Adobe »heiratet« Microsoft : Die Bekanntgabe von Adobe, seine Updates zukünftig im gleichen Takt wie Microsoft zu veröffentlichen, veranlasste laut PC World den Sicherheitsexperten Andrew Storms zu dem Scherz, dass Microsoft und Adobe nun »offiziell verheiratet« seien. Seitdem Adobe mit Microsoft enger zusammenarbeitet und auch vorab Informationen zu geplanten Patches erhält, sei es spätestens nach der Integration von Flash in den Internet Explorer 10 unvermeidbar gewesen, dass sich Adobe dem Patch-Rhythmus von Microsoft anpasst.

Diese Integration hatte noch vor der Veröffentlichung von Windows 8 für Probleme gesorgt, da Microsoft eine Sicherheitslücke in Flash erst viel später nach Adobe behoben hatte. Frühe Windows 8-Nutzer waren dadurch zumindest theoretisch gefährdet, da diese Lücke aktiv ausgenutzt wurde. Durch die gleichzeitige Veröffentlichung von Updates dürften Schwierigkeiten dieser Art vermutlich nicht mehr auftreten.

Die geplante Version des Internet Explorer 10 für Windows 7 wird Flash nicht integrieren, sondern das übliche Plug-in verwenden.