicht davon gesprochen werden man könne nicht die funktionsweise garantieren.

Im Endeffekt heisst das nur man wäre gezwungen sein softwareprodukt besser zu supporten, sprich schnell fehler auszumerzen, was garantiert keine schlechte idee ist.

Software und Hardware können fehlerfrei arbeiten wenn man sich dafür zeit lässt und da zeit geld ist, ist das nunmal vielen Firmen ein Dorn im Auge. Dem Endkunden schadet es halt nicht, da er nun endlich auf Qualität hoffen kann. Lediglich frage ich mich wie Garantiefälle aussehen sollen?
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Avatar Jemisator23
Jemisator23
#78 | 21. Mai 2009, 11:10
Eben. Crysis ist ja bekannt als "Hardware-Fresser". Aber nicht so extrem wie bei GTA IV. Denn da ist die Grafik bei weitem nicht so schön, finde ich. Alleine schon deswegen habe ich es mir nicht gekauft.
Denn ich möchte weder Bugs noch zu eine hohe Hardwareanforderung im Vergleich zur Grafik haben.
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4K.Demo
#77 | 21. Mai 2009, 09:27
Zitat von Gabumon:
na so schlimm war das mit den spielemagazinen nicht

aber achja Outpost, das ding hatte eigentlich garnicht soooo viele bugs, nur hatte Sierra viel versprochen, sehr viel, in outpost war nur nix drin davon :ugly: im endeffekt wars nur Master of Orion (1) in schlecht in sehr schlecht, wie du schriebst, unspielbar

Outpost 2 war besser, ist aber dann untergangen in der masse besserer spiele

problem war, Sierra wusste das und hat den erscheinungstermin absichtlich so gelegt das viele hefte das nicht mehr reinbekamen oder man hat gleich erst keine testmuster verschickt :ugly:

aber Outpost war kalter kaffee, im gegensatz zum Bug Manager 97, nur wurde der wegen bugs gnadenlos abgewertet obwohl es computer gab wo der durchaus lief, wie bei GTA 4 halt, aber das kann man doch nicht abwerten, ist doch ein Rockstar spiel :rolleyes: da hat die Gamestar sich bei mir ziemlich viele sympatiepunkte verspielt, die die Computerbildspiele für das Ausreichend für GTA 4 bekommen hat


Warum sollte GTA4 bei wem nich laufen? Ich mein... wenn man Spiele per Hardware bewerten müsste dann wär das schlichtweg unmöglich. Dann hätte man Crysis mit 40% bewerten müssen weil es als es erschien nicht gerade Casual Freundlich war...

Bugs in GTA4 hab ich leider keine entdecken können wie hier wieder mal welche übertreiben. Das Spiel is eine 1:1 protierung von den Konsolen. Also welche grossartigen Bugs soll GTA4 gehabt haben die das Spiel unspielbar machen? Es brauch nur massive Hardware anforderungen wie schon Crysis und deswegen jammern 90% der Leute (wie auch schon bei Crysis) obwohl es ein absoluter Toptitel ist ;)
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GTStar
#76 | 21. Mai 2009, 00:32
Würde ja eigentlich reichen, wenn man beim Release eine Liste bekannter Bugs mit ausliefert, dann weiß der Kunde, was einen erwartet und nichts ist versteckt, oder?

DANN wäre es wirklich hilfreich.
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Frank Foster
#75 | 20. Mai 2009, 22:26
Zitat von Gabumon:
na so schlimm war das mit den spielemagazinen nicht

aber achja Outpost, das ding hatte eigentlich garnicht soooo viele bugs....


An Bug Manager 97 kann ich mich nicht mehr erinnern, auch nicht an "OUTPOST 2". Hätte ich mir nach dem "OUTPOST 1" Desaster sowieso nicht gekauft.
Zu "GTA 4":
Da hab ich mal ein Blog geschrieben: Sag die Wahrheit. Das war eine Frage an die GS Redakteure, wer sich "GTA 4" privat gekauft hat, und laut F.Siegismund ist "GTA 4" nicht verbugt. Zitat:
Ich hab's zwar, lasse es aber noch ein halbes Jahr liegen. Dann kaufe ich mir nen Rechner, auf dem ich das anständig spielen kann. Denn wenn man GTA 4 erstmal auf nem 8-Kern-Rechner mit 8 Gig Ram und ner Geforce 280 gespielt hat, dann wird man mit einem schwächeren Rechner einfach nicht mehr glücklich. Aber nochmal: Das hat ja mit Bugs nichts zu tun. Die Anforderungen sind halt nur exorbitant hoch, aber das waren sie bei GTA 3 damals auch.

Dazu kann ich nur sagen: Verbugt oder nicht, ich habs mir bis heute nicht gekauft, da in meinem PC eine Ati 4870 1GB schlummert, und mit Ati hat "GTA 4" ja seine Probleme und ich kein Bock hab mein Freizeit zu verschwenden das Spiel, anständig, zum laufen zu bringen. Ich warte auf "Mafia 2". Bin auch z.Zt. noch mit den Superspielen: "Fallout 3" u. "Race Driver Grid" beschäftigt.
"GTA 4" bekommt von mir ein Grabstein.
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Gabumon
#74 | 20. Mai 2009, 20:17
na so schlimm war das mit den spielemagazinen nicht

aber achja Outpost, das ding hatte eigentlich garnicht soooo viele bugs, nur hatte Sierra viel versprochen, sehr viel, in outpost war nur nix drin davon :ugly: im endeffekt wars nur Master of Orion (1) in schlecht in sehr schlecht, wie du schriebst, unspielbar

Outpost 2 war besser, ist aber dann untergangen in der masse besserer spiele

problem war, Sierra wusste das und hat den erscheinungstermin absichtlich so gelegt das viele hefte das nicht mehr reinbekamen oder man hat gleich erst keine testmuster verschickt :ugly:

aber Outpost war kalter kaffee, im gegensatz zum Bug Manager 97, nur wurde der wegen bugs gnadenlos abgewertet obwohl es computer gab wo der durchaus lief, wie bei GTA 4 halt, aber das kann man doch nicht abwerten, ist doch ein Rockstar spiel :rolleyes: da hat die Gamestar sich bei mir ziemlich viele sympatiepunkte verspielt, die die Computerbildspiele für das Ausreichend für GTA 4 bekommen hat
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Frank Foster
#73 | 20. Mai 2009, 19:55
Zitat von Gabumon:
Zitat von Frank Foster:
Ich finde das Gesetz für überfallig....


du meinst GTA 4 wo sich alle zeitschriften erstmal über bugs so gut wie ausgeschwiegen haben? :ugly:


Nicht nur "GTA 4". In den 90er Jahren habe ich mir mal zum Verkaufsstart das Sierra Spiel "OUTPOST" gekauft, unspielbarer Schrott. Seit dem Flop warte ich erstmal die Tests und Forenmeinungen ab. In den 90er musste man erstmal ein oder mehrere Monate auf irgendein Spieltestheft warten, bis das Spiel, das mich interessierte, getestet wurde. Das ist ja heute, dank Internet, kein Problem mehr.
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Gabumon
#72 | 20. Mai 2009, 19:36
Zitat von Frank Foster:
Ich finde das Gesetz für überfallig, obwohl ich erst mehrere Tests über das jeweilige Spiel lese, bevor ich meine sauer verdiente Kohle aus dem Fenster schmeisse. Ein verbugtes Schrottspiel muss man zurückgeben können.


du meinst GTA 4 wo sich alle zeitschriften erstmal über bugs so gut wie ausgeschwiegen haben? :ugly:
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Avatar Frank Foster
Frank Foster
#71 | 20. Mai 2009, 19:28
Ich finde das Gesetz für überfallig, obwohl ich erst mehrere Tests über das jeweilige Spiel lese, bevor ich meine sauer verdiente Kohle aus dem Fenster schmeisse. Ein verbugtes Schrottspiel muss man zurückgeben können.
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ulos
#70 | 20. Mai 2009, 18:36
moin

wurde auch zeit das was passiert,das gohtic und konsorten für ihren mist gerade stehen müssen.

tatsache ist das unfertige spiele rausgehauen werden und der kunde sich damit rumärgern muss kann einfach nicht mehr angehen und muss zurecht bestraf werden.

gruss
ulos
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Blue Dragon
#69 | 20. Mai 2009, 16:34
Ziel des Softwaretests ist das Aufdecken von Fehlern, nicht der Beweis der Abwesenheit von Fehlern.
Ein "erfolgloser" Test (dh. ohne gefundene Fehler) ist niemals ein Beweis für die Korrektheit des Programms. Generell, die Korrektheit eines Programms kann durch testen nicht bewiesen werden. Dazu müssten die Kombinationen aller möglichen Werte der Eingabedaten getestet werden, was in der Praxis NICHT durchführbar ist.
dh. man kann nur einen (möglichst großen) Teil aller Fehler in einem Programm finden, woher ich es auch hirnrissig finde eine absolute Garantie auf Software einzuführen.
Aus Erfahrung weiß ich es auch wie mühsam/fast unmöglich es ist in einem auch nur leicht komplexeren Programm fast alle Fehler zu eliminieren...
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Straider
#68 | 20. Mai 2009, 14:36
Ansich ne gute idee, man muss es aber schon einschränken. Ich kann nicht davon ausgehen, das eine Software welches für Windows 7 entwickelt wurde auch auf Windows XY läuft etc. Auch können Softwareentwickler Exotische Hardware nicht immer mit einberechnen.

Man könnte eigentlich nur sagen das es Fehlerfrei laufen muss bei:

den mind. Hardwarevoraussetzung mit empfohlenen BS, ohne Sonderausstatung am PC (exotische Hardware/treiber, cracks/wasauchimmer)

Anders kann ich es mir nicht vorstellen. es wäre super, wenn man software erstellen würde die überall ohne probleme 100%ig läuft, das ist aber einfach unschaffbar.
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Mr.Brainwasher
#67 | 20. Mai 2009, 12:56
Naja,man kann es nicht so streng nehmen, denn es gibt keine fehlerfreie Programme größerer Ordnung. Was ich aber befürworten würde, wäre die Qualitätskontrolle, d.h. falls ein Spiel oder ein anderes Software bei mehr als 30% der Nutzer nicht lauffähig ist oder extrem eingeschränt lauffähig, dann sollte so etwas gar nicht auf den Markt landen dürfen.Bugs, die das Spielen oder Nutzen der Software wenig bis gar nicht beeinflussen, kann man ignorieren, aber wenn man gar nicht weiterkommt oder nur Fehlermeldungen wegen der Bugs hat, dann sollte man sein Geld zurückverlangen können.
Die Kandidaten dafür wären z.B. Gothic oder GTA4.
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AndrewThrawn
#66 | 20. Mai 2009, 12:54
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4K.Demo
#65 | 20. Mai 2009, 12:35
Hoffentlich kommt das nicht durch... was passiert wohl wenn das durch kommt? Es kommen nur noch schrott spiele raus die die komplexität eines Moorhuhn besitzen (wie auf den Konsolen).

Komplexe spiele ala. Civilisation,Empire:Total War, Fussball Manager oder allgemein MMOs werden niemals Bugfrei und perfekt released werden.

Das wird nur ein weiterer schritt für vereinfachung werden da sich kein entwickler mehr an härtere sachen ranwagt.
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Necrol
#64 | 20. Mai 2009, 12:06
Zitat von 2JZ-GTE:
Ich bin immer noch der Meinung dass so eine Regelung der Todesstoss für die sowieso schon schwer angeschlagene PC Spiele Industrie wäre. Keiner würde mehr PC Spiele mache weil das Risiko einfach viel zu groß wäre.


Da stellt sich mir als PC und Konsolenspieler aber die Frage warum meine PS2-Spiele so gut wie bugfrei sind und ich für manche PC-Spiele aus der gleichen Zeit Patches ohne Ende brauche.

Ich hoffe ja irgendwo schon das wenn man über so ein Gesetz nachdenkt nicht auf die Idee kommt eine "Null Fehler"-politik durchsetzen zu wollen.
Die Hardwareproblematik seh ich aber in Zeiten von DX als absolut lächerliches Gegenargument, die Fälle die ich kenne hatten als Grund bisher alle entweder nen verpfuschtes Windows, zu alte Treiber oder zu alte Hardware oder halt nen grenzwertig übertaktetes System.

Das eigentlich schlimme ist ja das den Entwicklern der ganze verbuggte kram immer wieder abgekauft wird, solange wie die sehen das der Kunde den Mist aus dem Laden trägt ist für die alles gut. Wenn dann mal nen von denen die im Forum das Maul aufreißen das Spiel wirklich zurückgeben ist das halt Pech, aber unter dem Strich passt die Spanne offenbar immernoch.
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deslok
#63 | 20. Mai 2009, 11:32
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2JZ-GTE
#62 | 20. Mai 2009, 11:19
Ich bin immer noch der Meinung dass so eine Regelung der Todesstoss für die sowieso schon schwer angeschlagene PC Spiele Industrie wäre. Keiner würde mehr PC Spiele mache weil das Risiko einfach viel zu groß wäre. Und das wäre auch mehr als verständlich. Aber wenn ich mir anschaue dass komplett dämliche, verdummte und kurze Konsolenports fleissig gekauft werden und mit Fanboy-Fanatik verteidigt werden wenn man sie kritisiert, ist es wohl kein Wunder dass das hier so viele befürworten.
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demMaddin
#61 | 20. Mai 2009, 10:51
naja wenn das durchgesetzt wird, denn wird das entwickeln von spielen entweder deutlich teurer und damit gibts dann weniger independent-produktionen oder man muss vor dem installieren noch einer Liste mit bekannten Fehlern zustimmen die im Beta-test vorkamen (bzw ähnlich den AGBs) und wer das nich liest, darf sich denn auch nich beschweren ...

bei den fehlern muss man denn aber trotzdem zwischen denen unterscheiden, die vom jeweiligen pc-system abhängen und den treibern
oder die die wirklich in der spielmechanik liegen und damit fehler der entwickler sind....
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Freies Radikal
#60 | 15. Mai 2009, 18:02
Zitat von narutaru:

...
2. Eine Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, allenfalls kann es um Gewährleistung gehen.

3. Der en gros der Spiele ist, trotz diverser Bugs, vollkommen akzeptabel. Allenfalls die Extemfälle könnten darunter fallen (wie Gothic 3 oder GTA4). Es ist wie bei einen Monitor wo 3 Bildpunkte defekt sind: die sind noch tollerierbar.
...


Naja, zu 2. das stimmt nicht, Garatieleistungen sind in Deutschland klar vorgeschrieben für alle Produkte ausser Software oder ähnliche nicht greifbare Waren. In Amerika kann der Hersteller sogar Haftbar gemacht werden für seine Produkte.

zu 3. Das liegt zum einen auch im Auge des Betrachters, zum anderen sollten sich die Hersteller die Qualität abliefern dann auch keine Sorgen machen, oder? Das Beispiel Bildpunkte hinkt auch etwas, da es auch darauf ankommt wo die Bildfehler auftreten. Sind die Pixelfehler nahe der Mitte wird normaler weise anstandslos ausgetauscht da es sich dann definitionsgemäß um einen Garatiefall handelt.
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Avatar HomoNerdensis
HomoNerdensis
#59 | 14. Mai 2009, 11:17
Naja...bei Betas und Opensource greift das ja schon deshalb nicht, weil der Benutzer kein Verbraucher ist. Wenn ich ein OS-Programm veröffentliche, ist es ja idR kostenlos, also bin ich kein Unternehmer, der Verwender ist folglich kein Verbraucher...also..lasse mor mal die Kirche im Dorf..do greift dor 434 und dor 474 BäGäBä och nüschd.
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Avatar narutaru
narutaru
#58 | 14. Mai 2009, 00:56
naja, ich glaube da wird wieder viel Wirbel um nichts gemacht:

1. Es ist Europawahlkampf

2. Eine Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, allenfalls kann es um Gewährleistung gehen.

3. Der en gros der Spiele ist, trotz diverser Bugs, vollkommen akzeptabel. Allenfalls die Extemfälle könnten darunter fallen (wie Gothic 3 oder GTA4). Es ist wie bei einen Monitor wo 3 Bildpunkte defekt sind: die sind noch tollerierbar.

... und jedesmal wenn es eine Gesetzesänderung gibt, schreien die Lobbyisten auf, das pendelt sich auch wieder ein.

Im Übrigen hat man, wenn ein Programm nicht läuft schon jetzt die Möglichkeit vom Kaufvertrag zurückzutreten, zumindest wenn man die Mindestanforderung erfüllt + eventuelle Hilfestellungen vom Hersteller nicht funktionieren.

Abgesehen davon, soll es ja nur ein weiteres Schutzrecht für Verbraucher sein. Was prinzipiell in Ordnung ist. Jeder kann ja für sich entscheiden, ob er ein Produkt behalten möchte oder nicht. (Und der größte Teil wird weiter patchen...)
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Avatar Miniami
Miniami
#57 | 13. Mai 2009, 17:40
Finde ich absolut richtig. Der Endverbraucher hat nun mal ein Anrecht darauf das ein gekauftes Produkt auch einwandfrei funktioniert. Kleinere Macken sind überall vorhanden and auch normal. Wenn ein Produkt, in diesem Fall ein Spiel, aber wissentlich fehlerhaft und unfertig auf den Markt geschmissen wird (*Hust Gothic 3) dann sehe ich keinen Grund warum der Kunde keinen Garantieanspruch geltend machen sollte.

Es wird eh langsam Zeit das Spieleentwicklern mal klar wird das der Spieler nicht schmerzfrei ist und das die "Spiel rauskloppen und später fertigpatchen" Politik nicht besonders gut ankommt.
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Avatar Freies Radikal
Freies Radikal
#56 | 13. Mai 2009, 14:06
Das den Entwicklern das nicht passt, dass sie für ihren Murks auch noch verantwortlich gemacht werden können, ist zwar verständlich aber irrelevant. Zu argumentieren das komplexe Software gar nicht fehlerfrei zu bekommen sei liegt ja wohl eher an einer falschen Planung und dem unvermögen dieser Entwickler. Schliesslich bekommen Flugzeug- oder Midizingeräte-hersteller auch eine so hohe Qualität ihrer komplexen Maschienen hin, dass sich Menschen sogar ihr Leben anvertrauen können.
Es gibt durchaus Möglichkeiten Regelungen zu finden die Softwarehersteller verpflichtet endlich Qualität statt Quantität zu liefern. Natürlich werden dann viele möchte-gern Entwickler zu ihrem Ursprungsjob zurückkehren müssen da sie den Anforderungen nicht gewachsen sein werden. Aber überfällige Veränderung kann offensichtlich nicht mit freiwilligen Maßnahmen etabliert werden. Statt dessen wird immer wieder versucht das maximale an Profit auf Kosten der geglaubten zumutbaren Qualität für den Kunden heraus zu holen - optisch hui, technisch pfui. (z.B. FarCry, Sacred, Battlefield 2, S.T.A.L.K.E.R. 1 & 2 - nur um mal ein paar andere highlights dieses genres zu nennen.)

Ich bin dafür, wer Geld für seine Arbeit haben will, der muss auch anhand der Qualität gemessen werden können. Stimmt sie nicht, soll er zwei mal die Gelegenheit bekommen nachzubessern. Schafft er es nicht in einem angemessenen Zeitrahmen (max. 4 Wochen), gibts auch kein Geld!
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Avatar Adamo
Adamo
#55 | 13. Mai 2009, 07:46
NA ENDLICH!

Da gehören z.B. über ein Jahr Vertröstungen und kostenpflichtigen Wartezeiten auf versprochenen Inhalten wie z.B. bei FUNCOM endlich der Vergangenheit an.

Wird höchste Zeit wenn Hersteller glauben sie könne Features verkaufen (dx10), die dan prompt nicht vorhanden sind zu Release (!!). Das war wie ein Schlag ins Gesicht des Konsumenten damals...

Hoffentlich geht der Beschluss rasch durch, auch Spieler haben ein ANRECHT auf Vollständigkeit der gekauften Produkte.

Weiter so!
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Avatar dschroed1975
dschroed1975
#54 | 12. Mai 2009, 20:25
genial! ich hätte den jungens hier in frankfurt von atari test drive unlimited ja am liebsten an den kopf genagelt, weil man das spiel nicht lösen/zu ende spielen kann und viele auf der verpackung versprochene dinge im spiel gar nicht vorkamen...
als endnutzer kann ich das nur befürworten! endlich mal was sinnvolles von den anzugträgern, die festgelegt haben, dass hier in europa/deutschland nur eine banane in den verkauf gelangen darf, die einen bestimmten winkel und größe hat. gratulation!
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Avatar coldgas
coldgas
#53 | 12. Mai 2009, 15:15
Stimmt auch wieder flickflack. Denn wo fangen Bugs an und hören Features auf? Laut MS is ja sowieso alles ein Feature was nicht so läuft, wie es sollte. ;)
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Avatar flickflack
flickflack
#52 | 12. Mai 2009, 08:32
Das Vorhaben ist bemerkenswert, ist allerdings etwas kurz gedacht. Software ist nunmal etwas komplexer als 'greifbare' Produkte, und genau darum geht's. Ein Spielehersteller setzt auf APIs auf, auf deren Entwicklung er keinen Einfluss hat: Direct3D und Konsorten, das profane Betriebssystem, Treiber, Hooks etc. pp. Wenn sich nun ein Fehler einer API, bzw. in einer Umgebung darstellt, möchte ich gerne mal die Bearbeitung der Kundenbeschwerden und womögich eingereichte Klagen sehen. Ich behaupte, dann muss ein Expertenstab eingesetzt werden, der die Sourcen analysiert um festzustellen, wer jetzt welchen Fehler verursacht hat, der Spieleentwickler, oder der Treiberhersteller? Hinzu kommt, dass in dem Fall Close-Source-Hersteller ihre Sourcen der ermittelnden Behörde zur Verfügung stellen muss, was faktisch Beihilfe zu Industriespionage bedeutet, oder zumindest diese Gefahr nicht gänzlich ausschliesst. Ausserdem dürften dann Folgeklagen folgen: Spielehersteller gegen Treiberhersteller und der wiederum gegen den OS-Hersteller.

Der Vergleich mit dem Toaster hinkt übrigens nicht ganz, denn einen Schlüpper, den ich gekauft habe, mal trug und feststellte es kneift gar fies am mächtigen Gemächt, kann ich auch nicht mehr zurückgeben. Vom Toaster kann man auch keine Kopie machen, sofern kein Replikator zur Hand, um das Original einfach wegen Pseudomängeln zurückzugeben und sich an der Kopie zu erfreuen.

Also, bei Allem Unverständnis für die Aussagen von MS und Co., sollte man sich bei der Bewertung des Vorhabens mal etwas über den Tellerrand hinaus bewegen und sich die Problematik vor Augen führen. Einfaches 1+1 funzt da nicht, schon gar nicht in der Informatik, auch wenn sich dass die Bürokraten so schlicht vorstellen.

Ich stimme daher Draco und Moridin ohne Vorbehalt zu!
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Avatar coldgas
coldgas
#51 | 12. Mai 2009, 07:27
Wenn das Gesetz kommt, dann wird sich in der Spielebranche einiges ändern. Wobei ich da nicht unbedingt nur positive Änderungen sehe, denn an übertriebener Qualitätskontrolle geht bestimmt einiges an Budget für die Inhalte flöten.
Aber es wäre dann hoffentlich endlich schluss mit dem Missbrauch der User als Betatester, die dafür auch noch bezahlen.
Das nächste Problem sehe ich in der Umsetzung, da man bei technischen Mängeln des Spiels auch sagen könnte, dass es am Rechner bzw. Betriebssystem liegt, wer haftet denn dann? Der Rechnerhersteller? Microsoft?
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Avatar TheDelta
TheDelta
#50 | 12. Mai 2009, 06:25
Außerdem nehmen viele Händler das Spiel wieder zurück, wie bestes bsp: Gta 4, wurde von vielen, wenn nicht allen Händlern zurückgegeben
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PROMOTION
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