XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation

Grafikkarten   |   Datum: 09.01.2012
Seite 1 2 3 4   Wertung

XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation im Test

Erste Radeon HD 7970 mit leisem Lüfter

XFX will bei seiner Radeon HD 7970 Double Dissipation die größte Schwachstelle der Radeon HD 7970 ausmerzen – die immense Lautstärke der Grafikkarte. Im Test messen wir einen halbierten Geräuschpegel.

Von Hendrik Weins |

Datum: 09.01.2012


Zum Thema » AMD Radeon HD 7970 im Test Viel Lärm um viel Leistung » Spektakuläre Radeon-Demos Grafikpracht im Überblick » Eyefinity im Spiele-Test So gut spielen Sie auf 3 TFTs Als einer der ersten Hersteller überhaupt bringt XFX mit der XFX Radeon 7970 Double Dissipation eine gegenüber dem Referenzmodell AMD Radeon HD 7970 überarbeitete Grafikkarte auf den Markt. Schwachpunkt im Test der Radeon HD 7970 war der viel zu laute Lüfter. XFX verbaut nun einen eigenen Kühler, lässt aber Taktraten und damit die Leistung unangetastet. Dementsprechend läuft der Grafikchip wie von AMD empfohlen mit 925 MHz, und der 3,0 GByte große und über eine 384 Bit breite Leitung angebundene Videospeicher mit effektiv 5.500 MHz. Statt des von AMD verwendeten Kühlers mit einem Radiallüfter am Ende der Karte hat die Radeon 7970 Double Dissipation zwei 80-mm-Rotoren. Die sollen nicht nur den Grafikchip mit ausreichend Frischluft versorgen, sondern auch Platine sowie Spannungswandler effizient kühlen. Ob die Double Dissipation (auf Deutsch etwa: doppelte Ableitung) ihre Aufgabe effizient und leise erfüllt, untersuchen wir in diesem Test im Abschnitt »Lautstärke und Stromverbrauch« genau.

Wie alle Radeon HD 7970 unterstützt auch die Radeon 7970 Double Dissipation Eyefinity, wodurch wir bis zu sechs Monitore an die Grafikkarte anschließen können. Auch stereoskopisches 3D funktioniert nun auf mehreren TFTs, allerdings sind die dafür notwendigen Flachbildschirme selten und teuer. In der Packung liegen zudem nur eine Crossfire-Brücke sowie ein HDMI-DVI-Adapter. Weitere Extras wie Stromkabel, zusätzliche Adapter oder Spiele gibt es keine. Wie viel genau die XFX-Platine kosten soll, konnte uns der Hersteller bis zuletzt nicht mitteilen. Wir rechnen derzeit mit 500 bis 550 Euro.

Update März 2013: Gut ein Jahr nach Veröffentlichung der aktuellen Radeon- und Geforce-Generation haben wir das komplette Portfolio von AMD und Nvidia erneut getestet. Durch permanente Treiber-Optimierungen haben sich die Relationen der einzelnen Karten zueinander leicht verschoben, so dass die in diesem Artikel stehenden Benchmarks nicht mehr das aktuelle Leistungsgefüge abbilden. Ständig aktualisierte Benchmarks finden Sie im Artikel Die besten Grafikkarten.

XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation : Der Originallüfter der Radeon HD 7970 ist sehr laut. Wie gut schlägt sich die XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation beim Lautstärketest? Der Originallüfter der Radeon HD 7970 ist sehr laut. Wie gut schlägt sich die XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation beim Lautstärketest?

Testsystem

Um die Leistungsfähigkeit der XFX Radeon 7970 Double Dissipation zu testen, verwenden wir unser neues Testsystem mit einem 3,4 GHz schnellem Core i7 2600K und 8,0 GByte DDR3 RAM auf dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Um Ladezeiten zu verkürzen und Nachladeruckler vollends zu eliminieren, haben wir Windows 7 Home Premium 64 Bit und alle Spiele-Benchmarks statt auf einer Festplatte auf eine 512 GByte großen Samsung SSD 830 Series installiert. Unsere Spiele-Parcours besteht vollständig aus DirextX-11-Titeln und beinhaltet Anno 2070 , Battlefield 3 , Crysis 2 , Dirt 3 , Metro 2033 sowie The Elder Scrolls V: Skyrim .

Benchmarks 1x AA / 1x AF

Auch ohne Anpassungen an den Taktraten leistet die XFX Radeon 7970 Double Dissipation in Spielen außerordentlich viel. So schlägt die Grafikkarte ein Geforce GTX 580 (400 Euro) um im Schnitt etwa 30 Prozent, und die Radeon HD 6970 liefert durchschnittlich etwa 30 Prozent weniger als die XFX-Karte. Auch Spiele in 2560x1600 laufen mit der Double Dissipation im Test stets ruckelfrei, selbst extrem anspruchsvolle Spiele wie Battlefield 3, Crysis 2 oder Metro 2033 berechnet die Karte noch mit mehr als 30 Bildern pro Sekunde.

XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation :

Anno 2070

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Avatar ReneW
ReneW
#1 | 09. Jan 2012, 08:39
wie messt Ihr denn eigentlich den Stromverbrauch?
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Avatar Fred DM
Fred DM
#2 | 09. Jan 2012, 08:46
ich warte erstmal die spezialmodelle von Sapphire ab. seit meiner 5870 Vapor-X möchte ich eigentlich nicht mehr ohne Vapor-X kühler auskommen.
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Avatar McGrub
McGrub
#3 | 09. Jan 2012, 08:49
Ich tippe auf einen simplen Stromverbrauchszähler zwischen Steckdose und Computer.
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ReneW
#4 | 09. Jan 2012, 09:00
Zitat von McGrub:
Ich tippe auf einen simplen Stromverbrauchszähler zwischen Steckdose und Computer.


mag soweit ja sein, nur wie? Denn mein PC mit ner HD6850 verbraucht laut den Messgeräten (3 verschiedene) im Leerlauf 67W (mit Soundblaster und 63W mit Onboard Sound) und selbst wenn ich noch den Monitor dazurechne, der bei dem Wert ja eigentlich nicht dazugehört, komme ich nicht auf die 124W.
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toni-v
#5 | 09. Jan 2012, 09:08
Zitat von ReneW:


mag soweit ja sein, nur wie? Denn mein PC mit ner HD6850 verbraucht laut den Messgeräten (3 verschiedene) im Leerlauf 67W (mit Soundblaster und 63W mit Onboard Sound) und selbst wenn ich noch den Monitor dazurechne, der bei dem Wert ja eigentlich nicht dazugehört, komme ich nicht auf die 124W.


ah ja, und das mit ansonsten dem selben system (DIESEM ASUS-board, i7-2600k, 8GB RAM usw.). sonst vergleichst du nämlich äpfel mit birnen! ;)
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Satou
#6 | 09. Jan 2012, 09:18
Also bei dem Lautstärke-Unterschied hat sich die Entwicklung eines eigenen Kühlers mal ausgezahlt. Gab ja schon oft genug Karten, wo der Kühler des Kartenherstellers nicht merklich besser oder gar schlechter war als das Referenz-Modell.
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Avatar Hendrik Weins
Hendrik Weins
#7 | 09. Jan 2012, 09:25
Zitat von ReneW:
wie messt Ihr denn eigentlich den Stromverbrauch?


Servus ReneW,
wir messen den Stromverbrauch des gesamten Testsystems (ohne Monitor) mit einem Strommessgerät an der Steckdose (wie McGrub richtig spekulierte).
Je nach CPU, Mainboard und Co. weichen die Ergebnisse stark voneinander ab, daher bleiben wir immer so lange wie möglich einer Testplattform treu um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

MfG,
Hendrik
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Avatar ReneW
ReneW
#8 | 09. Jan 2012, 09:38
Zitat von Hendrik Weins:


Servus ReneW,
wir messen den Stromverbrauch des gesamten Testsystems (ohne Monitor) mit einem Strommessgerät an der Steckdose (wie McGrub richtig spekulierte).
Je nach CPU, Mainboard und Co. weichen die Ergebnisse stark voneinander ab, daher bleiben wir immer so lange wie möglich einer Testplattform treu um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

MfG,
Hendrik


ich behaupte das i5 und i7 im Leerlauf etwa das gleiche ziehen, RAM verbraucht auch nicht so viel mehr und kann man mit der SSD gegenrechnen (ich habe eine HDD) und das Board wird trotz anderer Ausstattung auch nicht soviel mehr verbrauchen.
Leichte Abweichungen sind ja ok, aber fast 100% mehr sind für mich nicht nach vollziehbar.
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Avatar Dominian
Dominian
#9 | 09. Jan 2012, 10:07
Hui, was man noch so alles aus einem alten Chip rausholen kann. Einfach immer mehr RAM drauf und alles übertakten bis die Bausteine glühen!

Das ganze erinnert mich ein bisschen an Auto-Narren, die in ihren Kadett einen riesen Motor stecken und wegen dem Drehmoment dann erstmal die Karosserie verstärken müssen.

Ich gehe davon aus, dass wir 2012 noch echte Neuerungen auf dem Markt der Grafikkarten sehen werden und vielleicht kommt ja auch mal ein PC exklusiver Titel, der die Leistung ausnutzt.

Vorher mache ich mir keine Gedanken um den Kauf der überzüchteten Versionen alter Karten. Als Bastler kann man auch selbst übertakten und ordentlich mit Wasser kühlen, wenn man es unbedingt braucht.
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Avatar Z / Dred
Z / Dred
#10 | 09. Jan 2012, 10:14
wenn ihr schon nur 5 punkte bei der ausstattung gebt, wäre es super zu schreiben was die begründet. ansonsten schöner test :-)
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