Editorial
Umstrittene Werbung
Weg sind sie. Und viele werden aufatmen. Selten haben unsere Leser so
unisono Stellung bezogen, waren derart einer Meinung wie in dieser
Forderung: »Raus mit der Erotikwerbung aus unserer GameStar!« Ab
dieser Ausgabe sind die Anzeigen für Handy-Sexfilmchen & Co aus der
GameStar verschwunden. Dazu haben Sie, liebe Leser, einen Großteil
beigetragen. Mit Ihrer aktiven Beteiligung durch Leserbriefe und Diskussionen
in den Foren auf GameStar.de.
Denn bei GameStar arbeiten Redaktion und Anzeigenabteilung unabhängig
voneinander; bei unterschiedlichen Ansichten über Anzeigenmotive,
die dem Verlag schließlich Geld einbringen, braucht man gute Argumente.
Die haben Sie uns geliefert. Es ist Ihre Hartnäckigkeit, die es uns
ermöglicht hat, das gemeinsame Anliegen von Lesern und Redaktion
durchzusetzen: »Raus mit der Erotikwerbung aus unserer GameStar!«
Auch für die Zukunft gilt: Sagen Sie uns offen Ihre Meinung. Denn gemeinsam
können wir Dinge bewegen.
Preiserhöhung
Wir könnten jetzt von »Anpassung« oder ähnlich harmlos klingenden
Dingen reden, aber Tatsache ist: Die GameStar wird ab der nächsten
Ausgabe (05/08) in den Datenträgervarianten 31 Cent teurer, die Magazin-
Ausgabe wird dann 3,50 Euro kosten. Das hat in erster Linie mit den
seit langem stark steigenden Energie- und Papierpreisen zu tun, die direkt
auf die monatlichen Produktionskosten von zur Zeit etwa 350.000
Magazinen durchschlagen. Wir haben die Erhöhung so lange wie möglich
hinaus gezögert. Dies die erste Anhebung seit der Ausgabe 08/2002
und erst die dritte überhaupt.