esports-Dachverband gegründet

von Walter Reindl,
18.07.2003 16:15 Uhr

Der soeben neu gegründete Deutsche eSport-Verband (DeSpV) will in Zukunft die Interessen der rund 1,5 Millionen aktiven Computerspieler in Deutschland vertreten. Dazu gehört nicht nur Pressearbeit, sondern auch die Einbeziehung der National-Teams, die bisher meist alleine operierten. Vorbild ist dabei der Deutsche Fußball Bund. Viele der schon bestehenden eSport-Nationalmannschaften des Team Germany sollen vollständig in den Dachverband eingegliedert werden. Mit seinen potenziell 1,5 Millionen Mitgliedern würde der Deutsche eSport Verband den 5. Platz auf der Rangliste der mitgliedsstärksten Verbände des Deutschen Sport Bundes belegen, noch vor etablierten Verbänden wie dem Deutschen Leichtathletik-Verband oder dem Deutschen Handball-Bund.
Ein mittelfristiges Ziel ist die Konzeption und Etablierung eines übergreifenden und aussagekräftigen Ligasystems in Kooperation mit den Ligabetreibern. Dies soll durch die Schaffung einheitlicher Regelwerke für die einzelnen Spiele begleitet sein. Der Deutsche eSport Verband versteht sich als Ansprechpartner und Schnittstelle für Spieler und Clans auf der einen Seite und für Presse und Industrie sowie Behörden auf der anderen. Dabei hat Aufklärungsarbeit über den eSport höchste Priorität.
Mehr Infos auf der offiziellen Webseite des Verbands oder im Quakenet-Channel #despv.


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