Baldur's Gate: Enhanced Edition - PC

Rollenspiel  |  Release: 28. November 2012  |   Publisher: Atari
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TheScooby
#106 | 05. Feb 2013, 10:12
Zitat von Coronus:
Für alle, die jetzt doch enttäuscht sind, weil das Spiel nicht wirklich generalüberholt wurde und (wie ich) die gaaaanz alte Grafik und Technik nun doch nicht aushalten, gerne aber bald mal ein Spiel aus genau diesem Genre spielen würden, möchte ich einmal auf das "Project Eternity" von Obsidian hinweisen. (http://eternity.obsidian.net/)

Ist noch nicht fertig, kann man aber für wenig Geld vorab unterstützen und sich damit das fertig Spiel schonmal günstig "vorbestellen". Ist natürlich eine Sache des Vertrauens, aber ich habe es nun einfach mal riskiert.^^

Das Spiel kann man nun nicht wirklich als Alternative empfehlen, da es erst im April 2014 erscheinen soll. Bis dahin hat man sich mit der Grafik angefreundet und BG1 durchgespielt
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Coronus
#105 | 31. Jan 2013, 19:41
Für alle, die jetzt doch enttäuscht sind, weil das Spiel nicht wirklich generalüberholt wurde und (wie ich) die gaaaanz alte Grafik und Technik nun doch nicht aushalten, gerne aber bald mal ein Spiel aus genau diesem Genre spielen würden, möchte ich einmal auf das "Project Eternity" von Obsidian hinweisen. (http://eternity.obsidian.net/)

Ist noch nicht fertig, kann man aber für wenig Geld vorab unterstützen und sich damit das fertig Spiel schonmal günstig "vorbestellen". Ist natürlich eine Sache des Vertrauens, aber ich habe es nun einfach mal riskiert.^^
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RomeoJ
#104 | 14. Dez 2012, 22:01
Zitat von K.L.R.G.:


Warum soll ich ruhig sein?
Ich bin immer wieder froh wenn ich ab und an ein paar Leute ohne Rosarote Brille treffe, die mir bei der Meinung zustimmen. Was macht man in Baldurs Gate 1 denn?

Du jagst deine Level durch Gegner töten hoch. Eben mit ner 6-Mann-Party. "Taktik" ist so ne Sache, aber ja bei Zeiten kann es mal zu nem taktischeren Gefecht kommen. Meist ist es aber eher Gegner-Masse und ein bei dem Magiesystem unfaires Spawnsystem. Story ... sehr vorhersehbar. Und langweilig erzählt ... oder eher so gut wie gar nicht erzählt ... bis auf diese grauenhaften Traumsequenzen ...

Und nun kommen wir zu den Quests ... Die bestehen woraus? Irgend ein NPC in der Wildnis greift dich (ohne das du Einfluss dagegen nehmen könntest) an, irgendein NPC steht in der Wildnis und fragt dich ob du ihm Gegenstand xy besorgen kannst oder irgendein NPC steht in der Wildnis und will das du 3 oder 4 Viecher für ihn tötest ...

Sry, aber mehr als das WoW-Klischee "Töte 10 Wildschweine" ist das echt nicht. Man verbringt die meisten Zeit damit seine Werte hoch zu grinden indem man Quests macht die Handlungsmäßig vielleicht alle 3 bis 4 mal zumindest ne interessante Rahmenhandlung haben ...



Und grad in der Hinsicht war die Fortsetzung echt ne Offenbarung für mich. Interessante Quests, teilweise Entscheidungen die ich treffen durfte (und nicht 3 Antworten zur Wahl die alle das Selbe bedeuten) und vor allem Charaktere mit Geschichte die mir wirklich ans Herz gewachsen sind ... Und deshalb Grenze ich immer stark ein. BG2 ist definitiv eines der besten Rpgs aller Zeiten. Der Vorgänger hingegen war in seiner Zeit wichtig, aber aus heutiger Sicht eher unwichtig.


Ich spiele jetzt grade die EE von BG und bin von der Story nach wie vor fasziniert und die Quests finde ich auch sehr gut. Klar ist BG 2 in fast jeder Hinsicht besser, aber BG1 gehört für mich einfach zur Saaga dazu. Naja, über Geschmack lässt sich wohl doch streiten:)

Ach ja, zum Spawnsystem. Gerade das fand ich super! Wenn man im Wald übernachtet, dann muss man eben mit Gegnern rechnen. Zum Schlafen gab es ja die Tavernen. Und Magie sollte man in BG mit Bedacht einsetzten und nicht auf jeden Goblin mit Blitzen reagieren:)
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RomeoJ
#103 | 14. Dez 2012, 21:55
Zitat von Macro82:


Na bei Dragonage merkst du das spätestens das es überhaubt keinerlei richtige Taktik erfordert wen du Drachen mit dem Warrior solo´st.

Probiere das mal wo anders XD.

In BG1-2/ICE usw beißt dir das Vieh sozusagen den Kopf ab und will dann noch einen Nachtisch weil der Warri nix hergibt^^

Und von einer Gruppe Gedankenschinder usw fange ich erst gar nicht an....das waren meine richtigen Hassgegner.


Ohhh ja, die reißen einen in Stücke noch bevor man AUTSCH!! rufen kann... sofern man nicht vorbereitet war. Ja, die Drachen in BG waren tatsächlich DRACHEN:)
Aber den silbernen hab ich nur testweise besiegt, danach immer geladen und leben gelassen:)
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RomeoJ
#102 | 14. Dez 2012, 21:52
Zitat von Hypnotize:


200-300 Stunden für die komplette Serie und mit mehrmaligem Durchspielen oder einmal Baldurs Gate 1?

Ersteres ist nicht sooo viel, beim zweiten Punkt würde ich mich fragen, wie man nur beim Spielen so einschlafen kann :D


Dir komplette Serie mehrmal (also min2 mal) durchspielen in "nur" 200 Stunden kann ich nicht glauben:)

Ich bin grade dabei BG2 mit Throne des Bhaal mit der Ascension Mod durchzuspielen. Die Mod spiele ich zum ersten mal, aber die komplette Serie jetzt zum 4 mal. Also ich brauch sicher für einen kompletten Durchgang ca 300h. In 200 schaffe ich es nicht:)
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Hypnotize
#101 | 14. Dez 2012, 00:00
Zitat von Saschisch:
Hab auch locker 200 - 300 Stunden investiert.
Im Gegensatz zu anderen Spielen hab ich da noch nicht allzu sehr auf die Spielzeit geschaut zwischendurch oder mal gedacht "Wann geht es mit der Hauptstory weiter". Ich war regelrecht "gefangen". Unfassbar gut.


200-300 Stunden für die komplette Serie und mit mehrmaligem Durchspielen oder einmal Baldur's Gate 1?

Ersteres ist nicht sooo viel, beim zweiten Punkt würde ich mich fragen, wie man nur beim Spielen so einschlafen kann :D
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Saschisch
#100 | 13. Dez 2012, 08:36
Zitat von Spieltrieb:
Habe den Test bei 4Players gelesen und nun den hier. Die Meinungen beider Tester gehen sehr weit auseinander. Letztendlich wird wohl der Spieler entscheiden ob es einem gefällt oder nicht und wird nur ein wenig geführt.

nice.


Hab auch locker 200 - 300 Stunden investiert.
Im Gegensatz zu anderen Spielen hab ich da noch nicht allzu sehr auf die Spielzeit geschaut zwischendurch oder mal gedacht "Wann geht es mit der Hauptstory weiter". Ich war regelrecht "gefangen". Unfassbar gut.
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el_molotov
#99 | 12. Dez 2012, 11:51
Ich habe es mir geholt und muss sagen dass es ein zweischneidiges Schwert ist. Einerseits toll und mit viel Liebe gestaltet, andererseits aber leider auch noch unausgereift.
Als ich beispielsweise den neuen Mönch (Rasaad) aus der Gruppe nahm und später wieder integrieren wollte funzte das Skript nicht mehr. Der Typ rannte einfach über die ganze Map als sich wieder der Gruppe anzuschliessen :-/
Auch die charakterbezogene Quest zumindest eines Gruppenmitglieds (Neera) konnte ich nicht abschliessen obwohl ich alles nötige dafür getan hatte.

Tja ... hoffentlich kommt bald ein Patch.
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Kingravel
#98 | 12. Dez 2012, 10:13
Zitat von Überraschungszeuge:


Teil 1 war sehr unlinear, man konnte gehen wohin man lust hatte und dann irgendwann die Hauptquest angehen. Teil 2 war weitaus linearer, die hauptquest gab laufend vor wohin es ging, und erzwang es manchmal auch. Beides hatte seine vorteile und nachteile. Die geschichten von BG1 und 2 hängen zusammen, sie zu trennen finde ich merkwürdig, aber ich fand den handlungsablauf auch in BG 1 hervorragend, die Handlung bot für fast alle Spielstile eine plausible motivation (rache/selbsterhalt/streben nach macht/heldentum)

Ich kann mich in teil 1 an viele wichtige entscheidungen errinnern, die man treffen musste. Dass es in teil 2 mehr entscheidungen gab, kann ich nicht bestätigen, nur die entscheidungen in Teil 2 waren zwangsläufig bedeutender.

Ich empfand Baldurs Gate immer als eine große, zusammenhängende geschichte, auf mehrere episoden und add-ons verteilt, sie qualitativ zu trennen ist wie die LOTR geschichte zu trennen aufgrund der 3 filme.


Absolute Zustimmung!
Mir gefällt dabei BG1 eben wegen seiner grossen Freiheit im Herumwandern, diesem sorglosen Vagabundenleben, noch mal um einiges besser als der in dieser Hinsicht eher einer Sightseeing-Tour ähnelnde Reisemodus von BG2. Auch hinsichtlich der Story gefällt mir der etwas 'realistischere' Erstling mit seinen eher politischen Intrigen besser - der 2te ist mir ein wenig zu überladen und all die wirklich tollen Quests haben mich oft vom eigentlichen Handlungsstrang abgelenkt (auch das Feindbild hat mich nicht richtig mitgerissen).
Aber das ist subjektive Kritik auf höchstem Niveau, BG 1 und BG 2 sind verdammt starke Spiele und zusammen ergeben sie eine der grossartigsten Spielesagas der westlichen Hemisphäre, darauf lass ich nichts kommen.
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Wolwend_the_Orc
#97 | 12. Dez 2012, 00:45
Für alle die von der Grafik abgeschreckt werden kann ich nur empfehlen ca. 2 - 3 Stunden durchzuhalten und dem Spiel eine Chance zu geben.

Wer dann die Schönheit und Liebe dieses Meisterwerkes nicht sieht/spürt .... dem kann man nicht mehr helfen ;)

Habe BG1 x mal durchgespielt, erst im letzten Jahr wieder. Auch ich musste mich zuerst ca. 10 min. :D an die doch recht Straffe und nahe Optik (wieder) gewöhnen. Aber es ist es wert! Ein sehr gutes "Buch" das man spielen kann. Habe es mir zum Glück gleich zu Release gehohlt (anno dazumal ;))

Die neue Edition hat mich eigentlich sehr angemacht ..... leider sind mir die neuen Videos ein richtiger Dorn im Auge ...... wen man eh nur etwas an der Technick schleift aber das Spiel ansonsten unberührt bleibt kann man sich so etwas echt sparen :( ... Die alten Videos waren sicher nicht der brüller, aber Sie haben sich gut ins Spiel und die Atmosphäre eingefügt .... sehr schade! Man hätte wenigstens einen Button in den Optionen einfügen können mit dem man wählen kann, alt oder "neu".

Für Baldur werde ich noch 1000 Lanzen brechen ;)

PS: Ich bin immer noch der Meinung das Baldur's unter anderen massgeblich daran beteiligt ist/war das Fantasy ala "Tolkin" wieder inn sind. Es hat einfach einem sehr grossem Publikum sehr gut gefallen. Anno dazumal war das sehr sehr selten.
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Wertungsfanatiker
#96 | 12. Dez 2012, 00:28
Zitat von happyPig:

Das behinderte Spawnsystem hat mich mehrfach fast zur Weißglut getrieben!
Schweren Kampf hinter sich gebracht...heilen, Zauber umverteilen, penn-ach verdammt im Schlaf überrascht. Tolll liebe Entwickler -> Quickload und das ganze nochmal. Wenn man es dann endlich geschafft hat, die Rast hinter sich zu bringen, läuft mein frohen Mutes in Gebiete, die vor der Rast gesäubert wurden und BAMM! stehen alle Feinde wieder da.
Ich habe dieses System gehasst und in letzter Konsequenz so lange neu geladen bis die Rast erledigt und die Gegner mal nicht neu gespawnt sind. In ganz schweren Fällen wurde nach dem schweren Kampf so lange neu geladen, bis die Truppe danach noch möglichst frisch und eine Rast damit nicht nötig war.


Was immer du gespielt hast - BG 1 war es nicht. Denn es gab keinen Respawn. Besiegte Gegner bleiben besiegt (und ich habe wirklich alle Versionen - bis auf die EE - gespielt). Die Zufallskämpfe bei Rast waren durchaus nervig. Aber das hat mich nicht genervt, da ich dann eben bis in die Stadt/das Dorf gewandert bin und dort im Inn übernachtet habe. Oder ich hatte genug Heiltränke, Heiler dabei... Dann ging es so lange weiter, bis ich beruhigt rasten konnte. Das System hat eben überall Taktik gefordert.

BG 1 war und ist eines der besten CRPG. Doch die Ausnahmestellung von Teil 2 hat es nicht ganz, obwohl es eher offen war. Wenn die EE - Version von BG 2 erscheinen sollte, und dann nicht so viele Bugs/Mängel eingebaut werden wie hier: dann ist die BG 2 EE auch CRPG des Jahres 2013. Denn kein anderes 2013 erscheinendes Spiel kann da mithalten (PE erscheint ja erst 2014).
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Überraschungszeuge
#95 | 11. Dez 2012, 23:50
Zitat von K.L.R.G.:

BG2 ist definitiv eines der besten Rpgs aller Zeiten. Der Vorgänger hingegen war in seiner Zeit wichtig, aber aus heutiger Sicht eher unwichtig.


Teil 1 war sehr unlinear, man konnte gehen wohin man lust hatte und dann irgendwann die Hauptquest angehen. Teil 2 war weitaus linearer, die hauptquest gab laufend vor wohin es ging, und erzwang es manchmal auch. Beides hatte seine vorteile und nachteile. Die geschichten von BG1 und 2 hängen zusammen, sie zu trennen finde ich merkwürdig, aber ich fand den handlungsablauf auch in BG 1 hervorragend, die Handlung bot für fast alle Spielstile eine plausible motivation (rache/selbsterhalt/streben nach macht/heldentum)

Ich kann mich in teil 1 an viele wichtige entscheidungen errinnern, die man treffen musste. Dass es in teil 2 mehr entscheidungen gab, kann ich nicht bestätigen, nur die entscheidungen in Teil 2 waren zwangsläufig bedeutender.

Ich empfand Baldur's Gate immer als eine große, zusammenhängende geschichte, auf mehrere episoden und add-ons verteilt, sie qualitativ zu trennen ist wie die LOTR geschichte zu trennen aufgrund der 3 filme.
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happyPig
#94 | 11. Dez 2012, 22:51
Zitat von K.L.R.G.:

Du jagst deine Level durch Gegner töten hoch. Eben mit ner 6-Mann-Party. "Taktik" ist so ne Sache, aber ja bei Zeiten kann es mal zu nem taktischeren Gefecht kommen. Meist ist es aber eher Gegner-Masse und ein bei dem Magiesystem unfaires Spawnsystem.

Das behinderte Spawnsystem hat mich mehrfach fast zur Weißglut getrieben!
Schweren Kampf hinter sich gebracht...heilen, Zauber umverteilen, penn-ach verdammt im Schlaf überrascht. Tolll liebe Entwickler -> Quickload und das ganze nochmal. Wenn man es dann endlich geschafft hat, die Rast hinter sich zu bringen, läuft mein frohen Mutes in Gebiete, die vor der Rast gesäubert wurden und BAMM! stehen alle Feinde wieder da.
Ich habe dieses System gehasst und in letzter Konsequenz so lange neu geladen bis die Rast erledigt und die Gegner mal nicht neu gespawnt sind. In ganz schweren Fällen wurde nach dem schweren Kampf so lange neu geladen, bis die Truppe danach noch möglichst frisch und eine Rast damit nicht nötig war.
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Hypnotize
#93 | 11. Dez 2012, 22:32
Zitat von K.L.R.G.:


Warum soll ich ruhig sein?
Ich bin immer wieder froh wenn ich ab und an ein paar Leute ohne Rosarote Brille treffe, die mir bei der Meinung zustimmen. Was macht man in Baldurs Gate 1 denn?

Du jagst deine Level durch Gegner töten hoch. Eben mit ner 6-Mann-Party. "Taktik" ist so ne Sache, aber ja bei Zeiten kann es mal zu nem taktischeren Gefecht kommen. Meist ist es aber eher Gegner-Masse und ein bei dem Magiesystem unfaires Spawnsystem. Story ... sehr vorhersehbar. Und langweilig erzählt ... oder eher so gut wie gar nicht erzählt ... bis auf diese grauenhaften Traumsequenzen ...

Und nun kommen wir zu den Quests ... Die bestehen woraus? Irgend ein NPC in der Wildnis greift dich (ohne das du Einfluss dagegen nehmen könntest) an, irgendein NPC steht in der Wildnis und fragt dich ob du ihm Gegenstand xy besorgen kannst oder irgendein NPC steht in der Wildnis und will das du 3 oder 4 Viecher für ihn tötest ...

Sry, aber mehr als das WoW-Klischee "Töte 10 Wildschweine" ist das echt nicht. Man verbringt die meisten Zeit damit seine Werte hoch zu grinden indem man Quests macht die Handlungsmäßig vielleicht alle 3 bis 4 mal zumindest ne interessante Rahmenhandlung haben ...



Und grad in der Hinsicht war die Fortsetzung echt ne Offenbarung für mich. Interessante Quests, teilweise Entscheidungen die ich treffen durfte (und nicht 3 Antworten zur Wahl die alle das Selbe bedeuten) und vor allem Charaktere mit Geschichte die mir wirklich ans Herz gewachsen sind ... Und deshalb Grenze ich immer stark ein. BG2 ist definitiv eines der besten Rpgs aller Zeiten. Der Vorgänger hingegen war in seiner Zeit wichtig, aber aus heutiger Sicht eher unwichtig.


Das letzte Mal als ich meine Meinung so präsentierte, haben sich alle wie wilde Tiere auf mich gestürzt :D

Da wurde dann schön gesagt:"Du hast doch keine Ahnung" oder "Man merkt sofort, dass du das Spiel nicht gespielt hast"
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K.L.R.G.
#92 | 11. Dez 2012, 22:26
Zitat von RomeoJ:


Baldurs Gate soll ein Grinder sein? Mit dazu einer öden Story? Sorry, aber das ist wirklich Mist deinerseits. Auch wenn BG2 besser ist, ist BG 1 auch heute noch eines der besten Spiele überhaupt. Wenn es nicht deine Art Spiel ist, lass es sein, aber bitte erspare dir solche Kommentare.


Warum soll ich ruhig sein?
Ich bin immer wieder froh wenn ich ab und an ein paar Leute ohne Rosarote Brille treffe, die mir bei der Meinung zustimmen. Was macht man in Baldur's Gate 1 denn?

Du jagst deine Level durch Gegner töten hoch. Eben mit ner 6-Mann-Party. "Taktik" ist so ne Sache, aber ja bei Zeiten kann es mal zu nem taktischeren Gefecht kommen. Meist ist es aber eher Gegner-Masse und ein bei dem Magiesystem unfaires Spawnsystem. Story ... sehr vorhersehbar. Und langweilig erzählt ... oder eher so gut wie gar nicht erzählt ... bis auf diese grauenhaften Traumsequenzen ...

Und nun kommen wir zu den Quests ... Die bestehen woraus? Irgend ein NPC in der Wildnis greift dich (ohne das du Einfluss dagegen nehmen könntest) an, irgendein NPC steht in der Wildnis und fragt dich ob du ihm Gegenstand xy besorgen kannst oder irgendein NPC steht in der Wildnis und will das du 3 oder 4 Viecher für ihn tötest ...

Sry, aber mehr als das WoW-Klischee "Töte 10 Wildschweine" ist das echt nicht. Man verbringt die meisten Zeit damit seine Werte hoch zu grinden indem man Quests macht die Handlungsmäßig vielleicht alle 3 bis 4 mal zumindest ne interessante Rahmenhandlung haben ...



Und grad in der Hinsicht war die Fortsetzung echt ne Offenbarung für mich. Interessante Quests, teilweise Entscheidungen die ich treffen durfte (und nicht 3 Antworten zur Wahl die alle das Selbe bedeuten) und vor allem Charaktere mit Geschichte die mir wirklich ans Herz gewachsen sind ... Und deshalb Grenze ich immer stark ein. BG2 ist definitiv eines der besten Rpgs aller Zeiten. Der Vorgänger hingegen war in seiner Zeit wichtig, aber aus heutiger Sicht eher unwichtig.
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Hypnotize
#91 | 11. Dez 2012, 22:09
Zitat von Kn8cK:
Das einzige was mich beim 1. Fallout wirklich stört, ist das es auf Zeit geht, sodass man sich nie wagt, irgendwas wirklich zu erforschen!

Baldurs Gate bleibt, nach Planescape Torment, jedoch das BESTE RPG seit ,... immer!


Wie lange hat man in Fallout Zeit? 150 Tage? Ich hatte den Wasserchip (glaube ich) nach ca. 30 :-)

Natürlich wusste ich schon, wo er ist, aber die Zeit ist wirklich ausreichend. Ein bisschen trödeln, dann den Chip holen und dann hat man ja noch Zeit für den Rest.

Was mich stört ist, dass Fallout 1 etwas kurz ist. Ich habe so ziemlich alles gemacht und hatte nur zwischen 30 und 40 Stunden gespielt.

Baldur's Gate 1 steht bei mir in der Rollenspielliste schon weiter hinten...
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#90 | 11. Dez 2012, 22:03
Zitat von Eladriel:
Da hätte ich schon wegen der Erbärmlichen Grafik keine Lust...


Die liebevoll gestaltete 2D-Grafik sieht heute noch besser aus, als so mancher 3D-Titel von 2012. Und in 10 Jahren wird BG (aufgrund 2D) immernoch unverändert wirken. Der "beliebige" 3D-Titel von 2012 aber wird "furchtbar hässlich" aussehen...

Sollte tatsächlich ein Baldur´s Gate 3 kommen: Ich will es in 2D haben. Damit es zeitlos bleibt wie die beiden ersten Teile.
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Macro82
#89 | 11. Dez 2012, 21:30
Zitat von RomeoJ:

.......

Was hab ich mir bei Saverok, dem Dämon aus Legenden der Schwertküste, Irenicus, einigen Drachen, DEmagorgon und den Bhaalkindern die Zähne ausgebissen und wie hab ich mich gefreut, wenn ich diese besiegt habe. Solch forderden Käpmfe hab ich nur noch bei Darksiders erlebt, die Kämpfe von DA waren selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad leicht.


Na bei Dragonage merkst du das spätestens das es überhaubt keinerlei richtige Taktik erfordert wen du Drachen mit dem Warrior solo´st.

Probiere das mal wo anders XD.

In BG1-2/ICE usw beißt dir das Vieh sozusagen den Kopf ab und will dann noch einen Nachtisch weil der Warri nix hergibt^^

Und von einer Gruppe Gedankenschinder usw fange ich erst gar nicht an....das waren meine richtigen Hassgegner.
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Kn8cK
#88 | 11. Dez 2012, 21:10
Es sollte erwähnt werden, dass es keinerlei Sprachausgabe gibt, wenn man das Spiel auf deutsch stellt!
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Kn8cK
#87 | 11. Dez 2012, 21:08
Zitat von OnoSendai:
naja...
ich hab mich mal an FO 1 rangewagt aufgrund der story etc.
habs aber aufgrund der technik und der spielmechanik sein lassen. es ist einfach zu alt... :(


Das einzige was mich beim 1. Fallout wirklich stört, ist das es auf Zeit geht, sodass man sich nie wagt, irgendwas wirklich zu erforschen!

Im Grunde jedoch muss man nur über die Grafik hinwegsehen können, dann bleibt als Rest ein super Spiel.

Baldur's Gate bleibt, nach Planescape Torment, jedoch das BESTE RPG seit ,... immer!
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RomeoJ
#86 | 11. Dez 2012, 20:01
Zitat von Hypnotize:


Es ist eine super Idee, da wiederspreche ich nicht. Aber wie viel bekommt man davon im Spiel mit? Vielleicht ein paar Zeilen, ansonsten hetzt man durch die großen, oft leeren Gebiete.

Das Ende war auch sehr mager. Endkampf -> Ende, kein Gespräche etc, einfach nur Schluss...


Als ich das Ende das erste mal gesehen habe, hatte ich auch ein Fragezeichen im Kopf:) Die Geschichte geht ja weiter:) Aber dafür toppt kein Spiel das Ende von Thron des Bhaal.

Und die Gebiete fand ich schön, besonder die Stadt Baldurs Gate.
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Hypnotize
#85 | 11. Dez 2012, 19:39
Zitat von RomeoJ:


Gearde die Handlung liebe ich bei BG.
VORSICHT SPOILER!!!!!
Ich welchem Spiel ist man sonst noch ein Sohn eines bösen Gottes? In jedem anderen RPG ist man irgend ein Auserwählter, der wieder mal die Welt retten muss. In BG ist man damit beschäftigt, zunächst die eigene Haut zu Retten, man ist am Anfang ständig auf der Flucht vor einem mysteriösen Gegner (und ja, Saverok ist einer der coolsten Endgegner überhaupt) um am Ende dann doch selber auf Jagd zu gehen.
Die Story von BG ist meiner Meinung nach super und um Welten besser als bei DA.

Naja, jedem das seine...


Es ist eine super Idee, da wiederspreche ich nicht. Aber wie viel bekommt man davon im Spiel mit? Vielleicht ein paar Zeilen, ansonsten hetzt man durch die großen, oft leeren Gebiete.

Das Ende war auch sehr mager. Endkampf -> Ende, kein Gespräche etc, einfach nur Schluss...
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RomeoJ
#84 | 11. Dez 2012, 19:22
Zitat von Svenc:


Das Blöde war halt nur, dass das irgendwann nichts mehr mit Strategie zu tun hatte, sondern einfach nur noch Klick- und Fleißarbeit war, verbunden mit einer Portion (Würfel-)Glück. Es gab Sprüche, die waren sowieso Standardprogramm vor jedem Kampf, wie die Segens- und Rüstungszauber. Mir klingeln jetzt noch die Beschwürungsformeln all der Caster in der Party in den Ohren, die während der Buffarbeit durcheinanderbrabbelten. Gerade bei den schwierigeren Kämpfen musste man oft neuladen und dann auch noch alles wiederholen, ohne jegliche Auto- und Komfortfunktionen. Das habe ich so in noch keinem RPG je erlebt.

Wo wir dabei sind: Bei dem Preis positioniert sich die Enhanced Edition ob gewollt oder ungewollt ziemlich genau gegen dieses exzellente Paket: http://www.amazon.de/Dungeons-Dragons-Antholog y-Baldurs-Gate/dp/B005TQU474/ref=sr_1_1?ie=UTF 8&qid=1355248585&sr=8-1 Und hätte es auch mit mehr Extras schwer, finde ich.


Vor dem Kampf Quicksave:) Bei BG stirbt man schnell... wenn man nicht aufpasst. Aber genau diese schwierigen Kämpfe, die man eben nicht beim ersten Mal geschafft hat, haben mir Spaß gemacht. Was hab ich mir bei Saverok, dem Dämon aus Legenden der Schwertküste, Irenicus, einigen Drachen, DEmagorgon und den Bhaalkindern die Zähne ausgebissen und wie hab ich mich gefreut, wenn ich diese besiegt habe. Solch forderden Käpmfe hab ich nur noch bei Darksiders erlebt, die Kämpfe von DA waren selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad leicht.
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RomeoJ
#83 | 11. Dez 2012, 19:16
Zitat von Hypnotize:


Ich liebe Planescape, Fallout, BGII etc., aber als ich vor ein paar Jahren Baldurs Gate das erste Mal gespielt habe, war ich auch enttäuscht.

Die Begleiter sind nicht ausgearbeitet, Quests sind hauptsächlich auf Kämpfen ausgelegt, die Handlung ist nicht wirklich besonders und zieht sich teilweise stark.

Rollenspiele sind meine Lieblinge und TopDown ist bei Partyspielen das Beste, doch ich muss KLGR schon zustimmen. Das Spiel sollte man trotzdem gespielt haben, zum einen, weil es einfach damals ein Meilenstein war und weil selber erfahren besser als nachlesen ist.

Wobei die Handlung auch nicht schlechter als bei Dragon Age (welche so hochgelobt wurde) ist.


Gearde die Handlung liebe ich bei BG.
VORSICHT SPOILER!!!!!
Ich welchem Spiel ist man sonst noch ein Sohn eines bösen Gottes? In jedem anderen RPG ist man irgend ein Auserwählter, der wieder mal die Welt retten muss. In BG ist man damit beschäftigt, zunächst die eigene Haut zu Retten, man ist am Anfang ständig auf der Flucht vor einem mysteriösen Gegner (und ja, Saverok ist einer der coolsten Endgegner überhaupt) um am Ende dann doch selber auf Jagd zu gehen.
Die Story von BG ist meiner Meinung nach super und um Welten besser als bei DA.

Naja, jedem das seine...
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Break_Down
#82 | 11. Dez 2012, 19:09
Zitat von Withiny:


Solche Leute, die andere, ihrer freien Meinung wegen, meinen anschnautzen zu müssen sind weit ärmer dran als ein Jungspunt der die Qualitäten eines exzellenten Rollenspiels verkennt, weil es keine zeitgemäße Oberfläche auf den Bildschirm zaubert.

Also mit Verlaub - tu uns allen einen Gefallen und troll unter einer Brücke weiter.


Mit verlaub, du bist nun besser?
Du unterscheidest dich gerade kein bisschen von der Person die du an den Pranger stellst. Schwachkopf.
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Svenc
#81 | 11. Dez 2012, 18:52
Zitat von RomeoJ:


Geanu dieses "Vorbereiten" auf wichtige Kämpfe vermisse ich in den heutigen Spielen.
Und zu jedem Kampf musste man das nicht, nur bei den schwierigen (davon gab es aber eine Menge:)


Das Blöde war halt nur, dass das irgendwann nichts mehr mit Strategie zu tun hatte, sondern einfach nur noch Klick- und Fleißarbeit war, verbunden mit einer Portion (Würfel-)Glück. Es gab Sprüche, die waren sowieso Standardprogramm vor jedem Kampf, wie die Segens- und Rüstungszauber. Mir klingeln jetzt noch die Beschwürungsformeln all der Caster in der Party in den Ohren, die während der Buffarbeit durcheinanderbrabbelten. Gerade bei den schwierigeren Kämpfen musste man oft neuladen und dann auch noch alles wiederholen, ohne jegliche Auto- und Komfortfunktionen. Das habe ich so in noch keinem RPG je erlebt.

Wo wir dabei sind: Bei dem Preis positioniert sich die Enhanced Edition ob gewollt oder ungewollt ziemlich genau gegen dieses exzellente Paket: http://www.amazon.de/Dungeons-Dragons-Antholog y-Baldurs-Gate/dp/B005TQU474/ref=sr_1_1?ie=UTF 8&qid=1355248585&sr=8-1 Und hätte es auch mit mehr Extras schwer, finde ich.
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Hypnotize
#80 | 11. Dez 2012, 18:47
Zitat von RomeoJ:
Baldurs Gate soll ein Grinder sein? Mit dazu einer öden Story? Sorry, aber das ist wirklich Mist deinerseits. Auch wenn BG2 besser ist, ist BG 1 auch heute noch eines der besten Spiele überhaupt. Wenn es nicht deine Art Spiel ist, lass es sein, aber bitte erspare dir solche Kommentare.


Ich liebe Planescape, Fallout, BGII etc., aber als ich vor ein paar Jahren Baldur's Gate das erste Mal gespielt habe, war ich auch enttäuscht.

Die Begleiter sind nicht ausgearbeitet, Quests sind hauptsächlich auf Kämpfen ausgelegt, die Handlung ist nicht wirklich besonders und zieht sich teilweise stark.

Rollenspiele sind meine Lieblinge und TopDown ist bei Partyspielen das Beste, doch ich muss KLGR schon zustimmen. Das Spiel sollte man trotzdem gespielt haben, zum einen, weil es einfach damals ein Meilenstein war und weil selber erfahren besser als nachlesen ist.

Wobei die Handlung auch nicht schlechter als bei Dragon Age (welche so hochgelobt wurde) ist.
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RomeoJ
#79 | 11. Dez 2012, 18:32
Zitat von Svenc:


Mit der Geschichte stimme ich Dir zu, vor allem die Quests sind in BG2 bis heute vielleicht unerreicht - wobei mir bis heute nicht einleuchtet, wieso man fast gleich zu Beginn, jemand Wichtiges wurde gerade entführt, dreimillionen Quests abspulen kann, ohne irgendwann mal Zeitdruck zu spüren. Die Botengänge, die heute Spiele wie Skyrim zu einem Großteil ausmachen, gibt es jedenfalls kaum. Sondern irgendwo immer eine spannende Wendung.

Allerdings mag ich BG1 als Spiel trotzdem lieber. Erstens: Die freier erkundbare und "lückenlos" erforschbare Welt. Eine Reise von Kerzenburg zum Freundlichen Arm war eine Reise - die Ortschaften um Amn in BG2 waren einen Mausklick und einen Ladebalken entfernt. In BG2 deutete sich zart an, in welche Richtung sich Bioware entwickeln würden: Dragon Age 2 ist kaum mehr als ein selbstablaufender Film mit simplen Kämpfen dazwischen. Zweitens, vor allem anderen: Bioware haben es mit der Magie im Sequel total übertrieben. Es gibt Dutzende von Zaubersprüchen, viele redundant, und vor allem gab es vor jedem halbwegs großen Kampf endloses Micromanagement: Party mit zig Sprüchen buffen - und dann ähnlich aufwändig die Schutzzauber knacken, die gefühlt jede Kellerlochratte von Gegner im Spiel hatte. Da die Kämpfe recht knackig waren und Automatismen völlig fehlten, ist mir neben den stärker herausgearbeiteten Charakteren und den Quests, die Masse UND Klasse hatten, vor allem dieses lästige und immer gleiche Micromanagement vor wirklich jedem Kampf in Erinnerung geblieben.


Geanu dieses "Vorbereiten" auf wichtige Kämpfe vermisse ich in den heutigen Spielen.
Und zu jedem Kampf musste man das nicht, nur bei den schwierigen (davon gab es aber eine Menge:)
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#78 | 11. Dez 2012, 18:28
Zitat von K.L.R.G.:


Das man BG 1 nicht lange durchhält ist absolut nachvollziehbar. Mein Tipp. Lies dir den Wiki-Artikel zur vorhersehbaren, öden Story durch und stürz dich auf BG2. Das ist das um Meilen interessantere Spiel. BG 1 ist ein (von der Hauptstory abgesehen) eher storyloser, open-world-Grinder wo man über Karten läuft und in Quests rein stolpert ...

Die Fortsetzung spielt sich flüssiger und zieht mit den Charakteren und Handlung total in ihren Bann. Und das sag ich als jemand, der BG 1 und 2 vor 2 Jahren zum ersten mal gespielt hat.

BG 1 ist da ganz klar überbewertet. Mag damals den Rpgs wieder nen Aufschwung verpasst haben, aber grad was Storytelling und Charakter angeht ist die Fortsetzung aus heutiger Sicht das weitaus bessere, eifnlussreichere und wichtigere Spiel (Bioware recycelt bis heute die Grundcharaktere aus diesem Spiel ...).


Baldurs Gate soll ein Grinder sein? Mit dazu einer öden Story? Sorry, aber das ist wirklich Mist deinerseits. Auch wenn BG2 besser ist, ist BG 1 auch heute noch eines der besten Spiele überhaupt. Wenn es nicht deine Art Spiel ist, lass es sein, aber bitte erspare dir solche Kommentare.
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#77 | 11. Dez 2012, 17:59
BG ist eines der Spiele, dass ich noch als Original von 1998 vorliegen habe. Und ich zocke es immer noch mit seinem Nachfolger BG2 und allen Add-ons regelmäßig durch.

Klar ist die Grafik veraltet, aber wer sich die schön gezeichneten Objekte und Umgebungen genau anschaut, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Durlags Turm, die Stadt Baldurs Gate, die verschiedenen Außengebiete haben so viele interessante Dinge eingebaut. In BG2 steigert sich das mit z.B. Amn oder der Drowstadt Ust’Natha sogar noch. Moderne 3D-Grafik wirkt dagegen in manchen Games immer noch sehr steril.

Ein wichtiger Punkt ist, dass das Original selbst auf einem heutigen Highend-PC unter Win7 problemlos und sehr stabil läuft. Wie viele moderne Spiele dagegen stürzen selbst nach umfangreichen Bugfixes immer noch regelmäßig ab.

Ich kann aber jedem Neuling nur empfehlen, sich das Spiel - in welcher Version auch immer - zu leisten. Ansonsten hat er ein wichtiges Stück RPG-Geschichte verpasst.
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Hypnotize
#76 | 11. Dez 2012, 17:58
Zitat von itistoolate:

Ich mag mich täuschen, aber hatten die Attribute bei BG2 nicht Einfluss auf die Dialogoptionen?

Torment ist was das angeht natürlich ungeschlagen, allerdings haben mich da die extrem festgelegten Charaktere ein wenig gestört.


Es gab (glaub ich) durch einen hohen Charismawert ein paar andere Quests, aber (meines Wissens nach) konnte man immer alles sagen, ohne Berücksichtigung auf die Intelligenz.

Ich bin auch der Meinung, dass Baldur's Gate zwar damals (vermutlich, bin nicht alt genug) einen großen Einfluss hatte und das Rollenspiel-Genre wiederbelebt hat (auch wenn böse Zungen sagen, dass es das erste Casual-RPG war), aber heute ist es einfach langatmig und in (meiner Meinung nach) fast allen Dingen den anderen Vertretern in dieser Zeit unterlegen.
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#75 | 11. Dez 2012, 17:33
Zitat von Hypnotize:

Doch fehlt einfach das Rollenspiel. Die kleinen Geschichte sind wunderbar, jedoch hat man kaum tiefgreifende Entscheidungen und verschiedene Lösungsmöglichkeiten.

Wenn da damit auf alternative Handlungsstränge eingehen willst, wird es aber auch echt dünn. Abgesehen von Torment und Witcher 2 fällt mir da grade nichts ein.

Zitat von Hypnotize:
Ich vermisse Attribute und Fähigkeiten, welche auch Einfluss auf NonCombat haben. Fähigkeiten wie Speech oder Barter, Attribute wie Intelligenz und Charisma, welche beeinflussen, ob ich Quests bekomme, was ich sagen kann und ob überhaupt jemand mit mir redet.

Ich mag mich täuschen, aber hatten die Attribute bei BG2 nicht Einfluss auf die Dialogoptionen?

Torment ist was das angeht natürlich ungeschlagen, allerdings haben mich da die extrem festgelegten Charaktere ein wenig gestört.
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Hypnotize
#74 | 11. Dez 2012, 17:04
Zitat von Svenc:
...vor allem die Quests sind in BG2 bis heute vielleicht unerreicht...


Doch fehlt einfach das Rollenspiel. Die kleinen Geschichte sind wunderbar, jedoch hat man kaum tiefgreifende Entscheidungen und verschiedene Lösungsmöglichkeiten.

Ich vermisse Attribute und Fähigkeiten, welche auch Einfluss auf NonCombat haben. Fähigkeiten wie Speech oder Barter, Attribute wie Intelligenz und Charisma, welche beeinflussen, ob ich Quests bekomme, was ich sagen kann und ob überhaupt jemand mit mir redet.

In Baldur's Gate spricht selbst ein Krieger mit (was ist das Minimum?) 6 Charisma und 6 Intelligenz eloquent mit Diplomaten und kann jeden überreden.

Da war/ist Planescape, Fallout und Arcanum meilenweit besser!
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K.L.R.G.
#73 | 11. Dez 2012, 16:53
Zitat von Svenc:


Mit der Geschichte stimme ich Dir zu, vor allem die Quests sind in BG2 bis heute vielleicht unerreicht - wobei mir bis heute nicht einleuchtet, wieso man fast gleich zu Beginn, jemand Wichtiges wurde gerade entführt, dreimillionen Quests abspulen kann, ohne irgendwann mal Zeitdruck zu spüren. Die Botengänge, die heute Spiele wie Skyrim zu einem Großteil ausmachen, gibt es jedenfalls kaum. Sondern irgendwo immer eine spannende Wendung.

Allerdings mag ich BG1 als Spiel trotzdem lieber. Erstens: Die freier erkundbare und "lückenlos" erforschbare Welt. Eine Reise von Kerzenburg zum Freundlichen Arm war eine Reise - die Ortschaften um Amn in BG2 waren einen Mausklick und einen Ladebalken entfernt. In BG2 deutete sich zart an, in welche Richtung sich Bioware entwickeln würden: Dragon Age 2 ist kaum mehr als ein selbstablaufender Film mit simplen Kämpfen dazwischen. Zweitens, vor allem anderen: Bioware haben es mit der Magie im Sequel total übertrieben. Es gibt Dutzende von Zaubersprüchen, viele redundant, und vor allem gab es vor jedem halbwegs großen Kampf endloses Micromanagement: Party mit zig Sprüchen buffen - und dann ähnlich aufwändig die Schutzzauber knacken, die gefühlt jede Kellerlochratte von Gegner im Spiel hatte. Da die Kämpfe recht knackig waren und Automatismen völlig fehlten, ist mir neben den stärker herausgearbeiteten Charakteren und den Quests, die Masse UND Klasse hatten, vor allem dieses lästige und immer gleiche Micromanagement vor wirklich jedem Kampf in Erinnerung geblieben.


Naja, da fand ich BG 1 eben sogar lästiger, wobei es im Nachhinein auch einfach an der Unerfahrenheit lag. Aber durch die Megahohe Spawnrate hat sich Magie im 1. Teil nur bedingt gelohnt. Mit jedem Kampf hatte man seine (niedrig stufigen) Sprüche alle aufgebraucht und musste übernachten (-> was in 70% aller Fälle zum Hinterhalt führte ...) ... das in Kombination mit einem Spawnübermaß hat mir BG 1 ziemlich verdorben ....

Es war für mich echt ein Segen Teil 2 zu spielen und festzustellen, dass die Spawnrate endlich mal einer halbwegs vernünftigen Balance entsprach ... Wobei es stimmt, dass die Vorbereitung etwas arg knifflig war bzw. teilweise in Sackgassen führen konnte ... Die Vampire und ungeschicktes Speichern haben mich z.B. zum sehr frustigen Neustart gezwungen ...
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Hans_W
#72 | 11. Dez 2012, 16:42
Zitat von Ramireza:


Das macht doch nichts :)


Schön, dass Du nicht bei Widerspruch zurückgiftest, wie das die Mehrheit hier tut...

Ich habe seinerzeit auch viel Spaß gehabt mit BG1+BG2+TDB und kann jedem empfehlen, der sich für RPGs erwärmen lässt, die Reihe einmal zu Ende gespielt zu haben. Aber für einen neuen/zweiten...dritten Anlauf sehe ich keinen Grund.
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Cd-Labs: Radon Project
#71 | 11. Dez 2012, 16:33
Zitat von FoK.Tank:

Mimimi, jetzt stellt euch doch nicht so an wegen der paar Daumen. Oder schreibt ihr Kommentare hauptberuflich, und jeder rote Daumen zieht euch was vom Gehalt ab?

Das Problem ist, dass die meisten den Sinn des Up-/Downvotesystems nicht verstehen!
Zitat von ich zietiere mich mal selber aus einem anderen Thread:

Cd-Labs: Radon Project
#70 | 11. Dez 2012, 16:00
"Zitat von Fyll:
Und deren "Daumen" sind also keine persönliche Meinung und damit nicht gerechtfertigt? ^^

..."

Nein, sind sie eigentlich nicht!
Der Upvote stellt eine Meinung dar:
"Ich sympatisiere diesen Comment!"

Ein Downvote bedeutet aber eben NICHT:
"Ich mag die Meinung nicht", sondern:
Der Kommentar ist mieß geschrieben, Spam, aggressiv usw.!


Ein kleines Beispiel:
"Öhhm, Apple ist doch eh scheiße!"

Solch einen Kommentar kann man häufiger lesen und viele werdem ihm zustimmen.
Trotzdem SOLLTE man einem solchen Kommentar nicht upvoten, sondern sich entweder enthalten (Zustimmung gleich stark wie fehlende Sachlichkeit) oder Downvoten und auf
"Spam melden" klicken!

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Avatar haha argh
haha argh
#70 | 11. Dez 2012, 16:32
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Guenni
#69 | 11. Dez 2012, 15:56
Na ja, es wird nicht viele User geben die sich das Kaufen, wenn sie die Originalen kennen.

Ach so, traurig wie man hier mit Leuten umgeht die nicht die Meinung vertreten wie die Mehrheit.

Gruß aus Berlin.
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Spieltrieb
#68 | 11. Dez 2012, 15:41
Habe den Test bei 4Players gelesen und nun den hier. Die Meinungen beider Tester gehen sehr weit auseinander. Letztendlich wird wohl der Spieler entscheiden ob es einem gefällt oder nicht und wird nur ein wenig geführt.

nice.
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Rettungsschirm
#67 | 11. Dez 2012, 14:58
Zitat von Saschisch:


Ich empfand den zweiten Teil tatsächlich als den weitaus besseren und ist bis heute einer meiner Favoriten. Teil 1 war zwar wichtig, aber in Teil 2 wurde tatsächlich alles nochmal eben besser gemacht.


Teil II war ein Epos....ich habe da glaube ich weit mehr als 200h reingesteckt und habe das Spiel über 6 Monate gezockt, heute unfassbar für ein singleplayer Spiel....schafft sonst nur die TES-Reihe.
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PROMOTION

Details zu Baldur's Gate: Enhanced Edition

Plattform: PC (iOS, Android)
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 28. November 2012
Publisher: Atari
Entwickler: Overhaul Games
Webseite: http://baldursgate.com/
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 284 von 5767 in: PC-Spiele
Platz 87 von 1340 in: PC-Spiele | Rollenspiel
 
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