Nun, ich kann es langsam nichtmehr hören, dass alle immer sagen, dass die Quests in WoW langweilig und einfallslos sind. Dass sie immer nur um "Hole mir X-mal Y" und "Töte X-mal Z" geht. Aber wisst ihr was? Der einzige Unterschied zwischen einem Singleplayer-Game und WoW liegt darin, dass WoW auch klare Missionsziele gibt. Ich habe heute zum Beispiel eine Runde Red Dead Redemption gespielt.
Da ich ne Weile lang kein RDR mehr gespielt habe, ging es etwas schleppend voran.
Schließlich hab ich mich dann aber doch einer Mission widmen können. Die lief vom Gameplay her folgendermaßen ab:
-Zum Zielort reiten
-Gegner töten
-Zurück reiten
In WoW sähe das ganze so aus:
-Zum Zielort begeben
-10 Gegner töten
-Zurück gehen
Merkt ihr den Unterschied? Richtig. Es gibt nahezu keinen.
Natürlich gibt es Ausnahmen. Es gab in RDR zum Beispiel einmal eine Mission, in der man Sprengsätze vergraben muss um einen Konvoi zu überraschen. Natürlich sehr interessant gestaltet.
Doch später in WoW war folgendes:
-Außenposten auf dem man sich befindet wird von Elfen belagert und diese greifen an
-Man hat von dem Questgeber Gegenstände bekommen, "Verfluchtes Erz", womit man Markierungen für eine Artillerie geben kann
-Auf eine hohe Position gestellt und den Elfen und Urtümern mithilfe der Artillerie den Gar ausgemacht
Natürlich ist dies auf MMORPG zugeschnitten, kann also nicht mit Einzelspieler-Spielen mithalten. Doch macht es fast genauso viel spaß und ist eine interessante Abwechslung, weit weg von dem "langweiligem Questdesign", welcher MMORPGs oft vorgeworfen wird.
Ich hoffe, dass ich damit einige arme Seelen umdenken lassen konnte.
LG Käebi / Mega Man (Gamestar)