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Making Games News-Flash - EA setzt zukünftig auf Micro Transactions anstelle von Ingame-Werbung

In Zeiten stagnierender Software-Verkäufe sehen sich Entwickler zusehends nach alternativen Einnahmequelle um. Der Publisher Electronic Arts zeigt sich allerdings von Ingame-Werbung enttäuscht und will stattdessen mehr auf Micro Transactions setzen.

Von Martin Le |

Datum: 21.12.2010; 17:48 Uhr


Making Games News-Flash : »Mit der Werbung verdienen wir kaum etwas. Das Geschäft mit Ingame-Werbung ist nicht so schnell gewachsen, wie die Leute erwartet haben«, erklärte Ben Cousins, Chef der Free-to-play-Sparte bei EA, gegenüber dem Spielemagazin Edge. Vor allem im Vergleich mit Micro Transactions, wie sie beispielsweise vom Social-Games-Riesen Zynga verwendet werden, habe das Geschäftsmodell enttäuscht: »Wenn man darüber nachdenkt, wie schnell das Geschäft mit virtuellen Gütern im letzten Jahr gewachsen ist – es ging schnell und ist eine viel verlässlichere Umsatzquelle.«

Cousins nahm dabei auch Bezug auf den Free-to-play-Shooter Battlefield Heroes und den geplanten Nachfolger Battlefield Play4Free: »Wir haben auf Ingame-Werbung und den Kauf virtueller Items gesetzt und eines davon hat richtig gut funktioniert, während das andere nicht wirklich lief.«

Ingame-Werbung sei aber trotzdem noch nicht tot. Die Publisher müssten lediglich kreativer sein: »Es geht mehr um spezifische Deals, die man mit dem Content verbinden kann. Wir hatten da was mit Dr Pepper für Battlefield Heroes, wobei man Codes aus den Getränkeflaschen für ein Outfit einlösen konnte. Auf diese Art funktioniert das. Aber ich glaube nicht, dass wir Werbetafeln oder Ähnliches in Spielen sehen werden. Diese Zeiten sind wohl vorbei.«




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Avatar Xebat
Xebat
#1 | 21. Dez 2010, 18:06
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Xebat
Xebat
#2 | 21. Dez 2010, 18:06
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar yenlowang2010
yenlowang2010
#3 | 21. Dez 2010, 18:15
Das "schöne" an Micro-Transaktionen ist ja auch das hieraus ganz schnell Makro-Beträge werden.
Irgendwo gelesen, das Leute bis zu 600$ (!) für eine Fussballmannschaft ausgeben.
Ist schon seltsam wieviel Geld manche Menschen dann plötzlicg freiwillig auszugeben bereit sind...
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Avatar Murpmuffle
Murpmuffle
#4 | 21. Dez 2010, 18:18
Zitat von Xebat:
Ich finde die Idee mit Werbetafeln Werbung zu machen funktioniert nur bei PES und FIFA ... überall anders passt´s einfach nicht.


Jap. Und manchmal ist es doch auch lächerlich. Da hingen bei Conviction doch tatsächlich in der Toilette auf Malta ein halbes Dutzend identischer Windows 7 Plakate. (Ich weiß, isn Ubisoft Tiel, wollts aber trotzdem mal sagen.)
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Avatar Deiongael
Deiongael
#5 | 21. Dez 2010, 19:05
Solange die Werbetafeln ins Spiel passen, habe ich da eigentlich nichts gegen. Besser als Micro-Transaktionen sind die allemal.
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Avatar Shin-Anubis
Shin-Anubis
#6 | 21. Dez 2010, 19:42
... "Wir hatten da was mit Dr Pepper für Battlefield Heroes, wobei man Codes aus den Getränkeflaschen für ein Outfit einlösen konnte." ...

Joa, und nicht nur fuer Battlefield Heroes, sondern auch z.B. bei Mass Effect 2. Dumm nur, wenn diese ganze Aktion NUR fuer die USA gilt und Fans der jeweiligen Spiele, welche in anderen Teilen der Welt wohnen und Interesse an den Boni haben, sich die codes von privat auf Ebay kaufen muessen. Ergo, wenn schon, dann auch richtig :/
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Avatar Sovereign Class
Sovereign Class
#7 | 21. Dez 2010, 20:41
Zitat von Artikel:
"Aber ich glaube nicht, dass wir Werbetafeln oder Ähnliches in Spielen sehen werden. Diese Zeiten sind wohl vorbei".


Erinnert mich an das Spiel Blackside, da wimmelte es nur so von Dodge Werbeplakaten. Ich glaube das auch alle Autos von Dodge waren. Leider wurde das Game damit auch nicht besser, es war so schlecht das es schon nach kurzer Zeit wieder deinstalliert wurde.
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Avatar Rakyr
Rakyr
#8 | 21. Dez 2010, 22:56
Ich finde auch, solang die Werbung ins Spiel passt (im Prinzip so gut wie jedes Spiel das in der Gegenwart angesiedelt ist), und nicht störend platziert ist, trägt sie evtl sogar zur Atmosphäre und/oder Glaubwürdigkeit bei.
Microtransactions führen nur dazu, dass man Geld ausgeben "muss" um mit anderen Spielern mithalten zu können - das ist schlecht.

Btw: Bei Dr. Pepper und MassEffect 2 war es mithilfe eines einzigen Codes (hab ich aus einer News von xboxdynasty.de) und mehreren Dr. Pepper Accounts alle Gegenstände für MassEffect 2 bzw einen Bioware Account freizuschalten. Aber stimmt schon, im Prinzip war die Aktion auf die USA beschränkt.
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Avatar Break_Down
Break_Down
#9 | 21. Dez 2010, 23:18
Mir wäre im Traum nicht eingefallen das EA den Hals voll bekommt.
Damals gabs Outfits, Waffen, Autos usw gratis zum freischalten.
Heute kann man nichts mehr freischalten, dafür alles für den breiten dicken Taler erkaufen. Stinkt mir bis zum Himmel das ganze.
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#10 | 22. Dez 2010, 09:52
Eventuell sollte EA bei kostenlosen Spielen wie Battlefield Heroes oder Play4Free nach jeder erfolgreichen Map das Spiel automatisch pausieren, Lautstärke um 30% erhöhen und schrille, aufdringliche Werbung für 3 Minuten einblenden. Genauso machen es die Privaten im TV auch und ist schliesslich ein Erfolgsmodell. Die Kunden lieben das. Immerhin hat es sich bis heute bewährt und die Kunden schalten immer wieder rein.

Die müsssen nur kreativ vorgehen anstatt gleich die Flinte ins Korn zu werfen wie z.B. ingame Werbung mit Achievements und Tötungsformen verknüpfen. "This Headshot ist brought to you by "oca ola"/ "YXZ (Kranken)Versicherung". Als Erfolg erhält man "Get all Add related Headshots". Oder "This burnt enemy ist sponsored by "Tankstelle yxz", "Crippled legs love "Burger/Getränk/Auto" wird zu "Achieve all crippled related Adds" etc.

Auch geht es bestimmt auch andersherum. Sich Rabatte für diverse Produkte ingame erspielen. "Kill 500 Enemys on Map yxz on the 12.24.2010 and you will get an 2% Discount code für "yxz" oder "Dismember 1000 Opponents in two days and you´ll get an 5% discount code for "Shopname".
Virtuelles töten für Rabatte ist die Zukunft. Der Kunde macht doch alles mit, solange er damit billig kriegt. Was Pawlow mit seinen Hunden wissenschaftlich herausgefunden hat, darf ruhig auch in Spielen an den Spieler angewendet werden, solange das "Leckerli" am Ende stimmt.

Nur so erzieht man den Kunden zum konsumhörigen Hampelmann.
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