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Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle - Statistik 2011: Nur 6 Prozent der Spiele ab 18 Jahren

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) veröffentlichte jetzt die Prüfstatistik des Jahres 2011. Daraus geht unter anderem hervor, dass nur sechs Prozent der geprüften Spiele ab 18 Jahren freigegeben wurden.

Von Andre Linken |

Datum: 09.02.2012; 17:34 Uhr


Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle : Die Prüfstatistik der USK von 2011. Die Prüfstatistik der USK von 2011. Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle hat am heutigen Tag die Prüfstatistik aus dem Jahr 2011 veröffentlicht. Aus dieser gehen einige sehr interessante Zahlen hervor. So wurden von der USK im vergangenen Jahr insgesamt 2700 Softwaretitel geprüft. Das sind zirka fünf Prozent weniger als noch im Jahr davor. Dieser Rückgang sei laut Aussage der USK vor allem darauf zurückzuführen, dass sich die Entwickler zunehmend auf die nächste Konsolengeneration vorbereiten würden.

»Die um fünf Prozent absinkende Zahl der Prüfvorgänge zeigt unter anderem, dass die Entwickler ihre Spiele immer stärker auf die zukünftige Konsolengeneration auszurichten beginnen. Auch wenn der aktuelle Hardwarezyklus der längste ist, der jemals stattfand, so sind sinkende Veröffentlichungszahlen doch bei jedem Übergang zu einer neuen Generation zu beobachten.«

Ebenfalls interessant ist die Verteilung der Kennzeichnungen. So sank der Anteil der Freigaben ohne Altersbeschränkungen von 46,5 auf 39,1 Prozent. Dies sei laut USK damit zu erklären, dass der sogenannte Boom der Casual-Games langsam abschwächt. Ein Wachstum ist hingegen bei den Spielen des mittleren Segments (»ab 6 Jahren«, »ab 12 Jahren« und »ab 16 Jahren«) zu verzeichnen. Der Anteil an Spielen, die ab 18 Jahren freigegeben wurden liegt bei vergleichsweise geringen 6,2 Prozent. Nur 0,5 Prozent aller geprüften Spiele erhielten keine Kennzeichnung.

Des Weiteren gab die USK bekannt, dass sowohl der Online-Bereich als auch die Sparte der Mobile-, Browser- oder Social-Games immer größeren Anteil einnehmen würden.

»Während die Zahl der Prüfverfahren für Spiele im Handel in 2011 leicht rückläufig war, haben wir unser Engagement im Online-Jugendschutz umso stärker ausgebaut.«

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Avatar ~RainerZufall~
~RainerZufall~
#1 | 09. Feb 2012, 17:46
0,5% sind bei 2700 trotzdem eine ganze Menge, ohne Freigabe..Da sollten wir mal in den Nachbarländern vorbeischauen, was da ohne Freigabe kommt ;)
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Avatar low ping
low ping
#2 | 09. Feb 2012, 17:50
d.h nur 6% der Spiele sind Gut
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Avatar Thomas95
Thomas95
#3 | 09. Feb 2012, 17:50
Zitat von ~RainerZufall~:
0,5% sind bei 2700 trotzdem eine ganze Menge, ohne Freigabe..Da sollten wir mal in den Nachbarländern vorbeischauen, was da ohne Freigabe kommt ;)


stimmt genau, und die ganzen rauskürzungen, wie z.b left4dead oder deadspace, hallloooooo, des sind virtuelle pixel, die nur auf dem bildschirm existieren
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Avatar Merzul
Merzul
#4 | 09. Feb 2012, 17:54
6% ab 18 gewertet, also ich weiß nicht aber mir kam es so vor als wenn ganz schön viele Spiele nur noch ab 18 sind. Entweder werden nicht mehr so viele Spiele für Kinder gemacht, oder mir kommt das nur so vor. 0,5% wurden nicht gewertet... hmm.. ja, man könnte sagen das letztes Jahr ziemlich viel veröffentlicht wurde. Man denke nur an Duke Nukem: Forever, oder Gears of War 3. Ich hoffe dass das so bleibt, denn indizierung ist ja mal total für'n Arsch, genau so wie dieses ganze gecutte. Ich bin der Meinung das Erwachsene doch wenigstens Spiele spielen können die etwas brutaler sind, naja, aufjedenfall war das letzte Jahr super! :)
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Avatar Skidrow
Skidrow
#5 | 09. Feb 2012, 17:56
Zitat von low ping:
d.h nur 6% der Spiele sind Gut


Ganz genau! Gute Spiele definieren sich nur dadurch, dass sie möglichst blutig und brutal sind!
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#6 | 09. Feb 2012, 17:56
Zitat von Thomas95:

stimmt genau, und die ganzen rauskürzungen, wie z.b left4dead oder deadspace, hallloooooo, des sind virtuelle pixel, die nur auf dem bildschirm existieren


Und weil es virtuelle Pixel sind die nur auf dem Bildschirm existieren sind sie dir so wichtig.

Sprich nur weiter...
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Avatar Friday
Friday
#7 | 09. Feb 2012, 17:58
Ob die Statistik mal wieder Missbraucht wird um einen schlechten Schatten auf Gewaltspiele werfen zu können?
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Avatar JesseJones
JesseJones
#8 | 09. Feb 2012, 18:00
Es wäre interessant das mit Verkaufszahlen bzw Spielerzahlen (bei F2P) zu kombinieren. Dann könnte man eher sehen, welche Altersfreigaben den größten Marktanteil haben.
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Avatar happyPig
happyPig
#9 | 09. Feb 2012, 18:18
Nur zwei Graphen und so etwas nennt sich Statistik?
Und daraus wird die Entwicklung des Spielemarkts abgeleitet?!

Ohne Worte...
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Avatar warlord2609
warlord2609
#10 | 09. Feb 2012, 18:20
Ist ja auch verständlich. Lieber einen schlechten Ego-Shooter ab 18 oder ein gutes Rollenspiel ab 12?
Da fällt die Entscheidung nicht schwer ;)
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