Auch heute noch zählt Need for Speed Most Wanted von 2005 zu meinen Lieblings-Rennspielen. Eine offene Spielwelt inklusive Verfolgungsjagden mit der Polizei, abwechslungsreiche Rennmodi, eine wenn auch austauschbare Geschichte und das optische Tuning, um seine Boliden nach eigenen Wünschen zu individualisieren (auch wenn der Umfang im Vergleich zu Underground 2 ziemlich heruntergeschraubt wurde). Jedenfalls waren das die Dinge, die Ich an Most Wanted mochte.
Als vor kurzem ein Remake angekündigt wurde, war ich natürlich auch total glücklich darüber. Endlich wieder Tuning...dachte ich zumindest.
Denn wie sich wohl herausstellt verzichtet der Entwickler criterion games gerade eben auf dieses Spielelement, was für mich einfach unverständlich ist. Gerade im Multiplayer, auf den man bestimmt wieder sehr viel Wert legt, wäre es doch toll, mit seinen eigens gestalteten Boliden anzutreten. Die Serienwagen wirken mir da einfach viel zu beliebig.
Optisches Tuning ist jetzt zwar nicht ausschlaggebend dafür, welche Qualität ein Rennspiel hat, ja vielleicht wird das neue Most Wanted ein richtig gutes, das lässt sich jetzt einfach noch nicht beurteilen, aber wenn man das neuste NfS schon nach seinem Serienableger von 2005 benennt, sollte man darauf achten, was eben diesen Teil so groß gemacht hat. Nach jetzigen Informationen wirkt MW(2) für mich einfach nur wie Hot Pursuit , jetzt halt mit offener Spielwelt...und Autolog 2.0. Ich warte die nächsten Monate erst einmal ab, glaube aber nicht, dass hier ein Most Wanted-Titel auf uns zukommt.