1000x bessere Spiele-Grafik - 3D-Atome statt Polygone

Dreidimensionale Wolken aus Punkten sollen selbst auf Durchschnitts-PCs lebensechte Grafik ermöglichen.

von Georg Wieselsberger,
11.04.2010 14:19 Uhr

Wie NewScientist meldet, hat das australische Unternehmen Unlimited Detail eine Möglichkeit gefunden, virtuelle Welten in sehr hohen Details und rein in Software berechnet darzustellen. Statt Polygonen bauen dreidimensionale Wolken aus Punkten die Grafik auf.

Da bei jedem Frame nur die sichtbaren Punkte ausgewählt werden, ist die benötigte Rechenleistung wesentlich geringer. Das Problem des hohen Speicherbedarfs für die Punkt-Wolken hat Unlimited Details gelöst, will aber keine genaueren Angaben dazu machen, bis die Patente gewährt sind.

Ein Programm von Unlimited Detail kann laut CEO Bruce Dell mit nur einem CPU-Kern 28 Bilder pro Sekunde in 1.024 x 600 Pixeln darstellen, ohne dass die Grafikkarte Berechnungen vornimmt. Der durch die »3D-Atome« erreichbare Detailreichtum ist laut Dell um den Faktor 1000 höher als bei aktueller PC-Grafik mit Polygonen und soll bei Spielen für einen enormen Qualitätssprung sorgen.

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