Valve : Gabe Newell glaubt fest daran, dass Crowd-Finanzierung in allen möglichen Formen stark an der Bedeutung tradinioneller Publisher kratzen wird. Gabe Newell glaubt fest daran, dass Crowd-Finanzierung in allen möglichen Formen stark an der Bedeutung tradinioneller Publisher kratzen wird. Crowdfunding ist nichts Neues und gibt es schon seit einigen Jahren. Wirklich bekannt ist dieses Finanzierungsmodell aber erst so richtig seit Tim Schafers Kampagne für das Double Fine Adventure im März 2012. Den »Boom«, seit dem nun Millionen via Schwarmfinanzierung zur Verwirklichung von Spieleprojekten in Töpfe wandern, gibt es also noch nicht einmal ein Jahr. Entsprechend überschaubar ist bisher die Anzahl veröffentlichter Ergebnisse. Trotzdem sind sich nicht wenige Branchen-Angehörige sicher, dass das Crowdfunding gewaltigen und nachhaltigen Einfluss auf die Industrie hat und weiter haben wird.

Dazu gehört auch Valves Gabe Newell. Der Mitbegründer und Managing Director des Studios ist sich sicher, dass große Publisher wie Electronic Arts, Activision Blizzard und Co. massiv an Relevanz einbüßen werden. Der Wandel wird seiner Ansicht nach sogar so schnell von statten gehen, dass viele dieser Unternehmen den Anschluss verpassen und nicht in der Lage sein werden »den Übergang in die neue Welt« zu vollziehen.

»Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Communities entscheiden können, was passiert. Und eine davon ist herauszufinden, wie die Community selbst die Finanzierung von Projekten stemmen kann. Ich denke, dass das passieren wird, und zwar auch unabhängig von Kickstarter.«, so Newell gegenüber The Nerdist .

»Je früher sie ein Projekt unterstützen, desto besser wird das Endresultat. Der Unterhaltungsfaktor steigt, die Entwickler werden besser und ich denke, dass der Anteil an Kontrolle und Finanzen, der in Sachen wie Marketing und Distribution gesteckt wird, abnimmt -- und das ist meiner Meinung nach eine gute Sache.«

Via Onlinewelten.com