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Lesertest zu The Secret of Monkey Island - Special Edition The Secret of Monkey Island - Special EditionAuf zur Affeninsel! Das Click & Point-Adventure von Lucasarts beginnt auf Meele Island, aber Moment. Heißt das Spiel nicht Monkey Island? Die Insel mit den Affen wird man erst im späteren Spielverlauf sehen, zu Beginn wird sie aber bereits des öfteren erwähnt. Also zurück auf Meele Island: Man spielt den jungen Mann Guybrush Threepwood. Er ist neu auf Meele Island und will außerdem Pirat werden. Auf Meele Island ist das wohl normal, deshalb kann Guybrush auch mit den Leuten ganz offen darüber reden. Ein fast blinder Späher erzählt uns von der Scumm Bar, ein Treffpunkt für Piraten bei den Docks. Also gehen wir da doch gleich mal hin. Kein Tutorial Das Spiel fängt dann einfach an. Ein richtiges Tutorial gibts nicht, weshalb ich empfehlen würde sich vorher die Stuerung genau anzusehen. Ansonsten kann man auch in der Bar ein wenig herumprobieren. Dann wird bald klar: Das meiste lässt sich mit der Maus steuern. Mit dem Mausrad können wir zwischen verschiedenen Aktionsmöglichkeiten wählen, bei der rechten Taste wird uns bereits eine mögliche Aktion vorgeschlagen und wenn wir irgendwo in den Raum klicken ist das ein 'Gehen'-Befehl. Aber gerade das Scrollen zwischen den Aktionen kann auch manchmal nervig werden. Genau wie das laufen von A nach B. Gut, zu Beginn geht man zwischen den Räumen in der Bar hin und her, aber wenn wir später vom Zirkus zum Haus von Elaine laufen wollen, müssen wir dazu erst zum Dock, an der Bar vorbei und nochmal durchs ganze Dorf. In der Bar finden wir dann so heraus, wie man Gegenstände mitnimmt - was man auch mit allem machen sollte, das man mitnehmen kann - und mit Leuten redet. Bei den Gesprächen zeigt sich auch die große Stärke des Spiels. Witzige Gespräche mit interessanten Figuren Die Stärke des Spiels sind ganz klar die teils urkomischen Dialoge zwischen Guybrush und einer der vielen verschieden und interessanten Figuren in der Spielwelt. Dabei darf für gewöhnlich der Spieler endscheiden, was Guybrush sagen soll. Nicht selten ist aber eine Antwort so witzig, dass man sie einfach nehmen muss, ganz ungeachtet dessen, ob sie einen wirklich weiterbringt. Wenn man sich zum Beispiel mit Guybrushs hervorragenden Witzen über einen Glatzköpfigen Mann lustig machen kann. Aber auch sonst schafft es das Spiel einen immer wieder zum Lachen zu bringen. Wenn man zum Beispiel ein paar tödliche Piranha-Pudel vergiftet und sich ein Fenster öffnet: 'Wichtiger Hinweis: Diese Hunde sind nicht tot. Sie schlafen nur. Während der Entwicklung dieses Spiels kamen keine Tiere zu schaden' Rätsel? Ja, natürlich sind die Rätsel genau so spaßig, vor allem, da die meisten Witze erst beim Lösen der Rätsel zu stande kommen. Die Rätsel selber sind meistens recht knifflig. Am Anfang, in der Bar, reden wir mit ein paar Piraten, die meinten wir sollen drei Prüfungen bestehen, wenn wir Pirat werden wollen (wir konnten auch sagen, wir wollen Feuerwehrmann werden, dafür bekamen wir jedoch keine Prüfungen). Eine der Prüfungen lautet: Wir sollen den legendären Schatz von Meele Island finden. Dafür brauchen wir erstmal eine Karte und eine Schaufel. Für beides brauchen wir Geld und keins davon können wir stehlen. Also müssen wir erstmal das Rätsel lösen, wie wir an Geld kommen. Haben wir das Geld kaufen wir uns die Karte und die Schaufel und stellen fest: Der Kartenhändler hat uns verarscht: Das ist keine Schatzkarte! Trotzdem müssen wir irgendwie den Schatz finden. So führt uns im Spiel ein Rätsel zum nächsten, und zwischendrin immer wieder zu lustigen Dialogen und Charakteren. Und daraus ergibt sich dann die Handlung des Spiels, bei der auch noch die hübsche Elaine Marley und der fieser Geisterpirat LeChuck eine Rolle spielen. Und irgendwann kommen wir dann auch nach Monkey Island. Grafik und Sound Der Sound ist sehr gut. Vor allem der Soundtrack und die guten englischen Sprecher können begeistern. In sachen Grafik bietet einem das Spiel hübsche 2D-Hintergründe, jedoch sind die Animationen mehr als schlecht (bzw. gar nicht vorhanden), was immer wieder auffällt. Daran gewöhnt man sich zwar, allerdings wären etwas aufwändigere Animationen schon nett (und sicherlich auch machbar) gewesen. Fazit The Secret of Monkey Island ist bereits über 20 Jahre alt, macht mit den hübscheren Hintergründen aber heute noch spaß. Auch trotz teils nerviger Steuerung und schlechten Animationen. Die Witze sind teils urkomisch, die Charaktere allesamt unterschiedlich und interessant und die Rätsel sind schwer, aber logisch. Bewertung Spielzeit: Mehr als 10, weniger als 20 Stunden Durchgespielt: ja Schwierigkeitsgrad: eher schwer Lernkurve: 30 Minuten Hardware: Hoch Prozessor: k.A. Grafikkarte: ATI 4800 Arbeitsspeicher: k.A. Betriebssystem: Windows 7 Bugs nur sehr wenige Mehrspieler: Nicht vorhanden
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Florian_Joker
#1 | 24. Feb 2012, 12:54
So sieht ein Test aus ManuelBeck1998. Ansonsten schöner Test. Hast von mir en grünen Daumen bekommen mach weiter so.
Firewind
#2 | 24. Feb 2012, 15:37
Ah, es gibt sie doch noch, die guten Lesertests! Dafür würde ich sogar zwei grüne Daumen geben, aber es geht leider nur einer :D
badtaste21
#3 | 24. Feb 2012, 19:03 Zitat von Florian_Joker: So sieht ein Test aus ManuelBeck1998. Ansonsten schöner Test. Hast von mir en grünen Daumen bekommen mach weiter so. In der Tat ein gutes Vorbild. Wenn man den Test zu Sims 3 anschaut aber wohl nicht für unseren Manuel^^ Wie gewohnt ein schön geschriebener Test Vercetti. thumbs up
DocIILate
#4 | 26. Feb 2012, 08:24
Endlich mal wieder ein Lesertest der den Namen verdient...
Thumbs Up...
Tsabotavoc
#5 | 03. Mrz 2012, 00:54
Ist es den Kauf wert, wenn man das Original von damals hatte? Was meinst du? Daumen rauf von mir übrigens.
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