Rage - PC

Ego-Shooter  |  Release: 07. Oktober 2011  |   Publisher: Bethesda
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kampfkaese
#94 | 18. Nov 2012, 17:58
Dishonored ist das, was Qualitativ und Spielerisch Deus EX2 hätte werden sollen. Die Wertung von 84% sagt aus das ihr nicht fähig seid Representative Wertungen zu erstellen. Da kommt seid langem mal wieder eine Spiele Perle und wegen euch hätte ich es beinahe nicht gespielt. Jeder Mainstream Mist in der 4. Auflage bekommt von euch 90%
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Shoguun
#93 | 15. Nov 2012, 11:51
Zitat von Alfredog:
IMHO ein kleiner Offenbarungseid was die Protagonisten da aus ihrer Arbeit erzählen.

Auch wenn sich "Spaß" nicht genau definieren bzw. planen läßt, so klingt das was die Herren da beschreiben für mich schlicht und ergreifende unprofessionell. "Rumprobieren" ist einfach kein vernünftiger Ansatz für die Durchführung eines Multimillionen-Dollar Projekts. Das kann man vielleicht machen wenn man mit drei Leuten zuhause bei Mutti in der Garage an seinem Indi-Projekt sitzt. Aber nicht wenn dutzende von Leuten über Jahre an einem so teuren Projekt arbeiten.

Kein Wunder das ständig Spieleprojekte den Bach runtergehen oder Termine um Jahre überzogenen werden wenn Entwicklerstudios so arbeiten.


du hast noch nie wirklich an einer software lösung gearbeitet und wurdest dabei mit tatsachen konfrontiert, die sich nicht vorhersagen lassen, oder? gerade testing, balancing und co. machen in der branche qualität aus!

@ontopic: schön zu lesen, top redaktionsarbeit. danke!
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MrRight
#92 | 26. Okt 2012, 08:54
Ja, es ist schlimm. Zum einen ist der MArkt überfrachtet. Zu viel (mittleriele auch recht gutes) auf dem MArkt (das war nicht immer so). Bei zu viel muß auch der Spieler selektieren, so wird vieles verrammt. DIes muß der Branche schon zu denken geben, den MArkt neu zur ordenen. Zudem tut der Wirtschaftswandel sein übriges. Vollpreisspiele sind für viele nicht mehr möglich, schon gar nicht, wenn es immer das selbe ist. Also bleibt "Steam" die einzige Möglichkeit noch halbwegs auf seine Kosten zu kommen.
Doch ich sehe auch noch einen kleinen Lichtstreifen. AUsgewählte und gut gezielt geplante Produkte, die Qualität besitzen sind veräußerbar. Die Siedler 7 fasziniert mit seiner Lieblichkeit, Anno 2070 mit seiner Technik, Skyrim mit seinem Blickfang. DIe Anforderungen sind hoch und Ideen gefragt, doch wenn ansonsten der Wirtschaftswandel mitspielt, kann man so auch wieder Gewinne machen.
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Flori der Fux
#91 | 19. Okt 2012, 16:58
Computerspiele sind in meinen Augen "Kunst". Viel zu oft verkannte, ungerechtfertigterweise geringgeschätzte oder als Kinderkram abgetane Kunst. Ich meine, da arbeiten z.T. über hundert Künstler an so einem Spiel. Story-Writer, Grafiker, Animations- und Effektentwickler, Gamedesigner, Programmierer, Musiker, da werden zig-stündige Dialoge synchronisiert, und die Summe des soll dann ein Spiel ausmachen, das über viele Stunden unterhalten soll. Diese vielen Mitwirkenden zu koordinieren, das allein muß schon eine Herausforderung sein. Dann der Druck der Publisher, die dies und jenes geändert oder schneller haben wollen, und die Entwickler müssen kuschen. Viele Monate, z.T. Jahre dauert die Entwicklung eines Spiels, für das natürlich erst dann wirklich Geld fließt, wenn's am Ende gut ankommt.
Und wenn es das nicht tut, ist das für viele kleinere Studios und deren fleißige Mitarbeiter eine sehr sehr bittere Pille. Das im Artikel genannte Deus Ex: Invisible War war ein gutes Beispiel. Klein schlechtes Spiel, aber gegen den Vorgänger so blass, dass es von den Spielern gnadenlos ignoriert und zerrissen wurde. Manchmal ist "gut" einfach nicht gut genug. Und für viele, die die Gründe für das schlechte Abschneiden noch nicht einmal mit zu verantworten hatten, heißt es dann : alles umsonst. Monate harter Arbeit für die Katz. Das sind Schicksale, die mir aufrichtig leid tun. Kann mir gut vorstellen, wie der Druck gegen Ende einer Produktion zunimmt und Zweifel aufkommen. Mit dem Erfolg eines Titels ist ja nicht selten das Schicksal der am Werk beteiligten verbunden.
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Avatar Shark280 =stealth=
Shark280 =stealth=
#90 | 16. Okt 2012, 01:22
Zitat von rob81:
Nennt den Artikel lieber: Wenn Spieledesigner zu wenige Spiele spielen

Da braucht man nur auf die MMOs schauen. Alle wollten sie WoW kopieren und keiner hat es begriffen was die Essenz des Spieles ausmacht. Flüssiges, geschmeidiges und rundes gampelay. Von der Weichheit der Animationen bis zur Visualisierung der Treffer.
Als ich damals von DAOC wechselte, fühlte es sich einfach genial an und wurde bis heute nicht besser gemacht.

Alle denken sie über Content nach, den beim leveln sowieso noch keiner kennt. Wer spielt bitte ein Spiel auf Dauer welches sich ruckelig, eckig, kantig, klotzig und steif anfühlt.


Word!
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MechUnit
#89 | 10. Okt 2012, 10:14
Zitat von Otto Giftmacher:


Hallo MechUnit,

der Versuch, Bewährtes zu zitieren, neu zu verpacken und obendrein noch mit technischer Finesse zu veredeln ist, da sind wir uns einig, per se nicht schlecht und kann klasse Ergebnisse hervorbringen.

So sieht auch Dishonored, das sich ja auch vieler genretypischer Anleihen bedient, bis dato nicht schlecht aus.

Was mich im Fall Rage/id überrascht hat, war, dass beim Spielen das Gefühl aufkam, hier wären Kompromisse eingegangen und die Produktentwicklung vorschnell beendet worden. Das kannte ich bis dahin von id nicht. Die standen für das Gegenteil. Nicht zuletzt hinsichtlich der Technik; DOOM 3 lief von Anfang an rund und nichts hat das wohlig-epische Hochgefühl des Erlebens id-typischer Krudheit gestört.

Das "When its done" hätte Rage vielleicht retten können, aber das Gefühl, dass eben dieser Grundsatz im Fall Rage über Bord geworfen wurde, ließ sich beim Spielen einfach nicht wegdenken.

Natürlich erzählt auch DOOM 3 keine große Geschichte, aber das, was die Reihe ausmacht, ist spürbar konsequent zuende geführt und technisch solide untermauert.

Das wünsche ich mir von jedem guten Spiel, erst Recht, wenn es im Vorfeld dermaßen hohe Erwartungen schürt wie Rage.

Viele Grüße!

P.S.: Ich hab nix gegen Mad Max, im Gegenteil ;-)

P.P.S.: Ich möchte Dich einladen, meinen Blog (VX) zu besuchen; dort habe ich zum Thema Rage und halbgare Spiele meine Meinung etwas ausführlicher formuliert. Viel Spaß beim Lesen, wenn Du Lust hast!


hallo Otto,

dass rage tw. etwas feinschliff vermissen lässt und mit der gewohnt hohen id-qualität bis Doom 3 stimme ich mit dir überein.

und ja, auch meine erwartungen hat Rage nicht 100% erfüllt, genau wie z.b. GT5 auf der PS3 oder Wipeout HD Fury (die strecken sind vom design her nicht mehr so genial wie die von 2097/XL, 3 und Fusion).

id hat Rage scheinbar leider auch ziemlich schnell fallen gelassen... ein paar nachbesserungen hier, ein patch da hätte mit sicherheit einiges bewirkt.

und ja: Mad Max ist kult! :)

deinen blog lese ich - immer amüsant und auch gleichzeitig wahr. meinen nerv triffst du zumindest oft.

grüße zurück!

nochmal zum topic: Batman Arkham Asylum und Arkham City sind mal positive ausnahmen! das sind spiele, die kreative ideen gut umgesetzt haben und wo man viel spaß damit hat. ich hätte nie gedacht, dass ich einmal begeistert eine comicumsetzung spielen würde und mir nicht nur filmumsetzungen angucken würde. es war zwar schon früher (lange vor arkham asylum), aber wenn man das mal mit dem Superman Returns-mist von EA vergleicht: da liegen welten dazwischen!

einzig fahrzeugeinsätze vermisse ich in den beiden Batman-spielen bisher.

aber die beiden sind definitiv wieder ein positives beispiel für spiele, die spaß machen.

@GS: wieso nehmt ihr Arkham City eig. nicht in eure benchmarks auf? es hat dx11 mit tesselation und fordert dann auch dementsprechend hardware und es sieht top aus.
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mrromanthx
#88 | 09. Okt 2012, 23:57
sie sollten sich ein beispiel an ubisoft nehmen !
meiner meinung nach hat ubisoft genau dass was viele spieler wollen
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Aldaris85
#87 | 09. Okt 2012, 15:51
Zitat von R-X-D:

Vielleicht sieht jetzt der ein oder andere "Empörer" ein, dass die Petitionen für ein Happy-End in Mass Effect 3 nicht nur grober Unfug waren sondern auch eine Beleidigung für die Arbeit der Entwickler.

Schon wieder jemand, der bis heute nicht verstanden hat, dass es in Mass Effect 3 nicht um ein "Happy-End" ging *seufz*

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Sehr schöner Artikel. Vor allem das Verhalten von Sony bezüglich des Spiels "Journey" finde ich ausgesprochen sympathisch.
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Domidragon
#86 | 09. Okt 2012, 11:44
Netter Artikel. Viele Konsumenten können sich das gar nicht vorstellen. Das es so heftig ist, hätte ich auch nicht gedacht, kann es nun aber nachvollziehen. Dass die neuen Spiele so komplex sind wusste ich eigentlich schon. Bin selber auch Entwickler, aber nicht für Spiele :)

Alb(Traum)job trifft es doch sehr gut :)
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foramentor
#85 | 09. Okt 2012, 09:49
Zitat von Slasher0ne:
Liebe Entwickler!
Ihr jammert, heult, und könnt einfach nicht akzeptieren, das ihre eure eigenen Spiele entwickelt. ...

Meinst Du das wirklich ernst?
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Slasher0ne
#84 | 08. Okt 2012, 22:11
Liebe Entwickler!

Ihr jammert, heult, und könnt einfach nicht akzeptieren, das ihre eure eigenen Spiele entwickelt. Ihr entwickelt seid Jahren, fast Jahrzehnten immer die gleichen Genre und Spiel, aber ihr erfindet euch nicht selber neu.
Ihr entwickelt eure eigenen Vorstellungen und seid enttäuscht, wenn die Spieler euren xten Abklatsch von Spiel xyz nicht kaufen möchte.

Ihr baut Scenarien auf immer wieder der gleichen Story auf, entwickelt Helden die dem davor und dem davor gleichen.

Ihr wärmt den Einheitsbrei der Vorgänger auf und verpasst dem gleichen Mist ein neues Grafikgerüst, aber neu entwickelt ihr nichts.

Vielleicht solltet ihr uns Spieler mal direkt fragen, was wir so für Ideen haben, und ab und an auch mal auf uns hören, was wir so wollen.

Vielleicht auch ein bisschen Mut zum Crossover der Verwicklung von 3 oder mehr Genren!? Probierts doch einfach mal...
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Avatar kc3w
kc3w
#83 | 08. Okt 2012, 22:00
Zitat von rob81:
Nennt den Artikel lieber: Wenn Spieledesigner zu wenige Spiele spielen

Da braucht man nur auf die MMOs schauen. Alle wollten sie WoW kopieren und keiner hat es begriffen was die Essenz des Spieles ausmacht. Flüssiges, geschmeidiges und rundes gampelay. Von der Weichheit der Animationen bis zur Visualisierung der Treffer.
Als ich damals von DAOC wechselte, fühlte es sich einfach genial an und wurde bis heute nicht besser gemacht.

Alle denken sie über Content nach, den beim leveln sowieso noch keiner kennt. Wer spielt bitte ein Spiel auf Dauer welches sich ruckelig, eckig, kantig, klotzig und steif anfühlt.
Bei allen MMOs außer WoW ist das audiovisuelle Feedback recht lahm - es macht keinen Spaß, die Kontrolle und Übersicht fehlt. GW2 allen voran :)

Mein Tip: Nehmt euch den nerdigsten Nerd mit den schlechtesten Noten, der wird euch erzählen können wie ein Spiel auszusehen hat.

Und gleich noch einer:
Wer auf die Menge hört, der wird die Menge nicht begeistern.
Das geht nur wenn man sie empört, oder den 0815 Zug fährt und dennoch alle Erwartungen übertrifft, oder wenn man etwas komplett neues erschafft was noch keiner kennt. Fast alle Spiele fahren mit 0815 erreichen aber die Maßstäbe der besten 0815 Spiele nicht.

Beispiel mit WoW: jeder versucht einen Klon zu machen, obwohl die Menge die Schnauze voll von WoW hat und eigentlich weg will. Ein klassischer verirrter 0815er

Der Post wird wahrscheinlich hunderte roter Daumen kassieren, weil die Leute eben selbst nicht wissen was gut und was schlecht ist und warum sie von MMO zu MMO springen. Denn würde man sie fragen, würden sie nur antworten "weil das Spiel schlecht ist". :)

Die Frage ist nur wie kriegst du ein Flüssiges rundes Gameplay???
Blizzard nimmt sich immer ewig viel Zeit und probiert so auch viel aus.
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Avatar ramke
ramke
#82 | 08. Okt 2012, 19:29
Guter Report.
Ich spiele seit einiger Zeit immer wieder gern brutal doom. das spiel ist an sich schon urig alt, aber dank brutal doom ist es sowas von stimmig, dass ich es einigen aktuellen spielen vorgezogen habe. es macht einfach wahnsinnig spass. keine ahnung warum sowas heutzutage nicht mehr produziert wird.
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Avatar redPrince
redPrince
#81 | 08. Okt 2012, 19:20
Firaxis... die hardcore Fans von Civ 4 greifen den 5er nichtmal mit Handschuhen an. Das Franchise wurde auch durch die gierige DLC Politik zerstört.
Als nächstes habe ich schon Dishonored auf der Schippe - da wird auch viel Hype um nichts gemacht. Wartet nur ab.

Auch bei XCOM bin ich sehr skeptisch - so remakes sind meistens nicht besonders gut.

Die Spielebranche sollte sich mal mehr an Ihren Fans orientieren und nicht nur an den Quartalszahlen.
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Avatar CTCooL
CTCooL
#80 | 08. Okt 2012, 13:06
sehr guter bericht, zeigt auch mal wieder das in der spiele branche zu arbeiten kein zuckerschlecken ist.
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Avatar Stabsarzt
Stabsarzt
#79 | 08. Okt 2012, 12:12
Zitat von asasasa:
ganz ehrlich, dieser artikel erinnert einen daran, warum ich überhaupt jemals gamestar gelesen habe. mir ist leider klar, dass ihr auch nicht die ganze zeit solche reports raushauen könnt, jedoch war das hier mal bitter nötig. vermisse viel vom geist der zeitschrift aus 1999. ty.


ja, zeitweise hat man das gefühl, das gamestar auch auf dem causalisierungstrip ist ;p
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Avatar LevArris
LevArris
#78 | 08. Okt 2012, 10:45
Super Artikel,
er ist manchmal wie eine Bestätigung von Dingen die man als aufmerksamer Leser zwar vermutet aber eben nicht weiß.

Zum Beispiel beschreibt er -auch wenn's garnicht das Kernthema des Artikels ist- warum Grafik nicht immer ausschlaggebend sein muss (sonderen eher ein essentieller Bestandteil von vielem ist). Oftmals ist es einfach wichtiger das Dinge "flutschen" statt gut auszusehen.

Oder Rage. Was nervt mich das Spiel (im Positiven wie Negativen). Ich finde es sooo genial. Hatte aber stets und immer das Gefühl, dass Manche Dinge einfach zu hakelig oder nicht zu Ende "optimiert" sind, was aus einem IMHO guten bis sehr guten Spiel einen MegaHit hätte machen können. Man merkt IMHO keinem Anderne Spiel dermaßen die Probleme an, die oben im Artikel vom Designer selbst benannt werden...


Oder die Beschreibung der "Getriebenheit" der Entwickler. Es erinnert mich so sehr, an das Aufnehmen und produzieren eines Songs. Da geht ähnliches ab.... deswegen kann ich auch sofort nachvollziehen und glaube auch zu 100%, wenn da einer sagt, "Hey, Verkaufszahlen sind mir wurscht" oder "Ich muss es dann immer wieder spielen um zu sehen, dass immernoch funktioniert/gut ist"... das spiegelt Passion und den Willen etwas gutes Abzuliefern wieder. Schon alleine auf Grund dieser Aussage würde ich die Behauptung wagen:
Wenn alle im Team diese Auffassung und dieses Engagement haben, dann wird X-Com ein wirklich gutes Spiel. Es kann mir gefallen oder nicht (und somit von mir gekauft werden oder im Regal stehen gelassen werden). Aber es wird sicherlich kein schlechtes Spiel sein!

Unterm Strich. Einer der gelungensten Artikel der letzten Monate!
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Avatar Otto Giftmacher
Otto Giftmacher
#77 | 08. Okt 2012, 10:45
Zitat von MechUnit:


die meinung teile ich nicht ganz mit dir. id versuchte, mal was anderes wie doom zu schaffen. ein spiel mit mad max szenario, wieso nicht?

ein spiel, wo man mal keinen imp bekämpft, wieso nicht?

ja, rage hat seine kritikpunkte, das stimmt und mit dem flachen ende stimme ich dir zu, aber nichts desto trotz machte die atmosphäre einfach lust auf mehr. und ja, id hätte die fahrzeugsteuerung wirklich besser hinkriegen können! und objektphysik hätte auch nichts geschadet - womit ich dann 5 statt 3 hauptkritikpunkte hätte.

nichtsdestotrotz ein gutes spiel - id hat eben mal neuland betreten und ein rage 2 würde mit sicherheit besser werden. und selbst wenn rage tatsächlich so schlecht gewesen wäre: selbst id kann mal ein ausrutscher passieren. wenn doom 4 gut wird, ist rage -ob gut oder nicht- ohnehin vergessen.



Hallo MechUnit,

der Versuch, Bewährtes zu zitieren, neu zu verpacken und obendrein noch mit technischer Finesse zu veredeln ist, da sind wir uns einig, per se nicht schlecht und kann klasse Ergebnisse hervorbringen.

So sieht auch Dishonored, das sich ja auch vieler genretypischer Anleihen bedient, bis dato nicht schlecht aus.

Was mich im Fall Rage/id überrascht hat, war, dass beim Spielen das Gefühl aufkam, hier wären Kompromisse eingegangen und die Produktentwicklung vorschnell beendet worden. Das kannte ich bis dahin von id nicht. Die standen für das Gegenteil. Nicht zuletzt hinsichtlich der Technik; DOOM 3 lief von Anfang an rund und nichts hat das wohlig-epische Hochgefühl des Erlebens id-typischer Krudheit gestört.

Das "When it's done" hätte Rage vielleicht retten können, aber das Gefühl, dass eben dieser Grundsatz im Fall Rage über Bord geworfen wurde, ließ sich beim Spielen einfach nicht wegdenken.

Natürlich erzählt auch DOOM 3 keine große Geschichte, aber das, was die Reihe ausmacht, ist spürbar konsequent zuende geführt und technisch solide untermauert.

Das wünsche ich mir von jedem guten Spiel, erst Recht, wenn es im Vorfeld dermaßen hohe Erwartungen schürt wie Rage.

Viele Grüße!

P.S.: Ich hab nix gegen Mad Max, im Gegenteil ;-)

P.P.S.: Ich möchte Dich einladen, meinen Blog (VX) zu besuchen; dort habe ich zum Thema Rage und halbgare Spiele meine Meinung etwas ausführlicher formuliert. Viel Spaß beim Lesen, wenn Du Lust hast!
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Avatar °qwasder°
°qwasder°
#76 | 08. Okt 2012, 10:00
Großartiger Artikel. :)
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Avatar buzzybee
buzzybee
#75 | 08. Okt 2012, 10:00
Gratulation, Herr Peschke. Ich lese selten Reportage, schon gar nicht online, weil die Qualität und so... Aber das hier ist eine sehr schöner, sehr menschlicher Report - eine Rarität im deutschen Videospiel-Journalismus.

Vielleicht überdenkt der eine oder andere Forums-Grantler nach der Lektüre seinen Ton, wenn er in einem nächsten Schimpf-Thread XY über vermeintliche Schwächen eines Neu-Release herzieht.
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Avatar Tscheff
Tscheff
#74 | 08. Okt 2012, 09:58
Sicher kein einfacher Job, aber wer hat das heutzutage schon. Alle Arbeitnehmer auf diesem Planeten haben ihre großen und kleinen Sorgen mit Ihrer Arbeit. Nicht nur Programmierern geht das so. Das liegt auch am Immens großen Druck der immer von oben auf uns einwirkt. Ein angemessenes Maß geht voll in Ordnung. Zuviel hingegen macht nur mehr kaputt als zu fördern.
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Avatar DaGizz
DaGizz
#73 | 08. Okt 2012, 08:42
Mir machen Spiele schon lange kein Spaß mehr! Bis auf CS und Quake. Aber nicht weil Sie mir was lustiges Erzählen.

Sehr Schade!
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theearlybird
#72 | 08. Okt 2012, 08:22
cool. verdeckte werbung..muss dishonored vorbestellen..^^
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MechUnit
#71 | 08. Okt 2012, 07:51
Zitat von Otto Giftmacher:
Manche Dinge sollte man vielleicht im Tal der Verzweiflung zurücklassen - wenn man bedenkt, dass eine Elite-Spieleschmiede wie id software vorgibt, die Steuerung von Vehikeln in ihren Spielen sei problematisch, ist dann nicht in erster Linie die Tatsache interessant, dass diese Äußerung überhaupt gemacht wird?

Gerade id sollte wissen, dass die Fans ihrer Produkte sich darauf verlassen (haben), dass das berühmte "when its done" bis Rage als Versprechen für die Schaffung von Qualität stand und bis Rage auch verlässlich in diesem Sinne funktionierte. Man hat den Produkten angemerkt, dass es gut war, nicht zeitplanorientiert, sondern im Sinne höllisch guten Gameplays und ebensolcher Atmosphäre zu arbeiten.

Wer ein Produkt wie Rage auf den Markt wirft und nicht dumm ist wird wissen, dass es selbst dem wohlgesonnensten Fan schwerfällt, Fremdscham in Form geflissentlichen Schweigens zu üben.

Merkte man DOOM 3 und der Quake-Serie noch an, dass sie mit viel Bedacht und Feinschliff auf ihr Genre zugeschnitten und bis zum "when its done" ausgefeilt waren, ist Rage der kläglich gescheiterte Versuch, neue Technik (Texturen) mit einem Gebräu aus klischeeorientierten Marktschreier-Elementen (Mad Max, hell yeah - nicht) zu einem publishergerechten Allround-Wunderbrei aufzukochen.

Buggy-Fahren, nichts Neues.
Riesige Areale - nicht.
Tätowierte "Böse"-Wichte statt monströser Ausgeburten höllisch guten Monsterdesigns (ein Imp ist nicht tätowiert; Ein Tattoo ist viel zu zivilisiert für die Monster-Qualität früherer id-Produkte).

Rage verspricht am Anfang viel und hält wenig. So wie S.T.A.L.K.E.R. wartet es anfangs mit halbwegs ambitionierter Kulisse auf und wird bis zum verkrüppelten und plötzlichen Ende immer flacher. Klischees (Endzeit, Abklappern von Punkten und Verflachung der Schauplätze zu reinen Bühnenbildern, die mit der Story nur noch gemein haben, dass sie deren einstige Präsenz andeuten) übernehmen die Regie.

Dazu Grafikfehler. Grafikfehler bei id. Vor einiger Zeit undenkbar.

Rage ist der Beweis, dass Arschkriecherei gegenüber Publishern und Nutzung als massentauglich gestempelter Klischees als Treibstoff für gute Spiele weder allein noch zusammen funktionieren noch jemals funktionieren werden.

Ein Imp braucht keinen Mad Max. Ein Imp hat sein eigenes Universum. Und dem hat man den Enthusiasmus seiner Erschaffung noch angemerkt und abgenommen. Nicht zuletzt, weil es technisch perfekt umgesetzt ist.

Wünschen wir id und allen Spielemachern, die es gut meinen, dass sie sich auf die Werte ihrer Edel-Produkte zurückbesinnen!


die meinung teile ich nicht ganz mit dir. id versuchte, mal was anderes wie doom zu schaffen. ein spiel mit mad max szenario, wieso nicht?

ein spiel, wo man mal keinen imp bekämpft, wieso nicht?

ja, rage hat seine kritikpunkte, das stimmt und mit dem flachen ende stimme ich dir zu, aber nichts desto trotz machte die atmosphäre einfach lust auf mehr. und ja, id hätte die fahrzeugsteuerung wirklich besser hinkriegen können! und objektphysik hätte auch nichts geschadet - womit ich dann 5 statt 3 hauptkritikpunkte hätte.

nichtsdestotrotz ein gutes spiel - id hat eben mal neuland betreten und ein rage 2 würde mit sicherheit besser werden. und selbst wenn rage tatsächlich so schlecht gewesen wäre: selbst id kann mal ein ausrutscher passieren. wenn doom 4 gut wird, ist rage -ob gut oder nicht- ohnehin vergessen.
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Avatar arvenius
arvenius
#70 | 08. Okt 2012, 06:27
Hallo?
Ist das die Gamestar Community hier? Bin ich auf der falschen Seite?
Ein tiefgründiger, kritischer Artikel (mit ein bischen zuviel Pathos, aber OK) und dann dazu auch noch so viele gut formulierte und tiefgründige Comments?
Lob an alle Seiten :)
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Avatar Hardkorn
Hardkorn
#69 | 07. Okt 2012, 23:50
Guter Artikel.

Gut ist auch das aus Subversion Prison Architect wurde, das hat laut dem Entwickler auch keinen Spass gemacht.
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Avatar fabsen
fabsen
#68 | 07. Okt 2012, 21:27
Zitat von x7secondsx:
Ich erinnere mich vor ein paar Monaten einen sehr interessanten Artikel von Christian Schmidt bei Spiegel Online gelesen zu haben indem er "intelligenten Spielejournalismus fordert.

Jupp, der Artikel ist super; Herr Schmidt ist super. Mit so Berichten wär ich direkt wieder Käufer. Lieber ein guter Hintergrundbericht statt einem 16-seitigen Test. Spiele und Spielertypen sind viel zu individuell geworden, als dass man das noch in Noten und Worten ausdrücken kann.

Ah, und obwohl ich nur hier lese, kann ich den Missmut einiger Abonnenten verstehen, wenn Artikel noch vor der nächsten Ausgabe online sind.
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Avatar Illrado
Illrado
#67 | 07. Okt 2012, 21:15
Man merkt an diesem Report sofort, dass die ganzen Entwickler zu sehr Wissenschaftler und zu wenig Künstler sind.
Sie müssten nur ein paar Regisseure, Schauspieler und Musiker fragen und hätte sofort eine Erfahrung von Tausenden von Jahren genau in solchen fragen.
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Avatar Politician
Politician
#66 | 07. Okt 2012, 20:00
Ich möchte mich dem lobenden Tenor hier anschließen! Wenn in der Gamestar regelmäßig Reports dieser Qualität enthalten wäre, würde ich sie mir auch kaufen.
Ich finde es sehr interessant welche Spiele ihr für den Report genommen habt. Für mich sind XCom und Dishonered zwei Spiele beidenen man merkt, dass Herzblut in der Sache steckt. Daher erstaunt mich der Report weniger als wenn sie Entwickler eines neuen Call of Duty Teils so äußern würden.
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Avatar mr.miesfies
mr.miesfies
#65 | 07. Okt 2012, 19:51
Super Artikel, aber mitlerweile frage ich mich echt warum ich die GS aboniert habe. Der Heftumfang schrumpft und schrumpft immer weiter und die meisten Tests stehen, wenn das Spiel erscheint, logischerweise auf der Website. Aber warum nun auch alle anderen Inhalte nicht länger als zwei Wochen exklusiv bleiben, verstehe ich nicht ganz.
Oder besser gesagt verstehe ich nicht warum ich Geld dafür bezahle, was man auch gratis haben kann.
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Avatar Kameltreiber
Kameltreiber
#64 | 07. Okt 2012, 19:16
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Otto Giftmacher
Otto Giftmacher
#63 | 07. Okt 2012, 18:55
Zitat von jokobet:


1. Heutige Computerspiele sind komplexe (agentenbasierte) Systeme, die durch Nichtlinearitäten gekennzeichnet werden.
2. "Spaß" ist imo ein emergentes Phänomen, d.h. es ist nicht vollständig reduzierbar auf einzelne klar abgrenzbare Bestandteile des Spiels.

Wie im Artikel beschrieben bedeutet dies, dass es meistens schlicht nicht möglich ist, Rezepte à la "Lege Schalter X um und es geschieht Y" zu finden. In solchen Situationen sind iterative Arbeitsansätze sinnvoll, die "zielgerichtete" Trial-and-Error-Verfahren verwenden.

Ich stelle mir das ein bisschen wie das Newton-Raphson-Verfahren (http://de.wikipedia.org/wiki/Newton-Verfahren ) vor.


Made my day! Viele Grüße :)
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Avatar jokobet
jokobet
#62 | 07. Okt 2012, 18:34
Zitat von Alfredog:

"Rumprobieren" ist einfach kein vernünftiger Ansatz für die Durchführung eines Multimillionen-Dollar Projekts. Das kann man vielleicht machen wenn man mit drei Leuten zuhause bei Mutti in der Garage an seinem Indi-Projekt sitzt.


1. Heutige Computerspiele sind komplexe (agentenbasierte) Systeme, die durch Nichtlinearitäten gekennzeichnet werden.
2. "Spaß" ist imo ein emergentes Phänomen, d.h. es ist nicht vollständig reduzierbar auf einzelne klar abgrenzbare Bestandteile des Spiels.

Wie im Artikel beschrieben bedeutet dies, dass es meistens schlicht nicht möglich ist, Rezepte à la "Lege Schalter X um und es geschieht Y" zu finden. In solchen Situationen sind iterative Arbeitsansätze sinnvoll, die "zielgerichtete" Trial-and-Error-Verfahren verwenden.

Ich stelle mir das ein bisschen wie das Newton-Raphson-Verfahren (http://de.wikipedia.org/wiki/Newton-Verfahren ) vor.
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Avatar Otto Giftmacher
Otto Giftmacher
#61 | 07. Okt 2012, 18:28
Zitat von Opa_2006:
Top Report! Man bekommt mal eine ganz andere Ansicht! Es ist Schade zu sehen dass heutzutage viel zuviel wert aud Deadlines und Produktionskosten gelegt wird.

Viele große Publisher heutzutage veröffentlichen leider lieber gute Spiele die kein Desaster ergeben, statt auch mal diese Spiele-Lotterie zu spielen um mal ein paar fantastische Spiele rauszuhauen. Als ich 1998 mit meiner Playstation das Spielen angefangen habe gab es im Laden zwar eine Menge Schund aber auch einige echt fantastische Spiele. Das war mir ehrlich gesagt als Spieler lieber als diese "Auf Nummer Sicher" Spiele die Spaß machen aber wenig Wiederspiel-Wert haben.

Ist aber natürlich nur meine Meinung :-) und ich möchte damit nicht andeuten dass es keine Super Spiele mehr gibt! Nur die Anzahl dieser Spiele ist in meinen Augen gesunken.


Unterschrieben, viele Grüße!
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Avatar Opa_2006
Opa_2006
#60 | 07. Okt 2012, 18:25
Top Report! Man bekommt mal eine ganz andere Ansicht! Es ist Schade zu sehen dass heutzutage viel zuviel wert aud Deadlines und Produktionskosten gelegt wird.

Viele große Publisher heutzutage veröffentlichen leider lieber gute Spiele die kein Desaster ergeben, statt auch mal diese Spiele-Lotterie zu spielen um mal ein paar fantastische Spiele rauszuhauen. Als ich 1998 mit meiner Playstation das Spielen angefangen habe gab es im Laden zwar eine Menge Schund aber auch einige echt fantastische Spiele. Das war mir ehrlich gesagt als Spieler lieber als diese "Auf Nummer Sicher" Spiele die Spaß machen aber wenig Wiederspiel-Wert haben.

Ist aber natürlich nur meine Meinung :-) und ich möchte damit nicht andeuten dass es keine Super Spiele mehr gibt! Nur die Anzahl dieser Spiele ist in meinen Augen gesunken.
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Avatar Otto Giftmacher
Otto Giftmacher
#59 | 07. Okt 2012, 18:13
Manche Dinge sollte man vielleicht im 'Tal der Verzweiflung' zurücklassen - wenn man bedenkt, dass eine Elite-Spieleschmiede wie id software vorgibt, die Steuerung von Vehikeln in ihren Spielen sei problematisch, ist dann nicht in erster Linie die Tatsache interessant, dass diese Äußerung überhaupt gemacht wird?

Gerade id sollte wissen, dass die Fans ihrer Produkte sich darauf verlassen (haben), dass das berühmte "when it's done" bis Rage als Versprechen für die Schaffung von Qualität stand und bis Rage auch verlässlich in diesem Sinne funktionierte. Man hat den Produkten angemerkt, dass es gut war, nicht zeitplanorientiert, sondern im Sinne höllisch guten Gameplays und ebensolcher Atmosphäre zu arbeiten.

Wer ein 'Produkt' wie Rage auf den Markt wirft und nicht dumm ist wird wissen, dass es selbst dem wohlgesonnensten Fan schwerfällt, Fremdscham in Form geflissentlichen Schweigens zu üben.

Merkte man DOOM 3 und der Quake-Serie noch an, dass sie mit viel Bedacht und Feinschliff auf ihr Genre zugeschnitten und bis zum "when it's done" ausgefeilt waren, ist Rage der kläglich gescheiterte Versuch, neue Technik (Texturen) mit einem Gebräu aus klischeeorientierten Marktschreier-Elementen (Mad Max, hell yeah - nicht) zu einem publishergerechten Allround-Wunderbrei aufzukochen.

Buggy-Fahren, nichts Neues.
'Riesige' Areale - nicht.
Tätowierte "Böse"-Wichte statt monströser Ausgeburten höllisch guten Monsterdesigns (ein Imp ist nicht tätowiert; Ein Tattoo ist viel zu zivilisiert für die Monster-Qualität früherer id-Produkte).

Rage verspricht am Anfang viel und hält wenig. So wie S.T.A.L.K.E.R. wartet es anfangs mit halbwegs ambitionierter Kulisse auf und wird bis zum verkrüppelten und plötzlichen Ende immer flacher. Klischees (Endzeit, Abklappern von Punkten und Verflachung der Schauplätze zu reinen Bühnenbildern, die mit der 'Story' nur noch gemein haben, dass sie deren einstige Präsenz andeuten) übernehmen die Regie.

Dazu Grafikfehler. Grafikfehler bei id. Vor einiger Zeit undenkbar.

Rage ist der Beweis, dass Arschkriecherei gegenüber Publishern und Nutzung als massentauglich gestempelter Klischees als Treibstoff für gute Spiele weder allein noch zusammen funktionieren noch jemals funktionieren werden.

Ein Imp braucht keinen Mad Max. Ein Imp hat sein eigenes Universum. Und dem hat man den Enthusiasmus seiner Erschaffung noch angemerkt und abgenommen. Nicht zuletzt, weil es technisch perfekt umgesetzt ist.

Wünschen wir id und allen Spielemachern, die es gut meinen, dass sie sich auf die Werte ihrer Edel-Produkte zurückbesinnen!
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Senkus
#58 | 07. Okt 2012, 16:47
Zitat von GameStar:
Seit 18 Jahren macht er nun Spiele. Zu Beginn seiner Karriere schien es, als würde alles, was er anfasst, zu Gold.

Naja, das unterschlägt, dass sein Projekt "Technosaur" bei Origin Systems damals gecancelt wurde und das gesamte Technosaur-Team bis auf drei Leute gefeuert wurde.
(Quelle: http://www.theverge.com/gaming/2012/6/27/31158 22/arkane-dishonored-bethesda-origin-crossing- deus-ex-arx-fatalis )
Und Deus Ex 2 wurde ja auch nicht so toll aufgenommen.

Aber ansonsten ein guter Report.
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FKFlo
#57 | 07. Okt 2012, 16:36
Toller Report! :)
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nem0boy
#56 | 07. Okt 2012, 15:46
naja, ist es nicht in jeder Branche so? man will das beste aus seinem Produkt rausholen, und muss dies auch, da es ansonsten nicht angenommen wird. sei es nun in der spiele Branche, in der Gastronomie oder sonst wo. stimmt mein gesammtpacket nicht gefällt es den Leuten nicht. und in der spielebranche stehen eben Millionen an Investition auf dem spiel.

Bin ich beim Friseur , erwarte ich auch 100 % . gefällt uns dort das "Produkt" nicht muss nachgebessert werden.Oder ich bestelle mir ein Steak, ist es nicht so wie ich es haben will, geht's zurück.
"Druck" gibt's in jeder Branche.Meine Meinung...

Trotzdem schöner Bericht mit Einblick in die Spielebranche...
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tulrich6uoa
#55 | 07. Okt 2012, 15:38
Seit langen mal wieder ein sehr gute Artikel!
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Details zu Rage

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 07. Oktober 2011
Publisher: Bethesda
Entwickler: id Software
Webseite: http://www.rage.com/de
USK: noch nicht geprüft
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 245 von 5644 in: PC-Spiele
Platz 52 von 743 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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