Angespielt - Medieval 2: Kingdoms

von Michael Graf,
14.08.2007 19:26 Uhr

Was haben Amerika, der Nahe Osten, Osteuropa und die britischen Inseln gemeinsam? An diesen vier Schauplätzen spielt je eine Kampagne von Medieval 2: Kingdoms. Wir haben das umfangreiche Strategiespiel-Addon angespielt. Das Ergebnis: Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten und Details zum neuen Hotseat-Modus.

Die guten Nachrichten: Alle vier Kampagnen sind schön ausgefeilt; historische Ereignisse, Missionen und spielerische Neuerungen peppen die Feldzüge auf. Wie im Hauptprogramm spielen sich die Völker angenehm unterschiedlich. Wer etwa in Osteuropa den Deutschen Orden anführt, muss anggressiv über die heidnischen Litauer herfallen und schnell den katholischen Glauben verbreiten. Denn nur in konvertierten Provinzen darf der Ritterbund seine stärksten Einheiten anwerben. Litauen hingegen kann entweder seinen heidnischen Glauben verbreiten oder zum Katholizismus übertreten -- um sich mit den Polen anzufreunden und so den Orden in die Zange zu nehmen. Wenn Sie hingegen auf Seiten der Dänen in den Kampf ziehen, sollten Sie eher versuchen, alle Mitgliedsstädte der Hanse einzunehmen. Denn wer dieses Handelsbündnis kontrolliert, verdient massig Geld.

Die schlechten Nachrichten: Für erfahrene Medieval 2-Veteranen sind die Kampagnen oft zu einfach. Zudem ist es schade, dass sich die spielerischen Neuerungen meist auf den jeweiligen Feldzug beschränken. Während der Kreuzzüge etwa tauchen historische Heldengeneräle wie König Richard Löwenherz auf, die in der Schlacht mächtige Spezialfähigkeiten einsetzen dürfen. Das hätten wir uns für alle Kampagnen -- und auch für das Hauptprogramm -- gewünscht.

Der Hotseat-Modus: Die einzige Neuerung, die sich auch auf das Hauptprogramm auswirkt, ist der Hotseat-Modus. So dürfen Sie die rundenbasierte Kampagne nun gemeinsam mit Freunden bestreiten. Jede spielbare Fraktion darf dabei von einem Menschen gesteuert werden, sodass bis zu 17 Könige abwechselnd um die mttelalterliche Welt ringen können. Weil jedoch selbst die kurzen Kingdoms-Kampagnen bis zu 20 Stunden dauern können, eignet sich der Modus nur für geduldige Fans. Ein weiteres Problem ist, dass...

Moment, diese Infos heben wir uns lieber für den Test auf: Alle Details zu Medieval 2: Kingdoms lesen Sie im Test in der nächsten GameStar-Ausgabe 10/07 (ab dem 29. August am Kiosk).


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