Gamestar 07/2008

Erscheinungsdatum: 28. Mai 2008  |  Seitenumfang: 180 Seiten

Editorial

Gute Überraschungen, böse Überraschungen

SEK GameStar - Auftrag: Mass Effect
Manchmal ist die Welt eben doch eine gute, Gott ein Gerechter und das Leben einfach nur schön: Mitten im Redaktionsschluss schlug überraschend die Testversion von Mass Effect auf. In Gedanken hatten wir den Test zu Biowares (Knights of the Old Republic 1&2; Jade Empire) schon für die Xbox erschienenen Rollenspiel-Hit bereits in die nächste Ausgabe geschoben. Zumal der Heftteil, in dem die Tests stehen, schon in der Druckerei war. Also haben wir flugs das Heft umgebaut und den Test in den Aktuell-Teil geschoben, der später gedruckt wird. Aber: Irgendwer musste den Test machen, und zwar optimalerweise mehrere Redakteure. Das Sondereinsatzkommando Mass Effect war geboren: Daniel Matschijewsky, Heiko Klinge, Michael Graf und Christian Schneider haben ein komplettes Wochenende mit spielen, Videosund Screenshots-Machen (die Videos finden Sie auf GameStar.de), diskutieren - und schreiben zugebracht. Durch Verzicht auf Schlaf wurde das Ziel erreicht: Mass Effect war bezwungen, komplett durchgespielt, inklusive aller Neben-Quests. Dabei kam den Testern ihre Erfahrung mit der Xbox-Version zu Gute, außerdem war so der exakte Vergleich zwischen PC- und Konsolenversion möglich.

Abo-Extras
Viermal im Jahr packen wir unserer Abo-Auflage ein Geschenk bei, um den regelmäßigen Lesern für ihre Treue zu danken. In dieser Ausgabe dürfen sich Abonnenten über ein großformatiges Poster (60 mal 66 cm) zum gerade gestarteten Online-Rollenspiel Age of Conan freuen. Außerdem finden Sie im Abo-Päckchen eine 3D-Brille, mit der Sie bei der abgedrehtesten und kreativsten aller Action-Rasereien Trackmania United Forever in die dritte Dimension vordringen können.

Brontal 26 deckt auf!
Gerade hat der Bundestag das neue Jugendschutzgesetz verabschiedet. Im Vorfeld: Diskussionen und Entwürfe; Staatsvertreter, Lobbyisten und Anwälte backen am großen Wurf für mehr Sicherheit für die Jugend, die Rechtsprechung und die Spielehersteller. Doch was da letztlich für ein kleines, armseliges Brötchen das Licht des Parlamentes erblickte, hat uns böse überrascht. Denn statt dem bisher hilflosen Umgang mit dem noch neuen Medium durch klare Definitionen einen professionalisierten, scharf umrissenen Rechtsrahmen entgegen zu setzen, wälzen auslegungsbedüftige Gummibegriffe wie »gewaltbeherrscht« die Verantwortung auf die Gerichte ab. Und dort gibt es Richter, die durchaus etwas mit interaktiver Unterhaltung anfangen können aber eben auch solche, an deren Medienhorizont die Sonne schon beim internationalen Frühschoppen in den 60er- Jahren untergegangen ist. Grundsatzurteile als Glücksspiel. Und weil das alles so traurig ist, haben wir in der neuen Ausgabe unserer Satire-Videoreihe Die Redaktion (jeden Monat auf DVD) das investigative Magazin »Brontal 26« recherchieren lassen, wie es denn wirklich um den Jugendschutz in Deutschland bestellt ist.
Bleiben Sie dran!
 
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