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Bigpoint - 120 Entlassungen, Firmengründer tritt zurück (Update)

Beim Browserspiel-Entwickler Bigpoint kreist der Hammer: 120 Stellen, davon 80 in Deutschland werden abgebaut. Gleichzeitig tritt Heiko Hubertz als CEO zurück.

Von Michael Obermeier |

Datum: 23.10.2012 ; 18:11 Uhr


Bigpoint : Bigpoint entlässt weltweit 120 Mitarbeiter. Bigpoint entlässt weltweit 120 Mitarbeiter. Update 24.10.: Inzwischen hat sich ein Teil der Gerüchte bestätigt: Bigpoint entlässt insgesamt 120 Mitarbeiter, davon 40 aus dem Büro in San Francisco und 80 aus dem Hauptsitz in Hamburg. Zudem tritt Heiko Hubertz von seiner Rolle als Geschäftsführer zurück. Das erklärt Hubertz im Gespräch mit der Website Gamesindustry.biz.

Als Hauptgrund für die Entlassungen gibt Hubertz an, dass die in San Francisco entstandenen Spiele nicht erfolgreich waren und neben dem umkämpften Markt auch die hohen Lebenskosten vor Ort ein Problem seien. Als Konsequenz will man in Zukunft keine Spiele mehr in den USA entwickeln.

In Hamburg sollen indes überwiegend Verwaltungsangestellte von den Entlassungen betroffen sein.

Hubertz selbst hatte die Niederlassung in San Francisco seit 2010 geleitet und wird in Zukunft nur noch als Aufsichtsratsvorsitzender fungieren. Wie der Firmengründer selbst erklärt, wollte er bereits vor eineinhalb Jahren zurücktreten, konnte aber keinen geeigneten Nachfolger finden. Daher betont Hubertz, dass sein Rücktritt nicht in direkter Verbindung mit den Entlassungen steht, sondern der Zeitpunkt schlichter Zufall ist.

In den nächsten 12 bis 18 Monaten soll das Unternehmen von erfahrenen Führungskräften wieder auf Kurs gebracht werden, die man vorausschauend bereits im vergangenen Jahr für die Reorganisation eingestellt hatte.

Hinweis: In einer früheren Version dieser Meldung suggerierte der Text, die Bigpoint-Entlassungen stünden im Zusammenhang mit einem Vorfall um einen vorgetäuschten Freizeitpark-Ausflug mit anschließender Massenentlassung der Belegschaft eines noch anonymen Unternehmens. Wir möchten uns dafür entschuldigen und richtigstellen, dass es keine Verbindung beider Vorfälle gibt.

Ursprüngliche Meldung: Was ist los bei Bigpoint? Wie derzeit mehrere branchennahe Quellen berichten, soll der Browserspiel-Gigant ( Battlestar Galactica Online , Drakensang Online , Farmerama ) zwischen 100 und 200 Stellen gestrichen haben. Außerdem soll der Firmengründer Heiko Hubertz die Firma verlassen. Bislang hat Bigpoint keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht und auch noch nicht auf unsere Anfragen an die Pressestelle reagiert.

Die Stellenstreichungen sollen hauptsächlich die durch Verluste in Höhe von 5,67 Millionen US-Dollar belastete Niederlassung in San Francisco treffen – dort arbeiten jedoch nur rund 70 Mitarbeiter. So wären neben der US-Filiale möglicherweise auch die Büros in Berlin, São Paulo, London, Paris, Malta oder sogar der Hauptsitz in Hamburg von den Entlassungen betroffen.

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Avatar Count-Zero
Count-Zero
#1 | 23. Okt 2012, 18:25
Das schöne an Gerüchten ist ja, dass man später gleich noch eine News schreiben kann...
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Avatar bloodycow
bloodycow
#2 | 23. Okt 2012, 18:31
Das traurige an Bigpoint finde ich ist, dass sie so geldgeil sind. Nehmen wir mal Drakensang Online, dass Spiel ist genial. Sei es PvP oder PvE es ist einfach total gut umgesetzt und sieht klasse aus für nen Browserspiel und hat gute Quests, Gegner, Dungeons, Bosse etc. Aber dank Bigpoint sieht man an jeder Ecke nur den Itemshop und ist im PvP auch absolut bevorteilt, was Drakensang Online zu einem P2W F2P Spiel macht. F2P kann sehr gut umgesetzt werden aber Bigpoint ist ein Beispiel wie man es am schlimmsten macht. Hätte ich die Kohle würd ich die Drakensang Online entwickler aufkaufen und mir von denen nen Vollpreis oder F2P Spiel entwickeln lassen, dass genauso gut wird aber nicht 100% auf den Itemshop setzt wie bei Bigpoint.
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Avatar MasterofOregano
MasterofOregano
#3 | 23. Okt 2012, 18:35
200 Entlassungen.

Die Firma ist am Ende und bankrott.
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Avatar Razortec
Razortec
#4 | 23. Okt 2012, 18:35
Zitat von bloodycow:
Das traurige an Bigpoint finde ich ist, dass sie so geldgeil sind. Nehmen wir mal Drakensang Online, dass Spiel ist genial. Sei es PvP oder PvE es ist einfach total gut umgesetzt und sieht klasse aus für nen Browserspiel und hat gute Quests, Gegner, Dungeons, Bosse etc. Aber dank Bigpoint sieht man an jeder Ecke nur den Itemshop und ist im PvP auch absolut bevorteilt, was Drakensang Online zu einem P2W F2P Spiel macht. F2P kann sehr gut umgesetzt werden aber Bigpoint ist ein Beispiel wie man es am schlimmsten macht. Hätte ich die Kohle würd ich die Drakensang Online entwickler aufkaufen und mir von denen nen Vollpreis oder F2P Spiel entwickeln lassen, dass genauso gut wird aber nicht 100% auf den Itemshop setzt wie bei Bigpoint.


Sorry, Drakensang Online ist überhaupt nicht genial, sondern ziemlicher Browsermüll........spielen macht Null Bock......
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Avatar bloodycow
bloodycow
#5 | 23. Okt 2012, 18:39
Zitat von Razortec:


Sorry, Drakensang Online ist überhaupt nicht genial, sondern ziemlicher Browsermüll........spielen macht Null Bock......


Ja weil der Itemshop absoluter Müll ist, die Monster mit der Zeit zu stark werden, da man auf den Itemshop angewiesen ist. Wenn das alles nicht wäre, würde das Spiel viel besser sein. Damals in der Beta/Anfangsphase war es noch schön, aber mittlerweile nur noch schlecht.
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Avatar gamerniki
gamerniki
#6 | 23. Okt 2012, 18:40
Free 2 Play Spiele sind die Zukunft oder was? ;-)
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Avatar POOTIS
POOTIS
#7 | 23. Okt 2012, 18:43
Tja, mit seelenlosen (P2W) FTP Games kann man eben nicht dauerhaft erfolgreich sein. Irgendwann durchschaut auch der dümmste Gamer die Abzocke. Schade um die Jobs, um die Firma jedoch nicht.
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Avatar RedRanger
RedRanger
#8 | 23. Okt 2012, 18:46
Tja ich würde mal sagen die Browsergame-Blase platzt gerade, wahrscheinlich in Schwingung gebracht durch die kollabierende Socialgame-Blase. (Wie war das noch, Zynga ist weniger Wert als ihre Barmittel+Immobilien)
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Avatar Schroeffu
Schroeffu
#9 | 23. Okt 2012, 18:46
Da wundert es mich nicht mehr, hat BigPoint kürzlich ihr aufgekauftes Browserspiel galaxy-network.de nach einem angeblichen DB crash prompt komplett(!) abgestellt. Ohne Ersatz oder ähnlichem. Gerade mal fuer eine hässliche "Das Spiel nehmen wir sofort vom Netz, Sorry"-Seite hats gereicht. Dabei war dieses Spiel vor Jahren eins der ersten meistgespielten Browsergames mit einem der stärksten Community-Zusammenhalt in Browserspielen überhaupt (10'000 Spieler im IRC(!!)) Die Community hat nach dem Aufkauf von BP einheitlich die Einfuehrung von Premium Accounts mit Erfolg verweigert. Daraufhin hat BP dieses Spiel nicht in die offizielle Spieleliste aufgenommen und zu Tode vergammeln lassen. Eine Schande von BP!
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Avatar Hotzie
Hotzie
#10 | 23. Okt 2012, 18:58
Nach Zynga der nächste Seifenblasenriese, dem über kurz oder lang die Luft ausgeht? Ich hoffe es.

Cervat Yerli: "Free to play ist die Zukunft, wer da nicht mitmacht, wird untergehen."

HA!

Free to play und Browsergames machen den Markt kaputt, mehr nicht.
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