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Kolumne: Physik, die zweite

Von Florian Klein |

Datum: 01.03.2008


Physik, die zweite : Vor zwei Jahren stellte Ageia ihre Physx-Zusatzkarten vor. Die sollten Spielephysik beschleunigen. Konkurrent Havok dagegen wollte den 3DKarten das Klötzchenspielen beibringen – und mir graute bereits vor dem bevorstehenden Physik-K(r)ampf (GS 06/2006, S. 20). Der Krieg blieb aus, denn Intel schluckte Havok und machte Physikbeschleunigung auf Grafikarten vorerst den Gar aus – die Intel-Multi-Core- CPUs seien schließlich viel besser geeignet. Auch die Physx-Platinen scheiterten.

Doch statt aus dem ersten Physik-Fiasko zu lernen, droht der nächste Physik-K(r)ampf: Ageia-Neueigentümer Nvidia verspricht Physx-Beschleunigung direkt auf der Geforce- 8-Serie und will (Applaus!) eventuell sogar AMD mit ins Boot holen. Branchenriese Intel sieht Spielephysik dagegen am liebsten als Verkaufsargument für die hauseigenen Mehrkern-CPUs.

Mir als Spieler schwillt die Zornesader beim Gedanken an zwei weitere Jahre unnötigen Stillstands. Ich will natürlich fließendes Wasser, sich im Wind wiegende Bäume und realistisch zerbröckelnde Mauern jetzt! Und mir ist egal, ob von CPU oder Grafikkarte berechnet. Daher bitte ich erneut alle Beteiligten: Einigt euch auf einen einheitlichen Physikstandard. Von Stagnation hat niemand etwas: weder Entwickler noch Spieler und schon gar nicht die miteinander ringenden Parteien.

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Spieleforschung
#1 | 21. Mrz 2008, 20:28
Gerade eine gute Physik macht oft einen großen Teil des Spielspaßes aus. Es gibt schließlich Spiele, die nur aufgrund der Physik genial sind. Die kann dann wie bei Crayon Physics auch vom der CPU übernommen werden.
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Spieleforschung
#2 | 21. Mrz 2008, 20:28
Gerade eine gute Physik macht oft einen großen Teil des Spielspaßes aus. Es gibt schließlich Spiele, die nur aufgrund der Physik genial sind. Die kann dann wie bei Crayon Physics auch vom der CPU übernommen werden.
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Spieleforschung
#3 | 21. Mrz 2008, 20:28
error
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Spieleforschung
#4 | 21. Mrz 2008, 20:30
Sorry für Trippelpost - es liegt am System, das immer einen Fehler meldet und dann doch den Kommentar veröffentlicht.
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Avatar itzdieratte
itzdieratte
#5 | 18. Apr 2008, 13:16
Also klar nervt das ein wenig, aber man muß auch überlegen, dass natürlich keine der Firmen das Szepter über Phsik so ohne weiteres der Konkurenz überlassen. Das ist ein zukünftiger Markt mir enormen Potential, und ich glaube Nvidea und Intel werden bis ans äusserste gehen, diese Sparte für sich zu sichern.
Ich persönlich halte das Nvidea Konzept erstmal sinnvoller. Da Physikberechnung im Regelfall auch mit einer beschleunigten 3d Engine daherkommt, wär es sinnvoll diese Teile zusammen zu legen. Ein Office Pc braucht keine Physik, auch auf der Cpu nicht. Nebenbei ist Aegia eigentlich schon recht fortgeschritten, mit einem relativ einfach Chip sehr komplexe Physik berechnen zu können. Wenn man sich überlegt was auf heutigen Grakas schon alles drauf gequetscht ist, da passt so ne Aegia physikkarte auch noch drauf.
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Avatar GreenStorm
GreenStorm
#6 | 30. Mai 2008, 15:07
Ich bin der Meinung, die Idee den Physik-Kram von der CPU berechnen zu lassen am sinnvollsten. Immerhin haben wir schon 4 Kerne, gegen Ende 2008 von AMD hoffentlich schon 8, und was die Roadmap von Intel verspricht - Mitte 2009 6-Kerner, und dann irgendwann 12er..
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