Hollywoods verfehlte Zukunftsvisionen : Diese Zukunftsvisionen aus Filmen können nicht mehr wahr werden, ihre Zeit ist bereits abgelaufen. Diese Zukunftsvisionen aus Filmen können nicht mehr wahr werden, ihre Zeit ist bereits abgelaufen.

Zum Thema » Tops und Flops der Endzeit-Filme Die Postapokalypse neben Mad Max 2015 fallen gleich zwei große Ereignisse zusammen: Zum einen kommt dieser Tage mit Terminator Genysis die Mutter der fehlgeleiteten Zukunftsvisionen in die Kinos zurück, zum anderen nähern wir uns dem 21. Oktober 2015 - dem Tag, an dem Marty McFly in Zurück in die Zukunft 2 in einer hochentwickelten Zukunft aufschlägt, in der es die sonderbarsten Technologien gibt.

Nun wissen wir heute aber: Falls nicht in den nächsten Wochen urplötzlich Hoverboards in Serienproduktion gehen, selbstschließende Klettverschlüsse in Mode kommen und Steven Spielberg noch irgendwie 15 weitere Teile von der Weiße Hai durch die Linse drückt, dann dürfte sich damit wieder eine filmische Zukunftsvision als Mumpitz herausstellen und in eine lange Reihe von Verfehlungen einreihen.

Natürlich ist das alles Hollywood-Phantasie und allein zur Unterhaltung gedacht. Und doch ist es durchaus spaßig, sich einmal Vorausahnungen von Drehbuchautoren und Regisseuren zu greifen, gegen unsere Realität zu stellen und erleichtert zu grinsen. Denn geht es nach Hollywoods Sci-Fi- oder Actionkino, dann sah es für uns oft richtig schlecht aus.

Des eigenen Schicksals Schmied - Terminator (seit 1984)

Was sollte passieren?

Wenn es eine Mutter der verfehlten Zukunftsvisionen gäbe, dann hieße sie wohl Terminator. Seit Mitte der 80er-Jahre will uns Regisseur James Cameron einbläuen, dass am 4. August 1997 der Supercomputer Skynet ein eigenes Bewusstsein entwickelt. 25 Tage später ist dann Schluss mit der Menschheit: Skynet schickt Atomraketen auf russische Ziele, deren Gegenangriff zum dritten Weltkrieg führt.

Dass es nicht so kam, ist im Terminator-Universum dem Ende von Terminator 2 zu verdanken. Da retten Sarah Connor und ihr Sohn nämlich vermeintlich die Zukunft. Spätestens seit Terminator 3: Rise of the Machines bzw. der TV-Serie Sarah Connor Chronicles wissen wir aber: der Tag des Jüngsten Gerichts ist unabwendbar. Seither wechselt das Datum des Untergangs fröhlich umher - von 2003 zu 2011 zu was auch immer sich Terminator Genysis und dessen Nachfolger so ausdenken.

Kann man das heute noch ansehen?

Das Terminator-Franchise ist Filmgeschichte, Teil zwei vielleicht sogar der beste Actionfilm, der je gedreht wurde. Was als kleine, dreckige B-Movie-Fantasie begann, ist heute ein Multimillionen-Dollar-Franchise, das im Laufe der Zeit leider auch die Qualität nahezu terminiert hat.