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Zynga - 30 Prozent weniger Umsatz, 40 Prozent weniger Spieler; US-Glücksspielpläne verworfen

Das Social Games-Unternehmen Zynga muss erneut Umsatz- und Spielerzahlenrückgänge sowie einen Quartalsverlust von knapp 16 Millionen Dollar hinnehmen. Daher will sich die Firma zukünftig wieder stärker auf ihre Wurzeln konzentrieren und hat deshalb unter anderem seine Online-Glücksspielpläne in den USA verworfen.

Von Sebastian Klix |

Datum: 27.07.2013 ; 17:11 Uhr


Zynga : Zynga kämpft erneut gegen zurückgehende Spieler- und Umsatzzahlen. Der neue CEO Don Mattrick will daher einen Kurs einschlagen, der das Unternehmen zurück zu seinen Wurzeln führt. Zynga kämpft erneut gegen zurückgehende Spieler- und Umsatzzahlen. Der neue CEO Don Mattrick will daher einen Kurs einschlagen, der das Unternehmen zurück zu seinen Wurzeln führt.

Bekanntlich verfolgt Social-Games-Entwickler Zynga seit einiger Zeit Pläne, in das Online-Glücksspielgeschäft einzusteigen. Dazu hatte man unter anderem das Ziel, für die USA eine entsprechende Lizenz zu erhalten. Doch nun ruderte das Unternehmen wieder zurück: In Großbritannien etwa wird man das Ganze auch weiterhin teste, in Nordamerika hingegen hat man die Pläne nun komplett verworfen. Zynga sehe seine größten Chancen darin, sich weiter auf den Free2Play-Social-Games-Markt zu fokussieren. Diese kurzfristige Umorientierung dürfte sehr wahrscheinlich etwas mit Zyngas neuem CEO und Ex-Xbox-Chef Don Mattrick zu tun haben.

Die Entscheidung scheint jedenfalls wohl nicht die schlechteste zu sein, denn in seinem bisherigen Kerngeschäft, den Social Games, musste Zynga nun im kürzlich abgeschlossenen Geschäftsquartal erneut Einbußen hinnehmen. Sowohl was den Umsatz als auch die aktiven Spielerzahlen angeht: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet das Unternehmen einen Rückgang täglicher aktiver Spieler um ganze 45 Prozent, der Vergleich zum vorangegangenen Quartal ist nicht besser. Auch hier muss das Unternehmen einen Rückgang von 25 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang verkraften. Bei den zumindest monatlich aktiven Spielern sind die Zahlen ähnlich.

Das alles wirkt sich natürlich auch auf den Umsatz aus: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging dieser um gut 30 Prozent zurück und bescherte dem Unternehmen damit einen Quartalsverlust von 16 Millionen US-Dollar, nachdem man im Quartal zuvor noch immerhin wieder etwa 4 Millionen im Plus war.

Zynga hofft nun, dass CEO Don Mattrick im Laufe der nächsten Quartale, in denen das Unternehmen mit teils starken Schwankungen rechnet, das Ruder wieder herumreißen kann. Man müsse zurück zu seinen Grundlagen und die hauseigenen Projekte auf ihre Langlebigkeit hin ausrichten. Dazu gehöre auch, weiter an der Produktqualität zu arbeiten, so Mattrick.

Via VentureBeat.com

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Avatar Kehool
Kehool
#1 | 27. Jul 2013, 18:16
anscheinend ist diese gigantische social/casual game blase geplatzt

vielleicht besinnt man sich bei zynga ja irgendwann darauf zur abwechslung mal qualitativ hochwertige produkte abzuliefern, aber ich bin da eher skeptisch
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Avatar Ghost_182
Ghost_182
#2 | 27. Jul 2013, 18:18
Die "Zukunft der Spielebranche" war aber schnell vorbei.

"Man müsse zurück zu seinen Grundlagen und die hauseigenen Projekte auf ihre Langlebigkeit hin ausrichten. Dazu gehöre auch, weiter an der Produktqualität zu arbeiten, so Mattrick."

Ach sag bloß!! Wieso müssen solche High-Potentials immer erst den Karren gegen die Wand fahren, bevor sie das realisieren was andere schon vor Monaten gesagt haben? Da schäme ich mich fast auch zu dieser Gruppe gezählt zu werden.
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Avatar Joschka
Joschka
#3 | 27. Jul 2013, 18:18
Aus Scheiße lässt sich halt doch kein Gold machen, und wenn, dann nur sehr kurzfristig. Irgendwo beruhigt mich die News hier ein wenig.
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Avatar Hochnerd
Hochnerd
#4 | 27. Jul 2013, 18:18
Don Mattrick und Zynga wird es nicht mehr lange geben. Mir egal :D
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Avatar Zakkuri
Zakkuri
#5 | 27. Jul 2013, 18:22
Es blutet, nun tötet es bevor es Eier legt... und hoffen das andere daraus ne lehre ziehen...
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Avatar Xclipse
Xclipse
#6 | 27. Jul 2013, 18:26
Wundert mich nicht. Solche Spiele können nur für kurze Zeit interessant sein. Werde Zynga für deren Müll nie unterstützen.
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Avatar DrProof
DrProof
#7 | 27. Jul 2013, 18:26
Wer hätte gedacht dass sich nervende Facebookspiele nicht halten würden??? Bei den Konzepten dahinter echt kein Wunder =)
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Avatar KellogsFrosties
KellogsFrosties
#8 | 27. Jul 2013, 18:39
ooooh, das tut mir aber leid
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Avatar Newtons hat
Newtons hat
#9 | 27. Jul 2013, 18:41
Aha. Don Mattrick wie? Ich hasse den Mann, seine Arroganz und Schmierigkeit ist bei der Xbox Präsentation wie Schleim von seinem Lächeln getrieft. Mal gespannt wie der sich so anstellt...
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Avatar Tharos
Tharos
#10 | 27. Jul 2013, 18:42
Zitat von :
Der neue CEO Don Mattrick will daher einen Kurs einschlagen, der das Unternehmen zurück zu seinen Wurzeln führt.


Billige, langweilige Browsergames? DAS wird sicher ein Erfolg ... ;-)
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