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Umfrage unter Spiele-Publishern - Trends: NextGen, Free2Play und PS Vita

In einer Umfrage zeigen sich Publisher doppelt so interessiert an PS4 und Xbox 720 als an der Wii U, ein Viertel der Befragten will ausschließlich F2P-Spiele herstellen.

Von Daniel Feith |

Datum: 22.03.2013 ; 13:30 Uhr


Umfrage unter Spiele-Publishern : Mockups von NextGen-Konsolen Mockups von NextGen-Konsolen Was erwarten sich die Spiele-Publisher von der Branche in Zeiten des Umbruchs und welchen Weg werden sie strategisch einschlagen? Eine zur Konferenz Game Connection in San Francisco veröffentlichte Umfrage mit dem Titel »Game Connection Publisher Survey 2013« gibt Aufschluss. Über 140 Publisher wurden dafür befragt, darunter Microsoft, Sony, Nintendo und Zynga.

Bei den für Publisher interessanten Plattformen führen die NextGen-Systeme PlayStation 4 und Xbox (720). 22 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, Titel auf den NextGen-Konsolen veröffentlichen zu wollen. Das Interesse ist damit doppelt so hoch als für die Wii U (11 %). Für die PlayStation 3 und die Xbox 360 wollen nur noch 6 % der Publisher produzieren, für deren Bewegungssteuerungs-Systeme Kinect und Move nur noch 3 %. Das Schlusslicht bildet die Wii. Lediglich 2 % der Publisher planen noch Titel für die alte Nintendo-Konsole.

Bei den Handhelds liegt die PS Vita überraschend trotz der schleppenden Absatzzahlen vorn. 9 % der Publisher planen Releases für Sonys tragbare PlayStation. 5 % der Publisher wollen für den Nintendo 3DS entwickeln, für PSP und DS nur noch 2 %. Über die Hälfte der Unternehmen haben vor, Spiele für iOS oder Android zu entwickeln.

Bei den Vertriebsmodellen setzt die Mehrheit der Publisher auf digitale Downloads (72%), Ladenversionen mit Packung sind von 62 % der Hersteller geplant.

25 %, also ein Viertel der befragten Unternehmen, setzen bei Bezahlmodellen ausschließlich auf Free2Play, für 40 % ist F2P eine Option, die sie »oft« einsetzen wollen. 60 % der Publisher, vor allem aus dem Mobile-Bereich, nennen Free2Play als ihr »relevantestes Geschäftsmodell«.

55 % der Publisher halten Abo-Modelle wie sie noch in World of Warcraft (ab Level 20), Rift und Eve Online einsetzen für nicht mehr interessant.

Der Mehrheit, nämlich 7 von 10 Publishern sind Geschäftsmodelle am liebsten, bei denen das jeweilige Entwicklerstudio die Kosten - zumindest teilweise trägt. Das heißt, bevorzugt sollen die Studios ihre Projekte komplett alleine finanzieren. Die Publisher fungieren dann nur noch als Vertrieb. Aber auch Modelle, in denen sich Publisher und Entwickler die Herstellungskosten und den erreichen Umsatz teilen, sind für die Publisher interessant.

via MCV

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Avatar Rotaermel
Rotaermel
#1 | 22. Mrz 2013, 13:50
Ich wüsste auch mal einen neuen Trend: Gute Spiele entwickeln. Ohne F2P, ohne DLCs, ohne Achievements, ohne Quicktime Events, ohne unnötige Erfahrungspunkte, sonder neinfach Spiele "wie früher". Wie wäre es z.B. mit einem Ego-Shooter in dem nicht Amerika die Welt rettet und der nicht open world ist; wie wäre es z.B. mit einem Zukunftsszenario im Stile von Unreal oder Quake?
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Avatar wall21
wall21
#2 | 22. Mrz 2013, 13:55
Zitat von Rotaermel:
Ich wüsste auch mal einen neuen Trend: Gute Spiele entwickeln. Ohne F2P, ohne DLCs, ohne Achievements, ohne Quicktime Events, ohne unnötige Erfahrungspunkte, sonder neinfach Spiele "wie früher". Wie wäre es z.B. mit einem Ego-Shooter in dem nicht Amerika die Welt rettet und der nicht open world ist; wie wäre es z.B. mit einem Zukunftsszenario im Stile von Unreal oder Quake?


Minecraft, WarZ und DayZ... Noch Fragen ???
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Avatar Adauli
Adauli
#3 | 22. Mrz 2013, 13:55
Natürlich wollen die Publisher möglichst wennig Leistung und Risiko erbringen für ein Spiel und dann trotzdem einen großen teil des Gewinns für sich abschöpfen. Nur in Zeiten des Onlinevertriebs haben die Entwickler mitlerweile die möglichkeit komplet auf die Publisher zu verzichten wenn sie das Spiel schon selber finanzieren müßen.
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Avatar DrProof
DrProof
#4 | 22. Mrz 2013, 13:55
"Der Mehrheit, nämlich 7 von 10 Publishern sind Geschäftsmodelle am liebsten, bei denen das jeweilige Entwicklerstudio die Kosten - zumindest teilweise trägt. Das heißt, bevorzugt sollen die Studios ihre Projekte komplett alleine finanzieren. Die Publisher fungieren dann nur noch als Vertrieb. Aber auch Modelle, in denen sich Publisher und Entwickler die Herstellungskosten und den erreichen Umsatz teilen, sind für die Publisher interessant."

No Risk Methode
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Avatar reflectingsphere
reflectingsphere
#5 | 22. Mrz 2013, 13:56
Könnt ihr bitte mal einen Link zum von euch verwendeten Umfrageergebnis angeben? Ich würde mir das gerne mal selbst angucken.

Quellenangabe sollte eigentlich Standard sein!


EDIT: Wie ich herausgefunden habe, sind die Ergebnisse sind leider nicht frei für jedermann zugänglich. Na toll. Man muss sich also auf diese mies zusammengefassten Artikel verlassen...
Schon solche Sätze wie "Das Schlusslicht bildet die Wii. Lediglich 2 % der Publisher planen noch Titel für die alte Nintendo-Konsole." sind doch absolut falsch geschlussfolgert. Das heißt nur, dass die Wii für 2% der Publisher die INTERESSABNTESTE Plattform ist, denn danach wurde gefragt. Das heißt aber nicht, dass nur 2% etwas dafür veröffentlichen. Was soll der Unfug? Daher wäre es schon, mal die offiziellen Ergebnisse zu sehen, statt die falsch und missverständlich zusammengefassten hier...
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Avatar wall21
wall21
#6 | 22. Mrz 2013, 13:59
Zitat von reflectingsphere:


Quellenangabe sollte eigentlich Standard sein!


Bei Gamestar ist noch nicht mal die Rechtschreibung Standard... Dann brauchst du auch nicht mit Quellenangaben kommen. Das überfordert die nur...
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Avatar easyleier
easyleier
#7 | 22. Mrz 2013, 14:06
Bei 100% der Spieler sind Download Inhalte,DLC,olways on und Free to play unerwünscht.
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Avatar ghostrise
ghostrise
#8 | 22. Mrz 2013, 14:09
Jetzt nur noch hinzufügen, was die Minderheit für Interessen haben, denn die werden am meisten vernachlässigt. Ich hoffe auf eine kompromissvolle Zukunft in der Spieleindustrie und keine Massenanpassung.
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Avatar Beholder84
Beholder84
#9 | 22. Mrz 2013, 14:14
Zitat von easyleier:
Bei 100% der Spieler sind Download Inhalte,DLC,olways on und Free to play unerwünscht.
Ich glaub ehrlich gesagt, dass das leider doch die Minderheit ist. Sonst wären die Geschäftsmodelle ja nicht erfolgreich - so traurig es ist. Mit diesem Mist wird einfach mehr Geld verdient.

Aber für uns kommen auch noch genug gute Spiele raus, keine Angst.
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Avatar HawkS73
HawkS73
#10 | 22. Mrz 2013, 14:16
Zitat von :
Bei den Vertriebsmodellen setzt die Mehrheit der Publisher auf digitale Downloads (72%)


Für mich unverständlich. Gut ich habe nicht die tollste Leitung (6k) aber fürs normale Internet und zocken vollkommen ausreichend. Gestern habe ich beim SimCity Entschuldigung Deal BF3 geladen, das hat bis heute Morgen insgesamt 8h gedauert die 20GB zu ziehen. ACHT Stunden! Ich mein hallo? Das war meine Stromrechnung auf die das ging.

Während Publisher die Packung und Transport sparen, zahlt der Kunde drauf, den die digitalen Versionen sind ja nicht billiger, dafür muss der Kunde den Rechner Stunden lang laufen lassen um, die ja immer größer werdenden Spiele, zu laden. Und auch die Stunden zum laden warten bis er spielen kann sind nicht toll. Geh ich in die Stadt kauf das Spiel als Retail und fahr zurück ist das 1-1.5h und ich kann zocken.

Vorteil beim digitalen hat hier eigentlich nur der Publisher.
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