Electronic Arts : Wir bezweifeln, dass sich Electronic Arts' CEO John Riccitiello über den Sieg freut. Wir bezweifeln, dass sich Electronic Arts' CEO John Riccitiello über den Sieg freut. Wie wir bereits vor einigen Tagen berichteten, befand sich Electronic Arts mit unter den amerikanischen Unternehmen, die beim Verbrauchermagazin The Consumerist an dem Kampf um den Titel »Worst Company in America 2012« unfreiwillig teilnahmen. So lies das Magazin in Zusammenarbeit mit den Lesern mehrere Firmen, darunter etwa auch Gamestop, Facebook, Google und Sony (wobei wir uns bei letzterem nicht ganz sicher sind, warum es in einer Auswahl amerikanischer Unternehmen auftaucht), gegeneinander antreten.

Die meisten dieser Unternehmen haben gemeinsam, dass sie vergleichsweise früh ausschieden. Electronic Arts hingegen behauptete sich souverän und stand nach einem deutlichen Sieg gegen den Telekommunikationskonzern AT&T im Halbfinale mit 74,52 Prozent schließlich der Bank of America gegenüber. Auch diese hatte keine Chance, so ging der Spielepublisher und -entwickler aus Redwood City schließlich mit stolzen 64,03 Prozent aller Stimmen als Sieger aus der gesamten Aktion hervor.

Hauptkritikpunkte an Electronic Arts sind zum einen die Übernahme und anschließende Ausschlachtung kleiner Entwickler sowie die Konfrontation der Kunden mit überteuerten Download-Inhalten.

Electronic Arts gab sogar ein Statement zu seinem »Sieg« ab: »Wir vermuten, dass British Petroleum, AIG, Philip Morris und Haliburton (Anm.: diverse Vorjahressieger) erleichtert reagierten, dass sie dieses Jahr nicht nominiert wurden.«

»Wir werden auch weiterhin Spiele entwickeln, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und von mehr als 300 Millionen Menschen weltweit gespielt werden.« Nun, das zumindest wurde ja auch nicht kritisiert.