The Hum : The Hum ist ein neues Alien-Survival-Spiel, das derzeit im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne finanziert werden soll. Das grundlegende Konzept klingt bereits recht vielversprechend. The Hum ist ein neues Alien-Survival-Spiel, das derzeit im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne finanziert werden soll. Das grundlegende Konzept klingt bereits recht vielversprechend.

Das englische The Hum oder Taos Hum ist im Deutschen auch als Brummton-Phänomen bekannt und bezeichnet die wiederholte Wahrnehmung eines Brummtons durch einzelne Personen bei zunächst nicht erkennbarer Ursache. Erstmals aufgetreten ist das Phänomen in der Stadt Taos in New Mexico (daher auch die Bezeichnung Taos Hum). Und nun dient das bis heute ungeklärte Phänomen als Story-Aufhänger für ein neues Crowd-Funding-Projekt auf kickstarter.com.

Der argentinische Game-Designer, Programmierer, Konzeptzeichner und Level-Designer Ariel Arias sieht in dem mysteriösen Brummton nämlich die Anzeichen für eine bevorstehende Alien-Invasion und bastelte basierend auf dieser Annahme kurzerhand das Konzept für ein neues Science-Fiction-Survival-Spiel das natürlich den Namen The Hum trägt. Im Spielverlauf schlüpfen die Spieler in die Rolle eines Überlebenden und versuchen die Hintergründe für den außerirdischen Angriff auf die Erde aufzuklären.

Und wie es sich für ein Survival-Spiel gehört, dürfen dabei natürlich auch die Grundbedürfnisse nicht zu kurz kommen. Heißt also: Die Spielfigur muss mit Nahrung, Wärme und anderen Dingen bei Kräften gehalten werden. Außerdem spielt wohl der geistige Zustand eine größere Rolle. Verfällt der eigene Charakter nämlich dem Wahnsinn, erlebt der Spieler auf dem Monitor Illusionen und andere Wahnvorstellungen, die dem Spielziel nicht gerade zuträglich sein dürften.

Der Argentinier möchte übrigens ein Spiel entwickeln, das sich von all den geklonten Shootern und »Geh-Simulatoren« auf dem Markt unterscheidet. Wie genau er dieses Ziel erreichen möchte, erklärt er aber noch nicht im Detail. Das Kampfsystem steht jedoch nicht unbedingt im Vordergrund: Die Aliens in The Hum sollen den Menschen physisch immens überlegen sein, so dass sich der Spieler wohl nur in absoluten Notfällen einem offenen Kampf stellen wird - und dann auf allerlei Tricks und eine defensive Spielweise zurückgreifen sollte, um eine Chance aufs Überleben zu haben.

Hilfreich werden dabei möglicherweise auch ein paar Nicht-Spieler-Charaktere sein. Laut Arias wurde die menschliche Rasse durch die Aliens zwar immens dezimiert, aber nicht vollständig ausgelöscht. Gut möglich also, dass sich in der Spielwelt einige hilfreiche Gefährten finden. Linear ablaufen soll das auf der Unreal Engine 4 basierende Spiel übrigens nicht - allerdings soll die Atmosphäre auch nicht durch zufällig generierte Regionen und Spielabschnitte gefährdet werden. Deshalb wird der Game-Designer wohl auf ein Konzept mit regelmäßigen Inhalts-Updates setzen.

Als äußerst wichtig bezeichnet Arias übrigens die Unterstützung von Oculus Rift und VR-Headsets insgesamt. Erst mit der Virtual-Reality-Brille werde sich das volle Potential von The Hum entfalten, heißt es. Allerdings wird das Spiel wohl auch ohne das teure Peripherie-Gerät gespielt werden können - dann jedoch mit ein paar atmosphärischen Abstrichen.

Einen Mehrspieler-Modus sieht das Konzept bisher übrigens wohl nicht vor.

Trotz seiner vielfältigen Berufsbezeichnung arbeitet Arias übrigens nicht alleine an The Hum. Unterstützt wird er vom Indie-Studio Thot Wise. Allerdings benötigt das Team für die Umsetzung des Hum-Konzepts noch reichlich Kapital: 250.000 Neuseeländische Dollar, also umgerechnet rund 160.000 Euro, benötigen der Game-Designer und sein Team. Gut ein Zehntel davo konnten bisher gesammelt werden. Noch läuft die Kickstarter-Kampagne aber auch 57 Tage lang.

Weitere Details zu The Hum finden sich auf der offiziellen Webseite unter thehumgame.com, auf der Kickstarter-Kampagnenseite und bei Steam Greenlight.

The Hum - Konzeptzeichnungen