DeNA - Entlassungen bei Nintendos Mobile-Partner (Update)

Vor wenigen Wochen haben Nintendo und DeNA noch ihren Partnerschaft für den Mobile-Games-Markt verkündet. Nun kam es bei dem Mobile-Entwickler zu einer größeren Entlassungswelle. Einen Zusammenhang mit der Kooperation soll es aber nicht geben.

von Tobias Ritter,
13.04.2015 13:13 Uhr

Nintendo ist zukünftig auch auf dem Mobile-Games-Markt tätig. Der neue Partner DeNA nimmt jedoch zunächst größere Umstrukturierungen in Nordamerika vor.Nintendo ist zukünftig auch auf dem Mobile-Games-Markt tätig. Der neue Partner DeNA nimmt jedoch zunächst größere Umstrukturierungen in Nordamerika vor.

Update 13. April 2015: Wie einige nicht näher genannte Quellen gegenüber dem Magazin GamesBeat erklärt haben, sei die Entlassung der Mitarbeiter gleichzusetzen mit der Schließung der Niederlassung im kanadischen Vancouver. Zudem seien auch einige Mitarbeiter vom westlichen DeNa-Hauptquartier in San Francisco entlassen worden. Eine Bestätigung dieser Behauptungen seitens DeNA steht bisher allerdings noch aus.

Originalmeldung: Erst vor wenigen Wochen hat Nintendo relativ überraschend angekündigt, zukünftig auch im Mobile-Games-Sektor tätig zu sein. Mit DeNA holte man sich zudem einen in diesem Bereich erfahrenen Entwickler als Partner mit ins Boot. Und der scheint nun einige interne Umstrukturierungen vorzunehmen, die einen größeren Teil der Belegschaft den Arbeitsplatz kostet.

Wie die englischsprachige Webseite venturebeat.com nämlich berichtet, wurden am Vancouver-Standort des Unternehmens nicht gerade wenige Mitarbeiter entlassen. Ein DeNA-Sprecher bestätigte eine »signifikante Anzahl an Entlassungen«.

Andere Quellen berichten zudem davon, dass zusätzlich auch an der Zweigstelle in San Francisco mehrere Angestellte ihren Job verloren hätten. Offiziell heißt es lediglich, dass das alles Teil einer Restrukturierung des operativen Geschäfts in Nordamerika sei. Einen Zusammenhang mit der Nintendo-Kooperation dementiert man jedoch ausdrücklich:

»Der Westen wird auch weiterhin einer unserer Kernmärkte für das Mobile-Games-Geschäft sein und diese Entscheidungen stehen in keinerlei Zusammenhang zu unserer Allianz mit Ninntendo oder der Popularität des Final Fantasy Record Keeper.«

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