Battlefield 3 - PC

Multiplayer-Shooter  |  Release: 27. Oktober 2011  |   Publisher: Electronic Arts
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Avatar Rock Lee
Rock Lee
#1 | 02. Mai 2012, 18:45
Lang ists nicht mehr hin...dann kommt die Contentindustie mit ner Kampagne:

"Gebrauchtspielkäufer sind Verbrecher!"
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H4ndy
#2 | 02. Mai 2012, 18:48
Sind wir mal ehrlich - welches halbwegs neue Spiel lässt sich auf dem PC denn heute noch legal weiterverkaufen? Alle aktuellen AAA-Titel sind mit Account-Bindung versehen, sei es Steam, Ubisoft Launcher oder Origin, und das nicht erst seit letzter Woche. Einzig die kleineren Titel sind ab und an mal noch DRM-Frei bzw. nur mit CD/Key-Schutz zu bekommen.
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Rhyir
#3 | 02. Mai 2012, 18:49
Wie H4ndy schon schrieb...auf PC ist der gebrauchtmaekt doch eh schon gesperrt...

Und hat sich an den verkaufszahlen was verändert? Nicht wirklich
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Grishnare
#4 | 02. Mai 2012, 18:51
Jau, die Hüllen, die sich in meiner Spielesammlung befinden kann ich in die Tonne kloppen. Dafür ist meine Steam Sammlung wohl mittlerweile mehrere hundert Euronen wert.
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UFO70
#5 | 02. Mai 2012, 18:51
Jetzt werden schon der Gebrauchtmarkt und Raubkopien in einem Satz erwähnt...
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M_T_B
#6 | 02. Mai 2012, 18:51
Zitat von H4ndy:
Sind wir mal ehrlich - welches halbwegs neue Spiel lässt sich auf dem PC denn heute noch legal weiterverkaufen?


Beim PC haben sie es ja geschafft, die Konsolen sind garantiert mit der nächsten Generation drann, dann gibts da auch Kontenbindung.

Wenn sie dann nicht mehr Spiele verkaufen als vorher sinds halt wieder die Raubkopierer.
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Avatar Klatsch
Klatsch
#7 | 02. Mai 2012, 18:52
Ja klar und als nächstes brauche ich nen Online pass damit ich meine alten Socken weiter verkaufen kann!

Naja vll wird es ja bei dem inoffiziell schon bestätigten Battlefield 2144 anders sein.
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Avatar narktor
narktor
#8 | 02. Mai 2012, 18:52
Mhm, drum werden ja auch Spiele wie "The Witcher 2" quasi ohne DRM vertrieben und feiern trotzdem riesen Erfolge. Macht ruhig weiter mit eurer Gehirnwäsche, ihr gierige Pfeffersäcke! Ich weiß dass ihr vor Geld in den Taschen schon fast nicht mehr stehen könnt während ich für jeden Tag materieller Existenz schuften muss!

Mein Geld kriegt ihr nicht, weder für Single, noch für Multiplayer! Ihr werdet so oder so reich, egal ob ihr 20% mehr oder weniger Gewinn macht!
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Avatar ethnix
ethnix
#9 | 02. Mai 2012, 18:52
Der Gebrauchtspielemarkt ist tot, obwohl der Wiederverkauf von einer gekauften Ware deutsches Grundrecht ist.
Leider hat aber selbst das BGH eben die Kontobindung für nicht gesetzeswidrig erklärt und somit eigentlich die Verfassung ausgehebelt.

Prinzipiell könnte man aber ien Verfassungsklage anstreben.

Aber eigentlich wünsche ich es mir fast. Denn es wird dadurch nicht mehr Geld eingenommen, nur weniger Leute Spielen die Spiele.
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Viper
#10 | 02. Mai 2012, 18:52
"Auf der anderen Seite geht es vielen Entwicklern aufgrund des Gebrauchthandels ihrer Spiele schlecht."

Kann er das auch irgendwie belegen?

Das ist einfach eine extrem weltfremde Einstellung. Zu glauben jeder Gebrauchtspielekäufer oder Raubkopierer würde stattdessen einfach den Vollpreis zahlen wenn man ihm die Möglichkeit nimmt günstiger/gratis ans Spiel zu kommen.

Steam und Konsorten schieben dem sowieso schon zu oft einen Riegel vor.
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Notchoable
#11 | 02. Mai 2012, 18:53
Die Publisher wollen halt alles aus den Spielern heraus holen.
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Avatar Dee-Jay
Dee-Jay
#12 | 02. Mai 2012, 18:55
Zitat von H4ndy:
Sind wir mal ehrlich - welches halbwegs neue Spiel lässt sich auf dem PC denn heute noch legal weiterverkaufen? Alle aktuellen AAA-Titel sind mit Account-Bindung versehen, sei es Steam, Ubisoft Launcher oder Origin, und das nicht erst seit letzter Woche. Einzig die kleineren Titel sind ab und an mal noch DRM-Frei bzw. nur mit CD/Key-Schutz zu bekommen.


Gebrauchtspiele sind auf dem PC kein Thema und vielleicht mit ein Grund dafur warum der PC derzeit so etwas wie einen 2. Fruhling erlebt.

ABER auf den Konsolen ist Gebrauchtspielehandel weit verbreitet und wird sogar von den grossen Handelsketten (GAMESTOP/EBGAMES usw.) gross promotet. Verkaufer in den o.g. Laden animieren sogar Kunden zum Kauf eines Gebrauchsspiels statt eines Orginaltitles weil der Laden daran mehr verdient.

Beim Verkauf eines Orginalspiels verdienen die Spiele-Handelketten nicht viel. Die Marge ist dort relativ gering. An Gebrauchspielen aber verdienen die sich eine goldene Nase und zahlen den Entwicklern dafur kein Cent.

Wenn man an Gebrauchtspiel-Handel denkt darf man nicht an Weiterverkauf unter Freunden denken. Das ist und war nie das Problem. Das Problem am Gebrauchthandel ist dass die grossen Handelsketten diesen Markt komplett missbrauchen ohne den Entwicklern dafur auch nur einen cent zu zahlen.


Edit: 90% der Kommentare hier denken aus Sicht von PC Spielern. Aber PCler haben mit dem Gebrauchtmarkt so gut wie nichts am Hut. Ich habe nicht viel Verstandnis fur die Beschwerden der Spieleindustrie aber im Falle des Gebrauchtspielehandels kann ich es verstehen.
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Notonix
#13 | 02. Mai 2012, 18:55
Zitat von Rhyir:
Wie H4ndy schon schrieb...auf PC ist der gebrauchtmaekt doch eh schon gesperrt...

Und hat sich an den verkaufszahlen was verändert? Nicht wirklich


Das begreift ja irgendwie keiner da oben (Edit: gemeint sind einige Entwickler und nicht die Kommentare) , rechnet man jetzt noch die Kosten dafür ein was der Entwickler noch dem Spiel hinzufügen muss um das zu verhindern würde ich glatt sagen das dadurch sogar Verlust gemacht wird.
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SubSeven
#14 | 02. Mai 2012, 18:56
Was soll man dazu noch sagen.. Es ist nicht Missmanagement nein es sind immer andere. Komisch das es immer die gleichen sind die sich über sowas beschweren. Immer die großen mit 50 Fantastilliarden an Umsätzen und Millionen an Gewinnen.
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Piedmon
#15 | 02. Mai 2012, 18:56
Zitat von Viper:
"Auf der anderen Seite geht es vielen Entwicklern aufgrund des Gebrauchthandels ihrer Spiele schlecht."

Kann er das auch irgendwie belegen?


Beweis durch Gegenbeispiel:

Mojang geht es gut, da Minecraft nicht gebraucht verkauft werden kann. Ergo muss es anderen Firmen wegen dem Gebrauchtspielemarkt schlecht gehen.

Klingt doch fast logisch, oder?
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Avatar Morrich
Morrich
#16 | 02. Mai 2012, 18:58
Zitat von Rock Lee:
Lang ists nicht mehr hin...dann kommt die Contentindustie mit ner Kampagne:

"Gebrauchtspielkäufer sind Verbrecher!"


Den Spruch bzw. etwas ähnliches hat doch schon mal einer aus der Branche abgelassen. Neu wäre das nicht.
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Rhyir
#17 | 02. Mai 2012, 19:03
Zitat von Dee-Jay:


ABER auf den Konsolen ist Gebrauchtspielehandel weit verbreitet und wird sogar von den grossen Handelsketten (GAMESTOP/EBGAMES usw.) gross promotet. Verkaufer in den o.g. Laden animieren sogar Kunden zum Kauf eines Gebrauchsspiels statt eines Orginaltitles weil der Laden daran mehr verdient.


Mich hat Gamestop noch nie dazu aufgefordert...
Aber ist schon irgendwie traurig, die Spieleindustrie nimmt immer mehr Geld ein und jammert auf hohen Niveau...ging es den Entwicklern zu PS1/N64 Zeiten denn besser?
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Avatar Forsti 13
Forsti 13
#18 | 02. Mai 2012, 19:08
Äääh, in wie fern verhindert jetzt eine Gebrauchtspielesperre, dass Spiele raubkopiert werden?

@Piedmon

Zitat von Piedmon:

Beweis durch Gegenbeispiel:

Mojang geht es gut, da Minecraft nicht gebraucht verkauft werden kann. Ergo muss es anderen Firmen wegen dem Gebrauchtspielemarkt schlecht gehen.

Klingt doch fast logisch, oder?


Aber auch nur fast logisch. Denn dann müsste das auch auf alle Steamspiel zutreffen. Tut es aber nicht.
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Avatar charlygraf
charlygraf
#19 | 02. Mai 2012, 19:09
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Kuomo
#20 | 02. Mai 2012, 19:13
Einen Multiplayer-Pass finde ich bis zu einem gewissen grad noch ok, da greift das Argument mit verlorenen Einnahmen trotz laufender Kosten.
Aber ansonsten ist das völliger Schwachsinn! Da sind sie einfach nur Profitgeil, mehr nicht.
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Dee-Jay
#21 | 02. Mai 2012, 19:17
Zitat von Rhyir:


Mich hat Gamestop noch nie dazu aufgefordert...
Aber ist schon irgendwie traurig, die Spieleindustrie nimmt immer mehr Geld ein und jammert auf hohen Niveau...ging es den Entwicklern zu PS1/N64 Zeiten denn besser?


Selbst beim Kauf von Konsolenspielen nicht? (Bei PC Spielen machen die das auch nicht).

Also i.d.R. lauft das so:

Kunde: "Haben sie ein Exemplar von FIFA 2012"?

Handler: "Ja, neu kostet es 60 Euro. Aber wir haben hier noch 2 gebrauchte Exemplare die wir ihnen fur jeweils 35 Euro verkaufen konnen. Inhaltlich sind die Spiele identisch und funktionsfahigkeit ist garantiert. Mochten Sie lieber ein gebrauchtes Exemplar kaufen?"

Kunde: "Na klar, warum nicht. Hat ja keine wirklichen Nachteile fur mich."

Handler: "Eben, das macht dann 35 Euro. Viel Spass."

Kunde: "Danke und Auf Wiedersehen."


Merke, das Gebrauchtspiel hat der Handler zuvor fur 20 Euro zuruckgekauft. Seine Gewinnmarge ist damit 15 Euro.

Beim Verkauf eines Orginalspiels hatte der Handler ca. 5 Euro Gewinn gemacht, da der Rest an die Publisher und Entwickler geht. Beim Verkauf eines Gebrauchtspiels bekommt der Publisher NICHTS.

Diese Art des Handels wird im Grossen Stil betrieben, vor allem beim Handel mit Konsolenspielen und vor allem im Umgang mit Jugendlichen Spielern.

Ich kann verstehen warum sich Entwickler und Publisher daruber aufregen.
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Bruce will es
#22 | 02. Mai 2012, 19:18
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Avatar Nebucatnetzer
Nebucatnetzer
#23 | 02. Mai 2012, 19:23
Zitat von Dee-Jay:


Gebrauchtspiele sind auf dem PC kein Thema und vielleicht mit ein Grund dafur warum der PC derzeit so etwas wie einen 2. Fruhling erlebt.

ABER auf den Konsolen ist Gebrauchtspielehandel weit verbreitet und wird sogar von den grossen Handelsketten (GAMESTOP/EBGAMES usw.) gross promotet. Verkaufer in den o.g. Laden animieren sogar Kunden zum Kauf eines Gebrauchsspiels statt eines Orginaltitles weil der Laden daran mehr verdient.

Beim Verkauf eines Orginalspiels verdienen die Spiele-Handelketten nicht viel. Die Marge ist dort relativ gering. An Gebrauchspielen aber verdienen die sich eine goldene Nase und zahlen den Entwicklern dafur kein Cent.

Wenn man an Gebrauchtspiel-Handel denkt darf man nicht an Weiterverkauf unter Freunden denken. Das ist und war nie das Problem. Das Problem am Gebrauchthandel ist dass die grossen Handelsketten diesen Markt komplett missbrauchen ohne den Entwicklern dafur auch nur einen cent zu zahlen.


Edit: 90% der Kommentare hier denken aus Sicht von PC Spielern. Aber PCler haben mit dem Gebrauchtmarkt so gut wie nichts am Hut. Ich habe nicht viel Verstandnis fur die Beschwerden der Spieleindustrie aber im Falle des Gebrauchtspielehandels kann ich es verstehen.



Na ja das Hauptproblem ist denke ich mal sie denken ihnen geht da Geld durch die Lappen. Ob das wirklich der Fall ist wage ich zu bezweifeln. Aus irgendeinem Grund kaufen die Leute ja gebraucht Spiele. Nämlich weil sie kein Geld haben für ein Neues. Vielleicht könnten sie es sogar bezahlen aber die Leute werden nicht einsehen warum sie das plötzlich sollen.

Meiner Frage hier ist mehr warum die Spieleindustrie darauf Anspruch erheben will. Ein Autohersteller kann das ja auch nicht genau so wenig wie ein Möbelhersteller. Bei diesen tritt das Problem sogar noch schlimmer auf da sie ihre Produkte nicht einfach so vervielfältigen können wie das die Spieleindustrie kann.

Überdies gibt es auch von Musik und Filmen einen Gebrauchtmarkt und die überleben auch.
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Rhyir
#24 | 02. Mai 2012, 19:24
Zitat von Dee-Jay:


Selbst beim Kauf von Konsolenspielen nicht? (Bei PC Spielen machen die das auch nicht).

.


Ich kauf seid geraumer Zeit nurnoch Konsolenspiele wegen den ganzen Steamwahn...sehs ja jetzt wo ich gern mein Steam acc gern loswerden möchte...

Noch nie dazu aufgefordert, auch wenn das Spiel gebraucht da war.
Aber der Gamestop ist eh super bei uns weil der Inhaber selbst seiddem SNES zockt und geborener Verkäufer ist (Deswegen geh ich da gerne hin, der Typ ist der Hammer(nerd) :D )
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Avatar Silverhawk170485
Silverhawk170485
#25 | 02. Mai 2012, 19:25
Hat ein DRM je vor Raubkopien geschützt?
... nein.
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mh0001
#26 | 02. Mai 2012, 19:27
Zitat von narktor:
Mhm, drum werden ja auch Spiele wie "The Witcher 2" quasi ohne DRM vertrieben und feiern trotzdem riesen Erfolge. Macht ruhig weiter mit eurer Gehirnwäsche, ihr gierige Pfeffersäcke! Ich weiß dass ihr vor Geld in den Taschen schon fast nicht mehr stehen könnt während ich für jeden Tag materieller Existenz schuften muss!

Mein Geld kriegt ihr nicht, weder für Single, noch für Multiplayer! Ihr werdet so oder so reich, egal ob ihr 20% mehr oder weniger Gewinn macht!


Das ist ein Sche*ßvergleich, sry.
Nicht jeder Titel ist so ein AAA-Titel wie Witcher 2, der genreübergreifende Fans findet.
Zudem sind die hochgerechneten Zahlen zu illegalen Downloads von Witcher 2 GIGANTISCH.
Der Grund, warum es trotzdem noch recht erfolgreich war, ist, dass es eine so breite Masse anspricht, dass auch die 25%, die es tatsächlich gekauft haben, reichen damit das Spiel Gewinn bringt.

Ein Beispiel: 10 Millionen Spieler und 7,5 Mio. davon haben es kopiert bedeutet immer noch 2,5 Mio. Käufer -> das Spiel war wirtschaftlich

Bei einem kleineren Titel, was nur für Genrefans interessant ist, wie z.B. Adventures, oder Spiele die nicht so tiptop sind wie Witcher 2, gibt es vielleicht nur 1 Mio. oder weniger, die es überhaupt spielen. Und wenn die das dann nicht alle kaufen, sondern auch nur 25% davon, sind es nur 250000 Käufer und dann sieht es schonmal deutlich finsterer aus.

Ich versteh nicht, warum es einigen immer noch so schwer fällt, einzusehen, dass ein Videospiel mehr einem Kinobesuch entspricht als einem materiellen Gut, dass man erwirbt und besitzt.
Ein Singleplayer-Spiel verliert nach einmaligem Durchspielen meist seinen Reiz, d.h. man hat keinen Grund es zu behalten und nicht weiterzuverkaufen. Wenn alle so denken, kauft am Ende einer das Spiel und es wird 10000mal weiterverkauft und der Entwickler verdient nur das Geld für ein einziges Exemplar.

Eine Kinokarte kann man, wenn man den Film gesehen hat, auch nicht einfach an den nächsten weiterverkaufen und der geht in den Film.

Der wesentliche Unterschied zwischen Spiel und materiellem Gut: Materielle Güter kauft man sich, um sie zu BESITZEN, Spiele kauft man sich, um sie EINMAL zu KONSUMIEREN.
Darum ist der Gebrauchtmarkt bei materiellen Gütern auch kein Problem. Ein Lexikon erst kaufen und dann weiterverkaufen macht kaum jemand, weil das bloße Stehen im Regal auf Abruf bereit, ist bereits die Leistung, die das Lexikon für einen erbringt.
Bei Spielen, hat man jedoch alle Leistung durch das Durchspielen bereits rausgesaugt, im Prinzip hat man es dadurch für sich selber entwertet. Daraus dann wieder einen Wertgegenstand zu machen, indem man es weiterverkauft, ist einfach unmoralisch. Ich weiß nicht, warum da einige so extreme Probleme haben, diese Argumentation zu verstehen.

Spiele weiterzuverkaufen ist so, wie wenn man bei einem All-you-can-eat-Buffet einmal für sich selber zahlt, und wenn man fertig ist, verkauft man seinen Teller an einen Freund weiter und der schlägt sich den Bauch voll. Man selber hat nur die "Lizenz" zum Essen weiterverkauft.
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Xclipse
#27 | 02. Mai 2012, 19:27
Zitat von Rock Lee:
Lang ists nicht mehr hin...dann kommt die Contentindustie mit ner Kampagne:

"Gebrauchtspielkäufer sind Verbrecher!"

Das kam doch schon vor?
Ich habe mal etwas gelesen in dem Gebrauchtspielkäufer/verkäufer mit Raubkopierer verglichen wurden.
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Spherre08
#28 | 02. Mai 2012, 19:33
Ja ist ja irgendwie klar das sich keiner ein Singleplayer-Titel "NEU" kaufen möchte der ne Spielzeit von 8-10 Stunden hat -.-"
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Wolwend_the_Orc
#29 | 02. Mai 2012, 19:37
Zitat von Rhyir:


Mich hat Gamestop noch nie dazu aufgefordert...
Aber ist schon irgendwie traurig, die Spieleindustrie nimmt immer mehr Geld ein und jammert auf hohen Niveau...ging es den Entwicklern zu PS1/N64 Zeiten denn besser?


Ja es war besser um Sie bestellt ..... die Spiele waren einfach viiiiiiiiel günstiger in der Entwicklung. Es gab früher auch mehrere Entwickler (Personen) die Millionenbeträge gescheffelt haben .... diese Zeiten sind vorbei. Nicht umsonst spricht man von den goldenen Jahren ca. 92 - 2002 .... Anno dazumal wurde richtig viel Kohle (Gewinn)gescheffelt.

Auch ist ein Publisher sterben zu sehen ...... besonders jene die auf Singleplayer setzten. Ich habe auch einige Kollegen die sagen sich "Ich kaufe nur Multiplayertitel und die Single sauge ich zum nullpreis vom Netz" ...... ^^

Wie einige schon erwähnten erlebt der PC einen regelrechten Boom durch den unbeliebten Kopierschutz.

Auch die Leute die Games entwickeln brauchen Ihr täglich Brot ;)

Aber klar der Gebrauchtmarkt ist legal und sollte es auch bleiben. Das Problem ist einfach das es durch das Internet ungeahnte Dimensionen animmt ....

Ich denke durch die Denkweise von z.B. meinem Kollegen schwindet auch die Qualität einiger Spiele da die Manager (keine wirklicher Zocker) auf eine falsche Fährte geführt werden was den Spielspass angeht.......
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Avatar UFO70
UFO70
#30 | 02. Mai 2012, 19:40
Zitat von Dee-Jay:
Kunde: "Haben sie ein Exemplar von FIFA 2012"?

Handler: "Ja, neu kostet es 60 Euro. Aber wir haben hier noch 2 gebrauchte Exemplare die wir ihnen fur jeweils 35 Euro verkaufen konnen.

Und woher kommen die zwei gebrauchten Exemplare? Aus dem Nichts?
Für sie haben zwei Kunden Geld ausgegeben. Wenn diese zwei Kunden ihre Spiele nicht mehr verkaufen können, fehlt ihnen womöglich das Geld für neue Spiele und vielleicht ist der Gebrauchtkäufer nicht bereit/in der Lage ein Spiel zum Neupreis zu kaufen.

Einfach zu sagen, jedes gebraucht gekaufte Spiel wäre ein Verlust für die Hersteller, ist völliger Nonsens.
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Avatar Iaquinta
Iaquinta
#31 | 02. Mai 2012, 19:44
Diese Diskussion mit Gebrauchtspielen führt doch eh zu nichts, meiner Meinung nach sollte jeder Mensch der ein Spiel legal kauft tun und lassen können mit dem Spiel was er möchte, dazu gehört ggf auch weiterverkaufen.

Bei den großen Entwicklern ala Crytek bzw DICE hört sich das an, als würden sie deswegen am Hungertuch nagen, solch ein Blödsinn.
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Avatar Yash
Yash
#32 | 02. Mai 2012, 20:02
Zitat von mh0001:
Ich versteh nicht, warum es einigen immer noch so schwer fällt, einzusehen, dass ein Videospiel mehr einem Kinobesuch entspricht als einem materiellen Gut, dass man erwirbt und besitzt.
Ein Singleplayer-Spiel verliert nach einmaligem Durchspielen meist seinen Reiz, d.h. man hat keinen Grund es zu behalten und nicht weiterzuverkaufen. Wenn alle so denken, kauft am Ende einer das Spiel und es wird 10000mal weiterverkauft und der Entwickler verdient nur das Geld für ein einziges Exemplar.

Eine Kinokarte kann man, wenn man den Film gesehen hat, auch nicht einfach an den nächsten weiterverkaufen und der geht in den Film.

Der wesentliche Unterschied zwischen Spiel und materiellem Gut: Materielle Güter kauft man sich, um sie zu BESITZEN, Spiele kauft man sich, um sie EINMAL zu KONSUMIEREN.
Darum ist der Gebrauchtmarkt bei materiellen Gütern auch kein Problem. Ein Lexikon erst kaufen und dann weiterverkaufen macht kaum jemand, weil das bloße Stehen im Regal auf Abruf bereit, ist bereits die Leistung, die das Lexikon für einen erbringt.
Bei Spielen, hat man jedoch alle Leistung durch das Durchspielen bereits rausgesaugt, im Prinzip hat man es dadurch für sich selber entwertet. Daraus dann wieder einen Wertgegenstand zu machen, indem man es weiterverkauft, ist einfach unmoralisch. Ich weiß nicht, warum da einige so extreme Probleme haben, diese Argumentation zu verstehen.

Spiele weiterzuverkaufen ist so, wie wenn man bei einem All-you-can-eat-Buffet einmal für sich selber zahlt, und wenn man fertig ist, verkauft man seinen Teller an einen Freund weiter und der schlägt sich den Bauch voll. Man selber hat nur die "Lizenz" zum Essen weiterverkauft.
Deine Argumentation hat an einigen Stellen erhebliche Logikmängel.

Ein gekauftes Spiel ist nicht mit einem Kinobesuch zu vergleichen. Ein gekauftes Spiel ist eher etwas wie eine gekaufte DVD oder ein gekauftes Musikalbum oder Buch. Dort gibt es so eine unnötige Diskussion aber nicht, das gibt es nur in der Softwarebranche (nicht nur bei Games). Es gibt Läden für gebrauchte Alben und sogar Bücherflohmärkte. Ich hab noch nie erlebt, dass deswegen jemand gesagt hätte, dass es schädlich für die Band oder den Autor sei, wenn die Alben oder Bücher gebraucht weiterverkauft werden. Ob im kleinen (Privatverkauf) oder großen (Second Hand Läden) Stil.

Daher ist auch dein Beispiel mit der Kinokarte völliger Blödsinn. Kino würde sich nur mit ESport-Events vergleichen lassen, bei denen man Eintritt zahlt (aber selbst das ist etwas völlig anderes).

Und ich kaufe Spiele nicht um sie nur einmal zu konsumieren. Ich kaufe mir kein Spiel mehr, bei dem ich von vornherein weiß, dass das Spiel in 6 Stunden durchgespielt ist und danach kein Wiederspielwert hat. Vor allem nicht für 50+ Euro. Aber genau um diese Spiele geht es ja. Nur Spiele die in kurzer Zeit durchgespielt sind und 0 Wiederspielwert haben, sind vom Gebrauchtmarkt schädlich betroffen. Ein solches Spiel könnte im extremen Fall theoretisch an einem Tag mehrmals die Besitzer wechseln.

Es liegt an den Entwicklern. Wenn die am Fließband nur noch wiederholt Scheiße produzieren, müssen Sie ihren Frust nicht an den Kunden auslassen. Hochwertige Spiele finden ihre Käufer und bleiben dort mit großer Wahrscheinlichkeit auch länger als nur ein paar Tage.
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Avatar Bruchpilot77
Bruchpilot77
#33 | 02. Mai 2012, 20:06
Also ich hätte einen Vorschlag...

Warum machen die jeweiligen Entwickler und/oder Publisher nicht ihren eigenen Gebrauchtspielemarkt mit ihren eigenen Spielen auf...

Die Entwickler und/oder Publisher sortieren die Spiele dann kategorisch nach Nachfrage,Alter usw. zB. in gewisse Preiskategorien um sie dann einfach den Neukaufkunden, nenne ich sie mal, wieder abzukaufen und weiter an andere Kunden, den Gebrauchtkaufkunden, zu verkaufen. :D

Dann wäre auch ein Accountgebundenes Spiel kein Problem... das könnten die Publisher wieder für den neuen Kunden entsperren.

Kann auch sein das ich jetzt einen Denkfehler habe...
Aber so würden sie den Neu und auch den Gebrauchthandel ihrer eigenen Spiele in der Hand haben.

lg der Alex
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Avatar Fipse
Fipse
#34 | 02. Mai 2012, 20:08
Zitat von Rhyir:


Mich hat Gamestop noch nie dazu aufgefordert...
Aber ist schon irgendwie traurig, die Spieleindustrie nimmt immer mehr Geld ein und jammert auf hohen Niveau...ging es den Entwicklern zu PS1/N64 Zeiten denn besser?


"Die Spieleindustrie" ja, aber das sagt nichts über einzelne Entwickler aus ;)
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Avatar Diedel
Diedel
#35 | 02. Mai 2012, 20:13
Liebe Spieleindustrie, ich verspreche Euch, ich kaufe keine Gebrauchtspiele mehr und verkaufe auch keine Gebrauchtspiele.

Seid Ihr jetzt glücklich?

Allerdings bezahle ich dann auch nicht mehr als, sagen wir, 20 Euro.

Nun warte ich auf Eure mimimi-Kampagne gegen den Budgetspielemarkt.
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Avatar pti4ka
pti4ka
#36 | 02. Mai 2012, 20:25
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Cheebameister
#37 | 02. Mai 2012, 20:27
Die PC-Version Battlefield 3 muss bereits jetzt mit einem Account bei Electronic Arts Online-Portal Origin verknüpft werden, was den Weiterverkauf des Shooters ausschließt.

Ist das so ?

Kollege hat einfach sein Account mit abgegeben macht man sich einfach für jedes neue Spiel nen neuen Account kann mans auch immer weiter verkaufen wenn man andere behalten will.
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Avatar Fipse
Fipse
#38 | 02. Mai 2012, 20:29
Zitat von pti4ka:
Wie die sich winden und wie sie krächzen: "Meeehrr Geld, meeehrr Geld!"


Wie die Comments wie krächzen: Böse Publisher! Böse Publisher!
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insert_random_name_here
#39 | 02. Mai 2012, 20:30
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Avatar Sir Twist
Sir Twist
#40 | 02. Mai 2012, 20:30
Zitat von Rhyir:
Wie H4ndy schon schrieb...auf PC ist der gebrauchtmaekt doch eh schon gesperrt...
Und hat sich an den verkaufszahlen was verändert? Nicht wirklich


Selbst die nicht an irgendwelche Konten gebunden sind sind am PC nicht verkaufbar.
Ich hatte meine PC retail Sammlung aufgelöst.
Von den 200+ Spielen konnte ich ungefähr 25 verkaufen; der Rest wurde durch den Reiswolf gedreht.
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Details zu Battlefield 3

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 27. Oktober 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Digital Illusions
Webseite: http://www.ea.com/battlefield3
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 119 von 5762 in: PC-Spiele
Platz 7 von 173 in: PC-Spiele | Action | Multiplayer-Shooter
 
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