Wichtige Information: Der folgende Bericht handelt von den Spielerlebnissen in DayZ, einem Arma 2 Mod der Extraklasse.Ich habe eine längere Zeit nicht die Möglichkeit gehabt meinen Stift in die Hand zu nehmen und zu schreiben, was geschehen ist, doch es scheint so, als wäre es ruhig genug um diesem Schaffen von Aufzeichnungen nachzugehen.
Wir sind nun zu dritt. Erst waren Johnny und Ich skeptisch, als wir einen Wanderer trafen, der zudem noch überrascht sein Gewehr in unsere Richtung hielt, dann jedoch erkannte er, nachdem wir beide erklärten woher wir kamen und wohin wir gehen wollen, dass wir keine, wie er sie nennt, Beißer sind.
Diese Bezeichnung finde ich recht passend und werde sie ab und an eventuell selbst benutzen. Wir trafen auf diesen Wanderer am Topolka Damm, nördlich von Elektrozavodsk, dem wir uns durch den nahe gelegten Wald näherten. Er meinte, dass wir ihn einfach nur Sasß nennen sollen und er uns helfen könnte, falls wir zurück nach Elektrozavodsk gehen wollen. Wir willigten ein, doch noch traue ich ihm nicht...
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Ich muss sagen, dass die Wasserflaschen nützlich sind. Ich fand zwar gemeinsam mit Sasß in einem Kraftwerk etwas zu Trinken, doch diese süßen Getränke sind einfach nichts für mich. Am Damm konnten wir unsere Wasserflaschen auffüllen und mussten dabei immer gut das andere Ufer im Blick haben, da dort einiger der so genannten "Beißer" umherstreiften.
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Johnny geht es nicht gut nachdem er das Wasser getrunken hatte. Vermutlich ist der tote Beißer am Ufer daran schuld. Wir hinterließen ein Schild am Damm mit der Aufschrift "Versäucht", hoffentlich geht es Johnny bald besser.
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Allem Anschein nach konnte Johnny das dreckige Wasser überstehen, zumindest sind seine Bauchschmerzen wieder weg und er kann wieder normal mit uns reden. In einer Scheune auf dem Weg zurück nach Elektrozavodsk konnten wir neue Waffen finden. Johnny hat endlich etwas mehr Munition für sein Gewehr gefunden und ich eine ältere Windchester mein Eigene nennen. Sasß wirkte zwar etwas neidisch, doch sind wir drei nun etwas besser gerüstet...
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Verdammter Dreck! Ich weiß nicht was in ihn gefahren ist, doch Sasß scheint alles andere als ein netter Kerl zu sein. Wir konnten von Weiten, kurz vor Elektrozavodsk einen Mann erkennen, der offensichtlich keiner dieser Beißer war. Wir näherten uns ihm und Sasß drückte einfach ab, ohne darauf zu achten, dass er ein Mensch war, ein lebendiges Wesen...
Jetzt müssen wir uns schnell von dieser Position verziehen, bevor der Geruch nach frischen Blut mehrere von diesen untoten Drecksdingern anzieht.
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Ich habe mit Sasß gesprochen, er hat wie ich erst die Grundausbildung beim Militär gemacht, versteht es aber nicht, dass wir noch mehr Überlebende suchen sollten. Er will sich alleine durchschlagen, da er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Welche, will er mir nicht sagen, doch ich werde das Gefühl nicht los, dass ich meine Waffe selbst im Schlaf ganz nah bei mir lassen sollte.
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Ich fühle mich nicht gut. Dieser verdammte Zaun hat mir mein ganzen Oberschenkel aufgerissen. Dieser dreckige Maschendraht, hat dafür gesorgt, dass ich viel Blut verloren habe. Zum Glück konnten wir ein herrenloses Zelt ausfindig machen, kurz bevor wir Elektrozavodsk erreichten. In diesem Zelt hat allem Anschein nach ein Arzt gehaust, kurz bevor er zu der zerrissenen Leiche nahe der Straße wurde, da sich im Zelt Blutkonserven befanden. Johnny legte mir diese an. Ich hoffe ich bin keine Belastung für unsere Gruppe wenn es morgen zu den Lazarett geht, welches direkt in Elektrozavodsk liegt.