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Jugendschutz - Bundestag verabschiedet Gesetz gegen Killerspiele

Jetzt ist endgültig: Der deutsche Bundestag hat mit der Mehrheit der Koalition den Regierungsentwurf zum Jugendschutz als Gesetz verabschiedet. Im Kern des Gesetzes geht es um die Ausweitung des Katalogs der automatisch indizierten "schwer jugendgefährdenden" Spiele und ?weiterer Trägermedien". Durch die Änderung des 15. Paragraphen des Jugendschutzgesetzes wird diese Liste zukünftig nicht mehr nur Gewalt oder Krieg "verherrlichende" sondern auch von "Gewalt beherrschte" Titel, die "besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten" umfassen. Außerdem müssen die Alterskennzeichnungen der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) auf Spielen vergrößert werden. Das Gesetz fordert jetzt eine Größe von "mindestens 1200 Quadratmillimeter" auf der Verpackung und 250 Quadratmillimeter auf den Trägermedien.

Von Christian Merkel |

Datum: 09.05.2008; 11:18 Uhr


Bundestag Bundestag Jetzt ist endgültig: Der deutsche Bundestag hat mit der Mehrheit der Koalition den Regierungsentwurf zum Jugendschutz als Gesetz verabschiedet. Im Kern des Gesetzes geht es um die Ausweitung des Katalogs der automatisch indizierten "schwer jugendgefährdenden" Spiele und "weiterer Trägermedien". Durch die Änderung des 15. Paragraphen des Jugendschutzgesetzes wird diese Liste zukünftig nicht mehr nur Gewalt oder Krieg "verherrlichende" sondern auch von "Gewalt beherrschte" Titel, die "besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten" umfassen. Außerdem müssen die Alterskennzeichnungen der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) auf Spielen vergrößert werden. Das Gesetz fordert jetzt eine Größe von "mindestens 1200 Quadratmillimeter" auf der Verpackung und 250 Quadratmillimeter auf den Trägermedien.

Der Bundesrat wird sich voraussichtlich Mitte Juni mit dem Gesetz befassen. Es braucht allerdings nicht die Zustimmung der Länderkammer.

Christoph Waitz, FDP Christoph Waitz, FDP Die CDU ist natürlich von dem Gesetz begeistert: "Damit machen wir Jugendschutz sichtbar", sagte während der Debatte die CDU-Abgeordnete Antje Blumenthal. Der Opposition geht das Gesetz nicht weit genug. Insbesondere im Online-Bereich fehlen Regelungen. So warnte FDP-Medienexperte Christoph Waitz, im Internet könnten sich Kinder und Jugendliche indizierte Spiele weiterhin einfach so herunterladen. Die Linke will hingegen die Medienkompetenz bei Kindern und Eltern fördern. "Medienkompetenz ist die Schlüsselkategorie", sagte Lothar Bisky. Der jugendpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Kai Gehring, will darüber hinaus verschärfte Kontrollen im Handel sowie höhere Bußgelder bei Verstößen gegen das Gesetz.

Wie sich die Neuregelung auf die Praxis auswirkt, ist bislang noch unklar. Die Formulierung zu den Titeln, die automatisch indiziert werden sollen, fällt sehr schwammig aus. Richter und die USK müssen das erst mit Leben füllen. Ziemlich klar dürfte sein, dass alle Spiele die bislang keine Alterseinstufung von der USK bekommen haben, unter die Regelung fallen.

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Avatar Triple M
Triple M
#1 | 09. Mai 2008, 11:50
So ein Schwachsinn...
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Avatar OnlyToast
OnlyToast
#2 | 09. Mai 2008, 11:52
Das ist solch ein Blödsinn, mit dermaßen weit auslegbaren Begriffen eine Sache einzuschränken, die eigentlich eh schon eingeschränkt genug ist.
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Avatar Don Corleone
Don Corleone
#3 | 09. Mai 2008, 11:52
Die sind doch nich mehr ganz frisch!
Und was bitte ist jetzt an diesem Entwurf abgeändert worden?
Den ersten Entwurf von Ursel von der .... hat der Bundesrat doch abgelehnt!?!
Was bitte ist an diesem anders?
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Avatar dp83
dp83
#4 | 09. Mai 2008, 11:55
Das einzige was die damit machen ist es jugendlichen die letzte Entscheidungsfreiheit zu rauben.

Heutzutage gibt es so viele Gesetze die einen in eine Rolle reinzwängen in die man garnicht möchte.
Das einige genau DESWEGEN austicken begreifen sie nicht - es ist ja nicht direkt mit einer Tat zu verbinden sondern ein langer Prozess der für Fremde nicht ersichtlich ist.

Der geistige Werdegang eben...die wollen nur Roboter die schön brav machen was die Regierung sagt. Allen anderen wird die Lebensqualität extrem vermiest !

Diese Leute sind einfach nicht in der Lage fernab ihrer eigenen Meinung zu denken, und für mich deshalb unqualifiziert um eine solche Macht zu besitzen.
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Avatar Mr-R2D2
Mr-R2D2
#5 | 09. Mai 2008, 11:56
Find ich gut!

Un zudem werdn die Spiele indiziert, was nicht heits, beschlagnahmt oder verboten, jeder der 18 ist kann sie sich also immernoch kaufen. Vlt bekommen wir so ja mehr UNCUT Ware. Ich für meinen Teil begrüße dies, da so die Kinder zumindest im laden nicht mehr soleicht an "Brutale" Ware kommen.

Hasst mich jetzt aber wayne.
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Avatar Fire
Fire
#6 | 09. Mai 2008, 12:01
Echt mal blöder gehts nicht. Dann warscheinlich auf jeder Verpackung son fetter USK scheiß und verdekct mit seiner größe denn ganzen Tittel *ugly*
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Avatar Prometeus
Prometeus
#7 | 09. Mai 2008, 12:02
Manchmal kommt es mir so vo, als ob unsere Politiker nichts anderes zu tun haben, na ja, die sollen langsam überlegen, dass die Generation die sie mit diesem Schwachsinnsactionismus ansprechen, langsam aber sicher nicht mehr die Mehrheit der Wähler darstellt...
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Avatar dp83
dp83
#8 | 09. Mai 2008, 12:02
Zitat von Mr-R2D2:
Find ich gut!

Un zudem werdn die Spiele indiziert, was nicht heits, beschlagnahmt oder verboten, jeder der 18 ist kann sie sich also immernoch kaufen. Vlt bekommen wir so ja mehr UNCUT Ware. Ich für meinen Teil begrüße dies, da so die Kinder zumindest im laden nicht mehr soleicht an "Brutale" Ware kommen.

Hasst mich jetzt aber wayne.


Was soll denn da gut daran sein?
Wenn die Kids nicht wissen was Drogen anrichten dann haben die auch keine Hemmung diese zu nehmen.

Und wenn die Kids nicht wissen was Gewalt anrichtet, dann haben sie auch dort keine Hemmung. Gewaltakte passieren meisten wo die Täter am ende nur sagen "was habe ich nur getan...".
Wären die früher in diese Materie eingearbeitet worden wäre es nie zum Kurzschluss gekommen.

James Ryan z.B.
Nach dem Film hatte man garkeinen Bock mehr auf Krieg usw...
Auf Spielefiguren zu schießen hat ungefähr den selben Grund wie Leute die Waffen gut finden.
Da gehts auch nicht um Morden sondern um die Ballistik, Sammelsucht, Vielfalt usw...

Ich finde Jäger sind gefährlicher wie Video Spiele...die sind bereit auf lebende Viecher zu ballern, ich nicht !
Der einzige Unterschied ist das die Politiker die Beweggründe eines Jägers nachvollziehn können und bei Spielen nicht.

Daher unqualifiziert.
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Avatar fifafan07
fifafan07
#9 | 09. Mai 2008, 12:02
Vor allem diese dämliche vergrößerung auf den Verpackungen...sowas ********** ich meine auf den Zigarettenschachteln machen sie den blödsinn auch...und es wird trotzdem geraucht...Diese dämlichen Symbole verschandeln einfach nur die Verpackung mehr änderen sie nicht.

Das Problem liegt meiner Meinung am Fehlverhalten der Verkäufer sowie an zu "einfachen" Bestellseiten im Internet....So kommt sowieso jeder der ein Spiel ab 18 haben möchte dran egal ob er dieses spielen darf oder nicht...
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Avatar fifafan07
fifafan07
#10 | 09. Mai 2008, 12:03
Vor allem diese dämliche vergrößerung auf den Verpackungen...sowas ********** ich meine auf den Zigarettenschachteln machen sie den blödsinn auch...und es wird trotzdem geraucht...Diese dämlichen Symbole verschandeln einfach nur die Verpackung mehr änderen sie nicht.

Das Problem liegt meiner Meinung am Fehlverhalten der Verkäufer sowie an zu "einfachen" Bestellseiten im Internet....So kommt sowieso jeder der ein Spiel ab 18 haben möchte dran egal ob er dieses spielen darf oder nicht...
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