Messe-Babes : Vom Aussterben bedroht: Messe-Babes. Vom Aussterben bedroht: Messe-Babes. Groß war vor der E3 die Aufregung: Wollte die Messeleitung wirklich die leicht geschürzten und deshalb allseits beliebten Booth-Babes verbieten (wir berichteten)? Jetzt, nach dem ersten Messetag, können wir Entwarnung geben:Nach wie vor preisen hübsche junge Frauen die Vorzüge von Spielen an, die sie vermutlich nie in ihrem Leben kennen lernen werden. Allerdings tragen die Mädchen nun tatsächlich mehr am Leib als in den letzten Jahren, ultraknappe Bikinis und ähnliche Alibi-Textilien fehlen. Fast schon lustig: Zwei Damen liefen in engen, hautfarbenen Ganzkörperanzügen herum, auf die Bodypaintings aufgemalt waren. Auch scheint uns die pure Anzahl der Booth-Babes zurückgegangen zu sein, viele Hersteller fürchteten sich wohl vor Strafen der Messeleitung. Letztere greift zum Glück offenbar auch auf anderen Gebieten hart durch: Der oft unerträgliche Lärmpegel auf den Ständen (Hallo, Electronic Arts!) ist dieses Jahr auf ein angenehmes Maß reduziert, man kann sich sogar fast normal unterhalten. Auch die Giveaway-Flut scheint eingedämmt, nun verstopfen keine achtlos weggeworfenen Flyer mehr die Gänge. Generell wirkt die Messe weniger überlaufen als in den Vorjahren. Das klingt nach Stagnation, ist aber ein gutes Zeichen. Denn die Veranstalter haben schlicht die Zugangsbedingungen verschärft, nun darf wirklich nur auf die E3, wer auch in der Branche arbeitet - und Spieleregal-Einräumer bei Walmart gehören da eben nicht dazu. Von den Besuchern wird diese "neue Ruhe" sehr positiv aufgenommen, schließlich kann man sich so besser auf das Wichtigste auf der E3 konzentrieren -- die Spiele!