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Electronic Arts - EA-Sports-Chef Andrew Wilson wird neuer CEO

Electronic Arts hat einen Nachfolger für John Riccitiello gefunden: Andrew Wilson, bisheriger EA-Sports-Chef, wird neuer CEO des Unternehmens.

Von Tobias Ritter |

Datum: 18.09.2013 ; 12:51 Uhr


Electronic Arts : Andrew Wilson ist neuer CEO von Electronic Arts. Andrew Wilson ist neuer CEO von Electronic Arts. Es hat etwas länger gedauert, die Nachfolge des im vergangenen März als CEO von Electronic Arts zurückgetretenen John Riccitiello zu klären. Doch nun steht fest: Andrew Wilson, bisheriger Chef des EA-Labels EA Sports, wird neuer Chief Excecutive Officer (CEO) des Publishers.

Wilson ist bereits seit dem Jahr 2000 für Electronic Arts tätig und nahm seitdem verschiedene strategische Positionen innerhalb des Unternehmens ein. Unter anderem zeichnete er sich für die Asia Online Publishing Group und für das EA-Studio im koreanischen Seoul verantwortlich. Zudem war er auch schon als Executive-Producer für die FIFA-Reihe tätig.

Getroffen wurde die Entscheidung über die Nachfolge von John Riccitiello von einem extra dazu einberufenen Gremium, dem unter anderem auch der aktuell als kommissarischer CEO agierende Executive-Chairman Larry Probst angehört:

»Ich bin überzeugt davon, dass Andrew die richtige Wahl unseres Gremiums war, und zwar eine, von der ich erwarte, dass das Team bei EA sie enthusiastisch unterstützen wird. Andre ist der erste Studio-Manager, der als unser CEO fungieren wird, was als Beweis seiner kreativen Fähigkeiten und seiner unternehmerischen Fähigkeiten anzusehen ist«, so Probst.

Wilson selbst, der den Chefposten bei EA Sports einst vom zum COO von Electronic Arts beförderten Peter Moore übernahm, zeigte sich geehrt und demütig:

»Ich habe größten Respekt und empfinde eine tiefe Passion für dieses Unternehmen und ebenso für unsere globale Fangemeinde und ich bin unglaublich motiviert, unseren Leuten, unseren Gamern und unseren Anteilseignern in einer solch aufregenden Zeit unserer Industrie dienen zu können.«

Man habe nun unglaublich viel Arbeit vor sich und die Mission sei kristallklar: Ein hundertprozentiger Fokus auf das Erreichen des Geschäftsplanes für das Geschäftsjahr 2014. Man müsse nun den Übergang in die digitale Zukunft weiter forcieren, beeindruckende Spiele und Services auf allen Plattformen abliefern und profitablen Wachstum etablieren.

Wilson wird ein Jahresgehalt von 800.000 US-Dollar und einen Jahreszielbonus von 150 Prozent sowie einmalige Aktienoptionen in Höhe von einer Million US-Dollar erhalten.

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Avatar Soebe
Soebe
#1 | 18. Sep 2013, 12:54
"Wilson wird ein Jahresgehalt von 800.000 US-Dollar und einen Jahreszielbonus von 150 Prozent sowie einmalige Aktienoptionen in Höhe von einer Million US-Dollar erhalten."

Ich hoffe er kriegt auch alle EA DLC's gratis. Sonst ist das ja richtig lasch was der verdient...
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Avatar Hasamoto
Hasamoto
#2 | 18. Sep 2013, 12:59
Ahh das neste Opferlam

Wo ist mein Messer und Gabel
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Avatar zeckowitsch
zeckowitsch
#3 | 18. Sep 2013, 13:05
"Man habe nun unglaublich viel Arbeit vor sich und die Mission sei kristallklar: Ein hundertprozentiger Fokus auf das Erreichen des Geschäftsplanes für das Geschäftsjahr 2014. [...] und profitablen Wachstum etablieren."

Hatte ja insgeheim gehofft, dass sich die Einstellung von EA mit einem neuen CEO eventuell ins positive ändert (nicht nur rein auf Profit), aber da hab' ich wohl falsch gehofft. Naja, war ja irgendwie vorauszusehen, bei einem ehemaligen FIFA Executive Producer... ;)
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Soebe
#4 | 18. Sep 2013, 13:11
Zitat von zeckowitsch:

Hatte ja insgeheim gehofft, dass sich die Einstellung von EA mit einem neuen CEO eventuell ins positive ändert (nicht nur rein auf Profit), aber da hab ich wohl falsch gehofft.


Das ist eine Firma, kein Wohltätigkeitsverein.
Ausserdem würden die bestimmt nicht jemanden in das Amt berufen, was du dir da erhoffst.
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Avatar zeckowitsch
zeckowitsch
#5 | 18. Sep 2013, 13:13
Zitat von Soebe:


Das ist eine Firma, kein Wohltätigkeitsverein.
Ausserdem würden die bestimmt nicht jemanden in das Amt berufen, was du dir da erhoffst.


Dass die das nicht zum Spaß machen ist mir durchaus bewusst. Nur gibt es sehr wohl auch andere große, erfolgreiche Firmen, die das weitaus besser machen als EA.
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Avatar MasterofOregano
MasterofOregano
#6 | 18. Sep 2013, 13:15
Um Gottes Willen nicht noch mehr Sport
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Avatar Soebe
Soebe
#7 | 18. Sep 2013, 13:16
Zitat von zeckowitsch:


Dass die das nicht zum Spaß machen ist mir durchaus bewusst. Nur gibt es sehr wohl auch andere große, erfolgreiche Firmen, die das weitaus besser machen als EA.


Naja, was ist denn "Gross".
Wenn man sich mal den jährlichen Umsatz der Firmen ansieht gibts da grosse Unterschiede.
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Avatar Minoru
Minoru
#8 | 18. Sep 2013, 13:42
Das is ja der typ der immer so lustig spoooääärds oder calladutey sagt... für mich jedenfalls kein sympathieträger aber EA ist ja eh nicht als sympatische firma aufgestellt :)
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Avatar Srefanius
Srefanius
#9 | 18. Sep 2013, 13:48
Finde ich etwas gewagt. EA Sports ist im Vergleich zum Gesamtunternehmen einfach eher ein Selbstläufer. Mit einem Mindestmaß an Qualität hast du da eine riesige Gewinnspanne. Da ist EA noch mal was ganz anderes. Aber gespannt, ob sie wirklich langsam mal versuchen einen Image-Wechsel anzugehen. Viele Aussagen in den letzten Monaten gingen ja in die Richtung, aber bevor da irgendwer was glaubt, müssen da schon Taten folgen.
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Avatar pingumania
pingumania
#10 | 18. Sep 2013, 13:54
Mir fällt zu EA Sports nur folgendes ein:
- Jedes Jahr ein Datenbankupdate zum Vollpreis
- Innovation ist nicht vorhanden
- PC wird vernachlässigt
- "Eigene" Spiele gibt es nicht, da echte Sportarten als Vorlage dienen.

Hab da so ein mulmiges Gefühl.
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