White House Down

Kinostart: 05. September 2013 | Heimkinostart: 09. Januar 2014
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Filmkritik zu White House Down

Emmerich macht alles richtig

In White House Down zeigt Roland Emmerich, dass er es immer noch drauf hat: Mit Channing Tatum und Jamie Foxx in den Hauptrollen liefert er brachiale Action und legt dabei das Weiße Haus in Schutt und Asche.

Von Anne Facompre |

Datum: 05.09.2013


Zum Thema » Clip zu White House Down Der Hubschrauberabsturz » Making of zu White House Down Roland Emmerich, Jammie Fox und Channing Tatum sprechen über den Film » Interview zu White House Down Regisseur Roland Emmerich im Gespräch Roland Emmerich ist seit Jahren Deutschlands wohl erfolgreichster Hollywood-Action-Export . Nach einschlägigen Vorgängern wie Independence Day (1996), The Day after Tomorrow (2004) und 2012 (2009), lässt er dieses Mal nicht die ganze Welt untergehen, sondern beschränkt sich auf das Weiße Haus. Verstärkung gibt es dabei von gut einem Dutzend Special-Effects-Firmen und den Hollywood-Stars Channing Tatum ( 21 Jump Street , Magic Mike) und Jamie Foxx ( Django Unchained , Collateral). Dabei liegt der Schlüssel zum Erfolg auf der Hand: Roland Emmerich nimmt sich selbst nicht mehr allzu ernst. Dadurch wird White House Down zu einer tollen Mischung aus Action, Effekten und One-Linern, die den Kinosommer 2013 noch mal so richtig gekonnt ausklingen lässt.

Die Story

Polizist John Cale (Channing Tatum) bewirbt sich beim Secret Service um einen Job als Bodyguard des US-Präsidenten James Sawyer (Jamie Foxx). Das Bewerbungsgespräch mit der Sicherheitschefin des Weißen Hauses, Carol Finnerty (Maggie Gyllenhaal), läuft allerdings alles andere als reibungslos. Cale hat nicht gerade den Lebenslauf, den man sich für zukünftige Personenschützer wünscht und als besonders teamfähig zeigt er sich auch nicht. Also bekommt er den Job nicht. Seiner elfjährigen Tochter Emily (Joey King) möchte er diese Niederlage allerdings nicht offenbaren, denn die Kleine ist verrückt nach Geschichte und Politik.

White House Down
Channing Tatum spielt nicht nur den liebevollen - wenn auch etwas unbeholfenen - Vater, sondern auch den Actionheld im Muskelshirt erstaunlich gut.

Um die etwas schwierige Beziehung mit Emily zu verbessern, nimmt Cale seine Tochter mit zu einer Führung im weißen Haus. Doch plötzlich bricht Chaos aus: Eine stark bewaffnete und militärisch ausgebildete Einheit stürmt die Präsidentenresidenz und besetzt sie. Besucher und Angestellte nehmen sie als Geiseln. Die Terroristen haben es auf den Präsidenten abgesehen. Nachdem so gut wie alle Sicherheitskräfte ausgeschaltet wurden, liegt es an Cale, Präsidenten Sawyer zu schützen. Allerdings wurde er auch von Emily getrennt. Ist es ihm möglich, das Staatsoberhaupt und seine Tochter zu retten?

Der Nachzügler überrascht

Mit seinem deutschen Kinostart Anfang September schafft es White House Down nur noch knapp, hierzulande als Sommer-Blockbuster durchzugehen. Die Hauptsaison haben Filme wie Man of Steel , Pacific Rim , World War Z und Wolverine für sich beansprucht. Umso überraschender also, dass gerade Roland Emmerichs Nachzügler der Actionfilm ist, der diesen Sommer so ziemlich alles richtig macht und den Kinobesuch noch einmal so richtig rechtfertigt.

Emmerichs Zerstörungswut hat mit den steigenden technischen Möglichkeiten mittlerweile bereits für eine Alieninvasion, eine neue Eiszeit und den wahrhaftigen Weltuntergang gesorgt. Dieses Mal bleibt er bei Altbewährtem: ganz klassische Explosionen, Waffengefechte und Feuerwalzen tun es schließlich auch. Bei White House Down bedarf es keiner inszenierten Naturschauspiele. Muskelprotz Channing Tatum ist ganz offensichtlich Naturgewalt genug. Mit lässigen Sprüchen auf den Lippen und 'ner Wumme im Arm führt er locker flockig durch den Film und gibt mit Jamie Foxx ein unschlagbar cooles Team ab.

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Avatar Junk1e
Junk1e
#1 | 05. Sep 2013, 12:17
Umso überraschender, dass der Film noch nicht einmal 140Mio eingenommen hat. Schade!
Ich werde ihn mir trotzdem angucken. :)
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Avatar KingLamer
KingLamer
#2 | 05. Sep 2013, 12:23
Zitat von :
Besonders den thematisch ähnlichen Film Olympus has Fallen mit Gerard Butler und Morgan Freeman lässt Emmerichs Streifen um Längen hinter sich zurück.

alles andere wäre eine überraschung. das ist wirklich kein gradmesser.

nb: kommen hier auch in zukunft nur big budget filme zum zug? wie wär's mit filmen wie "only god forgives" oder "the place beyond the pines".
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Avatar Losti83
Losti83
#3 | 05. Sep 2013, 12:34
Wenn Emmerich alles richtig gemacht hätte wärs sicher kein finanzielles Desaster geworden :) Und auch die User Ratings wäre dann nicht mediocre..
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Avatar duncan_ventri
duncan_ventri
#4 | 05. Sep 2013, 12:37
Zitat von KingLamer:

alles andere wäre eine überraschung. das ist wirklich kein gradmesser.

nb: kommen hier auch in zukunft nur big budget filme zum zug? wie wärs mit filmen wie "only god forgives" oder "the place beyond the pines".


Vielleicht liegt es daran, dass sich die Zielgruppe für diese Filme sich hier nicht in größeren Mengen tummelt. Was nichts daran ändert, das die Filme, die du genannt hast, sehr gut sind (zumindest "The Place Beyond The Pines"). Große Blockbuster sind halt so ein wenig das CoD der Filme. Nicht besonders anspruchsvoll, aber für einen Abend ein großer Spaß.
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Avatar Valkyr
Valkyr
#5 | 05. Sep 2013, 12:38
Ich fand Olympus has fallen weitaus besser....
Allein diese nervende Göre (und Tochter der Hauptfigur, ernsthaft wieso konnte die nicht als erste erschossen werden ?) die dann das Präsidentenbanner schwenkend in Slow-Motion aufm Rasen vorm weissen Haus steht hat mir den Rest gegeben.
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Avatar Oberfranke
Oberfranke
#6 | 05. Sep 2013, 12:47
Ich hoffe wirklich, dass dieser Emmerich-Film nicht wieder so eine Katastrophe wird wie 2012. Das einzige was bei diesem Film wirklich funktioniert hat war das Effekt-Gewitter, der Rest war quasi nur schmückendes Beiwerk um irgendeine Story dahinter zu haben.
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Avatar david23
david23
#7 | 05. Sep 2013, 12:52
so wie es scheint, wird die usa doch tatsächlich immer wieder angegriffen und bedroht! vermutlich weil die terroristen es einfach nicht ertragen können das die usa so ein freies, fantastisches land sind!

diesen film werde ich mir schon allein aus solidarität zu meinen us-leidensgenossen ansehen.

-ab heute bin auch ich(endlich)(us)-amerikaner!
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Avatar mistermeister
mistermeister
#8 | 05. Sep 2013, 13:05
Zitat von Oberfranke:
Ich hoffe wirklich, dass dieser Emmerich-Film nicht wieder so eine Katastrophe wird wie 2012. Das einzige was bei diesem Film wirklich funktioniert hat war das Effekt-Gewitter, der Rest war quasi nur schmückendes Beiwerk um irgendeine Story dahinter zu haben.


Was hattest Du denn für Erwartungen? Was Du hier bemängelst, könnte so unter "Roland-Emmerich-Film" im Lexikon stehen.
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Avatar Yeager
Yeager
#9 | 05. Sep 2013, 13:30
Wenn Emmerich's Filme nur nicht so vor Patriotismus triefen würden.
Gut, dass er hier evolutionär etwas voranschreitet.
Allerdings nur "etwas".
Kritische Töne oder auch mal was für den Kopf - da ist man bei Emmerich auf jeden Fall an der falschen Adresse.
Filme, die letztlich nur aus Effekten bestehen, langweilen mich schon nach 10 Minuten. Damit stehe ich aber relativ alleine da.
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Avatar david23
david23
#10 | 05. Sep 2013, 13:33
-schon 3 "whithousedown" meldungen.. was ist denn hier los?

hat euer politoffizier euch das ding zur medialen chefsache befohlen?

..oder seid ihr einfach nur jamie-fox-fans

;)
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