Rage - PC

Ego-Shooter  |  Release: 07. Oktober 2011  |   Publisher: Bethesda
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killlerkirsche
#1 | 06. Okt 2012, 10:33
Sehr netter Report, der einen Einblick in die Köpfe der Gamesbranche gewährt.
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varg696
#2 | 06. Okt 2012, 10:33
Guter Artikel der ein interessantes Licht auf die Spielebranche wirft, welcher wir Konsumenten uns so warscheinlich gar nicht bewusst sind.
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Zig-Maen
#3 | 06. Okt 2012, 10:40
Großartiger Text. Zwei Sachen werden meines Erachtens nicht beleuchtet, die dieses Thema nicht nur peripher streifen.

A) Das man nicht offen darüber redet, das was schlecht läuft, weil dann sofort das Marketing und die Presse sich darauf stürzen wie die Geier und man im besten Falle alles in den Graben steuert, was natürlich einen unendlichen Druck ausübt.
B) Die Tatsache, dass es mittlerweile schon fast feste Standards für AAA-Spiele gibt. Bestimmte Mechanismen werden erwartet, sind vorausgesetzt, man kann alles nur noch marginal beeinflussen und eigtl. ist alles schön völlig verdinglicht. Es gibt keinen Raum für kreative Ausbrüche, das muss dann auf X-Ebenen abgesegnet werden und dann fängt man auf einmal an, Begriffe wie "Spaß" zu rationalisieren, was ja der Text sehr schön beschreibt.

Ich wollte früher unbedingt Spiele entwickeln, ich bin aber echt froh, das ich was anderes mache. Wenn man sieht, wie leicht man Leute verärgern kann (man schaue nur den aktuellen X-COM-Thread im Forum an), dann kann einem diese Leidenschaft schnell zum Halse raushängen.
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Hackt0r3
#4 | 06. Okt 2012, 10:44
Zitat von rob81:
...


Du hast ihn nichtmals gelesen, oder?
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Jabor08
#5 | 06. Okt 2012, 11:11
Zitat von Hackt0r3:

Du hast ihn nichtmals gelesen, oder?


Er spricht jedenfalls verdächtig viel über MMOs...
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Avatar FreddyLP
FreddyLP
#6 | 06. Okt 2012, 11:27
Zitat von rob81:
...


Ahja. Und was hat das alles mit dem Artikel zu tun?
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Avatar ben09
ben09
#7 | 06. Okt 2012, 11:33
Mhm das Problem mit Spaß ist ja, dass jeder ein anderes Spaßempfinden hat und kleine Dinge einen gewaltigen Unterschied machen. Ich beispielsweise liebe Gothic 1 und 2, Risen macht mir aber überhaupt keinen Spaß obwohl die Spiele einander sehr ähneln.
In Singleplayer-Rollenspielen ist meiner meiner Meinung nach die Atmosphäre sehr wichtig, die welt muss sich lebendig anfühlen.
Was ich abschließend noch sagen will ist, dass ich glaube, dass ein Entwickler gut daran tut, private modder des vorherigen Spiels in die Entwicklung von Sequels einzubeziehen...
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Cernan01
#8 | 06. Okt 2012, 11:43
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Rono13
#9 | 06. Okt 2012, 12:08
Zitat von Hackt0r3:


Du hast ihn nichtmals gelesen, oder?


regt euch nicht auf, er ist immer da, immer und überall gibt er seinen Senf dazu und meist fehlt auch die Spitze gegen GW2 nicht.

Man sollte seine Posts eigentlich ignorieren.
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forceMONKEY
#10 | 06. Okt 2012, 12:18
Schöner Report.
Zeigt wieder einmal, unter welchen enormen Druck ein Spieleentwickler oder Designer steht, vorallem von einem Millionen-Projekt.

Ein Spielprojekt, wo das Endprodukt das subjektive Empfinden eines Kundens ansprechen soll, ist nunmal risikoreich.
Bei einem Millionen-Bauprojekt, fragt man sich, ob das Gebäude bestimmte, vorher bekannte Anforderungen standhält (Steht es (Capt.Obvious)? Feuerschutz etc.)
Bei einem Spielprojekt, fragt man sich, wird das Spaß machen?
Eine Frage, die unmöglich zu beantworten ist.

Was dem Entwickler Sapß macht, muss dem Kunde noch lange nicht Spaß machen. Kein Wunder, dass Publisher ein erfolgreiches Konzept so lange wie möglich ausschlachten will...
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Don Esteban
#11 | 06. Okt 2012, 12:31
In dem Artikel wird auch endlich mal das Tabu-Thema "fehlender Spaß am Arbeitsplatz" und Ideenlosigkeit angesprochen. Meistens denkt man ja, dass Spieledesigner der beste Beruf überhaupt sei und das es undankbar sei, wenn man zugibt, dass der Job auch schon mal an den Nerven zerren kann. Ich wollte nie in der Gamebranche arbeiten, weil mir der Markt dermaßen unsicher erscheint, es reicht ja schon den Liveticker dazu zu lesen welche Projekte eingestellt und wie viele Firmen Insolven anmelden müssen. Da blutet einem das Herz...
Als jemand aus dem Design-Bereich fühl ich mich auch ermutigt, dass selbst berühmte Game-Designer ihre Zweifel haben, ob sie überhaupt talentiert seien, ein Tabuthema über das die wenigsten Leute aus der Kreativ-Branche sprechen. Zuzugeben dass man Zweifel an sich selbst hat, hinterlässt ja sonst den Eindruck, man sei unselbstbewusst und untalentiert. Top-Artikel liebe Gamestar! :)
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Vhasusu
#12 | 06. Okt 2012, 12:40
Zitat von rob81:

...
Der Post wird wahrscheinlich hunderte roter Daumen kassieren, weil die Leute eben selbst nicht wissen was gut und was schlecht ist und warum sie von MMO zu MMO springen. Denn würde man sie fragen, würden sie nur antworten "weil das Spiel schlecht ist". :)


Dein Post kriegt rote Daumen, weil er a. nicht wirklich zum Artikel passt und b. deine Meinung mal wieder als Maß aller Dinge darstellt.

Abgesehen davon ein schöner Artikel, der mal eine andere Perspektive bietet.
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Avatar TeVau
TeVau
#13 | 06. Okt 2012, 12:47
Für ein gutes Spiel braucht es doch nur eine sache...
Gutes Gameplay.
Minecraft hat es bewiesen, keine Story, keine gute Grafik, sondern nur gutes Gameplay.
Ähnlich ist es mit Terraria und co.
Spiele sollten eben nicht einfach von der Stange sein.
Ich kann heute noch Fallout 2 spielen, weil es so ein gutes Gameplay hat.
Die Grafik ist ausreichend, aber das Gameplay stimmt.
Genau wie bei xcom, jagged alliance 2 und co.
Beim Remake zu JA2 stimmt das Gameplay eben nicht, obwohl es von der Story fast gleich ist...da sieht man eben worauf es ankommt.
Durchdachtes Gameplay.

Das Problem liegt bei den Publishern mit ihren Anzügen, sie sind halt nur Casual gamer.
Ein richtiger Gamer, weiß was er in einem Spiel haben will, Notch ist nun mal das bekannteste Beispiel, wie aus einem halb Gamer, halb Programmierer, ein reicher Mann wurde, weil er eben ganz genau weiß, was einen Gamer bei Laune hält und was ein Gamer will.
Gutes Gameplay mit stets neuen kostenlosen Kontent.


Zitat von Meningus:
Schöner Report.
Zeigt wieder einmal, unter welchen enormen Druck ein Spieleentwickler oder Designer steht

Ist das nicht bei jedem Zeitbasierten Beruf?
Als Redakteur bei der Gamestar muss man sicher auch immer schnell und immer ganz nach Zeitplan arbeiten.
Als Spieleentwickler hat man es weiß go** nicht leicht, man sah ja ein sehr gutes Beispiel an Bondigames mit L.A. Noire, die Arbeitsbedingungen waren grausig.
Wärend es (scheinbar) Firmen wie Blizzard oder Valve gibt, die ihren Entwicklern Zeit geben, when it's done ;-)
Es kommt halt auf den Arbeitsplatz an.


Zu den genannten Spielen:
Deus Ex 2, ich weiß noch damals ganz genau wie ich den ersten Teil mochte.
Dann kam der zweite und war wesentlich schlechter, warum?
Zum einen wurde es ver-casualt, es gab KEINE Trefferzonen und da gab es noch andere Dinge die mich damals sehr nervten.
Deswegen floppte es.

Dishonored und Xcom sind auch extrem Casual, werden aber heute mehr erfolg haben als "damals".
Da es heute wesentlich mehr Casual Gamer gibt, Gaming ist ja mittlerweile Cool.
Ich finde es traurig, dishonored schien interessant, als ich dann aber gesehen habe, das der Spieler stark limitiert ist, das gleiche bei xcom (ich liebte das original), sind diese beiden Spiele für mich als Core Gamer, völlig uninteressant.
Was interessant wird, ist Hitman, das wird wieder wie der alte Teil, man hat eine große Map und sehr viele Freiheiten in Bezug auf die Mission.
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Avatar ovid35
ovid35
#14 | 06. Okt 2012, 12:50
"Am Ende, so ist es von Sid Meier überliefert..."

Hört sich ja nach einem Propheten an dieser Meier :)
Ansonsten guter bericht.
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Avatar TeVau
TeVau
#15 | 06. Okt 2012, 13:00
Zitat von Meningus:
Schöner Report.
Bei einem Spielprojekt, fragt man sich, wird das Spaß machen?
Eine Frage, die unmöglich zu beantworten ist.

Was dem Entwickler Sapß macht, muss dem Kunde noch lange nicht Spaß machen. Kein Wunder, dass Publisher ein erfolgreiches Konzept so lange wie möglich ausschlachten will...

Nah, nicht ganz.
Sicher kann man es nicht JEDEM recht machen, das geht nie!
Geschmäcker sind eben verschieden.
Aber ob etwas den großteil der Spieler Spass machen würde, kann man schon erkennen.
Menschen sind leicht zu durchschauen, sie wollen nur bestimmte dinge, deswegen funktioniert die Werbung ja so extrem gut.
Menschen sind leicht zu manipulieren.
In der Politik wird es so gemacht, man wirft etwas in den Raum und guckt wie das Volk reagiert, macht es nichts (weil es in der Regel nicht weiß, was es ist) wird das so gelassen...

Ich denke mal es gibt eine Formel was und wie Spieler spass empfinden.
Battlefield z.B. wird immer ein Erfolg sein, nicht zuletzt wegen dem Namen (werbung!).
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Avatar Exterminatus
Exterminatus
#16 | 06. Okt 2012, 13:02
Verkaufszahlen, sagt er, sind ihm egal. Für ihn zählt nur, dass er es wieder geschafft hat.

Und er hatt zuminderst bei mir die glaubwürdigkeit das ich ihm das glaube.

Was will man mehr als einen Entwickler der noch Herzblut in sein Spiel steckt um einfach ein gutes Spiel zu entwickeln.
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Avatar KingSamy
KingSamy
#17 | 06. Okt 2012, 13:04
Sehr schön.

Aber solche Reports sollten doch eher den Lesern des Magazines vorbehalten werden. Macht irgendwie keinen Sinn 90% des Magazines hier zu veröffentlichen.
Bei den News ist ja okay - und dann einige gehighlighted im Magazin nochmal abzudrucken. Aber gleich ganze Reports und Tests ?
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Avatar Aizawa
Aizawa
#18 | 06. Okt 2012, 13:04
Im Text steht, dass ihm die Verkaufszahlen von Dishonored nicht wichtig sind. Trotzdem hoffe ich sehr, dass sich das Spiel sehr gut verkauft, damit die Publisher sehen, dass man mit Kreativität und nicht-Mainstream auch Geld verdienen kann.
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TeVau
#19 | 06. Okt 2012, 13:05
Zitat von Aizawa:
Im Text steht, dass ihm die Verkaufszahlen von Dishonored nicht wichtig sind. Trotzdem hoffe ich sehr, dass sich das Spiel sehr gut verkauft, damit die Publisher sehen, dass man mit Kreativität und nicht-Mainstream auch Geld verdienen kann.

Wie kommst du darauf, das Dishonored kein Mainstream ist?
Nach allem was ich sah, ist es das perfekte Beispiel für Mainstream.
1. man ist im Spiel extrem stark
2. es gibt quasi immer nur eine Lösung
3. es ist leicht zugänglich = casual/mainstream
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Avatar Jetfighter3
Jetfighter3
#20 | 06. Okt 2012, 13:10
An den Autor André Peschke der diesen Artikel geschrieben hat, ich muss dir sagen das ich ihn einfach Hammer finde, seit langer Zeit endlich mal ein Artikel auf der GS den man echt verschlingen will. Schreib einfach mehr so toller Artikel von mir bekommt für diesen Artikel 10 von 10 möglichen Punkten.
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Avatar pti4ka
pti4ka
#21 | 06. Okt 2012, 14:16
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Avatar Heckenzhocker:D
Heckenzhocker:D
#22 | 06. Okt 2012, 14:46
Endlich ma mal wieder ein guter Artikel, vorallem ohne Fragezeichen. Gamestar kann eben doch was :D
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Avatar DST1348
DST1348
#23 | 06. Okt 2012, 15:55
Zitat von ben09:
Was ich abschließend noch sagen will ist, dass ich glaube, dass ein Entwickler gut daran tut, private modder des vorherigen Spiels in die Entwicklung von Sequels einzubeziehen...

Das muss nicht so sein. Beispiel CiV: der Lead Designer Jon Shafer war ein angesehener Modder aus Civ IV. Trotzdem hagelte es für das Basisspiel Kritik.
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Avatar DST1348
DST1348
#24 | 06. Okt 2012, 16:09
Auch mir hat der Artikel sehr gut gefallen! Gerade auch über das Thema Zweifel und Scheitern sollte man ehrlich reden dürfen. Mich hat schon beeindruckt, wie Solomon und sein Team auf der PAX eine gute Stunde darüber berichtet haben, was alles nicht funktioniert hat.

In jeder Arbeit, in dem man etwas Neues macht, steckt ein Risiko. Aus meinem Beruf kenne ich es auch, dass die meisten Ideen erstmal nicht funktionieren. Da braucht man vor allen Dingen Zeit und Muße, um immer wieder etwas auszuprobieren und einen neuen Weg zum Ziel zu finden. Leider hat man dazu heute kaum noch die Möglichkeit.
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Avatar stefan0202
stefan0202
#25 | 06. Okt 2012, 16:12
wiie ich wieder zu viel kriege,wenn hier wieder ale von core und casual gamern reden. Ich hab weder die zeit noch die lust mich in spiele so wie damals mit 14-15 einzuarbeiten, aber sobald es heisst die steuerung funktinoiert " oh gott casual,verbrennt sie!" spielt nur noch alte spiele,wenn euch die neuen zu blöd sind,aber hört auf rumzujammern!
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Avatar RD.SQUIRREL
RD.SQUIRREL
#26 | 06. Okt 2012, 18:05
Ein äußerst interessanter Artikel. Hier merkt man, wieviel "Blood Sweat & Tears" die Entwickler in ihre Spiele stecken.

Vielleicht sieht jetzt der ein oder andere "Empörer" ein, dass die Petitionen für ein Happy-End in Mass Effect 3 nicht nur grober Unfug waren sondern auch eine Beleidigung für die Arbeit der Entwickler.
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Avatar GalacticPresidentSuperstarMcAwesomeville
GalacticPresidentSuperstarMcAwesomeville
#27 | 06. Okt 2012, 20:35
Sehr schöner Artikel!

Zitat von R-X-D:
Ein äußerst interessanter Artikel. Hier merkt man, wieviel "Blood Sweat & Tears" die Entwickler in ihre Spiele stecken.

Vielleicht sieht jetzt der ein oder andere "Empörer" ein, dass die Petitionen für ein Happy-End in Mass Effect 3 nicht nur grober Unfug waren sondern auch eine Beleidigung für die Arbeit der Entwickler.


Und genau an Mass Effect und Bioware musste ich während des Lesens auch denken. Ich würde zu gerne einmal einen ehrlichen Kommentar über die Stimmungslage bei Bioware angesichts der sehr gemischten Reaktionen über ihre letzten Spiele lesen. So ganz einfach kann die Situation nicht sein, und ich habe durchaus Mitleid mit einigen persönlich heftig kritisierten Mitarbeitern.

Trotzdem muss ich sagen dass die Empörung über ME3 nicht ungerechtfertigt ist. Ich habe verschiedene (teils massive) Probleme mit dem Spiel, aber speziell bei den Enden kann man viel über fehlenden Spaß reden. Ich und viele andere haben das Gefühl dass das Spiel -und damit die gesamte Geschichte um Commander Shepard über den Verlauf von 3 Spielen- einfach kein befriedigendes Ende hat.
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Avatar SirSsrakon
SirSsrakon
#28 | 06. Okt 2012, 21:11
Bester Artikel seit langem !
Riesiges Lob an den Autor !
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Avatar Fnord
Fnord
#29 | 06. Okt 2012, 22:30
Zitat von TeVau:

Wie kommst du darauf, das Dishonored kein Mainstream ist?
Nach allem was ich sah, ist es das perfekte Beispiel für Mainstream.
1. man ist im Spiel extrem stark
2. es gibt quasi immer nur eine Lösung
3. es ist leicht zugänglich = casual/mainstream


So lange es fetzt....
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Avatar SilkBot
SilkBot
#30 | 06. Okt 2012, 22:34
Zitat von TeVau:
Als Spieleentwickler hat man es weiß go** nicht leicht, man sah ja ein sehr gutes Beispiel an Bondigames mit L.A. Noire, die Arbeitsbedingungen waren grausig.


Hast Du da etwa tatsächlich das Wort „Gott“ zensiert? Dubya-Tea-Eff?

In was für einem Zeitalter leben wir denn auf einmal


Oh, übrigens... Sehr schöner Artikel, wie immer. GameStar lese ich am liebsten, also immer weiter so! :-)
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Avatar Oberon901
Oberon901
#31 | 06. Okt 2012, 23:28
Zitat von FreddyLP:


Ahja. Und was hat das alles mit dem Artikel zu tun?


Er spricht davon, das alle mmo's nach wow Spielspaßmäßig einfach nicht an wow rankommen. Wieso soll das nichts mit dem Artikel zu tun haben?
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Avatar youKilledjollow
youKilledjollow
#32 | 07. Okt 2012, 00:19
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mootality
#33 | 07. Okt 2012, 01:01
Zitat von youKilledjollow:
Warum alle immer Spiele bashen verstehbich nicht.
Wenn Leute CoD spielen macht das nix, wenn Leute BF spielen macht das nix, wenn Leute Diablo spielen macht das nix, wenn Leute Browserspiele spielen macht das nix.
Urteilt nicht immer über soetwas, wer gibt euch denn das Recht dazu?


Ich glaube die Leute brauchen soetwas, genau wie die MMO Basherei. Mich nervts nur das die Leute dann um so verbissener im Spiel sind, siehe die League of Legends Community...

Zum Beitrag: Super, endlich mal wieder etwas mehr Niveau auf Gamestar, mehr davon bitte! Es muss unglaublich schwierig sein den "Spielspaß" in einen Programmcode hineinzuarbeiten, entweder es klappt auf anhieb oder es wird ein Desaster.

Bei Rollenspielen ist es eigentlich das gleiche wie in Fantasybüchern, je glaubwürdiger die Welt ausgearbeitet ist um so besser funktioniert sie. Je mehr Details desto besser. Das hat schon bei Herr der Ringe und Midkemia Saga funkioniert und es funkioniert ebenfalls in Baldurs Gate und The Elder Scrolls.
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Avatar asasasa
asasasa
#34 | 07. Okt 2012, 02:25
ganz ehrlich, dieser artikel erinnert einen daran, warum ich überhaupt jemals gamestar gelesen habe. mir ist leider klar, dass ihr auch nicht die ganze zeit solche reports raushauen könnt, jedoch war das hier mal bitter nötig. vermisse viel vom geist der zeitschrift aus 1999. ty.
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Avatar Alfredog
Alfredog
#35 | 07. Okt 2012, 03:27
IMHO ein kleiner Offenbarungseid was die Protagonisten da aus ihrer Arbeit erzählen.

Auch wenn sich "Spaß" nicht genau definieren bzw. planen läßt, so klingt das was die Herren da beschreiben für mich schlicht und ergreifende unprofessionell. "Rumprobieren" ist einfach kein vernünftiger Ansatz für die Durchführung eines Multimillionen-Dollar Projekts. Das kann man vielleicht machen wenn man mit drei Leuten zuhause bei Mutti in der Garage an seinem Indi-Projekt sitzt. Aber nicht wenn dutzende von Leuten über Jahre an einem so teuren Projekt arbeiten.

Kein Wunder das ständig Spieleprojekte den Bach runtergehen oder Termine um Jahre überzogenen werden wenn Entwicklerstudios so arbeiten.
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Avatar kadney
kadney
#36 | 07. Okt 2012, 12:51
Ein sehr schöner Einblick hinter die Kulissen. Kann man teilweise aber auch gut nachvollziehen. Teilweise hat man auch Entwickler dabei, die einem Spiel eine gewisse Note verleihen wollen, wenn sich der Publisher davon allerdings keinen maximalen Profit erhofft, wird er es schlicht nicht zulassen. Somit werden gute Ideen verworfen, damit das Spiel den maximalen Proift bringt. Und wenn der Erfolg dann ausbleibt sind es eher die Entwickler die darunter richtig leiden. Der Publisher weint nur seinem Geld nach und schiebt das Versagen dem Entwickler zu.

Allerdings muss man auch klar sagen, dass die Spiele und Spieler anspruchsvoller werden. Sprich Spiele mit guter Grafik und Tiefe kosten schnell mal mehrere Millionen Dollar. Da kann man auch ein wenig die Mutlosigkeit nachvollziehen. Es sollte ein Stück weit ein Umdenken auf beiden Seiten stattfinden. Die Publisher sollten auch kleinere Projekte unterstützen um einen Sinn für gute Spiele zu bekommen. Viele kleine Indie-Projekte sind auch recht erfolgreich, einfach weil sie sich das trauen und anders sind. Andererseits sollten auch die Konsumenten aufhören diesen Trend zu befeuern und nicht Ableger #37 von einer Serie kaufen. Dann müssten die Publisher langfristig auch umdenken.
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Avatar forceMONKEY
forceMONKEY
#37 | 07. Okt 2012, 13:03
Zitat von TeVau:

Ist das nicht bei jedem Zeitbasierten Beruf?
Als Redakteur bei der Gamestar muss man sicher auch immer schnell und immer ganz nach Zeitplan arbeiten.
Als Spieleentwickler hat man es weiß go** nicht leicht, man sah ja ein sehr gutes Beispiel an Bondigames mit L.A. Noire, die Arbeitsbedingungen waren grausig.
Wärend es (scheinbar) Firmen wie Blizzard oder Valve gibt, die ihren Entwicklern Zeit geben, when its done ;-)
Es kommt halt auf den Arbeitsplatz an.



Es ging nicht nur um Zeitpläne.
Ein Gamestar Redakteur trägt nicht die selbe Verantwortung wie ein Projektleiter von einem Spiel, das Millionen an Investitionsgelder verschlingen wird.

Und das ganze mit Casual oder Core Gaming...
Ich kann bis heute nicht die Grenze nachvollziehen...
Warum ist XCOM nochmal ein Casual Game?

Zitat von Alfredog:
IMHO ein kleiner Offenbarungseid was die Protagonisten da aus ihrer Arbeit erzählen.

Auch wenn sich "Spaß" nicht genau definieren bzw. planen läßt, so klingt das was die Herren da beschreiben für mich schlicht und ergreifende unprofessionell. "Rumprobieren" ist einfach kein vernünftiger Ansatz für die Durchführung eines Multimillionen-Dollar Projekts. Das kann man vielleicht machen wenn man mit drei Leuten zuhause bei Mutti in der Garage an seinem Indi-Projekt sitzt. Aber nicht wenn dutzende von Leuten über Jahre an einem so teuren Projekt arbeiten.

Kein Wunder das ständig Spieleprojekte den Bach runtergehen oder Termine um Jahre überzogenen werden wenn Entwicklerstudios so arbeiten.


Iteratives Vorgehen ist selbst in der Wissenschaft ganz üblich.
Man kann bestimmt die Grundmechaniken festlegen, aber die Feinheiten kann man mMn nur durch "rumprobieren" rausfinden.
In gewissen Maße ist das bereits eine Qualitätkontrolle, man testet eine Variante aus und verbessert sie entsprechend kontinuierlich.
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Avatar Srefanius
Srefanius
#38 | 07. Okt 2012, 13:03
Super Report, gut geschrieben und mit richtigen Einblicken gespickt. :)
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Avatar Coregamer24
Coregamer24
#39 | 07. Okt 2012, 13:24
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar foramentor
foramentor
#40 | 07. Okt 2012, 13:41
Zitat von R-X-D:
Ein äußerst interessanter Artikel. Hier merkt man, wieviel "Blood Sweat & Tears" die Entwickler in ihre Spiele stecken.
Vielleicht sieht jetzt der ein oder andere "Empörer" ein, dass die Petitionen für ein Happy-End in Mass Effect 3 nicht nur grober Unfug waren sondern auch eine Beleidigung für die Arbeit der Entwickler.

+++

"Das Tal der Verzweiflung"
oder vielleicht etwas nüchterner formuliert:
"Die schiere Unmöglichkeit, auf Befehl ein Kunstwerk zu produzieren".
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ANGEBOTE
PROMOTION

Details zu Rage

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 07. Oktober 2011
Publisher: Bethesda
Entwickler: id Software
Webseite: http://www.rage.com/de
USK: noch nicht geprüft
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 245 von 5644 in: PC-Spiele
Platz 52 von 743 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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