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Marktanalyse - Free2Play- auf Augenhöhe mit Abo-Modell

Die Marktforschungsinstitute SuperData Research und Newzoo haben gemeinsam Daten zur Entwicklung des MMO-Markts veröffentlicht. MMO-Spieler geben 2012 wohl 12 Milliarden Dollar für ihr Hobby aus.

Von Ben Sikasa |

Datum: 13.07.2012 ; 17:30 Uhr


Marktanalyse : Free2Play-Modelle sind in Deutschland bereits genauso einträglich wie Pay2Play-Modelle. Free2Play-Modelle sind in Deutschland bereits genauso einträglich wie Pay2Play-Modelle. Die Marktforschungs-Unternehmen SuperData Research (USA) und Newzoo (Niederlands) veröffentlichten kürzlich die Ergebnisse einer Analyse zur Entwicklung des MMO-Spielemarkts. Beide Unternehmen gehen davon aus, dass die Summe des Geldes, das Spieler für MMOs ausgeben, 2012 auf 12 Milliarden US-Dollar steigen wird.

Für das Jahr 2015 prognostizieren die Experten den erzielten Umsatz über MMOs bereits mit 17,5 Milliarden Dollar. In den USA beträgt das jährliche Branchenwachstum derzeit 14%, in Deutschland sogar 24%. Ein weiteres Resultat der Studie ist: Bis Ende des Jahres 2012 werden die Erlöse aus Free2Play- und Abo-Modellen in den USA gleich sein.

Auf dem deutschen MMO-Markt wurde die Balance schon 2010 erreicht. Nach Schätzungen der Experten wird in den nächsten Jahren sogar deutlich mehr mit Free2Play-Modellen erwirtschaftet werden als mit Pay2Play.

In Deutschland geben insgesamt mehr MMO-Spieler (59%) Geld für ihr Hobby aus als auf dem US-Markt (46%). Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Anzahl der zahlenden MMO-Spieler in Deutschland um satte 37%. Viele Spieler finden durch Free2Play-Spiele Geschmack an MMOs, um dann bei Bezahl-Titeln einzusteigen.

Wer sich die Prognosen im Detail ansehen möchte kann dies in der gemeinsamen Pressemitteilung von Newzoo und SuperData Research tun.

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Avatar FakerXXL
FakerXXL
#1 | 13. Jul 2012, 17:54
Meines Erachtens eine Milchmädchenrechnung, da es viel mehr F2P-MMOs als Bezahl-MMOs gibt und damit auch mehr Möglichkeiten Geld auszugeben. Die Statistik ist also nur brauchbar, um zu zeigen, dass F2P-MMOs einen großen Umsatzanteil im MMO-Markt erwirtschaften.
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Tarsius
#2 | 13. Jul 2012, 18:12
Blödsinnige Statistik. Natürlich steigt der Umsatz durch "F2P" wenn der Gesamtanteil an "F2P" rapide zunimmt.

So könnte ich auch sagen das die Menge deutscher Arbeitsloser höher ist, als der griechischer. Schließlich gibt es auch 8x mehr Deutsche als Griechen.
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Leon-1982
#3 | 13. Jul 2012, 18:14
Traurig, einfach traurig
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Burdy
#4 | 13. Jul 2012, 18:25
Zitat von Tarsius:

So könnte ich auch sagen das die Menge deutscher Arbeitsloser höher ist, als der griechischer. Schließlich gibt es auch 8x mehr Deutsche als Griechen.

Die Zahl der Arbeitslosen in Griechenland und Deutschland verändert sich schließlich auch genauso schnell wie die Nuterzahlen von MMOs mit Abo- und F2P-Modell.
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Tarsius
#5 | 13. Jul 2012, 18:30
Zitat von Burdy:

Die Zahl der Arbeitslosen verändert sich schließlich auch genauso schnell wie die Nuterzahlen von MMOs.


Leider sinken die Arbeitslosenzahlen nicht so gut wie dein IQ.

Ich ging nicht ohne Grund von absoluten zahlen aus. Wenn in Griechenland und Deutschland je 8 Millionen Menschen arbeitslos sind, dann entspricht das einer Quote von 10% Deutschland und 100% in Griechenland. Es geht hier um unterschiedliche Grundgesamtheiten.

Und wenn man eben immer mehr F2P titel raus haut, und P2P Titel auf F2P umstellt, wird sich eben zwangsweise eine solche Statistik ergeben. Es sagt nichts über den Erfolg der einzelnen Modelle aus.
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Burdy
#6 | 13. Jul 2012, 18:52
Zitat von Tarsius:
Und wenn man eben immer mehr F2P titel raus haut, und P2P Titel auf F2P umstellt, wird sich eben zwangsweise eine solche Statistik ergeben. Es sagt nichts über den Erfolg der einzelnen Modelle aus.

Natürlich sagt das etwas darüber aus. Die ganzen Spiele mit Abo-Modell werden ja nicht aus Jux und Dollerei von Abo auf F2P umgestellt. Überall gingn sofort der Umsatz hoch.

Und die Zahl der Spiele ist ja nicht direkt abhängig von Umsatz. Wenn ein Abo-Spiel 100k Nutzer hat, von denen jeder zahlt und dann 100 F2P-Spiele mit je 100k Nutzern hat, von denen aber nur 10 % zahlen (soviel wie für ein Abo-Spiel), dann gibt es 10 mal mehr F2P-Spiele mit 10 mal mehr Nutzern, aber der Umsatz vom Abo-Spiel ist genausohoch. (wem 100k zu wenig ist, der darf auch gerne 10 Mio einsetzen)
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Avatar Kalle84
Kalle84
#7 | 13. Jul 2012, 19:10
Zitat von Burdy:

Natürlich sagt das etwas darüber aus. Die ganzen Spiele mit Abo-Modell werden ja nicht aus Jux und Dollerei von Abo auf F2P umgestellt. Überall gingn sofort der Umsatz hoch.

Und die Zahl der Spiele ist ja nicht direkt abhängig von Umsatz. Wenn ein Abo-Spiel 100k Nutzer hat, von denen jeder zahlt und dann 100 F2P-Spiele mit je 100k Nutzern hat, von denen aber nur 10 % zahlen (soviel wie für ein Abo-Spiel), dann gibt es 10 mal mehr F2P-Spiele mit 10 mal mehr Nutzern, aber der Umsatz vom Abo-Spiel ist genausohoch. (wem 100k zu wenig ist, der darf auch gerne 10 Mio einsetzen)


Ich wage zu bezweifeln das F2P soviel mehr Umsatz an sich bringt, bzw Spieler hat.

Sind wir doch mal ehrlich. Das Kernproblem ist die Zahl der Spiele an sich. Wer wäre denn bereit für sagen wir 3 MMOs gleichzeitig ein Abo laufen zu lassen? Darum werden die Dinger auch immer leichter zugänglich. Für die welche wirklich primär ein MMO spielen sind die schon lange nicht mehr ausgerichtet.

Im Kern haben sie damit die Büchse der Pandora geöffnet. Dadurch haben sie aufgehört Spieler an sich binden zu wollen. Und leben am Ende nur noch von den Heuschrecken, die von Spiel zu Spiel ziehen. Nur kann man deren Umsatz nicht kalkulieren. Und das kostet am Ende auch wieder. ... naja... ich finde traurig. :(
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Avatar Burdy
Burdy
#8 | 13. Jul 2012, 19:31
Zitat von Kalle84:

Ich wage zu bezweifeln das F2P soviel mehr Umsatz an sich bringt, bzw Spieler hat.

Spieler auf jeden Fall. Kost ja nix, dass senkt die Hemmschwelle, es sich anzugucken. Und Umsatz? Ubisoft zb sagt, dass sie mit Siedler Online mehr Geld einnehmen als mit irgend einem Siedler-Teil zuvor und dazu auch noch Geld sehen aus Gegenden, wo es vorher noch nie was zu holen gab.
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Avatar SebastianD
SebastianD
#9 | 13. Jul 2012, 19:46
Free to Play wird dann wohl die Zukunft sein. Naja auch nicht schlimm.

Sie ein Call of Duty Free to Play würde ich mit antun.
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Avatar Droppi
Droppi
#10 | 13. Jul 2012, 20:17
leider sind die wenigsten f2p games nicht p2w
da fällt mir nur hon,dota2 und evtl lol,bloodline champions ein
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