Die besten Spieler-Tastaturen : Unterteilt in drei Preiskategorien (bis 50 Euro, 50 bis 100 Euro und ab 100 Euro) geben wir Empfehlungen für die besten Tastaturen im jeweiligen Segment. Unterteilt in drei Preiskategorien (bis 50 Euro, 50 bis 100 Euro und ab 100 Euro) geben wir Empfehlungen für die besten Tastaturen im jeweiligen Segment.

Ob beim Schreiben von E-Mails, beim Chatten oder beim Spielen – eine Tastatur muss die verschiedensten Anforderungen erfüllen. Präzision, Schreibgefühl und Verarbeitung sind dabei am wichtigsten, aber auch auf Komfortfunktionen (beispielsweise zur Multimediasteuerung) kommt es an. Wie in unserer Kaufberatung zu Mäusen stellen wir Ihnen deshalb hier die besten Tastaturen in drei Preisklassen vor. So finden Sie die Tastatur, die nicht nur zu Ihren Vorlieben, sondern auch zu Ihrem Geldbeutel passt.

Zum Thema » Die besten Spieler-Mäuse Kaufberatung Mäuse » Die besten Grafikkarten für Spieler 10 Tipps für jeden Geldbeutel » Die besten Selbstbau-PCs Kaufberatung Spiele-PCs ab 500 Euro Grundsätzlich zeichnen sich mechanische Tastaturen durch eine höhere Präzision sowie robustere Verarbeitung aus, während herkömmliche, auf Gummimatten basierende Modelle vor allem mit umfangreichen Extras sowie einem meist deutlich geringeren Preis aufwarten. Sonderfunktionen wie Multimediatasten, Makro-Funktion, USB-Hub oder Lautstärkeregler finden Sie mittlerweile bei vielen Modellen, die mechanischen sind aber nach wie vor häufig etwas spartanischer ausgestattet. Besonders Vielschreiber werden aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit das Schreibgefühl einer mechanischen Tastatur zu schätzen wissen.

Mechanische Tastaturen nutzen hauptsächlich Schalter der deutschen Firma Cherry, vorrangig die Varianten MX-Blue, MX-Black, MX-Red und MX-Brown. Während die blauen Schalter fast keinen Widerstand haben, aber mit einen klar definierten und auch fühlbaren Klick laut auslösen, besitzen die schwarzen Schalter einen gleichmäßigen Widerstand über den gesamten Hubweg und einen viel weiter oben liegenden Druckpunkt. Daher eignen sich MX-Black-Schalter nach Meinung vieler besser als die blaue Variante zum Spielen, das Tippen empfinden viele darauf aber durch den vergleichsweise hohen Auslösewiderstand als weniger angenehm. Die MX-Brown-Schalter liegen in etwa zwischen MX-Blue und MX-Black, die MX-Reds sind leichtgängigere MX-Blacks. Welche Variante Ihnen am meisten zusagt, erfahren Sie am besten durch Probespielen.

Tastaturen bis 50 Euro

Im Preisbereich bis 50 Euro tummeln sich die mit Abstand meisten Tastaturen. Als Not- oder Ersatztastatur finden Sie selbst für weniger als 10 Euro durchaus einige ordentliche Lösungen (zum Beispiel die Logitech K120), gerade als Spieler und für langfristige, regelmäßige Einsätze empfehlen wir Ihnen allerdings den Blick auf mindestens 20 bis 25 Euro teure Tastaturen. Erst ab diesem Preispunkt beginnen Technik, Ausstattung und Verarbeitung sich auf ein ausgewogenes Niveau zu vereinen.

Kompromisse sind natürlich auch hier anzutreffen: Einige Tastaturen bieten beispielsweise eine ordentliche Verarbeitung und gutes Schreibgefühl, können aber nicht zwischen ausreichend vielen, gleichzeitig gedrückten Tasten unterscheiden - dem sogenannten Key-Rollover. Bei simplen Tastaturen ohne spezielle Controller und Platinen sind das üblicherweise zwei simultan erkennbare Tasten (2-Key-Rollover). Auch Ghosting (falsche Interpretation von Eingaben seitens der Tastatur) kann bei regulären Tastaturen auftreten und bei Spielen zu ungewollten Fehleingaben führen.

Sharkoon Skiller Pro

Für knapp 30 Euro bietet die Sharkoon Skiller Pro einen für Spieler hohen Gegenwert. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, der Sharkoon Skiller, präsentiert sich die Pro-Version Tastatur im neuem, hochwertigerem Gewand.

Sowohl das Gehäuse als auch die Materialauswahl wurden überarbeitet, statt des empfindlichen und eher billig wirkenden Hochglanz-Kunststoffes verwendet Sharkoon nun eine matte Oberfläche. Verwindungssteifheit, Stabilität und Rutschfestigkeit sind für ihre Preisklasse gut. Das Schreibgefühl der Skiller Pro erinnert leicht an taktile Schalter, da ein klarer Druckpunkt spürbar ist. Spieler können auf einen umfangreichen Treiber zurückgreifen, bei dem neben der Umfunktionierung der Windowstaste, auch die sechs dedizierten Makrotasten beliebig mit Programmen oder Befehlen verbunden werden können. Nützliche dedizierte Medientasten, als auch die vollflächige, aber etwas ungleichmäßige Hintergrundbeleuchtung, erleichtern den PC-Alltag.

Die Skiller Pro erkennt, wie die meisten Tastaturen in diesem Preisbereich, regulär maximal zwei simultan gedrückte Tasten (Key-Rollover). Im für Spieler relevanten WASD-Bereich sind aber bis zu sechs Tasten erlaubt, wodurch die Minimal-Anforderungen an eine brauchbare Spielertastatur gegeben sind.

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Sharkoon Skiller Pro

Logitech G105 Gaming

An der Grenze der 50 Euro Marke bewegt sich noch immer Logitechs G105 Gaming. Der Klassiker schnürt spieletaugliche Technik und reichlich Ausstattung zu einem gelungenen Gesamtpacket.

Trotz der reichlichen Verwendung von Kunststoff macht die G105 auf dem Schreibtisch einen guten Eindruck, die Oberfläche ist matt und ausreichend resistent gegen Schmutz oder Fingerabdrücke. Die generelle Verarbeitung, Materialstärke und Einpassung der Schalter ist der Preisklasse angemessen, auch wenn die Verwindungssteifheit besser sein könnte. Dank der gummierten Unterlage steht die G105 sicher auf dem Schreibtisch, Standfüße sorgen zudem für einen angenehmeren Winkel beim Schreiben oder Spielen. Eine Handballenauflage fehlt jedoch.

Technisch bietet Logitech mit der G105 eine zweistufige Hintergrundbeleuchtung, sechs programmierbare Markor-Tasten, 6-Key-Rollover sowie einen leistungsfähigen Treiber. Das Schreibgefühl ist dabei im Vergleich zu mechanischen Tasten etwas schwammig, liegt unter den Rubber-Dome-Tastaturen aber auf einem hohen Niveau.

Kurz: Wer auf mechanische Schaltertechnik verzichten kann und sowieso mehr spielt als schreibt, findet mit der G105 einen empfehlenswerten Kandidaten.

» Logitech G105 Gaming ab 50 Euro im Preisvergleich

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Die G105 ist optisch unauffällig. Von aussergewöhnlichen Designexperimenten hat Logitech glücklicherweise abgesehen.