Crytek - »Spieleindustrie wegen Free2Play-Modell im Wandel«

Ein Mitarbeiter des Spiele-Entwicklers Crytek erzählt, warum sich die Spieleindustrie in den nächsten Jahren verändern wird und welche Auswirkungen der Free2play-Markt auf die Branche hat.

von Florian Inerle,
21.12.2011 13:45 Uhr

Das Unternehmen Crytek wurde 1999 gegründet.Das Unternehmen Crytek wurde 1999 gegründet.

Laut Entwickler Crytek wird sich die ganze Spieleindustrie in den nächsten Jahren komplett verändern. Der Grund dafür sind nach Meinung von Global-Business-Development-Chef Carl Jones Free2play-Spiele und Casual-, so wie Mobile-Games. Diese seien meistens nicht so komplex aufgebaut wie andere Spiele und könnten darum schneller mehr Inhalte bieten als andere Spiele.

Außerdem sagt er, die Grundlage für wöchentliche Updates sei eine »robuste und super-schnelle« Engine. Damit will Jones natürlich auf die von Crytek entwickelte Cry-Engine anspielen. Diese wird derzeit unter anderem zur Entwicklung des kostenlos spielbaren Multiplayer-Shooters WarFace verwendet. Wenn es weiterhin profitabel bleiben soll, aufwändige Spieler zu entwickeln, muss sich Jones' Meinung nach auch einiges ändern:

»Es gibt einige sehr, sehr große und namhafte Studios die Spiele entwickelt haben, von denen man dachte sie würden ein großer Erfolg werden - dann aber aufgrund von zu hohen Kosten eingestellt werden mussten. Das ist bei einer kleinen Anzahl von Spieleproduktionen pro Jahr unhaltbar«, so Jones. Darum konzentriere sich das Team weiterhin darauf, auch an zukünftigen Spielen in kleinen Teams weiterzuarbeiten.


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