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Epic Games - Chinesische Internet-Firma Tencent hält 48 Prozent am Studio

Mitte letzten Jahres übernahm das chinesische Internet-Unternehmen Tencent einen Minderheitsanteil am Studio Epic Games. Wie groß dieser Minderheitsanteil tatsächlich war, wurde nun bekannt.

Von Sebastian Klix |

Datum: 23.03.2013 ; 12:31 Uhr


Epic Games : Das chinesische Internet-Unternehmen Tencent hält einen großen Anteil an Epic Games. Das chinesische Internet-Unternehmen Tencent hält einen großen Anteil an Epic Games. Im Juli 2012 erwarb das chinesische Internet-Unternehmen Tencent, spezialisiert auf Dinge wie Soziale Netzwerke, E-Commerce aber natürlich auch Online-Spiele, einen Anteil an Spiele- und Engine-Entwickler Epic Games. Das ist nicht neu, allerdings war bisher nicht öffentlich bekannt, wie hoch dieser Anteil genau ist. Damals war lediglich die Rede von einem »Minderheitsanteil«. Ein Minderheitsanteil war es tatsächlich, allerdings trotzdem alles andere als ein kleiner, wie ein aktueller Bilanzbericht des Unternehmens nun zeigt.

Saftige 48,4 Prozent verleibte sich Tencent von Epic ein (entspricht etwa 40 Prozent des Gesamtkapitals) und ersetzte zwei der fünf Positionen im Verwaltungsrat gegen eigene Vertreter. Diesen Spaß ließ man sich stolze 330 Millionen US-Dollar kosten. Im Umkehrschluss heißt das auch, dass Epic Games insgesamt gut 680 Millionen wert ist.

Dies dürfte zumindest erahnen, wenn natürlich auch nicht zweifelsfrei belegen lassen, wieso es bei Epic Games seit einigen Monaten etwas turbulent zugeht -- vor allem was das Personal betrifft: Producer Rod Fergusson verließ Epic gen Irrational Games ( Bioshock Infinite ), Cliff Bleszinski kehrte dem Studio nach knapp zwei Dekaden ebenfalls den Rücken , mehrere Mitarbeiter von People Can Fly gründeten Augenblicke nach der endgültigen Übernahme durch Epic ein neues Studio und im Dezember strich auch President Mike Capps die Segel .

Quelle: Polygon.com

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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#1 | 23. Mrz 2013, 13:25
Das erklärt allerdigs tatsächlich einige der Entwicklungen in dem letzten Jahr!

Von wegen "Wir gehen aus familiären Gründen, bleiben aber in der Branche" und so ;)
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Avatar deidrana
deidrana
#2 | 23. Mrz 2013, 13:26
outsorcing !
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Avatar Flynix
Flynix
#3 | 23. Mrz 2013, 13:42
Zitat von playerxone:
Nicht der Name zählt, sondern die Personen, die hinter einem Unternehmen stehen.


Bei Leuten die hier auf Gamestar rumeiern vielleicht...
Bei der Breiten Masse zählt aber fast ausschliesslich der Name.
Leider...
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Avatar dorsorama
dorsorama
#4 | 23. Mrz 2013, 13:46
Fals es wen interessiert: Tencent hat 2011 400Mio$ in Riot games gesteckt.
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Avatar s-a-n-g-u-i-s
s-a-n-g-u-i-s
#5 | 23. Mrz 2013, 14:07
Muss nicht unbedingt schlecht sein.
Chinesische Unternehmen haben durch den Boom in China so viel Geld dass so etwas zum Teil auch nur als Kapitalanlage genutzt wird.

Ich bin mal gespannt ob Tencent nur zuguckt oder auch wirklich mitmischen will.

(ten Cent ... wasn blöder Name^^)
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Avatar keinohr
keinohr
#6 | 23. Mrz 2013, 14:07
Es besitzen "nur" 40%, wie hier so beiläufig erwähnt wird. Auch wäre eine genauere Ausführung wünschenswert. (Welche Auswirkung das auf die Firma hat und was beide Parteien von der Partnerschaft erhoffen.)
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Avatar BeRse
BeRse
#7 | 23. Mrz 2013, 14:11
Zitat von keinohr:
Es sind "nur" 40%, wie hier beiläufig erwähnt wird. Auch wäre eine genauere Ausführung wünschenswert. Welche Auswirkung das auf die Firma hat und was beide Parteien von der Partnerschaft erhoffen.

Fazit: 6, setzen.


40% vom Kapital
steht auch so im Artikel
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Avatar keinohr
keinohr
#8 | 23. Mrz 2013, 14:14
Zitat von BeRse:


40% vom Kapital
steht auch so im Artikel

Es ist eben genau anders herum. Sie haben 48% der Aktien in Wert von 330 mio. $ gekauft. Was ein Anteil von 40% der Firma entspricht. Steht auch in der Quelle.
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Avatar Van Kroenen
Van Kroenen
#9 | 23. Mrz 2013, 14:16
Zitat von keinohr:

Welche Auswirkung das auf die Firma hat ...


...und das soll ich mir jetzt aus den Fingern saugen, oder wie muss man das verstehen? Welche Auswirkungen das auf die Firma hat, wird die Zukunft zeigen.

Zitat von keinohr:

...und was beide Parteien von der Partnerschaft erhoffen.


Pleite zu gehen halte ich für unwahrscheinlich.

Zitat von keinohr:
Es sind "nur" 40%, wie hier beiläufig erwähnt wird.
Fazit: 6, setzen.


Es sind 48,4 % der ausstehenden Anteile, was etwa 40 % des Gesamtkapitals entspricht. Was gibt es da nicht zu verstehen?

Zitat von keinohr:
Es ist eben genau anders herum. Sie haben 48% der Aktien in Wert von 330 mio. $ gekauft. Was ein Anteil von 40% der Firma entspricht. Steht auch in der Quelle.


Hmmm... "purchasing approximately 48.4 percent of outstanding shares of Epic stock, equating to 40 percent of total Epic capital inclusive of both stock and employee stock options."
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Avatar keinohr
keinohr
#10 | 23. Mrz 2013, 14:17
Zitat von Sebastian Klix:


Nö... schlicht deine "Anmacherei" doppelt kopiert.

Stimmt :D. Aber habt das ja gleich wieder wegeditiert ;).

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