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The Last of Us - Entwickler Naughty Dog reagiert auf Sexismus-Vorwürfe

Das Endzeit-Abenteuer The Last of Us ist sexistisch. Zumindest wenn es nach einigen Kritikern geht. Bei Entwickler Naughty Dog stößt diese Anschuldigung auf Unverständnis: Man habe viel Wert auf eine tiefe Charakterzeichnung gelegt und es gäbe zahlreiche bessere Negativ-Beispiele.

Von Sebastian Klix |

Datum: 11.08.2013 ; 16:31 Uhr


The Last of Us : Ein Mann beschützt eine 14-jährige auf ihrer Reise durch die gefährlichen Endzeit-USA. Für einige Kritiker Grund genug, die Sexismus-Keule zu schwingen. Ein Mann beschützt eine 14-jährige auf ihrer Reise durch die gefährlichen Endzeit-USA. Für einige Kritiker Grund genug, die Sexismus-Keule zu schwingen.

Grundsätzlich kann man eh machen was man will, irgendjemandem wird es sowieso gegen den Strich gehen. Das weiß auch Entwickler Naughty Dog, welcher auch aus einer ganz bestimmten Ecke Kritik für sein PS3-exlusives Endzeit-Abenteuer The Last of Us einstecken muss - für die weiblichen Charaktere, Stichwort: Sexismus.

So recht begründen könnten die Kritiker diesen Vorwurf aufgrund fehlender barbusiger Stripperinnen, putzender Hausfrauen und knapp bekleideter Archäologinnen aber anscheinend nicht und stützen sich daher unter anderem auf die wehrlose und verletzliche Ellie, die von einem Mann beschützt werden muss. Dass Ellie erst 14 Jahre alt ist und trotzdem weiß, wie man mit 9mm, Karabiner und Messer umgehen kann, wird dabei anscheinend ausgeblendet. The Last of Us würde vorrangig die Geschichte von Begleiter Joel, der Spielfigur erzählen. Frauen hingegen würde nicht ordentlich charakterisiert werden.

Bei Naughty Dog stößt diese Kritik auf Stirnrunzeln: »Wir waren von einigen Kritiken und Gegenreaktionen bezüglich unserer Ausarbeitung der weiblichen Rollen im Spiel wirklich überrascht. Ich denke, wir haben einen außerordentlich guten Job bei der Charakter-Erschaffung abgeliefert - egal ob Mann, Frau, schwarz, weiß, homo- oder heterosexuell. Wir versuchten einfach, lebendige Charaktere zu zeichnen.«, kontert Game Director Bruce Straley.

Er habe das Gefühl, The Last of Us müsse dabei als eine Art Sündenbock herhalten. Ein Exempel, um aufzuzeigen, dass bei dem Thema noch einige Missstände in der Spielebranche herrschen würden. Laut Straley sei dies auch nicht falsch und diese Diskussion wichtig. Nur eines könne er nicht verstehen: Wieso man als Negativbeispiel ausgerechnet The Last of Us heranziehe.

»Es war einfach nur seltsam, wie unser Spiel dafür verwendet wurde. Ich mein, man denke nur an all die Spiele, die man statt The Last of Us dafür hätte hernehmen können.«

Das komplette Interview findet sich auf VentureBeat.com.

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Avatar Head of Asgard
Head of Asgard
#1 | 11. Aug 2013, 17:53
Kritiker gibts...unfassbar.
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Avatar maximiZe
maximiZe
#2 | 11. Aug 2013, 17:55
TLoU ein Sündenbock? Welches Spiel wurde denn in den letzten Monaten nicht für angeblichen Sexismus kritisiert? Da soll der gute Straley sich mal glücklich schätzen nicht bei Vanillaware zu arbeiten.

Davon abgesehen ist es ziemlich irrelevant ob jemand von (nicht benennbaren) Menschen im Internet (belegfrei) kritisiert wurde und schon gar keine Meldung wert.
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Avatar blackone
blackone
#3 | 11. Aug 2013, 17:55
Das sehe ich auch so!
Ist euch schonmal aufgefallen, dass man in The Last of us als Spieler nur Menschen männlichen Geschlechts tötet, nie eine Frau. Eine absolute Frechheit.
Gleichberechtigung für alle!!
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Avatar qwertzoi
qwertzoi
#4 | 11. Aug 2013, 17:56
Zitat von Head of Asgard:
Kritiker gibts...unfassbar.

Wenn es so an den Haaren herbeigezogen wird, allerdings.
Nix gegen berechtigte Kritik aber sowas ist lächerlich.
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Avatar Wirago
Wirago
#5 | 11. Aug 2013, 17:58
Zitat von blackone:
Das sehe ich auch so!
Ist euch schonmal aufgefallen, dass man in The Last of us als Spieler nur Menschen männlichen Geschlechts tötet, nie eine Frau. Eine absolute Frechheit.
Gleichberechtigung für alle!!


Du hast das mit der Gleichberechtigung noch nicht ganz verstanden. Nach Gleichberechtigung schreit man nur dann wenn man als Frau etwas besseres bekommt. Im umgekehrten Fall ist man still.
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Avatar Schattenlos
Schattenlos
#6 | 11. Aug 2013, 17:59
Bähm, gib's ihnen ... Einfach in Zukunft nur noch Spiele mit Neutren machen und niemand fühlt sich diskrimiert ... Obwohl, dann fühlen sich vielleicht alle Wesen mit eindeutiger Geschlechtszugehörigkeit diskriminiert ... Dann am besten nur noch Spiele mit Robotern machen ... Obwohl, dann fühlen sich die biologischen Lebensformen diskriminiert ... Also am besten gar keine Spiele mehr machen, dann wird endlich niemand mehr diskriminiert und alle sind glücklich ... Obwohl, dann fühlen sich die Spieler diskriminiert ...

Ich glaube einfach, manchen Spinnern kann man's einfach nicht recht machen und muss sie einfach dumm quatschen lassen.
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Avatar tiger tank
tiger tank
#7 | 11. Aug 2013, 18:03
Also bitte, der Schwerpunkt von The Last of Us liegt doch gerade auf der Beziehung zwischen den Charakteren. Dass Ellie im Hingegensatz zu Joel nur die zerstörte Welt kennt, macht schließlich den Reiz der Geschichte aus. Das sich anbahnende Vater-Tochter-Verhältnis ist ebenfalls nicht zu verachten. Wo liegt da denn Sexismus?
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Avatar tiffel98
tiffel98
#8 | 11. Aug 2013, 18:04
Sag mal, haben diese Kritiker nichts anderes zu schreiben? Wie vernarrt muss man denn sein, um auf so etwas zu kommen? Was gibt es denn für ungebildete Menschen auf der Welt?
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Avatar und wenn ja wie viele
und wenn ja wie viele
#9 | 11. Aug 2013, 18:06
In der heutigen Zeit wird man zwei mal verklagt wenn man einen Politiker als Clown bezeichnet.
Einmal vom Politiker weil man ihn als Clown bezeichnet und einmal vom Clown weil man einen Politiker mit ihm vergleicht.

Leider fühlt sich gefühlt jeder als Kritiker wenn "er" oder "sie" oder "es" (sonst werd ich verklagt) einen Internetanschluss besitzt.

Lachhaft.
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Avatar xTalantica
xTalantica
#10 | 11. Aug 2013, 18:07
Genau weil die Beiden ja auch viel zu gut miteinander klarkommen, besonders im Hinblick auf den Altersunterschied!
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