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Avatar Slime-Knight
Slime-Knight
#68 | 27. Dez 2012, 23:50
Ich hab mir den Film angeschaut und für gut befunden.
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DReimann
#67 | 10. Nov 2012, 14:26
Zitat von webtom:
Wir waren gestern zu fünft in der Vorpremiere und waren alle doch etwas enttäuscht. Der Film hat zu viele Längen und zu wenig gute Action für einen Bond-Film. Auch das Finale war langweilig und vorhersehbar. Der neue Bond hat mit Casino Royal so gut angefangen und Quantum Trost war ok, aber keine gute Fortsetzung. Jetzt das... Dieser Film passt gar nicht so richtig zu den ersten beiden und so auch nicht zum neuen Bond. Warum zurück zu alten Zeiten, warum Money Penny, ein neuer/alter M. Ein alter Aston Martin aus Goldfinger, so ein schmarrn. Ein Q der rüber kommt wie ein Student, der nicht dahinter gestiegen ist, was das mit dem Laptop auf sich hat und der Zuschauer schon längst ahnt was jetzt kommt. Fazit: Die Story könnte an sich wirklich gut sein, der Schurke könnte genial sein, aber das Potenzial wurde total verschenkt. Die Locations sind nur Alibi und wurde nicht gut genutzt. Von Action in diesem Film kaum eine Spur. Auch wenn vielleicht keine Langeweile auf kommt, wartet man immer wann der Film endlich an fängt. In diesem Sinne, hoffentlich wird der nächste Bond wieder besser und nicht so ein vermischter Käse zwischen alten und neuen Bond. Schieben wir es mal auf 50 Jahre Bond... und bitte das nächste mal wieder einen Regisseur, der sich mit Action aus kennt.


Genau das selbe habe ich auch gedacht! :(
Der Anfang hat mir richtig gut gefallen aber das Ende kam mir eher vor wie Mc Gyver o.Ä. mit den zusammen gebastelten "Granaten"
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bashtey
#66 | 02. Nov 2012, 20:42
Ich habs an anderer Stelle schon gesagt und wiederhol mich gerne:
Genial!
Für mich wirklich der beste Bond aller Zeiten!
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XiviD
#65 | 02. Nov 2012, 08:46
Ich fand die Filmkritik gut!
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webtom
#64 | 01. Nov 2012, 11:48
Wir waren gestern zu fünft in der Vorpremiere und waren alle doch etwas enttäuscht. Der Film hat zu viele Längen und zu wenig gute Action für einen Bond-Film. Auch das Finale war langweilig und vorhersehbar. Der neue Bond hat mit Casino Royal so gut angefangen und Quantum Trost war ok, aber keine gute Fortsetzung. Jetzt das... Dieser Film passt gar nicht so richtig zu den ersten beiden und so auch nicht zum neuen Bond. Warum zurück zu alten Zeiten, warum Money Penny, ein neuer/alter M. Ein alter Aston Martin aus Goldfinger, so ein schmarrn. Ein Q der rüber kommt wie ein Student, der nicht dahinter gestiegen ist, was das mit dem Laptop auf sich hat und der Zuschauer schon längst ahnt was jetzt kommt. Fazit: Die Story könnte an sich wirklich gut sein, der Schurke könnte genial sein, aber das Potenzial wurde total verschenkt. Die Locations sind nur Alibi und wurde nicht gut genutzt. Von Action in diesem Film kaum eine Spur. Auch wenn vielleicht keine Langeweile auf kommt, wartet man immer wann der Film endlich an fängt. In diesem Sinne, hoffentlich wird der nächste Bond wieder besser und nicht so ein vermischter Käse zwischen alten und neuen Bond. Schieben wir es mal auf 50 Jahre Bond... und bitte das nächste mal wieder einen Regisseur, der sich mit Action aus kennt.
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Avatar Tremor 2014
Tremor 2014
#63 | 24. Okt 2012, 04:25
Zitat von youKilledjollow:

Was fürn überzogenes Gequatsche sorry.


Was für eine niveaulose und primitive Anmerkung. Gleichfalls sorry.
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lionxx
#62 | 21. Okt 2012, 19:44
Zitat von morti:


Bleibt die Frage welche Eltern ihr sechsjähriges Kind mit in einen Baller/Actionfilm nehmen? O.o

Tja, da gibt es leider genug.
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Avatar RainerD
RainerD
#61 | 21. Okt 2012, 10:48
Zitat von Touka:
James Bond ist mit die mieseste und langweilligste Filmreihe ever, warum beerdigt man den briten schrott nicht endlich


Bei manchen endet der Horizont schon im eigenen Sichtfeld :)

Hmmm so langsam aber sicher sollte ich mal wieder einen neuen Bond schauen, mein letzter war Moonraker :)
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youKilledjollow
#60 | 20. Okt 2012, 20:49
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#59 | 20. Okt 2012, 20:46
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maestro81
#58 | 19. Okt 2012, 17:04
Zitat von François Truffaut:
Was für eine miese Filmkritik.
machs besser Du Vogel
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Avatar Icicle
Icicle
#57 | 19. Okt 2012, 15:30
Zitat von Effigy:


Ich finde es sehr schade, dass Timothy Dalton ersetzt wurde. Gerade seine Bondfilme gefallen mir sehr gut (und fangen schon mal an, was in Casino Royale fortgesetzt wurde).


Timothy Dalton war der PERFEKTE James Bond. Direkt nach ihm kommen aber definitiv Craig und Connery! Craig versteht es einfach, der Figur einen verwundbaren, menschlichen Touch zu geben. Entgegengesetzt war da Connery mit seinem Charisma, Charme und der nötigen Schnittigkeit.
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Tremor 2014
#56 | 19. Okt 2012, 06:35
Da der letzte Bondfilm im Jahre 2008 veröffentlicht wurde, ist ein Satz wie "Der beste Bond seit Jahren" nichtssagend.
Möge sich "Skyfall" ansehen, wer mag.
Ich bin seit 1979 Bondfan, habe diese Leidenschaft aber auf Eis legen müssen, da ich an dieser Reihe stets Einfallsreichtum, Selbstironie und Leichtigkeit bewundert habe. Oder in einem Wort: Charme.
Und all diese Komponenten sind mit Daniel Craig verschwunden.
Noch immer haben wir unlogische, fehlerhafte Drehbücher - und müssen sie neuerdings bitterernst nehmen.
Statt eines schneidigen, unerschütterlichen Helden haben wir nun einen unglücklichen Selbstzweifler voller Probleme und Kummer.
Sorry, doch um mir SOWAS anzusehen, gehe ich nicht ins Kino.
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Avatar EynMarc
EynMarc
#55 | 18. Okt 2012, 20:53
Ich mag James Bond, werde auch den neuen Anschauen.
Mein erster bond war "Im angesicht des Todes", ab da lle filme im kino geschaut
Hatte mal alle Bond Filme als ultimate version gekauft, und leider wegen Platzmangel verkauft, hab aber gerade eine edition gesehen die alle bond enthält in einem kleinen schuber mit Platz für den Kommenden Bond. (Media markt) werde den wohl kaufen. ;-)
Roger Moore mochte ich sehr. Brosman nicht so ( ein Angent der mit zwei maschinen Gewehre rennend rumballert) naja nicht gerade sehr Professionell.
Agent Tötet im leisen und ohne viel Wirbel.
Hab noch Goldeneye geschaut der rest der Brosman filme nur noch auf DVD, Die Craig Bond Filme mag ich alle sehr, mal ein agent dem seine haare auch mal nicht mehr schön Gepflegt sind nach eine Action einsatz. ;-)
Hmm Not Taschen Haarpflege set zuhause vegessen. grins
Jeder Bond so um die 2-3 mal geschaut.

@Fraggless
Aber hoffentlich nicht wider 4 jahre warten Pro Film.
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Avatar Fraggless
Fraggless
#54 | 18. Okt 2012, 20:41
Zitat von IamRight:
Ich lass mich einfach überraschen. "Casino Royale" war ein großartiger Bond, was diesmal nicht am Bösewicht, sondern an Craig und Eva Green lag. Die beide haben wirklich ein tolles Paar abgegeben und die körperbetonte Geschichte um ein geheimes Verbrechersyndikat einfach nur gut in Szene gesetzt.

"Ein Quantum Trost" hingegen war ein unglaublich kalter Film. Weder Bond noch Olga Kurylenko, die ich in "Hitman" sehr mochte, waren überzeugend. Eigentlich schade, dass Marc Forster seinem Stil nicht treu blieb und hier einen Actionfilm drehte, anstatt Bond in seine Reihe ziemlich "schräger" Filme einzureihen. So hat er nur einen handwerklich soliden, aber keineswegs guten Bond abgeliefert.

Mal schauen, was uns diesmal erwartet. Es wird Craigs letzter Einsatz als Bond.


Leider wird uns Daniel Craig als James Bond wohl noch etwas erhalten bleiben.
Laut Bericht in der aktuellen TV-Movie hat er bereits für zwei weitere Filme unterschrieben.
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Avatar Plylex
Plylex
#53 | 18. Okt 2012, 13:08
>>In der Anfangssequenz schafft es Bond nicht ... blah blah ... wird er beim Einsatz von seiner eigenen Kollegin ... angeschossen. Von Selbstzweifeln geplagt täuscht er seinen eigenen Tod vor und versucht ein neues Leben anzufangen, was ihn aber auch nicht ausfüllt.<<

Kling nach Waschlappen und Hosenscheißer, nach Facebook-Liker und Latzhosenträger. Aber nicht nach 007! Bond ist kein Antiheld der sich abmühen muss. Er stellt sich nicht die Frage: "Wie halte ich das alles durch?"

Was fahren die Autoren seit Casino Rayal für einen Weichspühlgang? Ich will so ein rum geeiere nicht sehen!

Zitat von Scherzkeks:
Denn ich bin nun einmal ein Kind der späten Neunziger und des neuen Jahrtausends. Und deshalb funktionieren "Casino Royale", "Ein Quantum Trost" und vielleicht auch "Skyfall" für mich bestens.


Ich bin ein Kind der frühen Achziger, und für mich funktionieren diese Filme gar nicht. Jedenfalls nicht als Bond-Filme.
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Avatar morti
morti
#52 | 18. Okt 2012, 11:10
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Avatar Neumi
Neumi
#51 | 18. Okt 2012, 10:01
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Kombination "Waffe mit Handabdruck", "persönliche Note" und "Computervirus" im Laufe des Films zu einer falschen Beschuldigung führen wird.
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Avatar tomsan
tomsan
#50 | 18. Okt 2012, 09:15
Schön das dieser Bond anscheind die Kurve bekommen hat.
(der neue) "Casino Royal" war super... auch wenn der irgendwie 2 Enden hatte. Das mit Vendig wirkte wie ein Anhang.

"Quantum" fand ich bitter enttäuschend. Bond war da eher als psychopathischer Killer dargestellt, der aus persönlichen Gründen mordete. Und auch dank Daueraction und Stakkato-Schnitten auch nicht sehr spannungsgeladen.

Umso erfreuter über die Kritik hier... obwohl sie leider doch viel an Überraschung nimmt. Würde gern das gelesene wieder aus dem Kopf ;)
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Avatar Scherzkeks
Scherzkeks
#49 | 18. Okt 2012, 08:49
Ich habe bisher jeden Bond-Film mindestens einmal gesehen (so großartige Streifen wie "Goldfinger" natürlich mehrmals) und ich muss sagen, dass jeder Darsteller/Regisseur den jeweilig vorherrschenden Zeitgeist gut eingefangen hat.

Sei es Connery als arrogant-charmanter Frauenheld, Roger Moore als augenzwinkender, aber dennoch tödlicher Gentleman-Agent, Lazenby als gefühlvoller Haudrauf, Dalton als zum Teil derber und eiskalter Playboy oder Brosnan als selbstironisches "Relikt des kalten Krieges".

Was Craig in den neuen Filmen macht, ist einfach nur konsequent. Er konterkariert den modernen Trend in Sachsen "Actionhelden". Mal etwas zu verwundbar und emotional, dann wieder fast schon unrealistisch gefühllos und stark.

Dennoch, wenn es um die Romane von Fleming geht, dann ist für mich Brosnan am nächsten dran an der Vorlage. Denn in den Büchern ist James Bond nun einmal nichts weiter als ein eiskalter Profikiller, für den der Zweck die Mittel heiligt, Gewalt oft die einzige Option ist und Frauen nicht mehr sind als nette Ablenkung.

Trotzdem sagen mir persönlich die aktuellen Streifen mit Craig sehr zu. Denn ich bin nun einmal ein Kind der späten Neunziger und des neuen Jahrtausends. Und deshalb funktionieren "Casino Royale", "Ein Quantum Trost" und vielleicht auch "Skyfall" für mich bestens.

Und seien wir mal ehrlich, wer hochgradig intelligentes und vielschichtiges Kino will, ist bei James Bond sowieso falsch. Der erste Kommentar in diesem Thread trifft den Nagel auf den Kopf, finde ich: "Hirn aus, Pop(p)corn rein und ab geht's..."

In diesem Sinne: Ich bin am 1. November im Kinosaal und werde mir "Skyfall" ansehen.
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NezuRyu
#48 | 18. Okt 2012, 08:37
Die Filmkritik klingt ja nicht schlecht. Mal schauen ob er mir gefällt. Mit den neuen Bond bin ich bisher noch nicht so richtig warm geworden :/
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Avatar Michel_Men
Michel_Men
#47 | 18. Okt 2012, 07:46
Zitat von Touka:
James Bond ist mit die mieseste und langweilligste Filmreihe ever, warum beerdigt man den briten schrott nicht endlich


Geh spielen und lass Männer unter sich...

Wie alt 12 oder 16?

Ich bin mit JB groß geworden, und bin glücklich mit ihnen aufgewachsen zu sein. Da konnte man noch aufschauen, vor allem als Technik-Freak...

Nicht so wie heute oft wo alles nur noch runter gemacht wird und es keine Vorbilder mehr gibt, nur noch negatives etc.

Die haben immer die Messlatte für Technische-Spielereien gelegt. Mit ihnen wurde gezeigt was technisch überhaupt möglich war, und was nicht. Als Gesamtpaket waren sie unschlagbar.

Bei den neueren James Bond Filmen vermisse ich das ein wenig, sind alle noch ok aber nicht mehr am Maximum des technisch-filmisch machbaren.
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ProDuReX
#46 | 18. Okt 2012, 00:07
Hey, das klingt ja echt gut! Natürlich ist mit Daniel Craig eine neue James Bond-Ära angebrochen, aber solang er trotz zunehmender Gewalt weiterhin Bond bleibt, bin ich zufrieden. Ich mochte "Casino Royale" unheimlich, da er einerseits diese Seite des eiskalten Agenten/Killers mit dem Stil des James Bond verband. Dieser Glamour um das Pokerturnier etc. hat mir echt gut gefallen!

Doch dann kam "Ein Quantum Trost". Diesen James Bond fand ich einfach nur mies! Nur Action, abstruse Story und kein Hauch von James Bond?! Wo war der typische James Bond Stil?! Ich fand es O.K., wenn man neue Elemente beifügt, aber wenn man die Kernsubstanz eines JB entfernt, dann ist das einfach kein JB mehr!

Doch dieser scheint ziemlich gut zu werden. Javier Bardem aka Anton Chigurh <3 und Ralph Fiennes in Nebenrollen? Der Film kann nur gut werden, dachte ich mir. Und da die Kritik meine Vorahnung bestätigt und zusätzlich gesagt wird, dass der James Bond Kult und Stil nicht zu kurz kommt, sowohl storytechnisch als actionmäßig eine gute Balance vorhanden ist, ist die Kinokarte so gut wie gekauft!
Ich freue mich auf einen JB mit Stil, Action und guter Story inkl. grandioser Charakterdarsteller. Will nicht zu euphorisch werden, aber Sam Mendes hat wohl gute Arbeit geleistet :)
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Martinhjk
#45 | 18. Okt 2012, 00:00
Ein anderer Bond als die Vorgänger aber ich hab meinen Spaß!
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Avatar Dabra
Dabra
#44 | 17. Okt 2012, 23:27
Nein, ich mag diesen blonden Schnösel immernoch nicht. Meiner Meinung nach immernoch einer der schwächsten James Bond-Darsteller. Connery, Moore und natürlich Brosnan.. DIE hatten wirklich britischen Charme, Distanz und Stil.
Craig passt für mich da einfach nicht rein.. :-/
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epospecht
#43 | 17. Okt 2012, 22:24
Nun, man könnte den Realismus in einen des Szenarios und den der Charakterisierung unterteilen.

Beim Szenario wirken die vorigen Bondfilme vor allem in der Rückschau überspitzt und schlicht fantastisch (nicht wertend gemeint).

Allerdings berührten sie immer wieder durchaus realistische Themen

Sei es der Ewige Streit mit dem KGB im kalten Krieg, der Auslöschung der menschlichen Spezies und Neuordnung nach dem Arche Noah Prinzip (Moonraker), der Angst durch totale Vernichtung durch Atombomben (Der Spion der mich liebte), die Erkenntnis eines Medienmoguls dass gerade "Bad News" Schlagzeile machen und Geld einbringen (Der Morgen stirbt nie) etc.

Man muss die Filme eben in Bezug zur Zeit ihrer Entstehung betrachten, und ich bin mir sicher, dass wir die jetzigen Themen in 10-15 Jahren auch als lächerliche Fiktion abtun werden.

Zur Charakterisierung: Da nutzen die Craig-Filme den Trick, nicht Bond als Angstellten, sondern den Menschen hinter dem Amt zu portraitieren. Und hier wird er in der Tat etwas tiefer (im Umkehrschluss werden die Szenen in seinem Berufsumfeld dafür um so banaler). Allerdings ist auch das nichts neues. Bond hat damals bereits seinen Job verloren, ihm wurde der Ruhestand nahegelegt und er hatte eine echte, emotionale Liebe mit bekanntem tragischen Ende. Das sind solche Momente die du immer wieder einführst wenn du aus dem Schema ausbrechen willst. Aber sie bereichern nicht den Kosmos "James Bond" sondern versuchen etwas zum Hauptthema zu machen, was nicht in Serie zu bringen ist und das sehr viel Bond-Identität (Gepflogenheiten, Stil, Respekt vor, und Aufbau des Bösewichts) kostet.
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Reneyvan
#42 | 17. Okt 2012, 21:57
Zitat von epospecht:


Lol, das liest man immer wieder. Aber im Grunde ist es vollkommen egal, ob Craig bei seinen Schusswechseln/Schlägereien nun ordentlich eine gewischt bekommt, ob er Narben davonträgt oder nach einem Fall nicht sofort wieder aufsteht, die Konzeption bleibt genau so unrealistisch wie eh und je. Der Bodycount ist hoch, die Situationen in denen er sich befindet sind abstrus, und im Endeffekt rettet er allein die Welt. Mit Realismus hat das nichts zu tun.

Und ob er nun den etwas pubertären Frauenfetisch gegen einen Gewaltfetisch eintauscht; "Erwachsen" wird der Film damit sicherlich trotzdem nicht. Viel schlimmer: Durch den Verzicht auf die Selbstironie tritt eine (gewollte) Eindimensionalität des Charakters zu Tage, die das Selbstverständnis eines Agenten als skrupellosen, rachsüchtigen Einzelkämpfer definiert, und ihn unfreiwillig mit ganz viel Pathos und Triebhaftigkeit ausstattet.

Zusammen mit dem Fokus auf die omnipräsenten "Terroristen" als alleiniges Feindbild wirkt das Konstrukt mit etwas Abstand sogar ziemlich albern. Entspricht damit aber dem aktuellen Zeitgeist (Was ja auch so eine Bond-Funktion ist; der komprimierte Schnappschuss einer Epoche).

Ich bin gespannt wie wir diese Bond-Phase in 10 Jahren werten werden :)

P.S: Das sollte jetzt nicht als generelle Kritik an den neuen Bond-Filmen gelten. Sie sind mehrheitlich als Filme weiterhin ordentlich konstruiert/budgetiert/gecastet/gedreht. Nur mit Realismus und Erwachsensein (im Sinne eines gewissen Anspruches an Script, Logik, Gehalt und Aussage) haben sie mal gar nichts am Hut. Was nicht schlecht sein muss :)


Hehe, kann deine Haltung nachvollziehen, aber um deine These argumentativ zu unterstreichen hättest du vielleicht definieren sollen, was realistisch und erwachsen deiner Ansicht nach überhaupt bedeuten.

'Meiner' Ansicht nach ist der neue Bond erwachsen, weil er viel mehr Tiefgang bekommen hat als seiner Vorgänger. Er wirkt nicht unverwundbar, sondern menschlich. Während die alten Bonds allesamt zweidimensionale Klischees waren, ist der neue Bond gereift.

Realistischer wird der Film natürlich bedingt durch das beschriebene Erwachsensein, aber auch durch die stärkere Anlehnung an tatsächliche Konflikte und Gegebenheiten. Sowohl Bond selbst als auch seine Gegenspieler sind Figuren, welche man sich (zumindest 'ich mir') auch im wirklichen Leben vorstellen könnte. Selbiges trifft auch auf den Plot zu. Wie der dann letzten Endes inszeniert ist, ist dabei zweitrangig.

Letzten Endes zählt natürlich auch der Vergleich und wenn jemand meint, Bond sei erwachsen und realistisch (geworden), dann bezieht sich das auf die Vorgänger, auf welche das keines Wegs zutrifft. Das man die Figur noch 'realistischer' machen könnte ist sowohl klar als auch irrelevant ;)
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Avatar Choplifter
Choplifter
#41 | 17. Okt 2012, 21:50
"Man fühlt sich da etwas an Jason Bourne erinnert, trotzdem bleibt es immer spannend."
LOL!
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Cinergie
#40 | 17. Okt 2012, 21:45
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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mr.miesfies
#39 | 17. Okt 2012, 21:33
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mr.miesfies
#38 | 17. Okt 2012, 21:24
Wie schauts denn mit Gadgets aus? Die habe ich schmerzlich vermisst in den letzten Teilen. Heute wären doch total abgefahrene Geheimwaffen möglich. Smartphone mit Minigun, Tablet-PC-Mörser, IPod mit Mini-Stinger-Raketen, etc....

Zitat von youKilledjollow:
James Bond Filme find ich erst ab Pierce Brosnan wirklich gut.

Alle James Bond Filme sind geil! Wenn man bedenkt dass in den Zeiten von Roger Moore und Sean Connery Sachen wie Bonanza oder Edgar Wallace populär waren, war James Bond doch eine Offenbarung.
Timothy Dalton und vor allem dieser eine, (musste grade googeln) der Lazenby, die waren nicht so prall als Bond.
Casino Royale und Quantum of Solace waren für mich nur im Mittelfeld der ewigen Bond-Charts. Die werden eher angeführt von Golden Eye oder The Man with the Golden Gun oder Moonraker...
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TomTom710
#37 | 17. Okt 2012, 21:20
Zitat von youKilledjollow:
James Bond Filme find ich erst ab Pierce Brosnan wirklich gut.

Brosnan war richtig gruselig :)
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Avatar epospecht
epospecht
#36 | 17. Okt 2012, 21:06
Zitat von Reneyvan:

...

Bond ist erwachsener und realistischer denn je, aber ohne Übertreibung und Wackelbilder wie bei Jason Bourne (guter Vergleich imo, sehr gute Trilogie)...


Lol, das liest man immer wieder. Aber im Grunde ist es vollkommen egal, ob Craig bei seinen Schusswechseln/Schlägereien nun ordentlich eine gewischt bekommt, ob er Narben davonträgt oder nach einem Fall nicht sofort wieder aufsteht, die Konzeption bleibt genau so unrealistisch wie eh und je. Der Bodycount ist hoch, die Situationen in denen er sich befindet sind abstrus, und im Endeffekt rettet er allein die Welt. Mit Realismus hat das nichts zu tun.

Und ob er nun den etwas pubertären Frauenfetisch gegen einen Gewaltfetisch eintauscht; "Erwachsen" wird der Film damit sicherlich trotzdem nicht. Viel schlimmer: Durch den Verzicht auf die Selbstironie tritt eine (gewollte) Eindimensionalität des Charakters zu Tage, die das Selbstverständnis eines Agenten als skrupellosen, rachsüchtigen Einzelkämpfer definiert, und ihn unfreiwillig mit ganz viel Pathos und Triebhaftigkeit ausstattet.

Zusammen mit dem Fokus auf die omnipräsenten "Terroristen" als alleiniges Feindbild wirkt das Konstrukt mit etwas Abstand sogar ziemlich albern. Entspricht damit aber dem aktuellen Zeitgeist (Was ja auch so eine Bond-Funktion ist; der komprimierte Schnappschuss einer Epoche).

Ich bin gespannt wie wir diese Bond-Phase in 10 Jahren werten werden :)

P.S: Das sollte jetzt nicht als generelle Kritik an den neuen Bond-Filmen gelten. Sie sind mehrheitlich als Filme weiterhin ordentlich konstruiert/budgetiert/gecastet/gedreht. Nur mit Realismus und Erwachsensein (im Sinne eines gewissen Anspruches an Script, Logik, Gehalt und Aussage) haben sie mal gar nichts am Hut. Was nicht schlecht sein muss :)
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Avatar Stirrling
Stirrling
#35 | 17. Okt 2012, 20:49
Zitat von Rettungsschirm:
Hirn aus, Pocorn rein und ab gehts...Spaß hats gemacht.


Irgendwie will ichs gar nicht wissen, aber POcorn rein und ab gehts... Oh nein diese Bilder in meinem Kopf!! :)
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Avatar MaexxDesign
MaexxDesign
#34 | 17. Okt 2012, 20:44
Was hat dieser Artikel auf einer Spielewebsite zu suchen ?
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Avatar Reneyvan
Reneyvan
#33 | 17. Okt 2012, 20:23
Ich finde Daniel Craig als Bond klasse. Er ist so wie Sean Connery damals, ein knallharter Agent eben und kein gelackter Playboy. Casino Royal fand ich genial, Ein Quantum Trost reicht zwar nicht ganz an seinen Vorgänger heran, ist aber dennoch ein guter Film und dieser hier wird, wenn ich das anhand der Trailer beurteilen soll, ebenso gut.

Bond ist erwachsener und realistischer denn je, aber ohne Übertreibung und Wackelbilder wie bei Jason Bourne (guter Vergleich imo, sehr gute Trilogie). Das passt einfach, Action/Thriller wie ich sie mir vorstelle.
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Avatar Salvador777
Salvador777
#32 | 17. Okt 2012, 19:59
Hoffentlich ist der Film nicht so grauenhaft wie ein Quantum trost.
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Avatar Phoenix3
Phoenix3
#31 | 17. Okt 2012, 19:31
WARUM zum Teufel müsst ihr bei eurer Kritik den gesamten Film spoilern? Das ist echt scheiße.
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Avatar notobiwan
notobiwan
#30 | 17. Okt 2012, 19:14
Bin gespannt, wie der wird. Casino Royale fand ich sehr geil, Ein Quantum Trost war nicht unbedingt schlecht, aber es hat irgendwie was gefehlt. Ich glaube Casino Royale lief vor allem wegen Eva Green's Rolle wie geölt.
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Avatar V-R
V-R
#29 | 17. Okt 2012, 19:10
Zitat von mh0001:
Genauso schlimm wie das Experiment mit George Lazenby, wobei es da nicht nur an dem wohl langweiligsten Drehbuch der Bondgeschichte sondern auch am Darsteller lag.


Hallo?! "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ist mit Sicherheit einer der besten Bonds. Wenn man Craig attestiert, dass er Bond menschlich gemacht hat, muss man sagen, dass es das schon mal alles gab, nämlich in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Peter Hunts Regie ist großartig und Lazenby spielt gut; er ist keineswegs so schlecht, wie man ihn gemacht hat. Ich hätte ihn gerne wieder gesehen und mir einen zutiefst gelangweilten Connery in "Diamantenfieber" erspart.
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