Ubisoft : Ubisoft sieht sich in seiner Strategie, neuen Konsolensystemen mit neuen Marken zu begegnen, bestätigt. Ubisoft sieht sich in seiner Strategie, neuen Konsolensystemen mit neuen Marken zu begegnen, bestätigt. Dass der französische Spielentwickler und Publisher Ubisoft in letzter Zeit vermehrt auf neue Marken setzt, dürfte manchem Spieler wohl bereist aufgefallen sein. Unter anderem mischte das Unternehmen bereits die letzten E3-Messen mit den überraschenden Neuankündigungen von The Division und dem mittlerweile bereits veröffentlichten Watch Dogs auf.

Warum man als einer der wenigen großen Videospiel-Publisher gerade diese Strategie fährt, hat Yves Guillemot als Gründer und CEO des Unternehmens nun auf dem offiziellen Ubisoft-Blog verraten. Dort spricht er unter anderem über die Möglichkeiten, die ein Generationen-Wechsel in Sachen Konsolen-Hardware mit sich bringt:

»Was ich schon zu den Anfangszeiten dieser Industrie bemerkt habe, war, dass es bei einem Übergang in eine neue Konsolengeneration jede Menge Möglichkeiten gibt. Jedes Mal, wenn eine neue Konsole kommt, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, neue Marken oder Gameplay-Arten zu erschaffen - die Welten zu verändern, in denen die Spieler ihre Zeit verbringen.«

Darüber hinaus würde sich aber jedes Mal auch die Option bieten, das Erbe bereits vorhandener Marken weiter voranzubringen. Aus diesen Gründen, so Guillemot, sei man bei Ubisoft immer ganz vorne mit dabei, wenn eine neue Konsolengeneration auf den Markt kommt.

»Danach hat man nämlich fünf oder zehn Jahre Zeit für diese Marken - und bei manchen sogar 15.«

Und dass Ubisoft hier den richtigen Weg eingeschlagen habe, sehe man ja alleine schon am Erfolg von Watch Dogs, so der Firmen-Chef abschließend:

»[Die Verkaufszahlen] sind für eine neue Marke gewaltig. Sie zeigen, dass die Leute etwas neues wollen. Sie wollen neue Arten von Gameplay und neue Welten.«

E3 2014 - Ubisoft-Pressekonferenz