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dyex
#1 | 20. Dez 2012, 15:00
Guter Artikel
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Avatar schwarzschildradius
schwarzschildradius
#2 | 20. Dez 2012, 15:03
Kann dem Autor nur zustimmen.
Sehr schöner Artikel.:)
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Cd-Labs: Radon Project
#3 | 20. Dez 2012, 15:03
Zitat von Gamestar:

Über den Autor
Christian Schmidt, 34, war Spielejournalist und als solcher zuletzt stellvertretender Chefredakteur bei GameStar, ist jetzt aber Game Analyst bei einer Spielefirma.

Traut ihr euch nun nichtmal mehr, den Namen Bigpoint zu nennen?

Zum Artikel: Kann mich nur meinen Vorgängern anschließen!
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bobachicken
#4 | 20. Dez 2012, 15:12
Ich empfehle dem Autor, Europa Universalis und die anderen Strategiespiele von Paradox zu spielen.
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Early
#5 | 20. Dez 2012, 15:13
Sehr schöner Artikel. Ist einmal ein ganz neuer Ansatz gewesen, sich dem Thema Videospiele zu nähern - i like!
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MyDarx
#6 | 20. Dez 2012, 15:14
Interessanter Artikel. Obwohl ich selber politisch aktiv und Gamer bin, habe ich das noch nie aus diesem Blickwinkel betrachtet. Es gibt mir auf jeden Fall zu denken ...
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Avatar mr.miesfies
mr.miesfies
#7 | 20. Dez 2012, 15:15
Super Artikel, der Schmidt war halt immer noch der Beste. Ich bin in großer Versuchung mein Gamestar Abo zu kündigen und mir lieber die WASD zu holen. Die volle Packung GS gibts eh auf Gamestar.de - das Heft wird immer mehr in Richtung Überflüssigkeit gedrängt.

PS Es gäbe doch aber auch nichts langweiligeres als den "Angela Merkel Simulator 2013" - "Stehen Sie doof in der Gegend rum, schauen Sie noch doofer aus der Wäsche und lesen die langweiligen Reden ihrer Autoren noch langweiliger von Stichwortkarten ab - genau wie die echte Kanzlerin der BRD. Opposition Schmopposition, Sie sind die mächtigste Frau der Welt. Und als diese bewältigen Sie aufregende Missionen: rette den Euro, rette die Armen, rette genug Kohle auf Konten auf den Bahamas ohne dass der Schäuble was merkt,... - genau wie die echte Kanzlerin der BRD. Stigern Sie die Beliebtheitswerte Ihrer Regierung indem Sie erst die Energiewende abschaffen, nur um dann die brillante Idee der Energiewende zu haben, Sie können Ihre Meinung jederzeit stufenlos ändern - genau wie die echte Kanzlerin der BRD"
XD
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Avatar KilianN
KilianN
#8 | 20. Dez 2012, 15:16
Ich finde der Kongressabgeordnete aus The Lost and Damned ist einem mit der Zeit eben doch sympathisch geworden :D
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Avatar Sweet17
Sweet17
#9 | 20. Dez 2012, 15:16
Ausgezeichneter Artikel und auch noch in tollem Stil geschrieben!
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Avatar Michu
Michu
#10 | 20. Dez 2012, 15:22
Sehr guter Artikel! Kann dem hier Beschriebemem nur zustimmen und wuerde mir gerne mehr Mut von Entwicklern wuenschen, nicht immer nur Cliches zu bedienen. Kriege werden gefuehrt oder verhindert, weil Politker die entsprechenden Entscheidungen treffen, miteinander und untereinander... wenn wir im TV mit Game of Thrones edele und intrigante Staatamaenner gleichermassen so grandios vor die Fuesse geworfen bekommen, warum sollte das nicht auch in der Gegenwart und in Comouterspielen funktionieren... allein die kreative Umsetzung machts.
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Avatar mr.miesfies
mr.miesfies
#11 | 20. Dez 2012, 15:25
Zitat von dwagner:
gibt das auch als wiener poltiger käse ???? xDDDDD

Klar, man könnte jeden Politiker als DLC nachliefern. zB der Häupl Heurigen Simulator: "Politik kann man im Parlament machen oder (viel besser) im Wirtshaus. Keine Opposition der Welt kann Sie unter den Tisch trinken, denn Sie sind der Beisl-Bürgermeister Häupl. Weißer Gspritzter, Uhudler, Most, vier Halbe - egal, sie schlürfen alles Weg. Und danach unterzeichnet das Gegenüber alles was Sie ihm vorlegen"

Oder: der (garantiert Merkel Approved ©) Erich Honecker Simulator: "Der Merkel Simulator ist Ihnen, trotz aller Versuche der Alleinherrschaft, zu schwer? Dann gibt es jetzt den Honecker Sim 1979: Wahlprogramm, Wählerzufriedenheit, Opposition - alles Fremdworte.
Sie müssen nur ab und zu die dicke Hornbrille putzen und den ein oder anderen Dissidenten nach Sibirien schicken. Gestaten Sie 'Die Partie' ganz nach Ihren Wünschen. Und falls doch mal was falsch läuft, reicht ein Anruf in Moskau und die Panzer rollen westwärts..."

Für Politikverdrossene: "Der Silvio Berlusconi Sex-Simulator: Politik und Wirtschaft liegt Ihnen nicht so? Der Häupl Sim bietet ihnen zu wenig Alkohol und Frivolitäten? Echte Party ist doch viel lustiger?
Dann schlüpfen Sie einfach in Silvio Berlusconis faltige, aber dennoch tadellos braune Haut und lassen Sie es krachen. Erst Bunga Bunga, dann zwischendurch mal ne Bong und dann ab auf die Bank, die Knete von Ihrem TV-Imperium abholen.
Im Berlusconi Sex-Simulator ist das kein Problem, denn falls die Presse dochmal was mitkriegt, einfach mal kurz 'zurücktreten' und Gras über die Sache wachsen lassen. Und falls das nicht reicht, ist man doch ruck-zuck wiedergewählt und schon kann man sich selbst begnadigen und die minderjährigen Schlampen wieder im Parteijet einfliegen lassen."

Wenn man so drüber nachdenkt, wären Politiker Sims vielleicht doch nicht so langweilig, die Möglichkeiten sind grenzenlos:

Für CoD Fans das "US-Presidenten-Pack: Nixon fällt im Vietnam ein, Bush Sr. UND Bush Jr. cachen sich den Irak und mit Truman gehts ab nach Korea. Dort versuchen Sie alles indem Sie nichts tun und behaupten im Nachhinein dass die Niederlage ein glorreicher Sieg war."

Für die Generation Web 2.0 gibts die Piratenpartei Sim 2k13: "Erstellen Sie sich Ihren eigenen Avatar und der wird dann Pirat! Nein, nicht in der Karabik sondern in einer Großstadt Europas Ihrer Wahl! Lizensierte Piraten braucht eh keiner die haben doch sowieso alle fünf Minuten nen neuen Vorsitzenden - ihre Chance den Posten zu ergattern! Wie? Das weiß keiner so genau. So viele Likes wie möglich auf Facebook sammeln oder vielleicht der längste Wiki Eintrag oder vielleicht APM? Egal, Politik wird ja gar keine gemacht dafür gibts Shitstürme am laufenden Band. Flamen Sie die anderen Parteien und ihre gegnerischen Parteikollegen in Grund und Boden. Auch als App für iOS"

Für alle retro-grünen-Fans: "Der Joschka Fischer Simulator: Fangen Sie in den 60ern als Studenten Joschka an und wirken Sie mit bei der 80er Anti-Atom-Bewegung, 70er Sitzstreiks jeder Couleur und dem 5. Dinkel-Waffel-Backwettbewerb im Bio Laden um die Ecke.
Haben Sie dieses Öko-Tutorial hinter sich gebracht gehts erst so richtig los. Sind die Grünen erstmal geGRÜNdet ^^ können Sie die alten Bonzen in ihren Parlaments-Sesseln wachrütteln, mit A-Loch Eskapaden und allem was dazugehört. Doch dann die rot-grüne Koalition - Endlich mal selbst am Parlaments-Drücker. Sofort sieht die Sache aber ganz anders aus. Die Umwelt retten kostet ja irrsinnig viel Geld?! Also entwerfen Sie mit ihrem Koalitionspartner so pralle Ideen wie Umweltsteuer, Hartz IV und Atom Ausstieg (inkl Gesetztes Editor mit neuen Funktionen). Dann die nächste böse Überaschung, dem Wähler gefallen solche Sachen überhaupt nicht -> Wieder Opposition.
Easteregg: Sehen Sie zu wie Ihre Aktionen aus dem Hauptspiel Ihre einzigen Errungenschaften aus dem DLC zunichte machen, um dann später zur 100% Merkel Approved © Idee zu werden"
^^
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Avatar unrealmarmota
unrealmarmota
#12 | 20. Dez 2012, 15:35
Und hatte seine tolle Stimme im Kopf, als würde er das lesen :D
Großartiger Redakteur und ein Text der den Punkt trifft.
Danke
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Avatar olaf313
olaf313
#13 | 20. Dez 2012, 15:41
"In der Welt von Computerspielen sind Parlamente immer zerstritten und machtlos, werden Entscheidungen von oben gefällt, nie von unten. Präsidenten, sofern sie eine Rolle spielen, sind Alleinentscheider, die sich keiner Parteiräson unterwerfen, schon gar keinem Parlament"

Und wo genau ist da jetzt der Unterschied zur Realität ? Das Parlament ist auch nur dann nicht zerstritten, wenn's um Diätenerhöhung geht. Ansonsten kann man die alternativlosen Merkelschen Entscheidungen von oben nach unten wunderbar beobachten. Und das gefühlte 99% der Politiker nichts als gekaufte dumme Lobbyistenkriecher sind, ist doch auch nichts neues.
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Avatar Count-Zero
Count-Zero
#14 | 20. Dez 2012, 15:46
Solche Artikel, die sich mal auf intellektuelle und kritische Weise mit dem Medium auseinandersetzen, würde ich gerne öfters auf GS lesen. Traurig, dass es stattdessen oft nur die tägliche reißerische Wieselsberger News gibt. Schon an dem fehlerfreien und guten Schreibstil merkt man, dass da Welten zwischen den Journalisten liegen. Wirklich guter Mann der Herr Schmidt.

Allerdings befürchte ich, dass mir die Klicks, die solche Artikel bekommen Unrecht geben.
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Avatar DasMerkel95
DasMerkel95
#15 | 20. Dez 2012, 15:57
Ich stimme mit dem Artikel zu einem Großteil überein, dennoch muss ich sagen, dass Politik schon sehr viel länger mit etwas Negativem und Korrupten verbunden wird.
Man muss nur einen Blick in die Bibel werfen, in der Jesus als mehr oder weniger "einfacher" Bürger der damaligen Gesellschaftsstruktur gegen die hohe Politik den kürzeren zieht und am Kreuz landet. Er konnte noch so viele Anhänger haben, mächtigere Männer saßen am längeren, unerreichbaren Hebel. Ich finde darin schon sehr frühe Gesellschaftskritik.

Im Mittelalter handelte viel verbreitete Literatur eher von Einzelgängern, die als Helden fungieren, z.B im Niebelungenlied. Kein Mensch, der nicht gerade am Verhungern war, interessierte sich für Politik, weil es für ihn aussichtslos war, irgendwas zu reißen.

In "Dantons Tod" wird sogar mehr oder weniger "der Wille des Volkes" scharf kritisiert, indem er Robespierre die nötige Macht in die Hände spielt, den sympathisch wirkenden Danton zu henken. Gleichzeitig entwickeln sich regierungsintern wieder Kräfte gegen Robespierre, was wieder postuliert, dass jeder Politker nur das Beste und am besten noch einen Riesenhaufen Macht für sich herausschlagen will.

Politik ist also schon sehr lang etwas Böses, Korruptes, Unerreichbares, dem man besser kein Vertrauen schenkt. Kontrolle ist besser.

Womit der Artikel allerdings vollkommen Recht hat, und das ist ein sehr modernes Problem, dass Politik nun auch machtlos ist.
Um die Überleitung zu Videospielen zu schaffen, nehme ich als Beispiel "Mass Effect". Man hat auf der einen Seite den Rat ,der übrigens nicht "Böse" ist, sondern wirklich sehr politisch, also vorsichtig vorgeht, Handlungen bedenkt und sich über ihre möglichen Folgen immer im Klaren sein will. Dieser ist also nicht unsympathisch, weil er nicht als faires Regierungsorgan funktioniert. Trotzdem ist er dem Spieler unsympathisch, und zwar weil er nicht/zögernd handelt.
Und dann hat man natürlich auf der anderen Seite den "Macher", in meinem Fall Torben Shepard. Ihm ist das politische gequatsche sowas von egal und ballert sich als Weltraumcowboy quer durchs Weltall.

Dieser Trend, das Bild vom machtlosen Politiker, kommt sicher zum Großteil aus den USA, in denen sich die beiden Parteien oft nicht einig sind und sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Als Resultat hat man Null-Komma-garkeinen Fortschritt.

Diesem Beitrag fehlt jetzt nur noch ein gescheites Fazit, dafür bin ich aber zu faul. :D
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Avatar dwagner
dwagner
#16 | 20. Dez 2012, 16:02
Zitat von mr.miesfies:
Super Artikel, der Schmidt war halt immer noch der Beste. Ich bin in großer Versuchung mein Gamestar Abo zu kündigen und mir lieber die WASD zu holen. Die volle Packung GS gibts eh auf Gamestar.de - das Heft wird immer mehr in Richtung Überflüssigkeit gedrängt.

PS Es gäbe doch aber auch nichts langweiligeres als den "Angela Merkel Simulator 2013" - "Stehen Sie doof in der Gegend rum, schauen Sie noch doofer aus der Wäsche und lesen die langweiligen Reden ihrer Autoren noch langweiliger von Stichwortkarten ab - genau wie die echte Kanzlerin der BRD. Opposition Schmopposition, Sie sind die mächtigste Frau der Welt. Und als diese bewältigen Sie aufregende Missionen: rette den Euro, rette die Armen, rette genug Kohle auf Konten auf den Bahamas ohne dass der Schäuble was merkt,... - genau wie die echte Kanzlerin der BRD. Stigern Sie die Beliebtheitswerte Ihrer Regierung indem Sie erst die Energiewende abschaffen, nur um dann die brillante Idee der Energiewende zu haben, Sie können Ihre Meinung jederzeit stufenlos ändern - genau wie die echte Kanzlerin der BRD"
XD



äm wann sollten das game kommen xD? und giebt das auch als wiener poltiger käse ???? xDDDDD
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Avatar Simba.
Simba.
#17 | 20. Dez 2012, 16:21
Das einzige Spiel, das mir einfällt, in dem Politik eine zumindest neutrale und außerordentlich wichtige Rolle hat, ist Republik.
Kennen die meisten wahrscheinlich nicht Mal mehr. Vor dem Release unglaublich gehyped wegen der riesigen Spielwelt und genialen Screenshots und dann beim Test gemerkt, dass es viel zu statisch läuft und zu wenig "Spiel" im Spiel bietet.
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Saebelschuetze86
#18 | 20. Dez 2012, 16:36
"entweder korrupt oder irrelevant – oder reaktionär"

Meiner Erfahrung nach bildet das 99% unserer Politiker ab und alle 3 Eigenschaften gemeinsam beschreiben doch sehr gut den republikanischen Politiker.
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clinteastwood
#19 | 20. Dez 2012, 16:42
Jon Gnarr (Bürgermeister von Reykjavik) ist ein unglaublich guter Politiker, aber Leute wie ihn gibt es selten, da er im Grunde eben kein Politiker ist.

Ansonsten guter Artikel von Christian Schmidt und endlich liest man mal wieder was mit etwas Hirn auf Gamestar.de

Ich habe mir auch schon beide Ausgaben der WASD gekauft, das ist Videospieljournalismus wie man ihn wirklich braucht.
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Agent.Smith
#20 | 20. Dez 2012, 16:43
Zitat von :
In keinem anderen Medium kommen Politiker so schlecht weg wie in Videospielen. Wenn sie auftauchen, selten genug, dann als Versager, Verhinderer oder Bösewichte. Dem gegenüber steht kein Korrektiv: Der Typus des »guten Politikers« hat in Spielen keine Tradition. Was bedeutet es, wenn ein globales Unterhaltungsmedium einen der Grundpfeiler unseres Zusammenlebens ausnahmslos von seiner schlechten Seite zeigt?

Computerspiele zeigen nun mal selten Normalität. Spiele zeigen das außergewöhnliche. Wie viele storyrelevante Charaktere in einem GTA sind denn schon "normal"?

Der Held der Geschichte muss sich selbst außergewöhnlichen Situationen gegenüber sehen. Die werden künstlich erzeugt - und orientieren sich dabei an außergewöhnlichen Fällen der Realität. Wenn es irgendwo eine Krise gibt, die der Spieler bewältigen muss, klingt ein korrupter Politiker als Erklärung dafür ganz einfach plausibel.
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Remden
#21 | 20. Dez 2012, 16:51
Das Buch sieht interessant aus, wird nachher noch bestellt für die Weihnachtsferien
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Ephialtes
#22 | 20. Dez 2012, 16:52
Hach, Christian. Deine schreiberischen Qualitäten werden schmerzlichst vermisst!
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Meraun
#23 | 20. Dez 2012, 16:58
Sehr guter Artikel. Bei den Reportagen sticht Gamestar immer aus
der Masse hervor.
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Avatar Meraun
Meraun
#24 | 20. Dez 2012, 17:00
Zitat von olaf313:
"In der Welt von Computerspielen sind Parlamente immer zerstritten und machtlos, werden Entscheidungen von oben gefällt, nie von unten. Präsidenten, sofern sie eine Rolle spielen, sind Alleinentscheider, die sich keiner Parteiräson unterwerfen, schon gar keinem Parlament"

Und wo genau ist da jetzt der Unterschied zur Realität ? Das Parlament ist auch nur dann nicht zerstritten, wenns um Diätenerhöhung geht. Ansonsten kann man die alternativlosen Merkelschen Entscheidungen von oben nach unten wunderbar beobachten. Und das gefühlte 99% der Politiker nichts als gekaufte dumme Lobbyistenkriecher sind, ist doch auch nichts neues.


Rede für dich selbst. In der Schweiz läuft das Gott sei Dank nicht so.
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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#25 | 20. Dez 2012, 17:02
Zitat von mr.miesfies:
Super Artikel, der Schmidt war halt immer noch der Beste. Ich bin in großer Versuchung mein Gamestar Abo zu kündigen und mir lieber die WASD zu holen. Die volle Packung GS gibts eh auf Gamestar.de - das Heft wird immer mehr in Richtung Überflüssigkeit gedrängt.

PS Es gäbe doch aber auch nichts langweiligeres als den "Angela Merkel Simulator 2013" - "Stehen Sie doof in der Gegend rum, schauen Sie noch doofer aus der Wäsche und lesen die langweiligen Reden ihrer Autoren noch langweiliger von Stichwortkarten ab - genau wie die echte Kanzlerin der BRD. Opposition Schmopposition, Sie sind die mächtigste Frau der Welt. Und als diese bewältigen Sie aufregende Missionen: rette den Euro, rette die Armen, rette genug Kohle auf Konten auf den Bahamas ohne dass der Schäuble was merkt,... - genau wie die echte Kanzlerin der BRD. Stigern Sie die Beliebtheitswerte Ihrer Regierung indem Sie erst die Energiewende abschaffen, nur um dann die brillante Idee der Energiewende zu haben, Sie können Ihre Meinung jederzeit stufenlos ändern - genau wie die echte Kanzlerin der BRD"
XD



Also, es klingt für mich nach einem hervorragend satirischen Spiel!
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Avatar mr.miesfies
mr.miesfies
#26 | 20. Dez 2012, 17:21
edit
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Avatar Korvas
Korvas
#27 | 20. Dez 2012, 17:26
Warum sollte Politiker gut da stehen? In der Realität sind es doch auch nur inkompetente, ignorante Vollpfosten die keine Eier in der Hose haben. Dabei spielt es keine Rolle welche der Parteien.

Die meisten Bundestagsabgeordneten oder Minister kommen aus dem öffentlichen Dienst. Kompetente, ausgebildete Experten (z.B. Wirtschaftsexperten) arbeiten lieber in einer großen Konzern, da mehr Gehalt, statt im Staatsdienst. Da liegt meiner Meinung nach der Fehler. Also Gehälter erhöhen um diese anzuwerben. Qualtät hat halt ihren Preis. Zum Vergleich, international gesehen, verdienen deutsche Politiker wenig.

Bringt eh alles nichts, da sowieso alles von Lobbyisten geschmiert wird. Politiker= korrupt, unaufrichtig,machen eh was sie wollen.

Was mich auch noch aufregt ist, dass Minderheiten ziemlich bevorteilt werden und die Mehrheit sich beugen muss (und zahlen!).

Ach was rege ich mich eigentlicht auf. Alles Scheiße...
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Avatar Angelus_lul
Angelus_lul
#28 | 20. Dez 2012, 17:27
Ich finde in einigen Star Wars Spielen sind Politiker oft gar nicht so böse...klar gibt's da auch böse aber einige sind voll lieb^^
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Astonmaniac27
#29 | 20. Dez 2012, 17:32
Ich stimme den anderen Kommentierenden hier in einem Punkt zu: der Artikel ist von herausragender Qualität und ein klares Zeichen dafür, dass der heutige Spieler weit mehr ist als ein gewaltfixierter Actionfanatiker. So mancher These des Artikels mag ich aber nicht zustimmen. Zum einen finden sich durchaus einige Gegenbeispiele (Anderson, Mass Effect), zum anderen ist die Ablehnung der Entscheidung politischer Amtsträger deutlich politischer als Gehorsam. "Das Leitmotiv des Computerspiels ist die Freiheit des Individuums" - richtig. Was allerdings könnte politischer sein, als selbstverantwortliches Handeln ohne Berücksichtigung einer Weisung? In meinen Augen reduziert Christian Schmidt hier Politik auf den Berufspolitiker, den Regierenden oder Oppositionellen, was angesichts der representativen Demokratie durchaus nachvollziehbar ist, jedoch dem Titel des Artikels "Politik in Spielen" nicht ganz gerecht wird. Spiele beinhalten häufig politische Entscheidungen, sie sind nicht anti-politisch, sie sind eventuell gegen Politiker, sprich gegen den Berufspolitiker als Stereotyp gerichtet.
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Avatar Effigy
Effigy
#30 | 20. Dez 2012, 17:45
Juhu, endlich wieder ein Report von Christian Schmidt. Das waren immer meine Highlights in der Gamestar!
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Avatar Obaruler
Obaruler
#31 | 20. Dez 2012, 18:13
"Politiker sind in Computerspielen entweder korrupt, irrelevant – oder reaktionär. Doch woher kommt die einseitige Darstellung?"


Weil es so ist?!


Mag es bei Lokalpolitikern, also den "kleinen Rädchen" im politischen System noch so sein, dass man sich dort wirklich engagiert und sich für die Allgemeinheit den Allerwertesten aufreisst, so wirds nach oben hin einfach immer verfilzter ... und da in Spielen für gewöhnlich nur Politiker zum Tragen kommen, die was zu sagen haben passt der vermittelte Eindruck nun mal. Je mehr man sich mit der Materie befasst, umso deutlicher wird dies einem.
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Avatar Slurpee
Slurpee
#32 | 20. Dez 2012, 18:18
Zitat von No1-Obaruler:
"Politiker sind in Computerspielen entweder korrupt, irrelevant – oder reaktionär. Doch woher kommt die einseitige Darstellung?"


Weil es so ist?!


Mag es bei Lokalpolitikern, also den "kleinen Rädchen" im politischen System noch so sein, dass man sich dort wirklich engagiert und sich für die Allgemeinheit den Allerwertesten aufreisst, so wirds nach oben hin einfach immer verfilzter ... und da in Spielen für gewöhnlich nur Politiker zum Tragen kommen, die was zu sagen haben passt der vermittelte Eindruck nun mal. Je mehr man sich mit der Materie befasst, umso deutlicher wird dies einem.


#

Weil ein einfaches like nicht genug ist. Wir sind nicht politikverdrossen, wir sind politikerverdrossen, ein wichtiger Unterschied!
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Avatar crovellios
crovellios
#33 | 20. Dez 2012, 18:27
Sehr guter Artikel.

Ich stelle mir ein Spiel vor, dass von der Athmospäre und der Grafik eine ähnliche Aufmachung wie ein aktuelles Actionspiel hat. Man läuft aber nicht durch die Gegend und ballert rum oder wendet sonstige Gewalt an, sondern ist als Politiker unterwegs. Der erste Teil des Spiels ist die Machterlangung in einer Partei. Der 2.
ist das Umsetzen der eigenen Politik, indem man versucht die Mehrheit zu bekommen. Das ganze ist Open-World. Man sieht dann wie sich die Stadt so verändert wie man beschlossen hat.Irgendwann treten auch die langfristigen Folgen der eigenen Entscheidungen auf, die man vielleicht so nicht erwartet hat. Das könnte dann mit stimmungsvollen und musikalisch untermalten Zwischensequenzen so dargestellt werden, dass es wirklich glaubhaft rüberkommt. Etwa wie aktuell in Hitman.

In Mafia 2, als Vito wieder ausm Knast kaum hat sich alles total verändert in der Städt. Andere Autos, andere Klamotten der Leute....
Hier könnte man ansetzten und selber als Politiker auf die Veränderungen einwirken. Und dann selber in einer realistischen virtuellen Stadt sehen wie sich die eigenen Veränderungen auswirken. Etwa kann man beim durch die Stadt laufen/fahren sehen wie grad Läden oder Leute überfallen werden wenn hohe Armut in der Stadt herrscht.

Man kann sich aussuchen ob man ein guter oder schlechter Politiker ist. Beides hat Vorzüge. Es gibt auch Entscheidungen, wo man nicht sagen kann, ob das langfristig gesehen gut ist oder nicht.

Ich kann die Ballerspiele echt nichtmehr sehen. Es gibt inzwischen so reale Städte in PC Spielen aber in denen wird entweder nur geballert oder Rennen gefahren, was anderes ist garnicht drin. In anderen Spielen stinkt die Grafik dagegen gewaltig ab. Da müssten dringend mal Alternativen her. Hier wäre eine.
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Avatar david23
david23
#34 | 20. Dez 2012, 19:08
der "Politiker" an sich, ist weder gut noch böse... daher wirkt dieser artikel etwas infantil...

ausschlaggebend sind allein die interessen die verfolgt werden.

und da wir alle wissen, das die politiker hand in hand mit der wirtschaft und deren interessen einhergehnen,
- können wir uns leicht ausmalen das hier nur das recht und die interessen einiger weniger "superreicher" vertreten werden.

das wars schon , -mehr steckt nicht dahinter.

ALLE politiker sin korrupt(ausnahmen gibt es sicher) ansonsten würde sich die z.b. immer weiter auseinanderklaffende arm-reich -schere nicht erklären lassen.

die wenigen die vllt. nicht korrupt sind, werden öffentlich denunziert, lächerlich gemacht, so das jeder über sie lacht und niemand sie ernst nehmen will - aus angst vor dem gemeinschaftsdruck - dem mainstream der logisches denken bei den meisten von uns aus dem kopf spült.

so rennen die dummen deutschen immer den "bösen" hinterher - wie ne nutte, die nicht von ihrem zuhälter loskommt.

"nur die dümmsten kälber wählen ihre schlächter selber" - zitierte schon einst göbbels - und die dummen deutschen haben nicht kapiert wer die schlächter wirklich sind..

heute das gleiche... auch ein gewisser stoiber bediente sich genannten zitates. auch da waren die deutschen mal wieder zu dumm..

wir sind in der tat die "dümmsten kälber" - wenn man sich das wahlergebnis für spd und cdu anschaut-- aber lieber ein gewohnter schlachthof , als ein neuer welt??

nein politiker sind was sie sind - weder gut noch böse - einzig auf ihren vorteil bedacht sind sie bestenfalls ignorante egoisten.

es gibt ja schließlich genug REAL-beispiele für korruption und andere affären -von denen man weiß-, von der dunkelziffer machen wir uns kein bild.

überraschend dürfte das aber nicht sein, da wir in unserer gesellschaftsform auf den puren egoismus angewiesen sind.

-wer zuerst kommt mahlt zuerst, -zeit ist geld,
-du brauchst ein besseres auto als dein nachbar..
so werden wir erzogen und halten das wiederliche für selbstverständlich.
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Avatar Black Baron
Black Baron
#35 | 20. Dez 2012, 19:09
Danke für diesen schönen Artikel, Christian und GameStar!
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Avatar GhostWarrior
GhostWarrior
#36 | 20. Dez 2012, 19:16
Lang lebe der König!!!
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Avatar Jabor08
Jabor08
#37 | 20. Dez 2012, 19:58
Ronald Sung aus Alpha Protocol ist meiner Meinung nach ein ziemlich gut/realistisch dargestellter Politiker.
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Avatar HexeSandy
HexeSandy
#38 | 20. Dez 2012, 20:43
Schön mal wieder was von Christian zu lesen . Und der Artikel ist wie von ihm gewohnt gelungen.
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Avatar Aldaris85
Aldaris85
#39 | 20. Dez 2012, 21:13
Zitat von Meraun:


Rede für dich selbst. In der Schweiz läuft das Gott sei Dank nicht so.

Das politische System der Schweiz ist in einigen Bereichen sehr viel volksnäher und ausgewogener, deswegen sind die Schweizer ja auch im Vergleich zu Bürgern vieler anderer Länder gut informiert über ihre Regierung. Sicherlich auch nicht perfekt, aber ich finde europaweit ein gutes Vorbild.
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Avatar DraKkZz
DraKkZz
#40 | 20. Dez 2012, 21:17
Sehr schöner Artikel!

Gott, wie ich Herrn Schmidts Schreibstil vermisse. Gerne mehr davon!
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