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Gelöschter User
#166 | 03. Mär 2011, 19:14
Zitat von TylerDurden:


Und wie toll erst das Horst Wessel Lied ist...


Du vergleichst jetzt hier aber nicht den Nationalsozialismus mit der DDR, oder?

Edit: Oh, wurde ja schon diskutiert.

Aber: Die DDR hat nicht systematisch sechs Mio. Menschen aus Rassenhass industriell vegast. Das ist bisher einmalig.
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Gelöschter User
#165 | 08. Okt 2010, 07:58
Zitat von ERRORrothe:


Und wenn ein Staat kontinuierlich die Menschen in ihrem Leben begleitet kann das nicht nur negativ sein. Sicher kommt es darauf an wie man sich in das Leben der einzelnen einmischt aber es kann genauso von Vorteil sein wenn man den Menschen in gewissen Punkten eine Richtung anbietet oder unter die Arme greift, weil viele Menschen, vor allem heute besonders wieder, offensichtlich mit vielen Dingen des "einfachen, normalen Lebens" einfach überfordert sind.


Ich denke du hast den Knackpunkt an der DDR erfasst. Denn ja es kommt darauf an wie man sich in das Leben der Menschen einmischt. Weder werden hier Dinge einseitig betrachtet noch einfach auf die DDR eingehauen, aber wenn es Menschen gibt die mit dem "normalen Leben" überfordert sind, dann soll man bitte auch nur diesen Menschen helfen. Wie du aber diesen grundsätzlich positiven Fall in der DDR entwickelt siehst ist mir ein absolutes Rätsel. Denn dort wurde sich bei JEDEM eingemischt, dort wurde von Kindesbeinen an eine Ideologie in den Köpfen etabliert. Das hat mit deinem dargestellten Beispiel in etwa soviel zu tun wie der Trabant mit einem Formel 1 Wagen.

Zum Vergleich DDR und NS-Staat:

Es ist schlicht egal ob da nun Krieg herrschte oder nicht. Jeder Totalitarismusforscher wird die grundsätzliche Verwandtschaft beider Systeme anerkennen. Es ist am Ende nur zynisch über Opferzahlen zu debatieren oder über Kriegshandlungen. Man muss nur mal hinter die ideologischen Fassaden schauen und sieht das die Ziele und Werkzeuge schlussendlich sehr ähnlich sind. Ob das eine nun ein 10er Schlüssel und das andere ein 13er Schlüssel ist, sollte am Ende der ganzen Diskussion nicht im Weg stehen.
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Avatar ERRORrothe
ERRORrothe
#164 | 07. Okt 2010, 18:46
Zitat von Th1rd3y3:
(...)
- Sie hat keinen Krieg geführt? Aber sie war Teil des Stalinistischen Systems, dem über 50 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind.
- Die DDR war totalitär. Der Staat durchdrang alle Lebensbereiche der Menschen. Ein ähnliches Konzept gab es in Deutschland überhaupt nur einmal: Im 3.Reich.
- Auch das Wirtschaftssystem war gar nicht so unähnlich. Genauso wie bei Hitler gab es in der DDR Planwirtschaft.
-In beiden Systemen gab es eine Einheitspartei. Parteinahe Organisationen durchdrangen und kontrollierten das Leben der Bürger ab frühster Kindheit.
-In beiden Staaten wurde die Pressefreiheit eingeschränkt und die Einfuhr bzw. den Empfang ausländischer Medien wurden schwer sanktioniert. (Lehrerfrage: Hat die Uhr im Fernsehen Striche oder Punkte? vs. Frage in der HJ: Welche Musik kommt bei euch im Radio?)
-In beiden Staaten wurde das Denuntiantentum gefördert.
-Die Stasi übernahm teilweise Methoden der Gestapo

etc.


Also diese Verallgemeinerung finde ich jetzt wieder ziemlich hart... und eben wieder einseitig!

Nur weil die DDR zu einem Staatenbund gehört hat hat sie also Kriege geführt? Dann musst du aber bitte auch die BRD und dessen Staatenbund miteinbeziehen und die haben mindestens genauso viele Kriege und Tote auf dem Gewissen, ganz zu schweigen davon, das mit dieser Logik Deutschland somit auch im Irakkrieg mitgefeuert hat (zumindest offiziell, was sich hinter der öffentlichen Kuliise abspielt will ich garnicht erahnen!)

Und wenn ein Staat kontinuierlich die Menschen in ihrem Leben begleitet kann das nicht nur negativ sein. Sicher kommt es darauf an wie man sich in das Leben der einzelnen einmischt aber es kann genauso von Vorteil sein wenn man den Menschen in gewissen Punkten eine Richtung anbietet oder unter die Arme greift, weil viele Menschen, vor allem heute besonders wieder, offensichtlich mit vielen Dingen des "einfachen, normalen Lebens" einfach überfordert sind. Ich fände es zum Bsp. nicht verkehrt wenn es endlich in Deutschland für jedes Kind einen Platz in eienr Ganztagsschule gäbe, ob man das Angebot annimmt ist dann eine andere Sache.
Planwirtschaft gab es auch in genügend anderen Ländern, beruhen diese dann auch auf einem faschistischen System?
Der Geheimdienst der BRD oder anderer westlicher Staaten hat zudem genauso wenig eine weiße Weste, wenn es um feindliche Spione oder generell Gefangene speziell aus dem Ostblock ging - als Geschichtsstudent wundert es mich das du in dieser Beziehung so naiv zu sein scheinst. (nicht böse gemeint!)
Und wenn wir schon gleich dabei sind. Nationalsozialistische Aktivitäten (zumindest öffentlich) gab es häufiger in der BRD und nicht in der DDR. Ich bin kein freund der Politik der DDR und ich möchte nicht alles schön reden, aber wie gesagt - bitte betrachtet nicht immer alles so extrem einseitig.
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Avatar Chaddy
Chaddy
#163 | 07. Okt 2010, 18:36
Zitat von Th1rd3y3:
Zu dieser möchte ich als Geschichtsstudent auch noch Folgendes beitragen:


Ah, noch ein Geschichtsstudent. ;) Ich glaube, mit dir könnte ich stundenlang darüber diskutieren...

Deine Vergleiche mit Nazi-Deutschland sind größtenteils richtig. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass die DDR der direkte Nachfolger des 3. Reiches war. Zwar war das politische System (also die Begründung, weshalb eine Diktatur nötig sei) ein anderes, aber sonst gibt es kaum Unterschiede. Besonders für die einfachen Brüger gab es eigentlich keinen großen Unterschied, sie gerieten von der einen totalitären Diktatur in die andere...

Allerdings muss ich dir in deinem ersten Punkt etwas widersprechen: Die DRR war zwar Teil des Ostblocks und stand natürlich unter Stalins Kontrolle. Allerdings hatte sie nichts mit den stalinistischen Säuberungen zu tun (zumal Stalin schon vor dem 2. Wk "gesäubert" hat). Im kleinen Maßstab gab es solche Säuberungen aber auch in der DDR (unliebsame Oppoitionelle landeten in Hohenschönhausen oder wurden zumindest dauerüberwacht). In dem Punkt hat die DDR ihr großes Vorbild Nazi-Deutschland aber (zum Glück!) nie erreicht.

In Sachen totalitäres Regime sieht man aber ganz besonders deutlich die Gemeinsamkeiten beider Staaten. Man findet in der DDR dieselben Methoden wie im 3. Reich. Die Stasi hat übrigens nicht nur einzelne Methoden der Gestapo übernommen, sondern war im Grunde eine modernere Variante der Gestapo. Sie hat die Methoden der Gestapo sogar noch weiter perfektioniert (von der totalen Überwachung aller Bürger konnte Hitler nur träumen, die DDR hat´s dann aber möglich gemacht). Und eine Pressefreiheit oder Meinungsfreiheit gab es in beiden Staaten praktisch nicht (theoretisch aber schon!).

In puncto Wirtschaftssytem muss ich dir aber ebenfalls widersprechen. Zwar waren die Nazis dem Namen nach ebenfalls "Sozialisten" und es gab in der Tat recht starke staatliche Eingriffe in die Wirtschaft. Aber die sozialistische Komponente des Nazi-Gedankentums war Hitler nicht besonders wichtig (beim Röhm-Putsch ging er sogar soweit, dass er fast den gesamten linken Flügel der NSDAP ausschaltete).
Schon gleich auch deshalb, weil die KPD der große Gegenspieler der NSDAP war (und die KPD - wohlgemerkt, die Vorgängerin der SED - war 1933 auch die einzige Partei, die nicht dem Ermächtigungsgesetz zustimmte - das muss man den Kommunisten auch mal zu Gute halten, so sehr sie von vielen hier auch verhasst sind), konnte Hitler auch gar nicht so sehr linke Ideen umsetzen, er hätte sich selbst unglaubwürdig gemacht. So Dinge wie "Volksgemeinschaft" usw., die scheinbar erstmal wie sozialitische Elemente in Hitlers Politik aussehen, dienten vielmehr der Propaganda und letztlich auch, um das Volk besser kontrollieren zu können.
Planwirtschaft gab es im 3. Reich aber zumindest anfangs keine (im Gegenteil, Hitler hatte gerade in der freien Wirtschaft unter den Großkonzernen starke Verbündete, die im Gegenzug ihre Selbständigkeit behalten durften). Erst im Rahmen des "totalen Krieges" wurde das erst wirklich eingeführt, allerdings eben weniger, weil Hitler gern sozialistische Politik betreiben wollte, sondern weil die volle staatliche Kontrolle über die Wirtschaft in der zu diesem Zeitpunkt bereits auswegslosen Kriegssituation unumgänglich war.

Eine Einheitspartei gab es in beiden Staaten, das ist richtig. Zwar gab es in der DDR mit den Blockparteien (es gab sogar eine Nationaldemokratische Partei Deutschlands als Sammelbecken für Nationalisten und Alt-Nazis) scheinbar durchaus ein pluralistisches System, allerdings wurden diese alle von der SED gelenkt und dienten eigentlich nur dazu, um auch die Oppostionellen kontrollieren zu können.

Man sieht also, es gibt eigentlich viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede...

Zitat von MountyMAX:
Bei
"Es sei »geschmacklos und dumm«, findet Die Linken-Vorsitzende Gesine Lötzsch"
musste ich lachen, das sowas von ner Linken kommt ... (SED->PDS->Linke).
Aber diesen Satz hat man bestimmt au
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MountyMAX
#162 | 07. Okt 2010, 16:58
Bei
"Es sei »geschmacklos und dumm«, findet Die Linken-Vorsitzende Gesine Lötzsch"
musste ich lachen, das sowas von ner Linken kommt ... (SED->PDS->Linke).
Aber diesen Satz hat man bestimmt aus dem Zusammenhang gerissen und Sie meinte damit die Wähler der Linken ...
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Th1rd3y3
#161 | 07. Okt 2010, 15:52
sorry, ich hatte versehentlich auf die Kommentare der ersten Seite geantwortet... Sorry für die Unterbrechung der Diskussion. Zu dieser möchte ich als Geschichtsstudent auch noch Folgendes beitragen:

Das Zeitalter der Nationalstaaten ist noch gar nicht so alt, wie das die Meisten immer annehmen. Feudalstrukturen aus der Frühen Neuzeit und dem Mittelater mit Auswüchsen des 19. und 20. Jahrhunderts gleichzusetzen, wird der Geschichte nicht gerecht - höchstens Hollywood Filmen wie 300, aber das ist etwas anderes.

Deswegen sind Diktaturen NICHT die Regel. Eine Regel für Staatsformen gibt es schon alleine deshalb nicht, weil es Staaten noch nicht so lange gibt. Die DDR hat es gut 40 Jahre gegeben und nach meinen moralischen Maßstäben war sie ein Unrechtsstaat und ich halte den Vergleich mit Nazi Deutschland für weitaus weniger weit hergebracht, als das einige hier sehen.

- Sie hat keinen Krieg geführt? Aber sie war Teil des Stalinistischen Systems, dem über 50 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind.
- Die DDR war totalitär. Der Staat durchdrang alle Lebensbereiche der Menschen. Ein ähnliches Konzept gab es in Deutschland überhaupt nur einmal: Im 3.Reich.
- Auch das Wirtschaftssystem war gar nicht so unähnlich. Genauso wie bei Hitler gab es in der DDR Planwirtschaft.
-In beiden Systemen gab es eine Einheitspartei. Parteinahe Organisationen durchdrangen und kontrollierten das Leben der Bürger ab frühster Kindheit.
-In beiden Staaten wurde die Pressefreiheit eingeschränkt und die Einfuhr bzw. den Empfang ausländischer Medien wurden schwer sanktioniert. (Lehrerfrage: Hat die Uhr im Fernsehen Striche oder Punkte? vs. Frage in der HJ: Welche Musik kommt bei euch im Radio?)
-In beiden Staaten wurde das Denuntiantentum gefördert.
-Die Stasi übernahm teilweise Methoden der Gestapo

etc.
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Th1rd3y3
#160 | 07. Okt 2010, 15:32
Langsam aber sicher glaube ich, dass Deutschland ein Problem mit dem Begriff "Spiel" hat.

Ok und wir haben ein Problem mit blindem Aktionismus bei unseren Politikern, aber das ist ja nichts neues. Warum dieser aber immer dann betrieben wird, wenn es um Computerspiele geht - während Filme mit exzessiver Gewalt vollkommen Ok sind, muss etwas mit dem Begriff "Spiel" zu tun haben.

Als 1984 Geborener, der die Computerspielentwicklung von Commander Keen bis zu Crysis mitgemacht hat und quasi mit dem Medium erwachsen geworden ist, ist es nur schwer nachzuvollziehen... aber Menschen, die bei meiner Geburt bereits 25 waren, sind, was ihre Vorstellung von Computerspielen anbelangt bei Commander Keen stehen geblieben.

Für diese Menschen ist ein Spiel immer noch etwas für Kinder. Etwas, das bunt ist, Spaß machen soll. Was man spielt findet man gut. Kinder, die mit der elektrischen Eisenbahn spielen interessieren sich auch in echt für Züge und wollen Lokführer werden. Kinder die Raumschiff spielen, wollen später Astronaut werden, oder mögen zumindest die vorstellung...

...und nach der Vorstellung dieser Leute will jemand der einen Shooter spielt Menschen erschießen. Warum sonst sollte er ihn spielen. Wenn der Shooter dann noch an der DDR Grenze spielt und man auf Flüchtlinge schießt, dann ist doch klar, warum man das macht! Weil man ein beführworter der DDR und der Gewaltsamen Sicherung ihrer Grenzen ist

...so die Logik der Herren Politiker.

Dass man bei modernen Computerspielen auch spielt um Erfahrungen zu sammeln und die Spielewelten mitlerweile so komplex sind, dass man in ihnen eigenständig Handlungen ausführen kann, ohne diese in jeder Situation in Gedanken auf eine echte zu übertragen (wie früher beim Cowboy- und Indianerspielen), auf diese Idee kommt niemand. Das gesteht man Filmen zu.

Filme dürfen Brutal sein, lehren, Erfahrungen vermitteln. Spiele dürfen das nicht. Was man spielt findet man einseitig gut. Man möchte am liebsten, dass das, was man spielt Realität wird... wie das Kind, das Eisenbahn spielt und später Lokführer werden will.
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lunatir
#159 | 07. Okt 2010, 02:28
Ich muß mich hier mal für Die Linke ins Feuer werfen und mal etwas zur Sachlichkeit beitragen.
Erstmal ist es logisch das die meisten Politiker solche Shooter immer als eher geschmacklos einstufen würden.
Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied.
Gerade CDU/CSU reagieren in vielen Fällen mit Verboten und populistischer einseitiger Rhetorik gegen uns Spieler.
Im Gegensatz dazu hat Die Linke noch nie so reagiert, sondern sich gerade wegen ihrer Verantwortung immer sehr aufgeschlossen und sachlich für die künstlerische Freiheit und die Medienkomptenz der Bürger eingesetzt.
Debatten kann sich jeder Interessierte anschauen, zb von Petra Pau oder Lothar Bisky.
Gerade die wenigen übrigen Ex-SEDler in der damaligen PDS haben zudem das Politbüro entlassen und die Partei demokratisch reformiert, sind nicht weggelaufen oder einfach in andere Parteien eingetreten.

Dennoch finde ich es auch schlimm wie viele hier die DDR mit dem 3.Reich gleichgsetzen wollen.
Diktaturen sind realistisch betrachtet die Regel bis heute, und die meisten wirtschaften kapitalistisch.
Und kapitalistische sowie sozialistische Demokratien sind leider eher die Ausnahme.
Dennoch war die DDR trotz Diktatur gleich hinter der BRD die Zeit in der gesamten deutschen Geschichte mit den wenigsten Opfern, und vor allem ohne Krieg.
Das 3. Reich hingegen steht für die schlimmsten Dinge, die Menschen Menschen antun können, und ist zudem auch eine Ursache für die spätere DDR.
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Gelöschter User
#158 | 06. Okt 2010, 15:52
Mooooooment mal. Man darf als Unschuldiger über grausame Dinge die POLITIKER !! verbrochen haben nicht reden ?

Ich finde es lächerlich dass diejenigen, die die Wahrheit aussprechen, auf einmal schlimmer sind als die Täter selbst !
Die Anzeige und das Verbot ist pure Zensur zugunsten der Schuldigen.
Vor allem da die Linken zum Teil aus der DDR stammen und dort in der SED aktiv waren !

Diesen Linken Blödsinn brauche ich genauso wenig wie die Rechten. Beide sind "extrem" und locken Unwissende mit Versprechungen der Besserung, mit Fokus auf die ärmeren Leute, denen evntl. sogar Bildung fehlt um es besser zu wissen. Das Deutschland von Technologie und Export lebt wissen die nicht einmal, geschweige denn dass ein 0815 Rechter die Qualifikation dazu hätte. Selbe bei den Linken - Kommunismus will man nur wenn man selbst zu kurz gekommen ist, in Deutschland meist wegen mangelnder Bildung für höhere Jobs. Somit fallen beide Parteien schon mal weg.

Was das Land braucht sind rationale Politiker mit Qualifikationen auf ihrem Gebiet. Aber solange JEDER Politiker werden darf, wundert mich dieses niederste Niveau nicht. Allein die Prioritäten - Videospiele vor Realität, oh je. Während dessen wird den Rechten ein Aufmarsch durch etliche Städte gewährt, während Nazi Flaggen verboten werden. Was eine Dummheit aller aktuell regierender Politiker. Auf deren Meinung kann man echt pfeifen.
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Gelöschter User
#157 | 05. Okt 2010, 20:40
Zitat von david23:


auweia, die ddr mit nazi-deutschland vergleichen... das ist schon ein bisschen dumm.. sry. nicht persönlich gemeint. aber mit deinem ganzen stammtisch-hetzparolen leistest du der allgemeinen blödheit in deutschland ungemeinen vortrieb.

vllt kannst du dir so etwas in zukunft verkneifen, denn wenn ich so etwas hören will, dann schalte ich einfach ntv oder n24 bzw. irgend einen anderen beliebigen deutschen doku-sender zum jahrestag der deutschen einheit an.

ist nicht böse gemeint, und vermutlich kannst du auch nichts dafür. bei dem heutigen medien-müll hat man ja kaum die wahl etwas anderes zu denken.

daher betrachte ich dich einfach mal als weiteres (medien)opfer..


Du solltest vielleicht auch einfach einmal ein Buch in die Hand nehmen. Geh am besten einmal in eine Bibliothek einer nahen Universität und schau dir Bücher zum Thema Totalitarismus an. Wenn du in Dresden wohnst (könnte ja sein), geh zum Hanna-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung und informier dich da einmal. Diese Vergleiche werden dir über kurz oder lang wieder und wieder kommen. Lass dich in der Richtung nicht von dem grenzenlosen Leid des Holocaust ablenken. Schlussendlich funktionierten beide Staatssysteme sehr sehr ähnlich. Sicherlich hat die DDR keine 6 Mio Menschen auf dem Gewissen, aber für einen prinzipiellen Vergleich der funktionsweise braucht es das auch gar nicht. Politische Verfolgung, politischer Mord gab es auf beiden Seiten. Schlussendlich muss man sogar sagen, dass aus Nazi-Deutschland Menschen noch ins Exil gehen konnten, wenn sie es rechtzeitig geschafft haben.

Mich würde einmal der Unterschied zwischen beiden Systemen interessieren. Nur weil das eine rot und das andere braun angestrichen ist, wirst du dich doch nicht von sowas blenden lassen und gewissenhaft abstrahieren können, oder?
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Avatar Cherokee67
Cherokee67
#156 | 05. Okt 2010, 01:43
Zitat von Lamarro:


Genau! ich freu mich schon über das Serious Game zu Dachau...

Egal obs in der DDR schön war oder nicht. Es war nicht OK Menschen hinter einem Zaun/Mauer einzusperren und auf sie zu schiessen, obs so im Gesetzt stand oder nicht.
Ein Dokumentar Film lehrt über die Geschichte, über was will dieses SPIEL lehren ?
Ein SPIEL ist für mich Freizeitbeschäftigung, eine meist fiktive gut erzählte Geschichte, gerne auch mit ner guten brise Humor und Action. Alles was dieses Spiel nicht hat.

Wenn ich sehen will wie Menschen im echten Leben sterben oder gestorben sind schalte ich n24 oder guck mir eine Doku an.
Es reicht schon das es zur debatte steht ob das Schicksal einzelner, das gerade mal 20 Jahre her ist, deren Kinder garantiert noch am Leben sind, in einem VideoSPIEL "gelehrt" werden soll.
Ich besitze einige EgoShooter und Kriegsspiele(Action/Strategie) - aber es gibt auch eine Gürtellinie.
Es gibt den "bewaffneten Konflikt" fiktiv oder nicht - aber auf civilisten in einem SPIEL ballern mit der Begründung "Das war damals so!" ? Ohne mich

Vom Thema her und schon allein von der Grafik, glaub ich, sogar wenn das Spiel rauskommen würde, es nur eine Wirtschaftliche Studie wäre um zu sehen wieviele Menschen in Deutschland nicht mehr wissen wo oben und unten ist.

In diesem Sinne noch ein schönen Tag der deutschen Einheit :)


Vielleicht solltest du dich ein wenig mehr mit Medien beschäftigen anstatt so einen pauschalisierten Kommentar von Dir zu geben.
Welche Dokumentationen zielen denn heute noch tatsächlich auf Bildung ab? Viele Dokumentationen sind heutzutage genau so reißerisch wie Kinofilme. Sie bestehen oft zu 25% oder mehr aus Animationen, in Geschichtsdokumentationen darüber hinaus auch noch aus Spekulationen, die als Tatsachen hingestellt werden. Spiele hingegen können durchaus, und haben es im übrigen auch oft genug, einen Bildungsauftrag haben. Es gibt Spiele über Umweltschutz, Spiele mit denen man Mathematik, Geschichte und vieles anderes lernen kann. Viele Kiddies entdecken über Spiele wie Total War ihr Interesse an Geschichte. Simulationen helfen dabei, Berufswünsche heraus zu kristalisieren.

Was könnte uns also dieses Spiel lehren? Eine ganze Menge, wenn es gut gemacht ist, wenn es keine sinnlose Gewalt enthält, die Informationstexte historisch korrekt, ausführlich und sachlich sind. Spiele sind weit über ein reines Unterhaltungsmedium hinaus gelangt und das ist auch gut so. Die einzigen die das nicht einsehen möchten sind unsere Herren und Damen Politiker. Es ist eine Schande, wie eine ganze Generation bevormundet werden soll, nur weil diese Menschen nicht in der Lage sind sich sachlich mit der Thematik Computerspiel auseinander zu setzen. Die ganzen Aussagen der Herrn und Damen Politiker zielen immer noch darauf ab, dass Spiele kulturell minderwertig seien, keine Kunst über eigentlich überhaupt verboten gehören würden. Ich hoffe, dass die Generation Politiker bald ausgestorben ist. Ich frage mich tatsächlich immer, wer die überhaupt wählt. Etwas derart harsch abzulehnen ohne sich damit auch nur im Geringsten auseinander gesetzt zu haben ist in meinen Augen purer Diffamismus und Aktionismus der wiedermal auf Wählerstimmen abzielt. Und die Bildzeitung, der größte "Hetzer" Deutschlands (sry für die Theatralik)macht mit fürchterlichem Deutsch fleißig mit.

Schrecklich so was. Meiner Meinung nach gehören diese Politiker aus dem Amt geworfen!

@keksinator: nur weil etwas "im Gesetz" steht, wird es dadurch nicht unbedingt richtig. Ein guter Soldat ist nicht der, der Befehle blind befolgt sondern sie ggf. kritisch hinterfragt und nur die ausführt, die er selbst mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Gesetz hin oder her: vor dem Gesetz eines jeden Staates kommt etwas das jedes Gesetz in solchen Fällen wie der der Grenzfrage DDR aushebelt: DIE MENSCHENRECHTE! Diese wurden durch solche Gesetze aufs Schärfste verletzt und damit verliert so ein "Gesetz" seine Legitimation. Bevor Du also so etwas von Dir gibs
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Avatar RichardLöwenherz
RichardLöwenherz
#155 | 05. Okt 2010, 00:14
War ja klar das die Politiker wieder ihren Senf dazu geben müssen, sind doch die größten Verbrecher in Deutschland!
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Gelöschter User
#154 | 04. Okt 2010, 21:44
also ich finde es dumm das man überhaubt über so n spiel redet
ich versteh schon das die "Politiker" der gewaltverhärlichung engegenwirken wollen
aber das sie dann immer auf hilflose Studenten losgehen is unfair
achja das game selbst sieht aus wie ne mod für cod 1 oder 2
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Gelöschter User
#153 | 04. Okt 2010, 18:18
Hmm,

jetzt fehlt nur noch das bewährte Statement der Bundes-Merkel:
"Dieses (Killer-)Spiel ist nicht hilfreich."

Ansonsten halte ich es mit dem legendären Nuhr-Spruch ...

@ keksinator73: So einen üblen Buchstabenmüll habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Schonmal was von einem Unrechtsstaat gehört?!?
In einer Diktatur sind die Gesetze bzw. die Folgen selten menschenfreundlich.
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Avatar The Nightmare
The Nightmare
#152 | 04. Okt 2010, 12:18
»Mauer-Shooter« - Strafanzeige gegen Entwickler von »1378 km«?

Ich finde die Idee Super. Da hat man die Möglichkeit zu testen wie man selber damals entschieden hätte. Die Politiker und sonstiges Gedöns du tun als wäre heute alles besser sind alle Lügner. Heute ist nicht alles besser! Heute sind viele Dinge noch schlimmer als Damals auch in Sachen Bevölkerungsüberwachung.

PS: ich wird es mir Kaufen!! Wann kommt der „Stuttgart 21 Schooter“??

( „Wenn Berge geplättet wurden fallen flache Berge nicht auf, Scharfkantige aufragende spitzkantige Berge dann um so mehr“ 04.10.2010 von thenightmare.de )
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Avatar madcybi
madcybi
#151 | 03. Okt 2010, 23:33
Das Problem an Serious Games ist, dass sie die Interaktive Komponente beinhalten. Und das wird leider noch immer gleichgesetzt mit "Spass" und "Ballern". Den wirklichen Sinn von Serious Games verstehen momentan nur wenige Leute und das wird wohl auch nicht besser mit Medien wie "Bild" etc.

Schlussendlich soll man den Erfolg solcher Machwerke vom Markt regeln lassen. Das tut man aber nicht, da einem das Resultat dann womöglich nicht so ganz in den Kram passen könnte.

@DDR-Verklärer
Toll, dann gründet doch einen Staat, baut ne Mauer rundherum, fangt an Eure Bürger zu unterdrücken und auszuspionieren und ballert alle ab, die den Staat verlassen wollen. Ihr wisst ja schon, was damals so alles gelaufen ist, oder?

@keksinatorirgendwas
Sach mal, hackts bei dir? *kopfschüttel*
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Gelöschter User
#150 | 03. Okt 2010, 21:16
Zitat von Joeamarsh:
ein spiel, um zu zeigen wie es in der ddr war, verbieten? xD
dann sollte man auch alle dokus über die ddr verbieten, schliesslich ist das nicht irgendein spiel sondern ein serious game.


Genau! ich freu mich schon über das Serious Game zu Dachau...

Egal obs in der DDR schön war oder nicht. Es war nicht OK Menschen hinter einem Zaun/Mauer einzusperren und auf sie zu schiessen, obs so im Gesetzt stand oder nicht.
Ein Dokumentar Film lehrt über die Geschichte, über was will dieses SPIEL lehren ?
Ein SPIEL ist für mich Freizeitbeschäftigung, eine meist fiktive gut erzählte Geschichte, gerne auch mit ner guten brise Humor und Action. Alles was dieses Spiel nicht hat.

Wenn ich sehen will wie Menschen im echten Leben sterben oder gestorben sind schalte ich n24 oder guck mir eine Doku an.
Es reicht schon das es zur debatte steht ob das Schicksal einzelner, das gerade mal 20 Jahre her ist, deren Kinder garantiert noch am Leben sind, in einem VideoSPIEL "gelehrt" werden soll.
Ich besitze einige EgoShooter und Kriegsspiele(Action/Strategie) - aber es gibt auch eine Gürtellinie.
Es gibt den "bewaffneten Konflikt" fiktiv oder nicht - aber auf civilisten in einem SPIEL ballern mit der Begründung "Das war damals so!" ? Ohne mich

Vom Thema her und schon allein von der Grafik, glaub ich, sogar wenn das Spiel rauskommen würde, es nur eine Wirtschaftliche Studie wäre um zu sehen wieviele Menschen in Deutschland nicht mehr wissen wo oben und unten ist.

In diesem Sinne noch ein schönen Tag der deutschen Einheit :)
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Avatar Joeamarsh
Joeamarsh
#149 | 03. Okt 2010, 19:42
ein spiel, um zu zeigen wie es in der ddr war, verbieten? xD
dann sollte man auch alle dokus über die ddr verbieten, schliesslich ist das nicht irgendein spiel sondern ein serious game.
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Avatar ERRORrothe
ERRORrothe
#148 | 03. Okt 2010, 18:06
Zitat von soiTasTic:


Schnitzel hat schon recht. Es gab vielleicht keine Arbeitslose in der DDR aber dafür war der Staat am Ende auch vollkommen Pleite. Die Nachwirkungen sieht man noch heute am Zustand der Straßen in vielen ländlichen Gegenden.

Mit dem Schulsystem hat er auch recht.
Zumindest mit dem Satz: "Politische Systeme, die die Menschen gegen ihre Freiheits- und Wahrheitsliebe erziehen müssen, nehmen es grundsätzlich sehr ernst mit der Ganztagsbetreuung."
Der Vergleich mit Nazideutschland ist auch nachvollziehbar wenn man die rosa Brille abnimmt. Vorallem im Hinblick auf die systematische Verfolgung anderst Denkender.

Deine Antworten lesen sich wie Bild-Artikel. Hauptsache diskreditieren.


Das Problem ist, das wie IMMER! die DDR vollkommen einseitig betrachtet wird, damals wie heute. Und das kotzt auch mich tierisch an. Es hat niemand behauptet das es richtig war die Mauer zu bauen, die Leute einzusperren oder zu erschiessen oder die freue Meinung zu unterbinden.
Die Leute sollen nur nicht immer alles und jeden der aus der DDR kam verteufeln. Fest steht das das Bildungssystem als solches wesentlich besser war als das der BRD, sogar als das heutige. Da wurden nicht die "langsameren" Kinder in ne andere Schule ausgegliedert. Alle hatten beim Abschluss den gleichen Bildungsstand und danach konnte man entweder weiter die Oberstufe ebsuchen oder eben einen Beruf erlernen. Heute haben wir Hauptschüler, regelschüler udn Gymnasiasten die theoretisch das gleiche Grundwissen haben sollten aber das ist bei diesem System einfach nicht möglich. Und da spielt es überhaupt keine Rolle ob den Kindern nun eingehämmert wurde das das kapitalistische Ausland das Böse ist - Es geht hier nicht um die Inhalte sondern um das System als solches! Ein weiterer Punkt ist die Gleichberechtigubng von Mann und Frau. Wenn du eine Frau aus der damaligen DDR mit einer aus der BRD vergleichst kann man deutliche unterschiede sehen. Die Frauen der DDR wurden von vorn herein so erzogen das sie sich selber ernähren können, sie brauchten keinen "Herr im Haus" der alles regelt, das konnten sie selber! wohingegen man bei den Frauen der BRD sehen konnte, das sie viel öfter abhängig waren und deshalb gibt es dann Mann-Frau-Feindbild in den alten Bundesstaaten viel öfter als in den Neuen!
Bei den Arbeitsplätzen kann man sich sicherlich streiten. Fest steht das man als Bürger das RECHT auf Arbeit hatte. Jetzt frage ich euch, was ist daran falsch? Das Problem ist sicherlich die Umsetzung aber allein dieser Grundgedanke, das Recht auf Arbeit im Gesetz zu verankern ist doch wohl nicht teuflisch!
Die meisten Bürger der neuen Bundesländer wollen die Mauer nicht neu aufbauen und sehnen sich auch nicht in die DDR zurück, sondern wünschen sich einfach nur ein gerechtes Maß an Anerkennung für ihre Kutur, die mit der Wiedervereinigung quasi von Heute auf Morgen einfach ausgelöscht wurde.
Ist das wirklich zuviel verlangt und so schwer zu verstehen?
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Avatar Datenkönig
Datenkönig
#147 | 03. Okt 2010, 18:04
Der Schuss am Schluß wirkt aber eher wie Realsatire. Hat die Ragdoll Physik da versagt oder hat die alte Source Engine das gar nicht ?
Die Figur fliegt davon als wäre sie von Artillerie und nicht von ner AK47 getroffen worden. Überhaupt, wer schlurft in heller Kleidung bei Tag zum offenen Zaun ? Die sind doch glaub ich immer bei Nacht und Nebel über Waldgrenzen geflüchtet.
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Avatar BossJoker
BossJoker
#146 | 03. Okt 2010, 17:25
Ich glaube dass uns das Spiel eine ganz andere Botschaft vermitteln will als es uns hier von irgendwelchen schwachköpfigen Politikern versucht wird einzureden. Wie immer beweisen Sie dass sie nicht den geringsten Schimmer haben worum es in diesem Projekt geht aber zeigen mit dem Finger darauf.

Es wäre besser die würden sich mal um die richtigen Probleme in Deutschland, Stichwort Atomkraft und was weiß ich was sonst noch alles schief geht bei euch da oben kümmern.
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Avatar Njcid
Njcid
#145 | 03. Okt 2010, 15:43
Was will uns der Entwickler damit sagen?

Fest steht: Von der Grafik wird mir übel, obwohl's die Source Engine ist.
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Gelöschter User
#144 | 03. Okt 2010, 13:17
Wieder mal so ein Fall von "ist so ein Unsinn notwendig"? Wer braucht so ein "Spiel"? Für was, zu welchem Zweck? Es führt letztendlich nur zu einem Ende, nämlich zu diesem hier. Die vorhandene Geschmacklosigkeit, dass man auf Wehrlose/Flüchtlinge schießen kann/muss braucht kein normaler Mensch. Warum also muss ein Student solch ein Politikum unbedingt einbauen? Er hätte sicherlich 1000 andere Möglichkeiten gehabt. Nun wird von Politik und Co. wieder jeder Spieler über einen Kamm geschoren.

Überall liest man von DE- satt Eskalation... Solch ein Machwerk trägt aber eben nicht zur Deeskalation bzgl. des Stellenwertes von PC/Konsolenspielen bei. Es liefert den Kritikern nur noch mehr Zündstoff.
Solch ein Projekt ist einfach nur eine ganz große Dummheit.
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Gelöschter User
#143 | 03. Okt 2010, 07:34
»Es bedient, wie es allen Ballerspielen letztlich gemein ist, niedrigste menschliche Instinkte. Ein Aspekt dieses Spiels macht dieses aber im Vergleich zu anderen Ego-Shootern sogar noch schlimmer. Denn normalerweise schießt man in solchen Spielen auf bewaffnete Gegner - hier sind es unbewaffnete Zivilisten.«
Epic! xD
Als würden aus dieser Aussage nicht genauso viele niedrige Instinkte sprechen.....
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Antihaifischbatspray
#142 | 03. Okt 2010, 00:13
Zitat von keksinator73:
So jetzt muss ich mich selber mal melden. Es ist wirklich unglaublich wie Leute hier reagieren. ES WAR VERBOTEN die Grenze in der DDR unbefugt zu überqueren! Es stand im Gesetz! Den Leuten die absichtlich da rüber rennen wollten haben den Tod.. muss ich hart sagen verdient, vor allen dingen, dass sie WUSSTEN, DASS SIE ABGESCHOSSEN WERDEN! Abgesehen davon wird die DDR auf die Morde festgenagelt...wobei ungefähr doppelt so viele im Jahr in Krankenhäusern durch schlechte Hygiene sterben... nur so im Kontrast. Nun so ein Spiel zu veröffentlichen, dass von den Medien auch noch schön geredet wird... alle anderen Killerspiele sind ja Teufelzeug... ist unglaublich! Da müssen sich die Politiker nicht über die nächste Generation Amokläufern aufzuregen.


Wenn die DDR nicht so schlecht gewesen sein soll wieso versuchten soviele Leute einen lebensgefährlichen Fluchtversuch? Und um bei deiner Logik zu bleiben: Das flüchten aus dem KZ wurde auch mit dem Tod bestraft also sind die Insassen doch selbst Schuld wenn sie bei einem Fluchtversuch erschossen werden und verdienen den Tod, stimmts?
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keksinator73
#141 | 02. Okt 2010, 21:44
So jetzt muss ich mich selber mal melden. Es ist wirklich unglaublich wie Leute hier reagieren. ES WAR VERBOTEN die Grenze in der DDR unbefugt zu überqueren! Es stand im Gesetz! Den Leuten die absichtlich da rüber rennen wollten haben den Tod.. muss ich hart sagen verdient, vor allen dingen, dass sie WUSSTEN, DASS SIE ABGESCHOSSEN WERDEN! Abgesehen davon wird die DDR auf die Morde festgenagelt...wobei ungefähr doppelt so viele im Jahr in Krankenhäusern durch schlechte Hygiene sterben... nur so im Kontrast. Nun so ein Spiel zu veröffentlichen, dass von den Medien auch noch schön geredet wird... alle anderen Killerspiele sind ja Teufelzeug... ist unglaublich! Da müssen sich die Politiker nicht über die nächste Generation Amokläufern aufzuregen.
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Darklord LoD
#140 | 02. Okt 2010, 18:09
Jaja die liebe Bild Zeitung. Ohne das Spiel jemals gespielt zu haben und überhaupt irgendwas darüber zu wissen, wurde es von der Bild als DDR-Ballerspiel bezeichnet.
Der Bericht grenzt schon an Hetze muss man sagen.
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souljacker13
#139 | 02. Okt 2010, 16:04
Und Filme zu diesem Thema sollte man auch nicht drehen. Und bloß keine Bücher schreiben. Ist ja alles automatisch gewaltverhärlichend!!!
Schon lustig wer sich alles äußert ohne das Spiel je zuvor in den Händen gehabt zu haben.
BILD-PROPAGANDA vom Feinsten. Es lebe die ach so vorbildliche deutsche Medienlandschaft.
Und nun ist es Zeit sich in die Ecke zu stellen und sich fremdzuschämen:-(
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Gelöschter User
#138 | 02. Okt 2010, 14:42
Diese Scheinheiligkeit kotzt mich an!!!
Wenn ein Stück Software ein real existierendes Geschehen nachzeichnet und den jungen Menschen, die heute nichts oder wenig davon wissen verständlicher macht, weil sie es unmittelbar "erfahren" können, ist es geschmacklos. Gleichzeitig hat der Kollege von Herrn Rau Herr Rech kein Problem damit, wenn die ihm unterstellte Polizei friedliche Protstanten mit Reizgas, Wasserwerfern und Knüppeln aus einem Park vertreibt, damit man ihn zerstören kann.
Was ist jetzt makaberer und skandalöser Frau Lötzsch und Herr Rau?
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ABOLISH
#137 | 02. Okt 2010, 03:24
warum nicht einmal so die vergangenheit aufarbeiten, das politiker dagegen sind, sollte wohl niemanden mehr wundern, dafür werden sie bezahlt, das die linke dagegen ist, wen wunderts,wenn man sich mal verdeutlicht, aus welchen ehemaligen parteien die zusammengewürfelt sind,kommt mir vor wie ein herbstloch, kommt bestimmt die nächste diskussion über schärfere waffengesetze und "killerspiel"verbote,als wenn wir nicht genug andere probleme hätten
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PTSMaster
#136 | 02. Okt 2010, 01:03
Das Kennen sicher schon viele aber es passt mal wieder.

Fürs Internet sollte das Baumhaus-Prinzip gelten: Wer zu alt ist, um ohne Hilfe reinzukommen, soll uns darin auch keine Vorschriften machen.

das selbe gilt für video spiele
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Gelöschter User
#135 | 02. Okt 2010, 00:41
ich werde mir das spiel auf jeden fall mal anschaun (nicht weil ich das szenario cool finde, sondern weil mich einfach interessiert, wie es umgesetzt wurde, dass man sich überhaupt fragt, ob man schießen soll :O)
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Sysko
#134 | 02. Okt 2010, 00:18
Als ob manche Leute einfach überhaupt nix besseres zu tun hätten als um solche völlig belanglosen Spiele einen riesen Terz zu machen...
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Gelöschter User
#133 | 01. Okt 2010, 23:45
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Eimerraucher
#132 | 01. Okt 2010, 23:17
Zitat von RonnyBraunschweig:

Die Stimme der Opfer zu ergreifen, ist im Übrigen legitim. Schon alleine, weil viele Opfer keine Stimme mehr haben oder haben wollen.


Nun das sehe ich teilweise auch so, jedoch (achtung anderes Thema) ist dies nicht ganz so "sauber": Letztlich besteht immer schnell die Gefahr, das die Opfer doch wieder nur "instrumentalisiert" werden, wofür auch immer. Ob etwas ihre Gefühle verletzt, denke ich können höchstens deren Angehörige noch beurteilen, sonst sollte das aber eigentlich kaum jemand tun.

Es könnte ja etwa vielen Leuten bewusst werden, das die Soldaten keineswegs nur die Wahl hatten die Leute bewusst zu erschiessen - das jemand etwa daneben zielt ist ihm wohl kaum zu beweisen.
Das so teilweise wohl aus "Karrieregeilheit" etwa gehandelt worden ist, könnte in so einem Spiel ja durchaus auch vermittelt werden. Und das verletzt dann vermutlich eher die Gefühle der Täter - und wie ich oben bereits schon einmal erwähnt habe, habe ich gerade bei der Linkspartei stark den Verdacht das man vor allem um das DDR-warjanichtsoschlimm-Image besorgt ist.

Ich muss nämlich bei diesem Thema immer an den 11.9. denken, wo angeblich aus Respekt vor den Angehörigen eine Nachuntersuchung nicht gemacht werden soll. Das die Mehrheit dieser dies scheinbar anders sieht (Wenn man diversen Dokus und auch Umfragen glauben schenken kann), spielt hier wohl keine grosse Rolle.
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Streifi
#131 | 01. Okt 2010, 23:09
Zitat von david23:
@ streifi

vergleichst du diesen studenten bzw. irgendwelche spiele gerade mit leuten wie galilei ? etwas unpassend, zumal mit diesen medien ( auch beim gerade vorliegenden diskussionsfall) überhaupt nicht zur aufklärung der menschen beigetragen wird.

oder über was wollen uns spiele bzw. dieses "mauerspiel" deiner meinung nach denn aufklären?? das es eine mauer gab? das es opfer gab? das weiß doch bereits die gesamte menschheit. und es ist ja nicht so, das es verleugnet wird, im gegenteil,- es wird alles unternommen um es in den köpfen der menschen zu vergegenwärtigen.

@elgerrito
jaja die bösen diktaturen dieser welt,
manchmal ist man doch regelrecht froh, wenn man nicht weiß , von wem man eigentlich regiert wird.


Um ehrlich zu sein hatte mein Beitrag nichts mit dem Thema zutun :P
Ich habe nur ein Zitat aufgegriffen und mich verphilosophiert :)
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Gelöschter User
#130 | 01. Okt 2010, 23:04
Zitat von Eimerraucher:


Ansonsten denke ich der Vergleich mit dem "KZ-Wächter-Spiel" liegt durchaus nahe, ist politisch aber natürlich noch viel unkorrekter. Ich denke aber erlich gesagt: Wenn es vernünftig gemacht ist, NICHT der Spass (am Ballern) im Vordergrund steht und das Spiel es schafft einen in eine Situation zu bringen, wo man über Moral und Unmoral etc. nachdenkt - dann ist es sicherlich ein sinnvoller Ansatz.


Da gebe ich dir recht! Wenn dem Spiel das gelingt, dann ist es ein sinnvoller Ansatz. Auch ich urteile hier natürlich ohne Kenntnis des exakten Spielablaufs - lediglich auf Basis der Gamestar-Genre-Einordnung als Shooter. Ein solcher wird den Fokus auf crosshair+trigger+aiming legen - wie es irgendwie auch der Screenshot nahelegt. Aber wie gesagt, grundsätzlich stimme ich hier zu.

Die Stimme der Opfer zu ergreifen, ist im Übrigen legitim. Schon alleine, weil viele Opfer keine Stimme mehr haben oder haben wollen.
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Avatar Eimerraucher
Eimerraucher
#129 | 01. Okt 2010, 22:59
Zitat von david23:

auweia, die ddr mit nazi-deutschland vergleichen... das ist schon ein bisschen dumm.. sry. nicht persönlich gemeint. aber mit deinem ganzen stammtisch-hetzparolen leistest du der allgemeinen blödheit in deutschland ungemeinen vortrieb.


Ist dann auch der Vergleich Nazi-Deutschland Stalin-Sowjetunion Schwachsinn?
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Eimerraucher
#128 | 01. Okt 2010, 22:54
Zitat von madcybi:
Das wirklich schlimme daran ist was ganz anderes. Wäre exakt diese Thematik als Film erschienen, der möglicherweise noch staatlich gefördert worden wäre, dann hätte ein derartiger Film soviele Preise abgestaubt, dass die in keinem Schrank mehr Platz hätten. Aber es ist schliesslich ein Spiel, somit für Kinder und das Thema kann man Kindern unmöglich zumuten. Und geballert wird auch noch. Und überhaupt.

Ich könnt schon wieder kotzen.


Genau so siehts aus. Und das die Entwicklung dieses Spiels nicht etwa von einem Studenten in Heimarbeit geleistet wurde, sondern unter fachlicher Betreuung durch sicherlich Hochqualifiziertes Personal an der Hochschule erfolgte (und somit sicher kein Ballershooter bei rauskommt), wird anscheinend auch vergessen.
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Avatar madcybi
madcybi
#127 | 01. Okt 2010, 22:50
Das wirklich schlimme daran ist was ganz anderes. Wäre exakt diese Thematik als Film erschienen, der möglicherweise noch staatlich gefördert worden wäre, dann hätte ein derartiger Film soviele Preise abgestaubt, dass die in keinem Schrank mehr Platz hätten. Aber es ist schliesslich ein Spiel, somit für Kinder und das Thema kann man Kindern unmöglich zumuten. Und geballert wird auch noch. Und überhaupt.

Ich könnt schon wieder kotzen.
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