"Internet-Cafe" am Mount Everest

von Walter Reindl,
28.05.2003 16:59 Uhr

Am 29. Mai 1953 standen zum ersten Mal Bergsteiger auf dem höchsten Punkt der Erde, dem Mount Everest. Pünktlich zum 50. Jahrestag der Erstbesteigung durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay eröffnete jetzt das erste "Internet-Cafe" im 5.300 Meter hoch gelegenen Basislager auf dem Khumbu-Gletscher. Der Uplink wird über eine Satelliten-Verbindung und üppig mitgebrachte Gerätschaften des Internet-Ausrüsters Cisco realisiert. Das größte Hindernis für eine stabile Verbindung stellt aber der ständig in Bewegung befindliche Gletscher dar. Cisco löste dieses Problem mit der Verlegung der Antenne auf festen Boden und Einrichtung einer WLAN-Verbindung. Solarzellen und Generatoren versorgen das System mit Strom.
Zur Zeit halten sich etwa 35 Expeditionen mit mehr als 400 Bergsteigern und Begleitpersonal am Fuße des Everest auf. Für die Benutzung der Laptops im Internet-Cafe muss jede der Gruppen 2.500 US-Dollar berappen. Nahezu ein Sonderangebot bei Preisen von rund 65.000 Dollar aufwärts pro Person für geführte Expeditionen.


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