Ferrari Virtual Academy 2010 - Realistischer als F1 2010?

Am kommenden Donnerstag will Ferrari seinen Formel-1-Simulator zum Download freigeben. Die schnellsten Fahrer gewinnen einen Besuch im Werk in Maranello.

von Daniel Visarius,
06.09.2010 14:40 Uhr

Die Ferrari Virtual Academy 2010 basiert auf dem aktuellen Formel-1-Simulator von Ferrari. Mit solchen Simulatoren umschiffen die Formel-1-Teams unter anderem das Testverbot zwischen den Rennen. Entsprechend genaue Daten muss die Software liefern - im Originalsimulator arbeiten zehn Multiprozessorssysteme mit 60 GByte Arbeitsspeicher.

Trailer zu Ferrari Virtual Academy 2010 1:39 Trailer zu Ferrari Virtual Academy 2010

Auf drei Strecken dürfen PC-Spieler bei Ferrari Virtual Academy 2010 um die schnellsten Zeiten wetteifern (mit dabei sind die Ferrari-Hausstrecken Mugello und Fiorano sowie der Nürburgring). Laut Ferrari entspricht das F10-Modell dem Original-CAD-Projekt, das auch für die Entwicklung des diesjährigen Formel-1-Autos benutzt wurde.

Der Realitätsgrad könnte deutlich über dem F1 2010 (Erscheinungsdatum: 23. September 2010) liegen, wenn Ferrari die Physik aus Geheimhaltungsgründen nicht zu sehr vereinfacht hat. Grafisch machen die Screenshots auf alle Fälle einiges her. Allerdings können Sie in dem Codemasters-Titel eine komplette Saison samt gegnerischer Autos absolvieren, während sich Ferrari Virtual Academy 2010 aufs Zeitfahren beschränkt. Zu den Systemanforderungen macht Ferrari keinerlei Angaben. Wir sind gespannt auf Donnerstag, den 9. September.

Ferrari Virtual Academy 2010 - Screenshots der F1-Simulation ansehen


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