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Avatar TEichfelder
TEichfelder
#73 | 22. Mai 2012, 09:17
Das klingt ja so EXTREM unseriös! Hat man wahrscheinlich nur Korrelation überprüft und gut ist. Weiß der Geier, ob die damit nicht was komplett anderes abgefragt haben, als geplant. Und die 216 Leute sind hoffentlich nicht alle, von denen sie Daten erhoben haben. Und weiß der Teufel, ob der Fragebogen oder die Interpretation was getaugt haben. Allein schon der komische Fokus - wer will denn wissen, ob so etwas so extrem spezifisches wie Filesharing Auswirkungen auf die Stimmung hat? Klingt eher so, als ob da ein politischer Entscheider oder Lobbyisten ihre Finger im Spiel hatten, der/die Munition und Stimmung gegen Filesharing liefern wollte(n). Vielleicht sind die Menschen, die Filesharing nutzen ja einfach intelligenter und Intelligenz erhöht das Potential fürs Unglücklichsein? Oder sie haben häufig bestimmte Persönlichkeitsstrukturen, die eher zu Depression neigen?

BAH!
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Avatar Damrod
Damrod
#72 | 22. Mai 2012, 09:11
Ich glaube, bei 216 beobachteten Fällen ist eine statistische Signifikanz nicht gegeben. Wenn man sich die Veröffentlichung mal ansieht (interessant übrigens: Google-Scholar kennt sie nicht, noch ist sie auch nicht veröffentlicht, der Titel ist: "Associating Depressive Symptoms in College Students with Internet Usage Using Real Internet Data", als PDF gibt es sie auf der Homepage eines der Autoren: http://web.mst.edu/~chellaps/), wird man feststellen, dass die Autoren nur von Korrelationen zwischen Hinweisen auf Depressionen und Internetnutzung schreiben, insofern der Titel dieser News, genauso wie der der Torrentfreaknews irreführend ist.

Übrigens kann man dem Paper auch eine Korrelation zwischen dem Geschlecht von Psychologie- und Informatikstudenten und Depressionen entnehmen: Während mehr als ein Drittel der Frauen depressive Symptome aufweisen, liegt der Anteil der Männer mit depressiven Symptomen eher bei einem Viertel.

Klingt für mich eher nach heißer Luft und nicht viel dahinter, zum Glück musste ich das Ding nicht reviewen. :)

Die Unterhaltungsindustrie hat allerdings, laut den Angaben im Paper, auch nichts mit der Studie zu tun.
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Avatar Don Esteban
Don Esteban
#71 | 22. Mai 2012, 00:38
Zitat von insert_random_name_here:


"Freunding?" ;-)

Ja das was du schreibst ist mir schon klar weil es auch auf mich selber zutrifft. Mit 18 hatte ich noch Träume und Visionen wie mein späteres Leben aussehen soll, blöd wenn man mit 24 jetzt feststellen muss, dass nichts von all dem sich erfüllt und dann noch fatale Probleme mit der Gesundheit auftreten (nur so am Rande: ich hab eine unheilbare Krankheit aber wenn man sich damit abfindet geht das Leben weiter so wie immer).

Aber soll man dann in Selbstmitleid verfallen? Es muss weitergehen, egal was kommt. Man ist ein Mann, ein ganzer Kerl und das muss man auch zeigen! Das hängt natürlich von der Lebensphilosophie eines jeden Menschen zusammen, viele suchen ihre Kraft zb. im Kampfsport, andere in Spirituellen Dingen und wieder andere in einer Bestimmung.

Ich weiß nicht wie es bei euch ist, ich hab mir früher gedacht Geld ist das schlönste und wenn man viel davon hat, dann ist das Leben perfekt. Aber seit ich dieses dumme Materialstische Denken abgelegt habe bin ich um einiges glücklicher. Ich strebe nun nicht nach viel, sondern gehe den einfachen Weg, denn des Mühsals und des Leids was aber erst einen stärker macht.

Jeder Mensch muss sich Gedanken darüber machen wo sein Platz in dieser Welt ist und für was er steht, was er darstellt.

So wie der Körper muss auch der Geist trainiert werden, denn wenn dann Depressionen da sind, dann weiß man auch wie man mit ihnen umzugehen hat. Und sie werden immer da sein, egal wie gut es für einen im Leben läuft. Zum Doc zu gehen sollte der letzte Ausweg sein und ist in meinen Augen etwas armselig


OMG Junge, du hast keine Ahnung was Depressionen sind, kann das sein?! Lies dir bitte NOCHMAL Cabeleiras Erläuterung durch (übrigens klasse!) oder, mein Gott, wozu gibt's Wikipedia, lies dich bitte etwas schlau, dann verstehst du vielleicht mal den Unterschied zwischen "meine Träume sind nicht in Erfüllung gegangen, schade" und "Ich kann nicht mehr leben, ich will nicht mehr essen, schlafen, aufstehen, ich fühle nichts mehr und weiß nicht warum".
Zum "Doc" gehen ist also in deinen Augen "armselig"? Ob ein Mensch Krebs, Depressionen, Schmerzen, Alkoholsucht oder Hirngespinste hat, es ist NIE "armselig" sich deswegen Hilfe zu suchen, mein oberstarker Held der vieeel zu stark und selbstbewusst ist um zum "Doc" zu gehen. Den Geist gegen Depressionen zu trainieren funktioniert vielleicht in deiner Karate-Kid-Welt, nicht aber in der Realität wo sich Depressionen als schwere Volkskrankheit neben Krebs und Alzheimer einreihen kann.
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Avatar Hataris
Hataris
#70 | 21. Mai 2012, 23:00
WoW.

Filesharing macht also depressiv?

Und ich dachte immer daran wäre diese verkackte Welt in der wir leben schuld.
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Avatar Xentor
Xentor
#69 | 21. Mai 2012, 17:59
Und Skyrim macht Schwul.
Und Counterstrike macht einem zum aMokläufer
.......
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Avatar Jasonic
Jasonic
#68 | 21. Mai 2012, 17:24
Heutzutage wird man doch gleich bei jedem Wehwehchen für Depressiv erklärt. Lachhaft.
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Avatar Kenji
Kenji
#67 | 21. Mai 2012, 17:16
lol die wollen den leuten nicht helfen, sondern die wollen die leute rausziehen die sie auf schadensersatz verklagen können, geld nur ums geld. keiner will die gesundheitssysteme mit psychisch kranken füllen, oder steckt dahinter die pychologen-verband?
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Avatar badtaste21
badtaste21
#66 | 21. Mai 2012, 17:00
Das hört sich natürlich alles sehr nach einer objektiven und unabhängigen Studie an ... naaatüürlich.

Ich glaub halt einfach das man bei Leuten die insgesamt mehr chatten und Daten austauschen schlichtweg mehr Material hat um auf eine Depression zu schließen. Objektiv hört sich das aber nicht an, denn sonst hätte man ja überhaupt mal zwei vergleichbare Gruppen heranziehen müssen. Das geht leider nur mit einem persönlichen Gespräch wenigstens im Nachhinein, wenn man schon im voraus nicht möchte das es das Ergebnis verfälscht.

Angesichts dessen das es sich sowieso anhört, als hätte da jmd.zu viel am Klebstoff geschnüffelt oder wäre gar selbst deppressiv - wäre es vermessen zu behaupten das an dieser Studie etwas repräsentativ wäre.
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Avatar Bruchpilot77
Bruchpilot77
#65 | 21. Mai 2012, 16:55
Zitat von blackshadow3:
Terroristen essen Brot .. folglich sind alle die Brot essen Terroristen.


Wie war das gleich... 20% aller Kinder die Gewaltspiele spielen laufen in ihrer Schule amok...

hm...

100% aller Kinder die in ihrer Schule Amok laufen gehen auf die Schule... Schule abschaffen?
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Avatar xFizbanx
xFizbanx
#64 | 21. Mai 2012, 16:39
Und ich dachte immer, die Benutzer von Filesharern freuen sich über jeden gesparten Euro :)
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Avatar Faulbier
Faulbier
#63 | 21. Mai 2012, 16:07
Zitat von Artikel:
Dabei zeigte sich, dass Filesharer häufiger depressive Symptome zeigten als die restlichen Studenten. Allerdings nutzen die depressiven Studenten auch mehr Online-Chats und versendeten mehr E-Mails.


Daraus lässt sich nur ableiten, dass eher Menschen Filesharing betreiben, die bessere Kenntnisse von Rechnern haben, was auch über die häufigere Nutzung von Mail und Chat zu erkennen ist.

Und dass Leute, die mehr Zeit vor Rechnern verbringen, eher depressive Neigungen haben, als andere, ist wohl nicht so verwunderlich.

Die Schlussfolgerungen dieser Wissenschaftler sind sehr fragwürdig und man sollte die Finanzierung dieser Studie offenlegen. Guten Abend.
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Avatar blackshadow3
blackshadow3
#62 | 21. Mai 2012, 15:34
Terroristen essen Brot .. folglich sind alle die Brot essen Terroristen.
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Avatar Bruchpilot77
Bruchpilot77
#61 | 21. Mai 2012, 15:24
Nunja ich muss zugeben vor 20 Jahren habe ich ein Spiel, das ich mir vom Munde abgespart hab, mehr geschätzt...
Heute is jedes Spiel nach wenigen Stunden oder höchstes einem Tag gecrackt und im Internet für jeden verfügbar...

Ich werd von der Fülle an Spielen so sehr zerdrückt, und von vielen anderen Sachen die man runterladen kann. Ja in der Hinsicht bin ich schon etwas depressiv... Mal abgesehen von der Informationsmenge die einen verschüttet...
Damals habe ich mich auf die nächste Ausgabe der ASM oder der Powerplay wie wild gefreut... Heute bekommste über jeden Mist ne Kurzmeldung im Internet. Ohh Diablo 3 Server für 5 Min ausgefallen... Nach 1 Min haben 50 Leute ne Meinung dazugeschrieben und zerfetzen sich im Cheat :D

hm.. vielleicht hab ich die Zeit vor 20 Jahren aber auch nur besser in Erinnerung, weil ich ein unbeschwerter Jugendlicher bzw. ein Kind war... Naja
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Avatar Forsti 13
Forsti 13
#60 | 21. Mai 2012, 15:16
Okay, da tippe ich aber eher auf falsche Korrelation. Sprich die schließen aus dem falschen Unterschied zu diesem Verhalten. Wäre ja nicht das Erste mal.
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Avatar Ambrucor
Ambrucor
#59 | 21. Mai 2012, 14:43
Absolut absurd, spielt lediglich dem Überwachungsdrang von Staaten und großen Unternehmen in die Hände -.-
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Avatar M3talc0re
M3talc0re
#58 | 21. Mai 2012, 14:35
Eine Studie aus den USA fand heraus, dass die meisten Studien aus den USA Müll sind =)
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Avatar Kuomo
Kuomo
#57 | 21. Mai 2012, 14:32
Na wenn das stimmt müssten sich manche schon längst umgebracht haben...
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Avatar rko-freaK
rko-freaK
#56 | 21. Mai 2012, 14:32
Also mich macht es depressiv, wenn ich mit 100 KB/s lade (ohne Premium-Account)
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Avatar vampire5j
vampire5j
#55 | 21. Mai 2012, 14:23
nein ich will nicht mehr leben ich hab ne datei heruntergeladen!!!
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#54 | 21. Mai 2012, 13:57
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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INf
#53 | 21. Mai 2012, 13:43
Zitat von Gamestar:
Eine Studie aus den USA fand heraus


Mehr brauch man dazu wohl nicht zu sagen...
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Avatar Imp0815
Imp0815
#52 | 21. Mai 2012, 13:39
Ich fühl mich ultra depresiv, ich glaube ich spring gleich von nem Peer und beende alles. Ich hab keine Ahung wie das kommt.
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Avatar coon4ever
coon4ever
#51 | 21. Mai 2012, 13:17
Verdammt mein antidepressiva ist leer.

Wo ist der Bestellbutton?
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Avatar siRtobey
siRtobey
#50 | 21. Mai 2012, 12:59
Zitat von [VMP:
Behemoth]Das lässt sich doch alles einfach und rational erklären. Studenten tun in der Prüfungszeit alles um dem lernen aus dem Weg zu gehen, und da ziehen die gehäuft Musik und Spiele, nach dem Motto "Hey das wollte ich eh schon lang mal hören/spielen, lernen kann ich auch danach" ... Aber in Wirklichkeit wissen sie natürlich, dass sie lernen sollten, und das macht sie innerlich depressiv. Als Student weiß man wovon man redet ... so welche Musikalben hab ich bislang noch nicht gehört...? ;)


Oder noch einfacher: Wer depressive Tendenzen hat, lädt eher ein Film herunter, anstatt ihn im Kino schauen zu gehen...
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Cabeleira
#49 | 21. Mai 2012, 12:57
Zitat von cushycrux:

Ritalin rettet die Welt nicht, sie macht uns nur noch Ignoranter. Ohne Drogen würden die Meisten Leute heut wohl direkt aus dem Fenster springen. Das ganze gekiffe z.B. ist doch ein Zeichen dafür das es nüchtern einfach nicht mehr auszuhalten ist.


Interessant das du es ansprichst, denn Drogen sind ein Grund dafür, dass Menschen depressiv werden.

Vor allem illegale Drogen (die sind nicht ohne Grund verboten in Deutschland) wie zB Amphetamine können das Gehirn schon bei einmaliger Einnahme massivst beschädigen.

Dadurch kann es zu den bereits mehrfach angesprochenen Defiziten an Botenstoffen im Gehirn kommen und der Konsument ist richtig am Arsch, denn das Gehirn erholt sich nur sehr langsam, in einigen ganz schlimmen Fällen überhaupt nicht mehr.

Dann bleiben nur zwei Möglichkeiten: Weiter konsumieren bis der Körper nicht mehr kann oder viele Jahre (oder sogar Jahrzehnte) in den sauren Apfel beißen, bis die Ausschüttung von Glückshormonen wieder funktioniert. Bis dahin kann man sich mit Antidepressiva und Psychotherapien über Wasser halten.
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Avatar cushycrux
cushycrux
#48 | 21. Mai 2012, 12:50
Darf ich nochmal nachfragen:
Was ist gesund daran in einer Kranken Welt, die auf allen Ebenen am Po ist NICHT Depressiv zu sein?

Ritalin rettet die Welt nicht, sie macht uns nur noch Ignoranter. Ohne Drogen würden die Meisten Leute heut wohl direkt aus dem Fenster springen. Das ganze gekiffe z.B. ist doch ein Zeichen dafür das es nüchtern einfach nicht mehr auszuhalten ist.
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Avatar Cabeleira
Cabeleira
#47 | 21. Mai 2012, 12:46
Zitat von insert_random_name_here:

So wie der Körper muss auch der Geist trainiert werden, denn wenn dann Depressionen da sind, dann weiß man auch wie man mit ihnen umzugehen hat. Und sie werden immer da sein, egal wie gut es für einen im Leben läuft. Zum Doc zu gehen sollte der letzte Ausweg sein und ist in meinen Augen etwas armselig


Hast du überhaupt gelesen was ich geschrieben habe?

Traurigkeit und Niedergeschlagenheit sind nicht automatisch eine Depression. Wir reden hier über Stoffwechselvorgänge im Gehirn, die bei depressiven Menschen nicht mehr richtig funtkionieren. Serotonin, Noradrenalin und andere Botenstoffe sind in den Gehirnen von depressiven Menschen nicht ausreichend vorhanden.

Diese Menschen brauchen ärtztliche Hilfe, denn dabei handelt es sich um eine ernste Krankheit, die bis zum Tod führen kann. Viele dieser Patienten können oft tage- oder gar wochenlang nicht schlafen, sie essen nichts (oder viel zu viel) und entwickeln Zwangsstörungen.Die Leben dieser Menschen werden nicht selten total ruiniert, wenn diese Krankheit nicht schnell genug behandelt wird.

Menschen, bei denen die Stoffwechselvorgänge im Gehirn funktionieren, sind nicht depressiv im Sinne der medizinischen Bedeutung dieses Begriffes!
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Avatar Foxedge
Foxedge
#46 | 21. Mai 2012, 12:44
hahahahahaa XDDDD
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Avatar insert_random_name_here
insert_random_name_here
#45 | 21. Mai 2012, 12:24
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Cabeleira
#44 | 21. Mai 2012, 12:03
Zitat von insert_random_name_here:

Heuzutage wird nur bei den kleinsten Anzeichen von Depressionen geraten zum Psycho Doc zu gehen, in was für einer schwächlichen Gesellschaft leben wir bitte?


Diese Menschen leiden und das nicht zu wenig.

Versuch dir mal vorzustellen wie es wäre, wenn du in deinem Leben keine Freude empfinden könntest: Du gehst ins Kino und kannst dich nicht amüsieren. Du isst etwas, aber es schmeckt dir nicht. Du schläfst mit deiner Freunding, aber es macht dir keinen Spass. Einfach alles was du tust bietet dir keine Befriedigung. Es nervt dich einfach nur.

Schuld daran sind chemische Vorgänge in deinem Gehirn, die die Ausschüttung von Stoffen verhindern, die für deine gute Laune, für deine Freude und deine Motivation zuständig sind. Bei depressiven Menschen sind diese chemischen Vorgänge mitunter stark gestört.

Das große Problem daran ist, dass diese Menschen oft in einen Teufelskreislauf geraten, der bis zur Selbsttötung führt. Sie vernachlässigen soziale Kontakte, sie vernachlässigen ihre Ausbildung oder ihren Beruf. Sie vernachlässigen Hygiene und Gesundheit. Sie gehören eigentlich gar nicht mehr zu unserer Gesellschaft, obwohl sie unter uns leben.

Viele Menschen mit depressiven Erkrankungen werden Alkoholiker oder drogenabhängig. Diese "Selbsttherapie" findet vor allem bei Männern statt, die mit der Deutung ihrer Gefühle oft gnadenlos überfordert sind und nicht zum Arzt gehen wollen, weil sie Angst haben als Schwächlinge zu gelten.

Deswegen ist es absolut notwenig, diese Krankheit so früh wie möglich zu diagnostizieren und zu behandeln, damit diese Menschen nicht auf ein Level absinken, auf dem sie niemand mehr erreichen kann. Eine schwere Depression kann aus einem erfolgreichen Menschen ein Wrack (in jeder Beziehung) machen. Erreichen diese Menschen die letzte Stufe der Krankheit, werden sie fatalistisch, sind somit eine Gefahr für ihre Mitmenschen und sich selbst.

Depressionen sind ausserdem keine Hirngespinste der Pharmaunternehmen (auch wenn einige Antidepressiva im Umlauf sind, die einen sehr zweifelhaften Ruf genießen), sondern eine seit hunderten von Jahren bekannte Krankheit.
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Robert81
#43 | 21. Mai 2012, 12:00
Man könnte auch gewisse Dr. Titel aufgrund extremer Unfähigkeit entziehen. Es könnten Menschenleben auf dem Spiel stehen !
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lb
#42 | 21. Mai 2012, 11:57
Schlecht kopiert. In der Quelle ist von einer starken, positiven Korrelation die Rede, nicht "Filesharing macht depressiv".
Diese kann genauso gut bedeuten "Depression führt zu Filesharing" oder auch "eine gemeinsame Ursache führt zu Depression und Filesharing".
Wikipedia-Artikel zu diesem Fehlschluss mit vielen anschaulichen Beispielen: http://de.wikipedia.org/wiki/Cum_hoc_ergo_prop ter_hoc

Die Studie ist im Original-Artikel verlinkt: http://www.scribd.com/doc/93950152/12-Tech-soc -Kcmwl-1
Genauso der Fragebogen nach Depression: http://cesd-r.com/
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Avatar Lordsmoke123
Lordsmoke123
#41 | 21. Mai 2012, 11:49
"psychologische Hilfe benötigt" aber natürlich .... am Arsch! :DDD
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Cabeleira
#40 | 21. Mai 2012, 11:48
Zitat von Morrich:
Ich würde eher sagen, dass depressive Menschen vermehrt Filesharing und digitale Kommunikation suchen, weil sie verzweifelt um Aufmerksamkeit und Unterhaltung bemüht sind.

Jemand der keine Freunde und Bekannte hat mit denen er sozial interagieren kann, wird nunmal schnell depressiv, ist doch ganz klar.

Hier wurde doch mal wieder der absolut falsche Schluss gezogen und schon kommt wieder das Thema Überwachung daher.


Sorry, aber wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man einfach mal die Fresse halten.

Zu allererst kannst du mir mal erklären, was Filesharing mit dem Streben nach Aufmerksamkeit zu tun hat. Beim Filesharing findet keine Kommunikation statt, es ist ein rein technischer Vorgang: Dateien werden von einem Server auf den heimischen Rechner übertragen. Wie soll der Raubkopierer da denn bitte Aufmerksamkeit auf sich ziehen?

Desweiteren ist ein krankhaftes Verlangen nach Aufmerksamkeit nicht gleichzusetzen mit einer Depression. Es handelt sich dabei viel eher um eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Diese Verhaltensstörung kann in Verbindung mit einer deppressiven Erkrankung auftreten, muss aber nicht.

Ausserdem brechen Menschen mit einer depressiven Erkrankung soziale Kontakte zu ihren Mitmenschen von sich aus und aufgrund ihrer Krankheit ab. Zwar kann sich eine starke Unterforderung der sozialen Triebe negativ auf den Organismus auswirken ("Boreout-Syndrom"), die Ursachen für eine Depression sind häufig aber viel tiefgreifender und eklatanter.

Bevor du und die anderen hier weiter eine Gerüchteanalyse auf Stammtischniveau durchführen, solltet ihr euch vielleicht mal ein wenig mit der Thematik auseinandersetzen, bevor ihr so altkluge Schlüsse zieht.
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Avatar Morrich
Morrich
#39 | 21. Mai 2012, 11:37
Zitat von insert_random_name_here:

Heuzutage wird nur bei den kleinsten Anzeichen von Depressionen geraten zum Psycho Doc zu gehen, in was für einer schwächlichen Gesellschaft leben wir bitte?


Nicht nur das. Wenn man einfach mal mit sich und der Welt fertig ist, weil man ständig am Schuften ist, evtl. noch Kinder zu versorgen hat und zusätzlich auch dauernd noch von der Bürokratie in diesem Land angenervt wird, dann nennt man das sofort "Burnout".

Ich würde es einfach Erschöpfung nennen und einen simplen 2 wöchigen Urlaub verschreiben.
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Avatar dizzykrissi
dizzykrissi
#38 | 21. Mai 2012, 11:32
Klingt für mich eher nach einem Scherz - zumindest hat mir das gerade ein Grinsen auf die Backen gezaubert.
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Avatar spielezogger
spielezogger
#37 | 21. Mai 2012, 11:24
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Sp00kyF0x
Sp00kyF0x
#36 | 21. Mai 2012, 11:24
ist doch auch nur eine symptomatik und keine ursache für psychologische probleme.
pc-phile die einen eingeschränkten sozialen umgang haben, leben ihre hobbies eben am rechner aus und saugen/kaufen entsprechend viele spiele/filme um sich in ihrer freizeit zu beschäftigen.
das ist aber nicht das problem.
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Avatar Petesteak
Petesteak
#35 | 21. Mai 2012, 11:17
Das kann doch nur ein Witz sein, oder?! Ich mein, das ist doch totaler Bockmist! ...Ich geh mich jetz ritzen.
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Avatar Quicksilver
Quicksilver
#34 | 21. Mai 2012, 11:16
Mich würds auch deprimieren, wenn jemand meine Leitung "anonym" (lol) überwacht...
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