Gamescom - Spielemesse ist ein Verlustgeschäft

Laut dem Bericht einer großen deutschen Tageszeitung fährt die Gamescom in Köln hohe Verluste ein. Inzwischen überprüft die Stadt anscheinend sogar die »strategische Notwendigkeit« der Messe.

von Maximilian Walter,
29.06.2012 13:05 Uhr

Trotz jährlich steigender Besucherzahlen macht die Gamescom hohe Verluste. Trotz jährlich steigender Besucherzahlen macht die Gamescom hohe Verluste.

Steht die Spielemesse gamescom vor dem Aus? Seit 2009 findet Europas größte Messe für Computer und Video-Spiele in der rheinischen Metropole Köln statt. Hinter vorgehaltener Hand beschweren sich die Aussteller schon länger über die im Vergleich zum vorherigen Standort Leipzig höheren Kosten für Hotels und Standmiete. Laut einem Prüfbericht der Stadt Köln ist die Ausstellung ein »verlustbringendes Geschäft« mit einem Minus von 565.000 Euro.

Franko Fischer, Sprecher der Veranstaltung, betont zwar, »die Gamescom übertrifft unsere Erwartungen mit positiven Deckungsbeiträgen,« doch es ist sicher kein Zufall, dass viele große Publisher ihren Auftritt dieses Jahr abgesagt haben. Die gamescom dieses Jahr ist jedoch nicht in Gefahr und findet vom 15. bis zum 19. August statt. Ob eine gamescom 2013 sicher ist, wird sich erst noch zeigen müssen.

» Zur Kolumne »Das Ende einer Ehe«

gamescom 2011: Impressionen - Der Fachbesuchertag in Bildern ansehen


Kommentare(57)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.