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Electronic Arts - Personalchefin: Sexismus ist eine »faule Ausrede«

Sexismus sei nicht der Grund dafür, dass so wenige Frauen in der Spieleindustrie arbeiten, sagt Gabrielle Toledano, Vice President von Electonic Arts,

Von Tony Strobach |

Datum: 21.01.2013 ; 16:15 Uhr


Electronic Arts : Sexismus ist nicht der Grund, warum Frauen der Spiele-Branche fern bleiben - sagt Gabrielle Toledano. Sexismus ist nicht der Grund, warum Frauen der Spiele-Branche fern bleiben - sagt Gabrielle Toledano. Unter dem Hashtag #1reasonwhy äußerten sich Ende 2012 einige weibliche Mitarbeiterinnen der Spieleindustrie zum Thema Sexismus in ihrer Branche. Sie wollten damit eine Antwort auf die Frage geben, warum in der Branche so wenige Frauen arbeiten. Sexismus als Grund dafür zu sehen, keine Perspektiven in der stetig wachsenden Spieleindustrie zu haben, sei eine »faule Ausrede«, sagt Gabrielle Toledano, die Personalchefin von Electronic Arts gegenüber Forbes:

»Stellen wir das mal klar: Sexismus oder sexuelle Belästigung sind etwas, was ich nicht auf die leichte Schulter nehme. Als Personalchefin setzte ich sehr strenge Verhaltensregeln durch und halte regelmäßige Schulungen und andere interne Maßnahmen ab, um eine sichere und respektvolle Arbeitsumgebung zu gewährleisten«, so Toledano.

Wer allerdings den Männern den schwarzen Peter zuschiebt und erwartet, dass diese die Spieleindustrie für Frauen attraktiver gestalten, der mache es sich zu leicht. Die Verantwortung, das Arbeitsumfeld und die Industrie zu ändern, läge vor allen Dingen auch bei den Frauen.

Frauen, die das Problem nicht von selbst angingen und darum auf einen Job in der Industrie verzichteten »verpassen etwas (...) Die Industrie braucht und will auch mehr Frauen. Der einzige Weg, in einer kreativen Industrie erfolgreich zu sein, ist an der Spitze der Innovation zu sein. Das kann man aber nicht, wenn das ganze Team total einheitlich ist und denkt. (…) Wir würden sehr gerne mehr Frauen einstellen, wir finden aber nicht genügend [geeignete Bewerberinnen], besonders im Engineering-Bereich.«

Laut Toledano wissen weibliche Mitarbeiter natürlich auch, wie man Spiele für Frauen attraktiv gestalten kann: »Frauen, wissen wie man Spiele macht, die Frauen beeindrucken und dafür gibt es definitiv einen Markt.«

Dass auch Frauen sich zu ihrer Spielernatur bekennen, sei außerdem schon ein erster und sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung: »Frauen müssen damit anfangen, zu erkennen, dass sie tatsächlich Spieler sind. Vielleicht wollt ihr es nicht zugeben, aber in den meisten Fällen spielen Frauen heutzutage Videospiele – egal ob auf dem Handy, online, auf Facebook oder einer Konsole. Wer nimmt es mit seinen Freunden in Scrabble auf? Wer spielt mit seinen Kindern auf der Wii Rock Band ? (…) Fast die Hälfte aller Spieler heute ist weiblich.«

Die Debatte um Sexismus in der Spieleindustrie führt für Gabrielle Toledano »in die falsche Richtung. (…) Das Problem, was ich damit habe ist, dass es heißt, dass die Videospiel-Branche sexistischer sei als andere von Männern dominierte Arbeitsfelder. Ich weiß, dass es Sexismus gibt, aber das Problem existiert nicht nur im Videospiele-Bereich und es ist nicht der Grund, der uns Frauen zurückhält.«

Was meinen Sie? Hat Gabrielle Toledano Recht?

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Avatar UnknownX
UnknownX
#1 | 21. Jan 2013, 16:32
Zitat von :

Fast die Hälfte aller Gelegenheitsspieler heute ist weiblich.


Fixed.
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Avatar MasterofOregano
MasterofOregano
#2 | 21. Jan 2013, 16:33
KLar hat die Recht.

Aber was willste machen. Die wird ihre Söhne genauso erzogen haben oder erziehen wie alle anderen auch.

Das Problem liegt doch net in der Frage warum die Frauen überhaupt von Sexismus reden. Sondern darin warum die Frauen ihre Söhne so erziehen ;-)

Vllt wollen die Frauen genau das was sie nie machen: Männer die Frauen so sehen wie sie gesehen werden wollen
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Avatar Takamisakari
Takamisakari
#3 | 21. Jan 2013, 16:37
An Sexismus würde ich als Begründung ganz und gar nicht denken. Es liegt viel mehr in der Natur der Geschlechter, dass das Interesse an den Jobs (Programmierer, Grafik-Designer, ...) vorwiegend bei der männlichen Spezies gegeben ist.
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Avatar Saebelschuetze86
Saebelschuetze86
#4 | 21. Jan 2013, 16:38
Die gute Frau hat recht und so kann man das auf fast jede Branche übertragen. Da können männerhassende Pseudofrauen wie A...schlisel Schwarzer noch so sehr ihren Männerhass predigen.
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Avatar Slayer802
Slayer802
#5 | 21. Jan 2013, 16:39
ich halte es für bedenklich, wenn immer mehr frauen zocken. nicht weil ich was gegen frauen habe, die zocken, sondern weil es für viele männer ein grund ist, mal nicht zu zocken.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#6 | 21. Jan 2013, 16:40
"Der einzige Weg, in einer kreativen Industrie erfolgreich zu sein, ist an der Spitze der Innovation zu sein."
Sagte die Personalcheffin von EA...


Jetzt mal ehrlich, einem Indie-Entwickler hätte man das abnehmen können!

EA bräuchte Inoovationen, sie wollen sie aber nicht zu Lasten ihrer Risikoresistenz!
EA will keine Mitarbeiter, die Innovationen bringen, EA will handwerklich gute Programmierer!

Ein so großer Publisher lebt nicht von (eigenen, Dank an Tidaltree)Innovation!


Trotzdem finde ich ihren sonstigen Kommentar sehr gelungen!
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#7 | 21. Jan 2013, 16:43
Zitat von Takamisakari:
An Sexismus würde ich als Begründung ganz und gar nicht denken. Es liegt viel mehr in der Natur der Geschlechter, dass das Interesse an den Jobs (Programmierer, Grafik-Designer, ...) vorwiegend bei der männlichen Spezies gegeben ist.

Das glaube ich kaum!
Es liegt wohl viel mehr daran, dass Frauen halt bisher einfach keinen großen Anteil an der (Hardcore-)Spielerschaft haben!
Und Farmville-Programmierin stelle ich mir nicht als tollen Berufswunsch vor...
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Avatar Nuranon
Nuranon
#8 | 21. Jan 2013, 16:44
Zitat von Takamisakari:
An Sexismus würde ich als Begründung ganz und gar nicht denken. Es liegt viel mehr in der Natur der Geschlechter, dass das Interesse an den Jobs (Programmierer, Grafik-Designer, ...) vorwiegend bei der männlichen Spezies gegeben ist.

ja du hast schon recht was Informatik an sich angeht...das ist vielfach von Männern dominiert, was aber nicht heißt, dass Frauen das generell ablehnen würden (meine Tante zB schreibt Programme um 3D Objekte aus Tiefenmessungen für Architektur zu erstellen).

Und grade was Grafik Design angeht gibt es da bestimmt viel Potenzial...wenn ich mich so an den Kunstunterricht erinnere da waren es ganz klar die Mädchen die dominiert haben während die meisten Jungs nur durch nen fehlenden Ästetiksinn geglänzt haben ;)
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Avatar Ricetlin
Ricetlin
#9 | 21. Jan 2013, 16:45
EA bekommt nicht genügend Frauen unter Vertrag, soso....
Ich glaub das liegt eher an EA als Firma als an was anderem :D

In meinem Modprojekt haben wir seit kurzem auch weibliche Besetzung, und die möchten definitv in die kreative Indie-Branche und nicht zu EA.
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Avatar Pypatron
Pypatron
#10 | 21. Jan 2013, 16:57
Die Wahn der Frauen in jede Berufsbranche unbedingt tätig zu sein kann ich überhaupt nicht verstehen und find auch ehrlich gesagt dumm und naiv. Ich sag nicht das Frauen dumm sind, nur das Verhalten ist es oftmals. Man reichte ihnen Aufgrund des Männermangels nach dem Krieg und durch den kapitalistischen Vorzügen mal den kleinen Finger und mit der ganzen Frauenvertretung und Co wollen sie gleich den ganzen Arm.

Es gibt halt einfach Jobs in den sind Männer besser als Frauen, Ausnahmen bestätigen die Regel. So wie es auch Jobs gibt in denen die Frauen besser sind, nur das wir Männer das halt einfach einsehen und damit kein Problem haben.
In mein Beruf macht die Frauenquote ca 1% aus und das liegt sicher nicht am Sexismus sondern an den persönlichen Neigungen der Geschlechter und auch einfach daran das wir Männer das halt besser können weil wir geistig anders gepolt sind...Feuerwehr (bevor hier irgendwelche irren Vermutungen entstehen^^). Und ich denke das dieser Grund auch auf die Spielebranche übertragbar ist.
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