Activision - Publishing-CEO Eric Hirshberg möchte Spiele nicht zu Filmen machen

Eric Hirshberg, CEO von Activision Publishing, sieht keinen Grund dafür, Spiele immer mehr Filmen anzunähern. Sie seien gut so, wie sie sind - den merkwürdigen Wunsch, sie immer mehr zu Filmen werden zu lassen, teile er nicht.

von Tobias Ritter,
24.10.2013 17:10 Uhr

Eric Hirshberg, CEO von Activision Publishing, findet Spiele gut so, wie sie sind.Eric Hirshberg, CEO von Activision Publishing, findet Spiele gut so, wie sie sind.

Eric Hirshberg, CEO von Activision Publishing, hat kürzlich im Zuge eines Interviews mit edge-online.com seine Meinung zu möglicherweise kommenden Spiele-Trends zum Besten gegeben - und sich bezüglich einer immer stärkeren Verwandlung von Videospielen in Richtung Filme recht kritisch gezeigt.

Er glaube fest daran, dass Spiele das machen sollten, was sie am besten könnten. Deshalb teile er die stark verbreitete Absicht, Spiele in Filme verwandeln zu wollen, definitiv nicht.

Jedes der beiden Medien habe seine ganz individuellen Stärken - im Games-Bereich sei das eben die Interaktivität der Erfahrung.

Spieler hätten zudem stets die Möglichkeit, eigene Abenteuer zu erleben, die im realen Alltag so nicht möglich seien, so Hirshberg.

»Manchmal geht es darum, Autos zu fahren, manchmal ist man ein professioneller Sportler, manchmal ein Rockstar und manchmal ein Held und manchmal unternimmt man auch eine Reise in eine fantastische Zukunft. Das ist es meiner Meinung nach, was Spiele am besten können und was auch auf lange Sicht ihre Grundlage bleiben wird.«

Eine romantische Komödie würde zu einem solchen Konzept dann vielleicht eher nicht passen. Das wäre wiederum etwas, das Filme und das Fernsehen gut umsetzen könnten. Spiele sollten sich seiner Meinung nach nicht zu sehr in diese Richtung orientieren:

»Spiele sind wunderbar, so wie sie sind. Sie machen bestimmte Sachen nun einmal besser als andere Medien.«


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