RED : Im Kinofilm RED sind Bruce Willis und John Malkovich nicht zu stoppen. Im Kinofilm RED sind Bruce Willis und John Malkovich nicht zu stoppen.

Comic-Adaptionen, ob als Kinofilm oder als Serie, stehen derzeit hoch im Kurs. So möchte auch der US-Sender NBC mit einer neuen Serie aufwarten: RED (Retired Extremely Dangerous).

Der dreiteilige Comic von Warren Ellis wurde bereits als Action-Komödie »R.E.D. - Älter, Härter, Besser« verfilmt. Darin bewiesen Bruce Willis, Morgan Freeman, John Malkovich, Mary-Louise Parker und Helen Mirren als ehemalige Agenten im Ruhestand, der Welt noch einmal, was in ihnen steckt. Nach dem erfolgreichen Kinofilm aus dem Jahr 2010 kam zwei Jahre später die Fortsetzung »R.E.D. 2 - Noch Älter. Härter. Besser.« in die Kinos.

Nun entwickeln die Macher der Kinofilme, die beiden Drehbuchautoren Jon und Erich Hoeber und Produzent Lorenzo Di Bonaventura, eine gleichnamige Fernsehserie für NBC, berichtet das US-Magazin Deadline. Dabei soll die Serie authentischer werden und den Focus verstärkt auf die einzelnen Figuren und ihr Leben im Alltag werfen, während sie in den Kampf gegen die Organisation ziehen, die sie rausgeworfen hat. Der Ton wird als düster aber dennoch witzig beschrieben und soll den Charme der Kinofilme beibehalten.

Ob es ihnen gelingen wird, bleibt spannend. Zuletzt stellte der Sender NBC seine neue Serie "Constantine" nach den gleichnamigen Comics mangels Zuschauerinteresse nach nur einer Staffel wieder ein. Die neue Serie "R.E.D." geht wie in der Branche üblich zunächst mit einer Pilotfolge an den Start. Sollte sich der Erfolg einstellen, darf man auf weitere Episoden hoffen. Die Suche nach einer Besetzung kann nun beginnen.

Deadpool - Kinostart: 12.02.2016
Du. Ja, du, lieber Leser. Wir hoffen, du hast kein Problem damit, wenn wir oder irgendjemand anderes die vierte Wand bricht und aus Artikeln, Comics oder eben Filmen direkt zu dir spricht. Denn nur dann bist du auch vorbereitet auf den schrägen Humor von Deadpool, dessen durchgeknallter Held nicht nur mit Vorliebe zu sich selbst sondern auch mit den Lesern seines Comics spricht. Und zwar nahezu unentwegt.

Nachdem Fans jahrelang seinen lächerlich dahin gerotzten Auftritt in X-Men Origins: Wolverine beklagten, bekommt der »Merc with a Mouth« nun doch noch seinen eigenen Film. Und zwar endlich in der Version, die wir verdienen. Heißt: die Maske wird Deadpool ebenso wenig ablegen, wie die derben Sprüche und den psychotischen Einschlag nebst derber Gewaltausbrüche. Letztere waren Marvel lange Zeit wohl ein zu heißes Eisen.

Zu verdanken haben wir diesen Sinneswandel in erster Linie Ryan Reynolds, der sich selbst als größter Deadpool-Fans des Planeten bezeichnet und seit Jahren für den Film in Hollywood Klinken putzt. Nur fair, dass die Hauptrolle jetzt auch an ihn gegangen ist. Lieber Ryan, falls dieser Film hier nur ansatzweise so chaotisch und böse wird wie die Comics, verzeihen wir dir auch den grauenhaften Auftritt in Green Lantern.