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Electronic Arts - Ubisoft und Take Two in Gefahr?

Der Ex-Battlefield-Markenchef Ben Cousins prophezeit in einem Interview, dass Publisher wie Ubisoft und Take Two Schwierigkeiten mit der Umstellung auf digitalen Vertrieb bekommen werden.

Von Tony Strobach |

Datum: 18.03.2013 ; 18:30 Uhr


Electronic Arts : Ben Cousins ist der Meinung, dass Ubisoft und Take Two für die digitale Zukunft nicht gut aufgestellt sind. Ben Cousins ist der Meinung, dass Ubisoft und Take Two für die digitale Zukunft nicht gut aufgestellt sind. »Ich glaube nicht, dass einer der aktuell unabhängigen Publisher in zehn Jahren noch eine große Rolle spielen wird.« Das erklärte der ehemalige Battlefield -Verantwortliche Ben Cousins Ende 2012 in einem jetzt veröffentlichten Interview mit den Kollegen von Gamasutra.

»Ich denke in zehn Jahren werden Unternehmen relevant sein, die sich gerade im Moment bilden, oder die sogar erst noch gegründet werden. Ubisoft und Take Two sind meiner Meinung nach in einer gefährlichen Position. THQ wird es offensichtlich auch nicht mehr lange geben.«, so Cousins weiter. Mit letzterem hatte der Ex-Battlefield-Brand-Manager recht.

EA ist seiner Meinung nach »von den traditionellen Publishern am besten aufgestellt, um zu überleben.«. Denn wie der ehemalige EA-Mitarbeiter berichtet, sei der Publisher konsequent im Umbau: »Als ich noch bei EA war, waren wir generell und auch intern der Ansicht, dass wir EA umorganisieren werden - von einem Unternehmen, das Sachgüter anbietet, zu einem Unternehmen, das digitale Güter anbietet. Es war auch immer die Rede davon, dass der digitale Absatz stetig steigen muss.«

Für Cousins selbst war die bloße Verlagerung auf digitale Absatzwege aber keine Lösung, das sie insgesamt kein Wachstum bringt:

»Für mich war das nie praktikabel. (…) Für mich ist es der beste denkbare Fall für ein Unternehmen wie EA, wenn es vorerst einfach nur überlebt. Wir sehen zwar wie die Absatzzahlen auf traditionellem Wege zurückgehen und die digitalen steigen. Im Endeffekt bleibt der Gesamtabsatz gleich. So wächst der Gewinn aber nicht, stimmts? Die Absätze auf der digitalen Seite müssen stärker ansteigen, als die traditionellen Absätze zurückgehen damit das Unternehmen seinen Gewinn steigern kann.«

Tatsächlich dürfte Ubisoft mit seinen aktuellen Verkaufswegen allerdings mehr Kunden erreichen als EA. Während EA seine neueren Titel online lediglich über seine eigene Verkaufsplattform Origin anbietet, bietet Ubisoft seine Produkte sowohl über die eigene UPlay-Plattform, als auch über große Portale wie Steam an.

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Avatar Killer007a
Killer007a
#1 | 18. Mrz 2013, 18:45
immer wenn ich schon Electronic Arts lese kommt mir das kotzen
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Avatar Rand al'Thor
Rand al'Thor
#2 | 18. Mrz 2013, 18:46
Wenn man gerade erst wieder ein PR-Desaster allererster Kajüte an der Backe hat, sollte man vielleicht nicht unbedingt losziehen und Konkurrenten an's Bein pissen. Manche Leute könnten das in den falschen Hals kriegen...
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Avatar kritze74
kritze74
#3 | 18. Mrz 2013, 18:49
Irgendwie bleiben bei solchen unsympathischen Aussagen die Kundenwünsche völlig aussen vor. Also ich stehe nach wie vor absolut auf "traditionellen Absatz".
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Avatar Damnatus
Damnatus
#4 | 18. Mrz 2013, 18:49
"So wächst der Gewinn aber nicht, stimmts? (...)damit das Unternehmen seinen Gewinn steigern kann."

*facepalm* Gewinnmaximierung ist KEIN Garant dafür, dass ein Unternehmen überlebt. Verdammt, wann raffen es die Ökonomen, dass für eine langfristige Unternehmensicherung Kundenbindung durch zufriedene Kunden wichtiger ist.
Dabei geht es nicht nur um die Gewinnung neuer Kunden, sondern das Bestandskunden ebenfalls Sonderaktionen erhalten, also auch diejenigen die lange bei dem Unternehmen einkaufen.

Statt dessen wird das Mantra der Gewinn-Maximierung gesungen während diese Spirale durch Über-Konsumption Märkte zerstört. Und nein: Radikaler Liberalismus bzw. Deregulierung ist nicht die Lösung wie sich aktuell zeigt.
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Avatar XTSuperStar
XTSuperStar
#5 | 18. Mrz 2013, 18:50
Nö Gewinn alleine reicht nicht.
Unter Weltbeherrschung tuts einfach nicht
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Avatar Cernan02
Cernan02
#6 | 18. Mrz 2013, 18:51
EA = Elektronische Ärsche, mehr gibts nicht mehr zu sagen
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Avatar Überflieger
Überflieger
#7 | 18. Mrz 2013, 18:51
Nach euren Fails wie DA2,Swtor,DeadSpace und den ruckeligen Start von SimCity wohl kaum...

Und nichts gegen TakeTwo...

Gta & Bioshock coming soon ;)

Was kommt noch vergleichbares von EA dieses Jahr...mhmmm...neue Sims Addons?Fifa?

Edit: Borderlands 2 & Max Payne stehen sogar besser da als euer DeadSpace 3
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Avatar stzzl
stzzl
#8 | 18. Mrz 2013, 18:52
Publisher wie Ea haben es schwerer weil sie von low Budget bzw big kickstarter Budgets überholt werden, was wiederum viel mit der Kundennähe zu tun hat. Niemand will Drm, no-Mod support und andere Debakel.
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Avatar BoMbY
BoMbY
#9 | 18. Mrz 2013, 18:53
Ich persönlich glaube eher, die Tage von EA sind bereits angezählt. Es ist vielleicht noch nicht offensichtlich, aber ich glaube der Moloch ist zu groß geworden, und wird bald unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechen.
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Avatar zebisch
zebisch
#10 | 18. Mrz 2013, 18:53
sowas von egal... wenn man das spiel will, kauft man es da, wo es angeboten wird...
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