Dead Space - Angespielt

Richard Biggs lacht, während wir zittern. Der Mann ist Producer von EAs Horror-Actiontitel Dead Space , und sein Spiel hat uns gerade gehörig erschreckt. Gut so, immerhin verspricht EA mit Dead Space das schaurigste Spiel aller Zeiten.

von Fabian Siegismund,
13.02.2008 18:00 Uhr

Richard Biggs lacht, während wir zittern. Der Mann ist Producer von EAs Horror-Actiontitel Dead Space, und sein Spiel hat uns gerade gehörig erschreckt. Gut so, immerhin verspricht EA mit Dead Space das schaurigste Spiel aller Zeiten.

Das innovativste Spiel aller Zeiten ist es allerdings nicht. Die Story klingt nach Event Horizon: Ein Raumschiff, die Ishimura, geht in den Tiefen des Alls verloren, unser Held, der Ingenieur Isaac Clarke, soll es wieder flottmachen. Das stellt sich allerdings als komplizierter heraus als erwartet: Der Pott ist total im Eimer und außerdem von fiesen Parasiten befallen, die die Leichen der Besatzung in eklige Monster verwandelt haben. Die Viecher sehen dabei dem Ungetüm aus Das Ding aus einer anderen Welt ausgesprochen ähnlich: Bizarre Geschöpfe halb Mensch, halb Hackfleisch, mit zu vielen Gliedmaßen und spitzen Auswüchsen. Während wir durch die dunklen Gänge der Ishimura huschen, die wiederum stark an die Nostromo aus Alien erinnert, und gelegentlich die Schwerkraft ausfällt (Crysis lässt grüßen), packt Dead Space doch etwas Neues aus: Die Möglichkeit, den Necromorphs sämtliche überflüssigen Gliedmaßen wieder abzuschießen.

Clarke trägt mehrere futuristische Schneidgeräte bei sich, mit denen er seine Gegner in ihre Einzelteile zerlegen kann. Das hatten wir uns allerdings ein wenig filigraner, präziser vorgestellt, vielleicht wie bei den Lichtschwertern aus Krieg der Sterne. Stattdessen unterscheidet sich Clarkes »Plasma Cutter« spielerisch kaum vom genretypischen Strahlen- oder Sturmgewehr, mit Ausnahme der schicken Laserpointer, die beim Zielen helfen. Eines macht Dead Space aber ausgesprochen gut: Indem es vollständig auf Bildschirmanzeigen verzichtet (Clarkes Gesundheitszustand etwa lesen wir von seinem Schutzanzug ab), gibt es uns das Gefühl, einem interaktiven Film zuzuschauen. Tatsächlich hat sich EA bei Dead Space eher an Filmen als an Computerspielen orientiert: Durch geschicktes Zusammenspiel von Musik, Soundeffekten und gemeinen Überraschungen erzeugt Dead Space eine Atmosphäre, die so dicht ist, als könne man sie schneiden. Mit einem Plasma Cutter zum Beispiel.

Eine ausführliche Preview zum Spiel lesen Sie in der nächsten Ausgabe von GameStar.


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